ArtJunk
No. 20—2026

Tina Bara (Fotografin), Ulrich Gutmair (Journalisten)

Info: Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Kleiner Freitag des Dortmunder U findet ein Gespräch mit der Fotografin Tina Bara und dem Journalisten Ulrich Gutmair (Berlin, unter anderem tätig für die taz) statt. Der Eintritt ist frei. Tina Bara, geboren 1962 in Kleinmachnow, ist eine bedeutende deutsche Fotografin. Nach ihrem Abitur begann sie 1980 ein Studium der Geschichte und Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin, das sie 1986 abschloss. Während dieser Zeit stand sie in engem Kontakt mit oppositionellen Gruppen in der DDR, darunter Frauen für den Frieden. Bereits 1985 zeigte sie ihre erste Fotoausstellung in der Galerie am Prater; weitere Ausstellungen folgten unter anderem 1988 in Leipzig, Gotha und Cottbus. (…) Ulrich Gutmair ist Redakteur für Politisches Buch und Politik bei der taz. Er studierte Geschichtswissenschaften und Publizistik an der Freien Universität Berlin.

HMKV Tina Bara ArtJunk

Kurator, Autor und DJ Alexander Pehlemann (Leipzig) präsentiert elektronische Musikproduktionen aus der DDR auf Vinyl

Info: Alexander Pehlemann, geboren 1969 in Ost-Berlin. Agitator, Ringer (klassisch, ASK Vorwärts Frankfurt/O.), Kunsthistoriker (Studium in Greifswald). Autor (Go Ost! Klang – Zeit – Raum. Reisen in die Subkulturzonen Osteuropas, Radio-Features), Herausgeber (ZONIC – Almanach für: Kulturelle Randstandsblicke und Involvierungsmomente, Spannung. Leistung. Widerstand. Magnetbanduntergrund DDR 1979–1990, 1984! Block an Block. Subkulturen im Orwell-Jahr, Warschauer Punk Pakt. Punk im Ostblock 1977–1989), Kompilierer (Go Ost!, Polska Rootz, Notes From The Underground), DJ (Al-Haca Sound System), Kurator und Netzwerker. Seit 2018 Betreiber der Edition Iron Curtain Radio (Major Label). Lebt in Leipzig. Ort: mono Listening Café, Rheinische Str. 32, 44137 Dortmund.

HMKV Alexander Pehlemann ArtJunk

Matthias Aberle, Andy Benger, blue sugar boundaries, Bodo Berheide, Meltem Er, Valerie Feldhaus, Kati Heck, Josef Kirschner und Anja Stahl, Konsortium, Wir sollten eine Gruppe gründen (mit Studierenden der Bergischen Universität Wuppertal, der Hochschule Düsseldorf und der Universität Duisburg Essen), Babu Noella mit Ubuntu, mackerinnenanstalt, Oqbo / raum für bild wort und ton, Cornelia Schleime, 6PACK

Info: Was hält Gemeinschaften zusammen – und woran scheitern sie? Mit der Ausstellung merry company – Formen der Gemeinschaft richtet die Kunsthalle Barmen vom 23. Mai bis 13. September den Blick auf ein Thema, das unsere Gegenwart prägt wie kaum ein anderes: das Zusammenleben in Gruppen, Netzwerken und Gemeinschaften. Die Vernissage zur Ausstellung findet am Tag des Grundgesetzes, dem 23. Mai 2026, statt. Interessierte sind herzlich eingeladen. Ob Familien, Communities, künstlerische Kollektive oder Forschungsnetzwerke – Menschen organisieren sich in unterschiedlichsten Formen des Miteinanders. Gemeinschaften bieten Schutz, Resonanz und Zugehörigkeit, sie eröffnen Räume für Austausch und neue Ideen. Zugleich sind sie immer auch von Aushandlungsprozessen, Konflikten und Machtverhältnissen geprägt. (…)

Kunsthalle Barmen merry company ArtJunk

Matthias Aberle, Andy Benger, blue sugar boundaries, Bodo Berheide, Meltem Er, Valerie Feldhaus, Kati Heck, Josef Kirschner und Anja Stahl, Konsortium, Wir sollten eine Gruppe gründen (mit Studierenden der Bergischen Universität Wuppertal, der Hochschule Düsseldorf und der Universität Duisburg Essen), Babu Noella mit Ubuntu, mackerinnenanstalt, Oqbo / raum für bild wort und ton, Cornelia Schleime, 6PACK

