ArtJunk
No. 25—2022

This Week

International Conference: Improvisation, Ecology and Digital Technology

NRW-Forum Düsseldorf

Prof. Hyun Kang Kim (Designphilosophie und Ästhetik, Hochschule Düsseldorf), Prof. Chris Chafe (Komponist, Cellist, Stanford), Fernando Lopez-Lezcano (Pianist, Stanford), Constantin Basica (Komponist, Stanford), Prof. Marcel Cobussen (Audiokultur und Musikphilosophie, Universität Leiden), Prof. Sara Ramshaw (Rechtswissenschaften, Direktorin für kulturelles, soziales und politisches Denken (CSPT), Universität Victoria), Prof. Daniel Martin Feige (Philosophie und Ästhetik, Staatliche Akademie der Künste, Stuttgart), Prof. Miya Masaoka (Komponistin, Klangkünstlerin, Performerin, New York), Prof. Markus Rautzenberg (Philosophie, Folkwang Universität der Künste, Essen), Prof. Paul Stapleton (Musik, Queen’s University, Belfast), Max Eastley (London), Simon Rose, Prof. Ingo Reulecke, Federico Visi & Prof. Nicola L. Hein (Berlin), Claudia Robles (Komponistin, Klang- und Medienkünstler, Köln), Prof. Eric Lewis (Philosophie, McGill University, Montreal), Claudia Schmitz (Berlin), Andrea Parkins (Klangkünstlerin, Komponistin, elektroakustische Improvisatorin, Berlin), Tomomi Adachi (Performer, Komponist, Künstler, Berlin), Dr. Suzanne Thorpe (Künstlerin, Wissenschaftlerin, New York), Prof. em. Andrew Pickering (Soziologie und Philosophie, Exeter University, Cornwall)

Info: Die künstlerischen Beiträge umfassen Musik, Tanz, Skulptur, Videokunst und Klangkunst. Im Mittelpunkt der Konferenz steht die künstlerische Praxis der Improvisation, die als kollektiver, emergenter Organisationsprozess betrachtet werden kann. Die ökologische, ökonomische und technologische Krise, mit der wir derzeit konfrontiert sind, wirft die dringende Frage nach einem alternativen Handlungsmodell auf. Die Konferenz geht der Frage nach, ob Improvisation im Zeitalter von Digitalisierung und KI ein neues Paradigma im Umgang mit Technik, Gesellschaft und Natur ermöglichen kann. (…) Die Konferenzsprachen sind Englisch und Deutsch / mehr Infos hier →

Talk: Man Ray X Elsa Schiaparelli

LINN LÜHN

Linda Conze (Kuratorin, Leiterin, Sammlung Fotografie, Kunstpalast), Linn Lühn (Galeristin)

Info: Düsseldorfer und Kölner Galerien zeigen einzigartige und außergewöhnliche Kooperationen zwischen internationalen Künstler*innen und Designer*innen. Man Ray (1890–1976) war ein herausragender Vertreter des Dadaismus und Surrealismus und gilt als Initiator der modernen Fotografie im 20. Jahrhundert. Der Fotograf, Maler und Objektkünstler ist vor allem für seine inszenierten fotografischen Porträts, während der Blütezeit des künstlerischen und literarischen Lebens in Paris in den 1920 / 30er Jahren, bekannt. Man Rays Portfolio Femmes umfasst insgesamt 26 Abzüge von Original-Negativen, gedruckt von Mario Carrieri Studio im Jahr 1981. Elsa Schiaparelli (1890–1973) wurde berühmt als innovative Modedesignerin, die sich in ihren Pariser Haute-Couture Kreationen vom Surrealismus inspirieren ließ. Der Film Elsa Schiaparelli – Mode ist Kunst von Sabine Carbon (25 Minuten) wird an den drei Tagen des Festivals parallel zu Man Ray gezeigt, der auch als Modefotograf tätig war. Samstag den 25.6. spricht um 14:30 Uhr Linda Conze (Kuratorin, Kunstpalast) mit Linn Lühn über Elsa Schiaparelli und Man Ray. Im Rahmen des strike a pose Festival.

Linn Lühn Man Ray ArtJunk

Überblicksführung durch den Skulpturenpark

Skulpturenpark Waldfrieden

Tony Cragg, Richard Deacon, Wilhelm Mundt, Eva Hild, Bogomir Ecker, Hede Bühl, Erwin Wurm u.a.

