ArtJunk
No. 36—2026

Fee-Noa Wendsche (Soziale Arbeit, Gender & Queer Studies)

Info: Der Workshop vermittelt die zentralen Grundlagen von Awareness-Arbeit: Was bedeutet Awareness, warum ist sie wichtig, und wie kann sie im Musik-, Kunst und Kulturbereich praktisch umgesetzt werden? Ziel ist es, Teilnehmende für diskriminierungssensible, achtsame und respektvolle Interaktionen zu sensibilisieren und ihnen einen Eindruck zu vermitteln, wie Awareness implementiert werden kann. Der Workshop kombiniert kurze Input-Phasen mit interaktiven Übungen, Gruppenarbeit und Reflexionsrunden. Inhalte: Einführung in den Begriff, die Geschichte und die Basics von Awareness / Grundlagen von Diskriminierung, Machtverhältnissen und Privilegien / Reflexion eigener Positionen und Grenzen / Intervention und deren Handlungsgrundsätze / Awareness-Strukturen und praktische Awareness-Arbeit. Fee-Noa Wendsche arbeitet seit mehreren Jahren im Awareness-Bereich, ist Sozialarbeiterin und studiert aktuell den Master Gender und Queer Studies an der Universität zu Köln. Nach dem Vortrag gibt es die Möglichkeit zu einem Get-together. Dabei laden wir zu einem Community-Austausch mit Clubbetreibenden, DJ-Kollektiven sowie Menschen aus verschiedenen Bereichen von Kunst, Club und Kultur ein. (…) Ort: Salon des Amateurs, Grabbelplatz 4, 40213 Düsseldorf / Eintritt frei, Spenden willkommen / Anmeldung per E-Mail an awareness@about-repetition.com →

About Repetition Awareness ArtJunk

Mohammad Alfaraj, Laura Arena, Farhad Farzali, Clara Gott, Eszter Katalin, Thijs Kelder, Gabriela Kobus, Mahbuba Maqsoodi, Elias von Martial, Nikolas Müller, Sara Sasani, Takashi Sonoda, Fatemeh Takht-Keshian, Dmitry Zakharov – kuratiert von Leila Cheraghi & Willi Andrick

Info: Between Borders versammelt vierzehn künstlerische Positionen und beschäftigt sich mit unsichtbaren Grenzen, die keine Landkarte verzeichnet. Es geht um Trennlinien in Sprache und Herkunft, um Zugehörigkeit und Ausschluss, aber auch um die Frage, an welchen Stellen solche Grenzen durchlässig werden oder sich verschieben lassen. Die beteiligten Künstler*innen bringen unterschiedliche geografische, biografische und künstlerische Perspektiven zusammen. Ort: Kunsthafen, Bayenstr. 28, 50678 Köln.

CO3 The Line Between Borders ArtJunk

Mohammad Alfaraj, Laura Arena, Farhad Farzali, Clara Gott, Eszter Katalin, Thijs Kelder, Gabriela Kobus, Mahbuba Maqsoodi, Elias von Martial, Nikolas Müller, Sara Sasani, Takashi Sonoda, Fatemeh Takht-Keshian, Dmitry Zakharov

Info: Between Borders versammelt vierzehn künstlerische Positionen und beschäftigt sich mit unsichtbaren Grenzen, die keine Landkarte verzeichnet. Es geht um Trennlinien in Sprache und Herkunft, um Zugehörigkeit und Ausschluss, aber auch um die Frage, an welchen Stellen solche Grenzen durchlässig werden oder sich verschieben lassen. Die beteiligten Künstler*innen bringen unterschiedliche geografische, biografische und künstlerische Perspektiven zusammen. Ort: Kunsthafen, Bayenstr. 28, 50678 Köln.

CO3 The Line Between Borders ArtJunk

Dragutin Banić (Artist), Wadim Arkadii (Author), Elisa Mosch (Author)

Info: We are excited about the publication of Dragutin Banić’s monograph titled Backyard Comedy. 160 pages. Hardcover. The monograph is supported by the Kunststiftung NRW and will be published by Salon Verlag. The launch date is Friday, October 2, 2026, 6 pm, at Fuhrwerkswaage. The authors Wadim Arkadii and Elisa Mosch who contributed texts will give a reading from the book.

Fuhrwerkswaage Dragutin Banić ArtJunk

Leila Cheraghi & Will Andrick (Kurator*innen der Ausstellung)

Info: Between Borders versammelt vierzehn künstlerische Positionen und beschäftigt sich mit unsichtbaren Grenzen, die keine Landkarte verzeichnet. Es geht um Trennlinien in Sprache und Herkunft, um Zugehörigkeit und Ausschluss, aber auch um die Frage, an welchen Stellen solche Grenzen durchlässig werden oder sich verschieben lassen. Die beteiligten Künstler*innen bringen unterschiedliche geografische, biografische und künstlerische Perspektiven zusammen. Ort: Kunsthafen, Bayenstr. 28, 50678 Köln.

CO3 Between Borders ArtJunk

Musa Deli (Autor)

Info: Between Borders versammelt vierzehn künstlerische Positionen und beschäftigt sich mit unsichtbaren Grenzen, die keine Landkarte verzeichnet. Es geht um Trennlinien in Sprache und Herkunft, um Zugehörigkeit und Ausschluss, aber auch um die Frage, an welchen Stellen solche Grenzen durchlässig werden oder sich verschieben lassen. Die beteiligten Künstler*innen bringen unterschiedliche geografische, biografische und künstlerische Perspektiven zusammen. Ort: Kunsthafen, Bayenstr. 28, 50678 Köln.