Info: Was hält Gemeinschaften zusammen – und woran scheitern sie? Mit der Ausstellung merry company – Formen der Gemeinschaft richtet die Kunsthalle Barmen vom 23. Mai bis 13. September den Blick auf ein Thema, das unsere Gegenwart prägt wie kaum ein anderes: das Zusammenleben in Gruppen, Netzwerken und Gemeinschaften. Die Vernissage zur Ausstellung findet am Tag des Grundgesetzes, dem 23. Mai 2026, statt. Interessierte sind herzlich eingeladen. Ob Familien, Communities, künstlerische Kollektive oder Forschungsnetzwerke – Menschen organisieren sich in unterschiedlichsten Formen des Miteinanders. Gemeinschaften bieten Schutz, Resonanz und Zugehörigkeit, sie eröffnen Räume für Austausch und neue Ideen. Zugleich sind sie immer auch von Aushandlungsprozessen, Konflikten und Machtverhältnissen geprägt. (…) 15 Uhr: Führung durch die Ausstellung / 14–18 Uhr: Mitmach-Station für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und alle, die gerne mitmachen möchten.

Kunsthalle Barmen merry company ArtJunk

Matthias Aberle, Andy Benger, blue sugar boundaries, Bodo Berheide, Meltem Er, Valerie Feldhaus, Kati Heck, Josef Kirschner und Anja Stahl, Konsortium, Wir sollten eine Gruppe gründen (mit Studierenden der Bergischen Universität Wuppertal, der Hochschule Düsseldorf und der Universität Duisburg Essen), Babu Noella mit Ubuntu, mackerinnenanstalt, Oqbo / raum für bild wort und ton, Cornelia Schleime, 6PACK

Info: Was hält Gemeinschaften zusammen – und woran scheitern sie? Mit der Ausstellung merry company – Formen der Gemeinschaft richtet die Kunsthalle Barmen vom 23. Mai bis 13. September den Blick auf ein Thema, das unsere Gegenwart prägt wie kaum ein anderes: das Zusammenleben in Gruppen, Netzwerken und Gemeinschaften. Die Vernissage zur Ausstellung findet am Tag des Grundgesetzes, dem 23. Mai 2026, statt. Interessierte sind herzlich eingeladen. Ob Familien, Communities, künstlerische Kollektive oder Forschungsnetzwerke – Menschen organisieren sich in unterschiedlichsten Formen des Miteinanders. Gemeinschaften bieten Schutz, Resonanz und Zugehörigkeit, sie eröffnen Räume für Austausch und neue Ideen. Zugleich sind sie immer auch von Aushandlungsprozessen, Konflikten und Machtverhältnissen geprägt. Die Ausstellung merry company untersucht diese Spannungen anhand historischer und zeitgenössischer künstlerischer Positionen und lädt Besucher*innen dazu ein, Gemeinschaft nicht nur zu betrachten, sondern im gemeinsamen Spielen, Mitwirken und Ausprobieren zu erleben. (…) Zur Eröffnung sprechen Miriam Scherff (Oberbürgermeisterin, Stadt Wuppertal), Birgitta Wolff (Rektorin, Bergische Universität Wuppertal), Prof. Katja Pfeiffer (Leiterin, Kunsthalle Barmen) und Ariane Dehghan (Kunsthalle Barmen).

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Dora Budor

Julia Heyward

Info: Die Künstlerin und Performerin Julia Heyward (*1949, US) beschreibt ihren Umgang mit Sprache als verworren, assoziativ, fieberhaft und didaktisch – ein spielerisches Mittel, um durch Exzess und Störung Emotionen auszulösen. Inspiriert von Vaudeville-Theater, Slapstick, Jodeln, mongolischem Kehlkopfgesang, sowie Bauchrednerei und verschiedenen Methoden der phonetischen Verzerrung entwickelte Heyward eine eigenständige theatrale Ästhetik. Die Ausstellung Voices of Many Voices konzentriert sich auf Heywards frühe Performances, deren überlagerte Projektionen, Live-Musik, Requisiten und Kostümen sich fließend zwischen Spoken-Word-Performance, Konzertformaten und Theater bewegten. Statt an ein einzelnes Medium gebunden zu sein, entfaltet sich ihre Praxis über verschiedene Formate hinweg und verfolgt eine kontinuierliche, medienübergreifende Auseinandersetzung mit Sprache, Klang und Bild.