Info: Der Rund­gang bietet grund­legende Inform­ationen rund um den Skulpturen­park und ist insbe­sondere für Erst­besucher geeignet. Erfahren Sie im Rahmen der Über­blicks­führung Wissens­wertes zur Geschichte des Skulpturen­parks, der Kunst Tony Craggs, der Archi­tektur der Villa Wald­­frieden und unseren aktuellen Wechsel­aus­stel­lungen. Kosten 4 € zzgl. Eintritt / Treffpunkt: Kassengebäude / Anmeldung unter +49 (0) 202-47 89 81 20 oder online →

Skulpturenpark Waldfrieden Wuppertal Parkanlage ArtJunk

Öffentliche Führung: Isamu Noguchi

Museum Ludwig

Isamu Noguchi

Info: Isamu Noguchi (1904–1988) zählte zu den bedeutendsten Künstlern und Designern seiner Zeit. Die Ausstellung zeigt Noguchis Werk, der mitten in der amerikanischen Kunstszene war und zugleich als Außenseiter die künstlerischen Bewegungen des 20. Jahrhunderts erweiterte. Dabei brachte er kulturelle Traditionen ein, experimentierte mit Material und schuf ein Werk, das wie kein anderes verschiedenste Medien und Themen umfasst. Kosten 2 € / Treffpunkt: Kasse.

Museum Ludwig Köln Isamu Noguchi ArtJunk

Öffentliche Führung: Adjustable Monuments

Sammlung Philara

Azra Akšamija, Maximiliane Baumgartner & Alex Wissel (in Kooperation mit Madeleine Bernstorff, Ewa Einhorn & Karolin Meunier, Timo Feldhaus), Black Quantum Futurism, Danielle Brathwaite-Shirley, Zuzanna Czebatul (in Kooperation mit Lazaro Rincón, Léa Mainguy, Jullie Bijoux, Zoé Couppé, Natália Drevenáková, Kristýna Gajdošová, Yuliya Herhalava, Marie Olšáková, Samuel Stano, Marie Zandálková), Aleksandra Domanović & Michael Blum, Petrit Halilaj, Ayrson Heráclito, Ülkü Süngün

Info: Mit neun Positionen internationaler Künstler*innen und Künstler*innen-Kollektive, zeigt Adjustable Monuments Aspekte einer zeitgemäßen und zukunftsfähigen Erinnerungskultur. Welche Formen der Erinnerung braucht die Zukunft? Ausgehend von Konflikten rund um unsere Erinnerungskultur erleben wir zurzeit in verschiedenen Teilen der Welt eine Neubewertung sogenannter Denkmäler. In diesem Kontext stellt die Gruppenausstellung Adjustable Monuments die Frage, an wen, woran und vor allem in welcher Form wir uns zukünftig erinnern wollen. In ihnen wird die Stellvertreterfunktion, das Verständnis von Zeitlichkeit, die Praxis des Erinnerns und die Materialität von Monumenten neu formuliert und um wichtige Aspekte der aktuellen Debattenkultur, beispielsweise um politische Vergabeprozesse und Repräsentanz, erweitert. Kosten 5 € / zur Ticketreservierung →

Sammlung Philara Adjustable Monuments ArtJunk

Öffentliche Führung: Aufbruch in die Moderne. Sammlungspräsentation August Macke und die Rheinischen Expressionisten

Kunstmuseum Bonn

Christiane Witt (Arbeitskreis, Kunstmuseum Bonn)

Info: Öffentliche Führung im Rahmen der aktuellen Ausstellung Aufbruch in die Moderne. Sammlungspräsentation August Macke und die Rheinischen Expressionisten. Nur Museumseintritt / Teilnehmer*innenzahl begrenzt.

Kunstmuseum Bonn August Macke Aufbruch in die Moderne ArtJunk

Symposium: Stories of Resistance in South America

Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen | K20 Grabbeplatz

María Berríos (Soziologin, Schriftstellerin, unabhängige Kuratorin), Luiza Proença (Wissenschaftlerin, Kuratorin, Autorin), Marcelo Rezende (Forscher, Kritiker, Kurator)

Info: Anlässlich der Ausstellung Lygia Pape. The Skin of ALL lädt die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen zu einem Symposium ein, das sich mit der Frage beschäftigt, welche Rolle Kunst während einer Diktatur spielt, aber auch welche Macht und gesellschaftspolitische Verantwortung Künstler*innen und Museen in diesem Zusammenhang tragen. Lässt sich Kunst in Zeiten einer Diktatur oder eines Krieges überhaupt von Politik trennen? Das Symposium Stories of Resistance in South America mit Kurzvorträgen der Soziologin, Schriftstellerin und Kuratorin María Berríos und dem Forscher, Kritiker und Kurator Marcelo Rezende sowie mit einer anschließenden Podiumsdiskussion mit der Wissenschaftlerin, Autorin und Kuratorin Luiza Proença sowie der Kuratorin der Lygia Pape Ausstellung Isabelle Malz, betrachtet Geschichten des Widerstands in Südamerika, beleuchtet die Rolle der Populärkultur und erörtert die Möglichkeiten solidarischer Bündnisse durch Kunst heute. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt / Anmeldung erforderlich →

Kunstsammlung NRW K20 Lygia Pape ArtJunk

strike a pose Festival: Fashion Day

Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen | K21 Ständehaus

boa basedonart x Takako Saito, Thu Hoai Do, Valentin Lessner, Strehlow, HEIMAT, MARKE, g-lab x Johannes Wohnseifer 56, Tatjana Reider, Jana Merkens, Tina Miyake, 22/4_HOMMES_FEMMES & Georg Hornemann, AMD, Pascal Gracian Dyrna, Julia Golob & Marvin Majewski, Tatjana Schäfer

