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No. 25—2022

Isabella Fürnkäs

Info: Zu der Veröffentlichung des Kataloges zu der Ausstellung Metamorphoses of Control von Isabella Fürnkäs im Osthaus Museum, Hagen. Mit Textbeiträgen von Dr. Tayfun Belgin, Ihsan Alisan, Juliane Duft, Mascha Jacobs, Prof. Dr. Josef Fürnkäs und Jil Blume. Mit dem interdisziplinären Ausstellungs- und Performance-Projekt Metamorphoses of Control zeigte Isabella Fürnkäs eine Betrachtung über existenzielle Zustände des menschlichen Seins im digitalen Zeitalter mit epochenübergreifenden Bezügen. Ausgehend von dem Gemälde Floß der Medusa von Théodore Géricault (1818/1819) präsentierte Isabella Fürnkäs eine Rauminstallation mit Performance, Video und Zeichnungen bei der sie die Situation von verlorenen Menschen auf einem Floss in die Gegenwart transportierte. Eröffnung mit Performance von Denise Blickhan.

Mouches Volantes Isabella Fürnkäs ArtJunk

Annette Piscantor (Bildhauerin, Tänzerin, Lehrbeauftragte für Performance Art, Hochschule der Bildenden Künste, Essen), Tabea Gregory, Elise Tolan, Christian Bedecker (Tänzer*innen)

Info: Zur Finissage des 14. Salon der Künstler*innen am Sonntag, den 19. Juni 2022 wird unter der Leitung von Annette Piscantor eine ortsspezifische Performance in den Räumen der aktuellen Ausstellung aufgeführt. Die Tänzer*innen Tabea Gregory, Elise Tolan und Christian Bedecker werden in Auseinandersetzung mit den gezeigten Kunstwerken und der Architektur des Kurhauses eine minimale Choreographie aufführen. Die Stücke sind durch eine Mischung aus Improvisation und Anleitung definiert, die den Tänzerinnen auch Raum für eigene, spontane, Handlungen lässt. Die Performance von Annette Piscantor siedelt sich im Spannungsfeld von Skulptur und Tanz an, welche die Künstlerin selbst als skulpturale Situationen im Raum beschreibt. Diese Situationen verleihen sowohl dem Museum als auch den gezeigten Kunstwerken eine weitere, bewegte, Dimension, welche nur im Moment der Aufführung existiert. Die Performance dauert ca. 15 Minuten und findet jeweils zur vollen Stunde, um 14, 15 und 16 Uhr statt.

Museum Kurhaus Kleve Salon der Künstler*innen ArtJunk

Soufiane Ababri, Kira Bunse, TM Davy, Josh Faught, Elburuz Fidan, Jenna Gribbon, Philipp Gufler, Harry Hachmeister, Constatin Hartenstein, Christopher Hartmann, Evan Ifekoya, Artor Jesus Inkerö, William E. Jones, Sholem Krishtalka, Martin Maeller, Paul Mpagi Sepuya, Aiste Stancikaite, Luki von der Gracht

Info: Der NAK Neuer Aachener Kunstverein freut sich die Gruppenausstellung Queering the Narrative präsentieren zu dürfen. Die Ausstellung versammelt im Kunstverein erstmals 19 nationale und internationale Künstler*innen, welche sich allesamt dem LGBTQIA*-Spektrum zugehörig fühlen. Vor dem Hintergrund vorherrschender heteronormativ geprägter und reaktionärer Manifestationen von Identität und deren künstlerischer Repräsentation stellt die Gruppenausstellung die Frage nach queerer Identität und Narrativen sowie deren Einfluss auf das künstlerische Werk der Teilnehmer*innen. Mit Queering the Narrative bietet der Kunstverein bewusst und ausschließlich Platz für diverse, queere Positionen der zeitgenössischen Kunst. (…) 18 Uhr: Performance Nzaha von Soufiane Ababri (Idee und Konzeption), Mahdi Sehel und Ahmed El Gendy (Performance) / 19 Uhr: Begrüßung Dr. Werner Dohmen (Vorstandsvorsitzender, NAK) / 19:15 Uhr: Einführung Maurice Funken (Direktor, NAK) / 21 Uhr: Live Konzert Kay Shanghai (Hotel Shanghai Records).