Westfälischer Kunstverein Julia Heyward ArtJunk

Jackie Grassmann (Künstlerin, Autorin, Educator), Tabea Marschall (Künstlerin, Autorin, Kuratorin)

Info: Entlang der Arbeiten von Julia Heyward, die in der Ausstellung Voices of Many Voices zu sehen sind, setzt sich dieser Schreibworkshop mit experimentellen Schreibmethoden sowie mit der Übertragung von Text in verschiedene Medien auseinander. Zwischen Poesie, Skript und Sound erkunden die Teilnehmenden Prozesse der sprachlichen Transformation und Komposition: Wie wachsen erste zarte Worte und Satzfragmente zu einem Skript heran? Und wie lässt sich dieses Skript wiederum in gesprochenes Wort überführen? Inspiriert von Julia Heyward versuchen wir, uns in der Textproduktion von Logik und Linearität zu lösen, um in tiefere Bedeutungsebenen vorzudringen und überraschende Sinnzusammenhänge zu eröffnen. Dieser Workshop richtet sich an alle, die Lust haben, mit Sprache zu experimentieren. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Anmeldung erforderlich →

Westfälischer Kunstverein Julia Heyward ArtJunk

Bernadette Möhlen (Bildungsreferentin, FUMA Fachstelle Gender & Diversität NRW)

Info: Anlässlich des UNESCO-Welttages der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung am 21. Mai 2026 laden die Kunstakademie Münster und der Westfälische Kunstverein gemeinsam zu einem Workshop zu gendersensibler Sprache ein. Dieser wird von Bernadette Möhlen, Bildungsreferentin der FUMA Fachstelle Gender & Diversität NRW, geleitet und beleuchtet u.a. den Zusammenhang von Sprache und Geschlechterverhältnissen, diskutiert Varianten gendersensibler Sprache und ihre Vor- und Nachteile und möchte Bewusstsein für das eigene Sprachhandeln schaffen. Sprache ist mächtig. Sie formt Wirklichkeit und Bewusstsein mit, in ihr und durch sie bilden sich gesellschaftliche und kulturelle Vorstellungen von Differenzordnungen, von uns und den anderen, von Normalität und Abweichung ab. Sie ist nicht neutral und kann als aktives Handeln verstanden werden. Gleichzeitig sind Sprache und ihr Gebrauch stetig im Wandel. Häufig bestehen Unsicherheiten darüber, was und wie etwas gesagt wird und welche Begrifflichkeiten respektvoll und angemessen sind. Ziel gendersensiblen Sprachhandelns ist der wertschätzende und nichtdiskriminierende Gebrauch von Sprache. Anmeldung erforderlich → 

Westfälischer Kunstverein Nikima Jagudajev ArtJunk

Boris Sieverts (Künstler)

Info: Mit einer Wanderung von Sprockhövel nach Gevelsberg verbindet Boris Sieverts die Stopps 28 und 29 der Grand Snail Tour. Seit 1997 erforscht der in Köln lebende Künstler mit dem Büro für Städtereisen alltägliche Lebensräume als Reiseziele. Die geführte Wanderung führt etwa 15 km von Niedersprockhövel nach Gevelsberg. Eine Teilnahme ist entweder an der ersten Etappe (ca. 8 km durch Sprockhövel) oder an der gesamten Wanderung bis nach Gevelsberg möglich. Ziel ist der Ennepebogen in Gevelsberg mit Ausklang in entspannter Atmosphäre. (…) Spazieren von Sprockhövel nach Gevelsberg inklusive gemeinsamen Pausen / Treffpunkt um 10:30 Uhr: Platz vor dem Bürgerhaus direkt am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) in Niedersprockhövel / Die Wege sind überwiegend befestigt. Bitte festes Schuhwerk, wettergerechte Kleidung sowie eigene Verpflegung mitbringen / Anmeldung bis 26. Mai 2026 über das Formular →

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