Info: Das K21 der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen ist Partner und Festivalzentrum von strike a pose. Am 25. Juni 2022 zeigen ausgewählte Modelabel aus Düsseldorf und Köln auf der Piazza des K21 ihre Designerstücke. Die Label lassen sich auf künstlerische Arbeiten ein, benutzen sie als Bausteine, kreieren neue Entwürfe oder nutzen eigene Installationen, um auf kritische Themen innerhalb der Modeindustrie aufmerksam zu machen. Alle zeichnen sich durch nachhaltige und innovative Konzepte aus. 16:15 Uhr: Performance Takako Saito / 17 Uhr:
Preisverleihung – Auszeichnung der besten Kooperationen / 19 Uhr: Performance Präsentation der Absolvent*innen der AMD Akademie Mode und Design.

Kunstsammlung NRW K21 Valentin Lessner ArtJunk

Turnstile

JUBG

Georg Gatsas

JUBG Space Georg Gatsas ArtJunk

Performances & Fashion Parade: Takako Saito

Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen | K21 Ständehaus

Takako Saito (Künstlerin)

Info: Für strike a pose organisiert der Kunstraum boa basedonart eine Reihe von Performances in Zusammenarbeit mit der Künstlerin Takako Saito. Besucher*innen erwartet eine dynamische Präsentation ihrer selbst genähten, mit zahlreichen Objekten bestickten Klang- und Buchkleider und Spiele-Overalls. Der spielerische Austausch zwischen Publikum und Performer*innen bricht die traditionellen Grenzen auf und kultiviert so einen experimentellen Geist, mithilfe dessen sich das Publikum in demokratischer Mitgestaltung üben kann.

Boa Basedonart Takako Saito ArtJunk

Performances & Fashion Parade: Takako Saito

boa basedonart

Takako Saito (Künstlerin)

Info: Liebe Freunde von basedonart, wir möchten Euch herzlich zur Performance und Fashion Parade von Takako Saito im K21 einladen. Für strike a pose organisiert boa basedonart eine Reihe von Performances in Zusammenarbeit mit der Künstlerin Takako Saito. Besucher*innen erwartet eine dynamische Präsentation ihrer selbst genähten, mit zahlreichen Objekten bestickten Klang- und Buchkleider und Spiele-Overalls. Der spielerische Austausch zwischen Publikum und Performer*innen bricht die traditionellen Grenzen auf und kultiviert so einen experimentellen Geist, mithilfe dessen sich das Publikum in demokratischer Mitgestaltung üben kann. Ort: Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen | K21 Ständehaus, Ständehausstr. 1, 40217 Düsseldorf.

Boa Basedonart Takako Saito ArtJunk

Two o’clock at night

Ruttkowski;68

Jeehye Song

Info: Jeehye Song presents her first solo exhibition Two o’clock at night at Pop;68 in Cologne. Dealing with the aesthetic ugliness of everyday situations, this young artist portrays what arises from personal perception – able to transfer her own moments of perplexity, darkness and their processing as irritation. Upon a closer inspection, what at first glance looks like perfection in aesthetic composition, soft colors and humorous figuration, is covered with a veil of loneliness and absurdity. Song depicts mostly only one, sometimes two persons who find themselves in precarious situations; drowning, dejected, physically injured. After the challenging period of the past two years, in which isolation was an unavoidable companion, the artist pointedly aligns us with the current zeitgeist. Domestic situations create a kind of familiarity, providing clear visual symbols as well as indeterminable elements of disturbance that demand engagement on a personal level. Through a playful approach, the artist generates an acceptance of the uncertainty of the paradox, that allow for differently perceived realities to coexist. The works celebrate the contradictory nature of this coexistence within their dreamlike appearance and turn the contemplation to a walk through one’s own mental images. Location: Pop;68, Bismarckstr. 68, 50672 Köln.

Ruttkowski;68 Jeehye Song ArtJunk

Festival von Keren Cytter: Cold Summer

Ludwig Forum Aachen

Keren Cytter, Dan Bodan, DECHA, Cosima Grand mit Milena Keller, Adam Harrison, Karl Holmqvist, Marie-Caroline Hominal mit Joseph Ravens, Ari Benjamin Meyers mit Thomsen Merkel und Jan Terstegen, New Noveta x Vindicatrix, Mathilde Supe u.a.

