ArtJunk
No. 48—2021

Zanele Muholi

Info: Im Rahmen der Ausstellung Der nackte Körper – Eine Frage der Perspektive wird der Film Difficult Love der augenblicklich international gefeierten südafrikanischen queeren Photograph*in Zanele Muholi (*1972 Südafrika) gezeigt. Difficult Love ist ein intimes, zum Nachdenken anregendes Porträt Zanele Muholis und eine sehr persönliche Sichtweise auf die Herausforderungen, denen schwarze LGBTQI*-Personen heute in Südafrika gegenüberstehen. Der Film bietet Interviews mit Muholi sowie mit Freund*innen und Kolleg*innen und bietet einen überzeugenden Über- und Einblick über und in Muholis Kunst. Im Anschluss an die Vorführung folgt eine Diskussion, die von den Kurator*innen der Ausstellung moderiert wird. Interessierte sind herzlich willkommen / Die Teilnahme ist frei.

Museum Kurhaus Kleve Zanele Muholi ArtJunk

Alexandra Eerenstein, Gerd Borkelmann (beide Kurator*innen, Museum Kurhaus Kleve)

Info: Im Rahmen der Ausstellung Der nackte Körper – Eine Frage der Perspektive findet der Workshop Körperformen / Körpernormen statt, der von zwei der Kurator*innen der Ausstellung, Alexandra Eerenstein und Gerd Borkelmann, angeleitet wird. Die Werke der Ausstellung sollen als Ausgangsbasis für ein eigenes Kunstwerk dienen. Aus unterschiedlichen Körperteilen können die Teilnehmer*innen ihre individuellen Traum-, Ideal-, Hybrid- oder Realkörper collagieren und im Anschluss mittels der Chine-Collé-Technik drucken. Die Teilnahme ist frei / Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Museum Kurhaus Kleve Kennedi Carter ArtJunk

Naama Arad, Eran Nave, Ishai Shapira Kalter

Info: Blade Memory ist eine Ausstellung in zwei Kapiteln. Das erste Kapitel fand im Center for Contemporary Art (CCA) in Tel Aviv statt und präsentierte Werke einer jungen Künstler*innengeneration, welche den Begriff der Produktion von Kunstwerken ablehnt. In einer raumgreifenden Installation erschienen im CCA Objekte und Kunstwerke in Szenen und Architekturen, die typisch für Tel Aviv sind: Elemente aus der Straßenarchitektur des Shapira-Viertels, eines halbverwaisten Bürogebäudes, billigen Plastikjalousien und Fernsehhalterungen sowie Laubhütten (Sukkot). Das zweite Kapitel findet im Dortmunder Kunstverein statt und wird aus Kunstwerken bestehen, die von den Künstler*innen in Koffern mitgebracht werden. Die Beweglichkeit von Subjekten wird über die Beweglichkeit von Objekten gestellt und die Logistik der Ausstellung somit zur Performance, zur Wanderausstellung im wahrsten Sinne. Mit diesen Werken und anderen vor Ort entstehenden Elementen und Aktionen, wird die Ausstellung die institutionellen Grenzen sprengen.

Dortmunder Kunstverein Yaron Attar ArtJunk

Ton Boelhouwer

Künstler*innenkollektiv Frankfurt Hauptschule

NAK Neuer Aachener Kunstverein Frankfurter Hauptschule Kanzelkultur ArtJunk

 

Isabel Pfeiffer-Poensgen (Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen), Dr. Yilmaz Dziewior (Direktor, Museum Ludwig), Noura Dirani (Staatliche Kunstsammlungen Dresden), Nanette Snoep (Rautenstrauch-Joest-Museum Kulturen der Welt), Susanne Titz (Museum Abteiberg), Moderation: Dr. Michael Köhler (WDR)

Info: Im Rahmen des langen Donnerstags findet im Museum Ludwig eine Mitmach-Aktion in der Halle und der Ausstellung HIER UND JETZT. Zusammen dafür und dagegen statt. Wie soll das Museum der Zukunft aussehen? Was bedeutet Forschung im Museum heute? Und was erwartet die Besucher*innen? Auch in der Ausstellung HIER UND JETZT. Zusammen dafür und dagegen spielen diese Fragen eine Rolle. Ein Manifest, formuliert von jungen Forschenden, will auch die Besucher*innen involvieren. Wir bringen das Manifest der Ausstellung in die Eingangshalle und laden zum kreativen Dialog ein. Teilt Eure Ideen und Visionen für zukünftige Museen mit uns! Kunstvermittler*innen stehen von 18–21 Uhr für alle Fragen bereit. Ab 19 Uhr findet im Filmforum eine hochkarätig besetzte und öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema Die Zukunft des Museums statt.