CO3 Between Borders ArtJunk

Maya Schweizer

Info: Maya Schweizer (*1976 in Paris) umkreist in ihrer Arbeit Fragen von Geschichte, Zeitlichkeit und die Instabilität individueller wie kollektiver Erinnerung. Ein Augenmerk gilt dabei dem Fragmentarischen, Beiläufigen und der Geste als Form nonverbalen Ausdrucks. In der Ausstellung Uedra überträgt die Künstlerin das Collageprinzip ihrer assoziativ dichten, mit filmischen Referenzen verwobenen Videoarbeiten in eine atmosphärische Rauminstallation und präsentiert ergänzend gestickte Textilarbeiten. Der Titel, eine Buchstabenverschiebung des Wortes Dauer, verweist auf einen imaginären Ort, an dem Zeit zu einem metaphorischen Raum wird – der doch flüchtig und ungreifbar bleibt wie die Bilder des Kinos. (…) Zur Eröffnung sprechen Frank Peter Ullrich (Bürgermeister, Stadt Düren), Dr. Eberhard Peill (Vorsitzender, Günther-Peill-Stiftung), Andreas Prinzing (Kurator, Günther-Peill-Stiftung) und Markus Mascher (kommissarischer Leiter, LHM) / Die Künstlerin ist anwesend / Parallel eröffnet die Ausstellung Dudu Quintanilha. postponing a million ways to die.

Dudu Quintanilha

Info: Dudu Quintanilhas (*1987 in São Paulo) künstlerische Praxis ist von der Auseinandersetzung mit Kollektivität, Intimität und der politischen Dimension von Körpern geprägt. Seine medienübergreifenden, performancebasierten Arbeiten umkreisen das Potenzial von Kunst als Werkzeug zur Untersuchung sozialer und existenzieller Fragen. In experimentellen Formaten, die gelebte Erfahrung in den institutionellen Raum transportieren, hinterfragt Quintanilha Akte dokumentarischer Bildproduktion ebenso wie Wahrnehmungsprozesse. In seiner Dürener Ausstellung zeigt der Künstler erstmals auch Videoarbeiten, die jüngst in Brasilien entstanden sind und Spiritualität thematisieren. (…) Zur Eröffnung sprechen Frank Peter Ullrich (Bürgermeister, Stadt Düren), Dr. Eberhard Peill (Vorsitzender, Günther-Peill-Stiftung), Andreas Prinzing (Kurator, Günther-Peill-Stiftung) und Markus Mascher (kommissarischer Leiter, LHM) / Der Künstler ist anwesend / Parallel eröffnet die Ausstellung Maya Schweizer. Uedra.

Kanade Hamawaki, Nicole Kostezki

Info: Eine Veranstaltung im Rahmen des Jahresprogramms 2026 im Bar-, Begegnungs- und Werkstattraum Wendy vs Tinkerbell. Was fehlt auf den Karten unserer Gegenwart? Welche Qualitäten braucht ein Raum, damit Zukunft denkbar wird? Was möchten wir bewahren, verändern oder ermöglichen?  – Mapping als künstlerische und forschende Praxis. Ein Impulsvortrag zu künstlerischen Kartierungspraktiken in Kunst und Forschung stellt anhand ausgewählter Beispiele Karten als offene und experimentelle Formate vor, die über Orientierung und Dokumentation hinausgehen. Im Gespräch werden Mapping-Beispiele aus Hamawakis künstlerischer Praxis vorgestellt und im Anschluss gemeinschaftlich eine kollektive Karte von Möglichkeitsräumen entwickelt, die individuelle Perspektiven mit kollektiven Zukunftsentwürfen verbindet.

Dortmunder Kunstverein Kanade Hamawaki Nicole Kostezki ArtJunk

Jacques Heinrich Toussaint (Kurator, Kunst im öffentlichen Raum, Dortmund)

Info: Rahmenprogramm zur Ausstellung Renata Lucas. a minor course correction. Was geschieht, wenn eine minimale Verschiebung die Art und Weise verändert, wie ein Raum bewohnt oder angeeignet werden kann? Renata Lucas’ Arbeit Falha (2003/2024) bildet den Ausgangspunkt eines Vortrags, der von der konkreten künstlerischen Geste aus grundlegende Fragen der Kunst im öffentlichen Raum entwickelt: Was bedeutet es, in den Stadtraum einzugreifen? Unter welchen Bedingungen kann Kunst im öffentlichen Raum tatsächlich etwas bewirken — und nicht nur dekorieren? Der Vortrag zeichnet die Geschichte der Kunst im öffentlichen Raum von der Kunst-am-Bau der Weimarer Republik bis in die Gegenwart nach und fragt, welche Voraussetzungen künstlerische Eingriffe im Stadtraum erst ermöglichen. Anhand exemplarischer Projekte zeigt er, wie Kunst als Katalysator städtischer Transformation wirken kann — vorausgesetzt, die Stadt schafft den Rahmen dafür. (…) 18–20 Uhr: Langer Donnerstag / 19 Uhr: Vortrag von Jacques Heinrich Toussaint (Kurator, Kunst im öffentlichen Raum, Dortmund)

Dortmunder Kunstverein Jacques Heinrich Toussaint ArtJunk