Info: Die Arbeit der in New York lebenden Künstlerin Keren Cytter umfasst Filme, Performances, Theaterstücke, Skulpturen, Zeichnungen und unterschiedliche Publikationsformate wie Romane, Zines, Lebensratgeber und Kinderbücher als auch interdisziplinäre Festivals. Die Einzelausstellung Bad Words im Ludwig Forum Aachen gibt erstmals einen umfangreichen Überblick ihrer vielfältigen Arbeitsweisen und wird von Samstag, den 25. Juni, bis Sonntag, den 26. Juni, durch ein Festival mit dem Titel Cold Summer erweitert. Wir laden Sie ein zu Lesungen, Tanz- und Musikperformances von mit Cytter befreundeten Künstler*innen, Dichter*innen und Musiker*innen. Cold Summer wurde von Keren Cytter als Teil von A.P.E. (Art Projects Era) konzipiert, eine Non-Profit-Organisation, welche die Künstlerin 2010 mitbegründet hat, um die Grenzen institutioneller Strukturen zu hinterfragen. 18 Uhr: Ankunft und Bar / 18:30 Uhr: Einführung von Mathilde Supe und Adam Harrison / 18:40–19:15 Uhr: Performance ONE mit Marie-Caroline Hominal und Joseph Ravens als Auktionator / 19:30–19:50 Uhr: Lesung WERK AND NUMBERS Karl Holmqvist / 20–21 Uhr: Tanzperformance CTRL-V (LP) mit Milena Keller, Cosima Grand / 21:15–21:45 Uhr: Konzert Dan Bodan.

Ludwig Forum Aachen Keren Cytter Festival cold summer ArtJunk

Konzert: Razen

Kunsthalle Düsseldorf

Razen (Brecht Ameel & Kim Delcour)

Info: Razen sind bekannt für intensive, konzentrierte Live-Shows. Das Duo Brecht Ameel und Kim Delcour ist in Brüssel ansässig und veröffentlichte Alben auf dem Label Kraak und bei einer Vielzahl von renommierten internationalen Tape-Labels. Das Album Reed Bombus LFO for Conrad Schnitzler (2014) bietet fünf außergewöhnliche Stücke, die ihre Faszination für das Album Gelb von Conrad Schnitzler zum Ausdruck bringen. Während Schnitzler die Musik für Gelb nur mit seinem EMS Synthi A einspielte, spielen Razen ihre ebenfalls einzigartige Hommage mit Dudelsack, Becken und einigen Perkussionsinstrumenten. Ort: Tunnel zwischen Kunsthalle Düsseldorf und Deutscher Oper am Rhein / Treffpunkt 17:45 Uhr vor der Kunsthalle.

Kunsthalle Düsseldorf Razen Conrad Schnitzler ArtJunk

Gabinetto Segreto

Mouches Volantes

Nils Amadeus Lange

Info: Für die erste Einzelausstellung in seiner Heimatstadt Köln öffnet Nils Amadeus Lange die Türen zu seinem eigenen Gabinetto Segreto, das sich auf das Geheime Kabinett des archäologischen Museums von Neapel mit pornografisch-sexueller Kunst aus der Antike bezieht. Es zeigt Musen der Erregung jenseits der Zeit. Zu sehen sind Stripperinnen auf giftigem Eibenholz, ein Faun (diesmal ohne Ziege), klebrige Böden mit Konfetti, sexy Reliefs, billige Neon-A4-Drucke und vieles mehr.

Mouches Volantes Nils Amadeus Lange ArtJunk

Bertram Jesdinsky

Filmwerkstatt Düsseldorf

Bertram Jesdinsky, AGZ, Stefan Ettlinger, Otto Müller, U L I Sappok, Stefan Schwander

Info: Anlässlich der Ausstellung des 1992 verstorbenen Düsseldorfer Künstlers Bertram Jesdinsky in der Skulpturenhalle Neuss zeigen wir die in den 80er Jahren mit dem Künstlerkollektiv AGZ (Anarchistische Gummizelle) entstandenen Filme. Außerdem Kurzfilme von Stefan Ettlinger, Otto Müller und U L I Sappok. Dazu gibt es im geselligen Rahmen Ausschnitte aus den AGZ-Performances auf Video und Live Musik von Stefan Ettlinger, Stefan Schwander (Antonelli Electr.) und dem AGZ Freundeskreis.

Filmwerkstatt Düsseldorf Bertram Jesdinsky

Open Air-Konzert: Uptown Classics/4 – Flimmerkistenmusik

Skulpturenpark Waldfrieden

Patrick Hahn (Dirigent), Sinfonieorchester Wuppertal

Info: Kreischende Geigentöne zerfetzen die Stille, der Duschvorhang öffnet sich, ein Messer schnellt herunter. Alfred Hitchcock, der Meister der Suspense, hat mit seiner Duschszene in Psycho Filmgeschichte geschrieben. Neben Bernard Herrmanns legendär-markanter Psycho-Filmmusik, die ein Paradebeispiel für den akustisch erzeugten Nervenkitzel ist, steht auch seine Musik zu François Truffauts Fahrenheit 451 auf dem Programm unseres Open-Air Uptown Classics. Philip Glass ist ebenso ein Garant für spannungsgeladene Kinoklänge, so auch sein Werk Runaway Horses aus Mishima – Ein Leben in vier Kapiteln. Im Gegensatz zu diesen Werken wurde Samuel Barbers populäres Adagio for strings nicht für das Kino komponiert. Aufgrund seiner emotionalen Wirkung bedienten sich allerdings zahlreiche Filme dieser außergewöhnlichen Komposition, unter anderem ist sie in Platoon, in Die fabelhafte Welt der Amélie und in Der Soldat James Ryan zu vernehmen. Der Sommerabend im Skulpturenpark klingt aus mit der Titelmelodie des Films A Summer Place des österreichisch-amerikanischen Komponisten Max Steiner in einem Arrangement von Patrick Hahn. Kosten 19 € / 9,50 € ermäßigt / zum Ticketkauf →