Museum Ludwig Hier und Jetzt ArtJunk

Nana Tazuke-Steiniger (Forschungsvolontärin, Kunstmuseen NRW / Kuratorin, Museum Ludwig)

Info: Ein Vortrag der Kuratorin der aktuellen Ausstellung HIER UND JETZT: zusammen dafür und dagegen. Die Japanische Avantgarde beginnt mit dem Ende der US-amerikanischen Besatzung in der Folge des Zweiten Weltkriegs (1945–1952). Auf die gesellschaftlichen Umbrüche der Nachkriegszeit reagierten jüngere Künstler*innen und Performer*innen der 1960er-Jahre, wie die Kollektive Neo Dada, Hi-Red Center und Zero Dimension. Sie schufen nicht nur provokante Kunstwerke, sondern grenzten sich immer stärker von musealen Einrichtungen ab und wurden schließlich im öffentlichen Raum aktiv. Auf welche En­twick­lun­gen der Nachkriegszeit reagierten Kün­stler*in­nen da­mals? Was mo­tivierte ihre auf­se­hen­er­re­gen­den öf­fentlichen Ak­tio­nen? Was be­wegt das Kün­stler*in­nenkollek­tiv Chim↑Pom (gegründet 2005 in Tokio) und den Kün­stler Ko­ki Ta­na­ka (*1975 in Tochigi) heute, und wie bezie­hen sie sich auf diese his­torische Strö­mung? Anmeldung hier →

Museum Ludwig Tazuke-Steiniger Chim↑Pom Seiha Yamaguchi ArtJunk

Ray Milan

Info: In diesem offenen Tanz-Workshop werden die 5 Grundelemente des Voguing vermittelt. Aus ihnen entstehen dann Choreografien, die im Workshop ausgearbeitet werden. Hierbei soll die  Verbindung zum eigenen Gefühl und dem eigenen Ausdruck erweckt werden. Ziel ist es, die erlernten Bewegungen selbstbewusst auszuführen und in der Lage zu sein, eigenständig und kreativ im sogenannten Freestyle zu tanzen. Voguing ist ein Tanzstil, der Anfang der 1970er Jahre in Harlem, New York, unter Queer – vor allem transsexuellen BIPOC -, Afroamerikanern und Latinx entstand – in der sogenannten Ballroom Szene. Die Inspiration für den Namen und den Tanzstil stammt vom Modemagazin Vogue, bei der man die Modelposen und dessen Ausdruck imitierte. Ort: OPEN SPACE / Teilnahme kostenlos / Keine Vorkenntnisse notwendig / Bitte bequeme Kleidung mitbringen / Anmeldung erforderlich →

Kunstsammlung NRW K20 OPEN SPACE Voguing Ray Milan ArtJunk

Zara Alexandrova & Zoran Georgiev, BLESS, Liora Epstein, Jojo Gronostay (Dead White Men´s Clothes), Demna Gvasalia für Balenciaga, Vanessa Harden, Katerina Kamprani, Henri Alexander Levy (Enfants Riches Déprimés), MSCHF, Next Nature Network, PUTPUT (Stephan & Ulrik Martin Larsen), Max Siedentopf, Vaia Tatopoulou, Patricia Thoma, Anna van Eck, Filipe Vilas-Boas, Sebastian Wanke

Info: Subversives Design ist kritisches Design. Es verspricht keine direkten Lösungen, sondern stellt den Status quo des klassischen Systems infrage. Die Ausstellungsräume sind ein Warenlager, die Objekte stehen in funktionalen Regalsystemen und durch die Gänge fährt ein Roboter, der Produkte transportiert. Statt künstlerischer Unikate zeigt die Gruppenausstellung Produkte zeitgenössischer Designer*innen, die sich mit drängenden Themen unserer Zeit wie Klimaschutz, Digitalisierung und Diskriminierung beschäftigen.

NRW Forum Subversives Design Katerina Kamprani ArtJunk

nextmuseum.io

Info: It’s that time of the year, liebe Community! Was für ein Jahr für nextmuseum.io: Die ersten Ausstellungen on view, spannende Talks (wir erinnern uns an Sustainability, Virtuelle Welten oder NFTs in der Kunst), zwei It’s tech time! Kunst-Tech-Late-Night-Shows… und vieles andere mehr. Zum Jahresende möchten wir nun mit möglichst vielen von euch auf wonder.me zusammenkommen, uns austauschen und feiern. Künstler*innen, Kurator*innen, Kunst- und Museumsfans, Museumskolleg*innen, Techies, Expert*innen – erzählt, was euch gerade so umtreibt und wofür ihr euch begeistert. Wir treffen uns wie immer auf wonder.me – einem virtuellen Raum, in dem man sich frei bewegen und in großer Runde sowie auch mal zweit oder dritt per Video austauschen kann. Getränke solltet ihr nicht vergessen, schließlich haben wir einen Grund zum Anstoßen! Goodbye 2021, hello 2022! Eine Voranmeldung ist nicht nötig / Teilnahme über Laptop oder PC und Google Chrome oder Microsoft Edge als Browser unter diesem Link →

NRW Forum nextmuseum Community xmas ArtJunk