Skulpturenpark Waldfrieden Uptown Classics ArtJunk

Kuratorinnenführung: Dorothea von Stetten-Kunstpreis 2022. Junge Kunst aus Polen

Kunstmuseum Bonn

Anna Döbbelin (Kuratorin, Kunstmuseum Bonn)

Info: Führung im Rahmen der aktuellen Ausstellung Dorothea von Stetten-Kunstpreis 2022. Junge Kunst aus Polen mit der Kuratorin Anna Döbbelin. Nur Museumseintritt / Teilnehmer*innenzahl begrenzt.

Kunstmuseum Bonn Golinska Zuza ArtJunk.

Themenführung: Isamu Noguchi und die Entgrenzung zwischen Kunst und Design

Museum Ludwig

Jörg Schubert (Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig)

Info: Themenführung im Rahmen der Ausstellung Isamu Noguchi. Die Anmeldung zu der Führung erfolgt vor Ort an der Infotheke. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass bei großer Nachfrage unsere ordentlichen Mitglieder bevorzugt werden. Teilnehmer*innenzahl begrenzt / Treffpunkt: Infostand.

Museum Ludwig Isamu Noguchi ArtJunk

Öffentliche Führung: Adolf Luther & Julio Le Parc

Kunstmuseen Krefeld | Museen Haus Lange Haus Esters

Adolf Luther, Julio Le Parc

Info: Führung zu den beiden aktuellen Ausstellungen Adolf Luther und Julio Le Parc. Kosten 2 € zzgl. Museumseintritt.

Kunstmuseum Krefeld Adolf Luther ArtJunk

Femmes

LINN LÜHN

Man Ray

Info: Der beobachtende Blick des Fotografen von außen und der in sich versunkene Blick der im Jahr 1933 abgelichteten Frauen setzen Man Ray und seine Modelle der Edition femmes in ein vielschichtiges und mehrdeutiges Geflecht der wechselseitigen Subjekt-Objekt-Beziehung. Hinter der üblichen Bedeutung einer scheinbar im Vordergrund und Fokus stehenden Erotik, liegen nuanciert erfasste Gesichtsausdrücke und Gesten, die sich gegen eine rein sinnliche Verfügbarkeit sperren, die eine signifikante Souveränität etablieren und sich nicht allein in Schönheit erschöpfen. Die Variationen mit Requisiten und Posen sowie den Man Ray eigenen Möglichkeiten der Solarisation, etablieren zusätzlich Verfremdungseffekte, als visuelle Entsprechungen eines unauflösbaren Residuums, eines Rätsels. Screening Elsa Schiaparelli – Mode ist Kunst von Sabine Carbon zum letzten Ausstellungstag von Man Ray.

Linn Lühn Man Ray ArtJunk

Symposium: Break the rules & set yourself free! Diversität und Inklusion in Mode & Kunst

Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen | K21 Ständehaus

Stefan Brunner (Fashion Council Germany), Anne Wolthaus (Innovation Lead, H&M), Léon C. Romeike (Fashion Director, Hart Magazin), Mario Keine (Designer, Founder, MARKE), Michaela Leitz (Stylistin, Plus-Size-Influencerin), Pola Sieverding (Künstlerin), Doris Krystof (Kuratorin, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen), Anys Reimann (Künstlerin, Galerie VAN HORN), Daria Nazarenko (Künstlerin), Nain Heiligers (Psychologin, Speakerin, Aktivistin, IDA | Institut für Diversity- und Antidiskriminierungsforschung, Köln), Moderation: Blessing Adejoro, Anne Waak

Info: Symposium im Rahmen des strike a pose Festival. Themen wie Chancengleichheit, Emanzipation, Feminismus, Inklusion, Body Positivity, Identität und Diversität prägen die Diskurse unserer Zeit. Gerade Geschlecht, Geschlechtsidentität und sexuelle Orientierung stehen im Mittelpunkt von Gender-Debatten. Mode und Kunst gelten als freigeistige, tolerante Räume. Aber sind sie es wirklich? Das Symposium möchte diese Frage in Talks und Diskussionen erörtern. Ein interaktiver Workshop lädt dazu ein, Sprache aus einer anderen – nicht weißen und nicht männlichen – Perspektive kennenzulernen. 12 Uhr: Impulsvortrag und Talkrunde zu Diversity in Fashion / 13:15 Uhr: Talkrunde zu Female Empowerment in Art / 14:45 Uhr: Workshop zu Gender und Sprache.

Kunstsammlung NRW K21 Oliver Sieber ArtJunk

Öffentliche Führung: City Limits / Conrad Schnitzler – »Manchmal artet es in Musik aus«

Kunsthalle Düsseldorf

Yael Efrati, Asta Gröting, Monika Sosnowska, Conrad Schnitzler, Noemi Büchi, Electric Indigo, Cengiz Mengüç, Ken Montgomery, Ulrike Rosenbach, Wolfgang Seidel, Nika Son, Tolouse Low Trax, Keiko Yamamoto u.a.

Info: Führung zu den aktuellen Ausstellungen City Limits und Conrad Schnitzler – »Manchmal artet es in Musik aus«. Nur Museumseintritt.

Kunsthalle Düsseldorf Asta Gröting ArtJunk

Book Launch: Public Fictions

Museum Morsbroich

Florian Moldan, Anna Dietz, Thomas Grünfeld, Mika Schwarz, Miriam Stoney, Johanna Terhechte, Anna Budniewski, Peter Piller, Philipp Farra, Andreas Miller, Nikolai Meierjohann, Jorge Loureiro & Walter Solon, Laura Leppert, Inga Charlotte Thiele

Info: Public Fictions ist ein dialogisch-raumbezogenes Ausstellungsformat in Leverkusen, das sich auf künstlerische Weise mit dem geschichtlichen und sozialen Stadtraum und dem historischen Ausgangspunkt, dem Entwurf einer Stadt bis heute auseinandersetzt. Die Gründung Leverkusens, die Entstehung von Arbeitsplätzen und Siedlungen hängt eng mit der Präsenz großer Konzerne zusammen und beeinflusste den sozialstrukturellen Wandel der Stadt maßgeblich. Diese Dynamik eröffnet ein eigenes Gefüge von Zeitschichten, welche sich anhand der jung zusammengeschlossenen Stadtteile mit historischem Individualcharakter zeigt. Die Publikation Public Fictions versammelt vierzehn künstlerische Beiträge, sowohl Perspektiven von innen heraus als auch von außen auf die Stadt geworfene Blicke. Der Entwurfscharakter Leverkusens wird dabei sowohl gestalterisch als auch inhaltlich aufgegriffen. (…) Mit Performances von Anna Budniewski, Miriam Stoney und einer kulinarischen Intervention von Paula Erstmann / Treffpunkt: Torbogen, Schloss Morsbroich ab 13:30 Uhr / die erste Performance beginnt um 14 Uhr.

Museum Morsbroich Public Fictions ArtJunk

Festival von Keren Cytter: Cold Summer

Ludwig Forum Aachen

Keren Cytter, Dan Bodan, DECHA, Cosima Grand mit Milena Keller, Adam Harrison, Karl Holmqvist, Marie-Caroline Hominal mit Joseph Ravens, Ari Benjamin Meyers mit Thomsen Merkel und Jan Terstegen, New Noveta x Vindicatrix, Mathilde Supe u.a.

Info: Die Arbeit der in New York lebenden Künstlerin Keren Cytter umfasst Filme, Performances, Theaterstücke, Skulpturen, Zeichnungen und unterschiedliche Publikationsformate wie Romane, Zines, Lebensratgeber und Kinderbücher als auch interdisziplinäre Festivals. Die Einzelausstellung Bad Words im Ludwig Forum Aachen gibt erstmals einen umfangreichen Überblick ihrer vielfältigen Arbeitsweisen und wird von Samstag, den 25. Juni, bis Sonntag, den 26. Juni, durch ein Festival mit dem Titel Cold Summer erweitert. Wir laden Sie ein zu Lesungen, Tanz- und Musikperformances von mit Cytter befreundeten Künstler*innen, Dichter*innen und Musiker*innen. Cold Summer wurde von Keren Cytter als Teil von A.P.E. (Art Projects Era) konzipiert, eine Non-Profit-Organisation, welche die Künstlerin 2010 mitbegründet hat, um die Grenzen institutioneller Strukturen zu hinterfragen. 14 Uhr: Ankunft und Bar / 14:20 Uhr: Einführung von Mathilde Supe und Adam Harrison / 14:30–14:50 Uhr: Musikperformance Alukah in Aachen von New Noveta x Vindicatrix / 15:05–15:20 Uhr: Filmvorführung Mathilde Supe / 15:55–16:55 Uhr: Konzert DECHA / 17:15–18 Uhr: Ari Benjamin Meyers Performance Serious Immobilities (Module 4 / Instrumental Version) mit Thomsen Merkel und Jan Terstegen.

Ludwig Forum Aachen Keren Cytter Festival cold summer ArtJunk

Öffentliche Führung: 2022: spielzeit #1. 1 Prozess, 1 Ort, 11 + 4 Räume

Museum Morsbroich

Schirin Kretschmann, Harald F. Müller, Gabriela Oberkofler, Christoph Schäfer & Margit Czenki, Antje Schiffers, Tilo Schulz, Andrea Wolfensberger, Mark Dion, Sven Johne, KONSORTIUM, Schirin Kretschmann, Harald F. Müller, Gabriela Oberkofler, Christoph Schäfer & Margit Czenki, Antje Schiffers, Tilo Schulz, Franz Erhardt Walther, Andrea Wolfensberger, Christian Jacobs, André Pradtke, Dieter Götz

Info: Öffentliche Führung zur aktuellen Ausstellung 2022: spielzeit #1. 1 Prozess, 1 Ort, 11 + 4 Räume. Kosten 12 € / 8 € ermäßigt inkl. Museumseintritt / Teilnehmer*innenzahl begrenzt / Anmeldung unter +49 (0) 214-406 45 10 oder claudia.leyendecker@museum-morsbroich.de →

Museum Morsbroich Spielzeit ArtJunk

Öffentliche Führung: Arp Museum Architektur / »Das sind meine modernen Frauen« / Unwesen und Treiben

Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Richard Meier, Paula Modersohn-Becker, Maurice Denis, Berlinde de Bruyckere, Lucas Cranach, Sophie Taeuber-Arp, Hans Arp u.a.

Info: Unser Team der Kunstvermittlung nimmt Sie mit auf einen Nachmittag im Museum. Neben Hintergründen zur Architektur des Bahnhofs sowie des Neubaus des Stararchitekten Richard Meier erfahren Sie Wissenswertes zu den Themen unserer Sonderausstellungen. Kosten 7,50 € zzgl. Museumseintritt / Treffpunkt: Foyer an der Kasse / Anmeldung unter +49 (0) 2228-94 25 36 oder anmeldung@arpmuseum.org →

Arp Museum Bahnhof Rolandseck Architektur ArtJunk

Finissage & Künstler*innengespräch: Spur und Beobachtung. Zeichnung als Abdruck und Antwort auf bildgebende Verfahren in den Naturwissenschaften

KAI 10 | ARTHENA FOUNDATION

Sandra Boeschenstein (Künstlerin), Hanna Hennenkemper (Künstlerin), Oliver Thie (Künstler), Irene Weingartner (Künstlerin), Moderation: Ludwig Seyfarth (Kurator, KAI 10 | ARTHENA FOUNDATION)

Info: Zur Finissage der Ausstellung Gulliver’s Sketchbook findet ein Künstler*innengespräch unter dem Titel Spur und Beobachtung. Zeichnung als Abdruck und Antwort auf bildgebende Verfahren in den Naturwissenschaften statt. Die Ausstellung spannt einen Bogen vom zeichnerischen Festhalten der Außenwelt über filigrane geometrische Konstruktionen oder Spuren und Abdrücke des Körpers bis hin zum freien und spielerischen Entwurf surrealer Szenarien und Welten. Insbesondere im Fokus steht, wie sich die körperliche Aktivität des Zeichnens zu physisch vorhandenen oder imaginierten Größendimensionen verhält.

Kai10 Arthena Foundation Düsseldorf Vasquez Holcova ArtJunk

Öffentliche Führung: off the beaten rack

KIT – Kunst im Tunnel

Lisa Biedlingmaier, Paloma Proudfoot, Isa Schieche, Camilla Steinum, Theresa Weber

Info: Öffentliche Führung durch die aktuelle Ausstellung off the beaten rack. Nur Museumseintritt / Teilnehmer*innenzahl begrenzt.

KIT Kunst im Tunnel Lisa Biedlingmaier ArtJunk

look beyond the immediate

plan.d.

Kerstin Bannach, Bettina Meyer, Yi Sun

Info: Der Hintergrund von Yi Sun’s filigranen Bleistiftzeichnungen und ihrer vielschichtigen Malerei sind ihre Erinnerungen bis in ihre früheste Kindheit. Wie Szenen aus einem Film tauchen Momente vor ihrem inneren Auge auf, klar und verschwommen zugleich, sehr nah und gleichzeitig fern. Bettina Meyer verhandelt in ihren Skulpturen und Installationen neben klassischen bildnerischen Fragestellungen auch immer gesellschaftliche Themen und Urfragen des Menschseins. Ihre jüngste Werkgruppe Stapellungen besteht aus Ton geformten und farbig gefassten Plastiken, die sie auf Alltagsobjekte stapelt. Kerstin Bannach zeigt prozesshafte Arbeiten in schwarzen Lack- und Tuschezeichnungen auf Papier, kombiniert mit aufgedruckten, lautmalerisch-dadaistisch anmutenden Textzeilen. Impulse geben alltägliche Beobachtungen und persönliche Erfahrungen.

Produzentengalerie Plan d Kerstin Bannach Bettina Meyer Yi Sun ArtJunk

Familienführung: Glas-Zahlen

Skulpturenpark Waldfrieden

Tatsuo Miyajima, Tony Cragg

Info: Mit besonderem Fokus auf die jüngsten Besucher findet bei oder nach einem Rundgang durch den Park, bei dem wir den Bildhauer Tony Cragg kennenlernen, eine kleine praktische Arbeit statt. Der japanische Tatsuo Miyajima hat die großen Fenster der unteren Halle mit Folien beklebt. Ihr könnt in der Führung erfahren, was es mit den farbigen Zahlen von 1–9, auf sich hat, die auch in der Villa Waldfrieden zu finden sind. Im Anschluss könnt ihr selbst eigene kleine Fenster gestalten. Kosten 4 € zzgl. Museumseintritt / Kinder haben freien Eintritt / Treffpunkt: Kassengebäude / Anmeldung unter +49 (0) 202-478 98 12 15 oder online →

Skulpturenpark Waldfrieden Wuppertal Tony Cragg ArtJunk

Öffentliche Führung: Adjustable Monuments

Sammlung Philara

Azra Akšamija, Maximiliane Baumgartner & Alex Wissel (in Kooperation mit Madeleine Bernstorff, Ewa Einhorn & Karolin Meunier, Timo Feldhaus), Black Quantum Futurism, Danielle Brathwaite-Shirley, Zuzanna Czebatul (in Kooperation mit Lazaro Rincón, Léa Mainguy, Jullie Bijoux, Zoé Couppé, Natália Drevenáková, Kristýna Gajdošová, Yuliya Herhalava, Marie Olšáková, Samuel Stano, Marie Zandálková), Aleksandra Domanović & Michael Blum, Petrit Halilaj, Ayrson Heráclito, Ülkü Süngün

Info: Mit neun Positionen internationaler Künstler*innen und Künstler*innen-Kollektive, zeigt Adjustable Monuments Aspekte einer zeitgemäßen und zukunftsfähigen Erinnerungskultur. Welche Formen der Erinnerung braucht die Zukunft? Ausgehend von Konflikten rund um unsere Erinnerungskultur erleben wir zurzeit in verschiedenen Teilen der Welt eine Neubewertung sogenannter Denkmäler. In diesem Kontext stellt die Gruppenausstellung Adjustable Monuments die Frage, an wen, woran und vor allem in welcher Form wir uns zukünftig erinnern wollen. In ihnen wird die Stellvertreterfunktion, das Verständnis von Zeitlichkeit, die Praxis des Erinnerns und die Materialität von Monumenten neu formuliert und um wichtige Aspekte der aktuellen Debattenkultur, beispielsweise um politische Vergabeprozesse und Repräsentanz, erweitert. Kosten 5 € / zur Ticketreservierung →

Sammlung Philara Adjustable Monuments ArtJunk

Performance & Talk: TAKDIR. DIE ANERKENNUNG

Sammlung Philara

Ülkü Süngün (Künstlerin), Gamze Kubaşık (Tochter eines NSU-Opfers), Moderation: Aurora Rodonò (freie Kulturarbeiterin, Lecturer, Diversity-Managerin)

Info: Performance im Rahmen der Ausstellung Adjustable Monuments. Mit ihrer partizipativen Performance TAKDIR. DIE ANERKENNUNG (2020) öffnet die Künstlerin Ülkü Süngün einen akustischen Erinnerungsraum für die zehn Menschen, die durch den Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) ermordet wurden. In einer wiederholten Eins-zu-eins-Situation wird freiwilligen Teilnehmenden die korrekte Aussprache der Namen der zehn Mordopfer öffentlich beigebracht und zertifiziert: Enver Şimsek, Abdurrahim Özüdogru, Süleyman Tasköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yasar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubasık, Halit Yozgat und Michèle Kiesewetter. Mit jeder dazu kommenden Stimme der Teilnehmenden und des Publikums wird der Chor der Sprechenden und Erinnernden lauter, wodurch ein kollektives, temporäres auditives Denkmal entsteht. Teil der Performance ist auch ein kurzes abschließendes Gespräch der Künstlerin mit den Anwesenden. Um 18 Uhr folgt der Talk Umkämpfte Erinnerung zwischen Kunst, Aktivismus und Gericht mit Gamze Kubaşık, Ülkü Süngün, einer Vertreterin von NSU WATCH NRW und Aurora Rodonò, die über migrantische Selbstorganisierung, die Gerichtsprozesse und offen gebliebene Fragen wie etwa die Un/Möglichkeiten einer solidarischen Praxis zwischen Kunst und Aktivismus sprechen.

Sammlung Philara Düsseldorf Ülkü Süngün ArtJunk

Open Air-Konzert: Till Bönner & Dieter Ilg

Skulpturenpark Waldfrieden

Till Bönner (Trompeter, Komponist), Dieter Ilg (Bassist)

Info: Nachdem Till Brönner und Dieter Ilg bereits im vergangenen Jahr mit großem Erfolg, aber unter Corona-Bedingungen im Skulpturenpark gastierten, kehren sie in diesem Jahr noch einmal auf die Open-Air-Bühne zurück. Über Jahrzehnte haben sie immer wieder neue individuelle Positionen im vereinten Klangraum gefunden, aus denen sie im aufeinander Zugehen gemeinsame Schnitt- und Mittelpunkte ableiten konnten. Statt Genretreue setzen sie auf gegenseitiges Vertrauen, statt Technik auf Leichtfüßigkeit im Austausch. Kosten 60 € / 54 € ermäßigt / zum Ticketkauf →

Skulpturenpark Waldfrieden Till Brönner Dieter Ilg ArtJunk