NAK Neuer Aachener Kunstverein Queering the Narrative ArtJunk

Keren Cytter, Dan Bodan, DECHA, Cosima Grand mit Milena Keller, Adam Harrison, Karl Holmqvist, Marie-Caroline Hominal mit Joseph Ravens, Ari Benjamin Meyers mit Thomsen Merkel und Jan Terstegen, New Noveta x Vindicatrix, Mathilde Supe u.a.

Info: Die Arbeit der in New York lebenden Künstlerin Keren Cytter umfasst Filme, Performances, Theaterstücke, Skulpturen, Zeichnungen und unterschiedliche Publikationsformate wie Romane, Zines, Lebensratgeber und Kinderbücher als auch interdisziplinäre Festivals. Die Einzelausstellung Bad Words im Ludwig Forum Aachen gibt erstmals einen umfangreichen Überblick ihrer vielfältigen Arbeitsweisen und wird von Samstag, den 25. Juni, bis Sonntag, den 26. Juni, durch ein Festival mit dem Titel Cold Summer erweitert. Wir laden Sie ein zu Lesungen, Tanz- und Musikperformances von mit Cytter befreundeten Künstler*innen, Dichter*innen und Musiker*innen. Cold Summer wurde von Keren Cytter als Teil von A.P.E. (Art Projects Era) konzipiert, eine Non-Profit-Organisation, welche die Künstlerin 2010 mitbegründet hat, um die Grenzen institutioneller Strukturen zu hinterfragen. 14 Uhr: Ankunft und Bar / 14:20 Uhr: Einführung von Mathilde Supe und Adam Harrison / 14:30–14:50 Uhr: Musikperformance Alukah in Aachen von New Noveta x Vindicatrix / 15:05–15:20 Uhr: Filmvorführung Mathilde Supe / 15:55–16:55 Uhr: Konzert DECHA / 17:15–18 Uhr: Ari Benjamin Meyers Performance Serious Immobilities (Module 4 / Instrumental Version) mit Thomsen Merkel und Jan Terstegen.

Ludwig Forum Aachen Keren Cytter Festival cold summer ArtJunk

boa basedonart x Takako Saito, Thu Hoai Do, Valentin Lessner, Strehlow, HEIMAT, MARKE, g-lab x Johannes Wohnseifer 56, Tatjana Reider, Jana Merkens, Tina Miyake, 22/4_HOMMES_FEMMES & Georg Hornemann, AMD, Pascal Gracian Dyrna, Julia Golob & Marvin Majewski, Tatjana Schäfer

Info: Das K21 der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen ist Partner und Festivalzentrum von strike a pose. Am 25. Juni 2022 zeigen ausgewählte Modelabel aus Düsseldorf und Köln auf der Piazza des K21 ihre Designerstücke. Die Label lassen sich auf künstlerische Arbeiten ein, benutzen sie als Bausteine, kreieren neue Entwürfe oder nutzen eigene Installationen, um auf kritische Themen innerhalb der Modeindustrie aufmerksam zu machen. Alle zeichnen sich durch nachhaltige und innovative Konzepte aus. 16:15 Uhr: Performance Takako Saito / 17 Uhr:
Preisverleihung – Auszeichnung der besten Kooperationen / 19 Uhr: Performance Präsentation der Absolvent*innen der AMD Akademie Mode und Design.

Kunstsammlung NRW K21 Valentin Lessner ArtJunk

Takako Saito (Künstlerin)

Info: Für strike a pose organisiert der Kunstraum boa basedonart eine Reihe von Performances in Zusammenarbeit mit der Künstlerin Takako Saito. Besucher*innen erwartet eine dynamische Präsentation ihrer selbst genähten, mit zahlreichen Objekten bestickten Klang- und Buchkleider und Spiele-Overalls. Der spielerische Austausch zwischen Publikum und Performer*innen bricht die traditionellen Grenzen auf und kultiviert so einen experimentellen Geist, mithilfe dessen sich das Publikum in demokratischer Mitgestaltung üben kann.

Boa Basedonart Takako Saito ArtJunk

Takako Saito (Künstlerin)

Info: Liebe Freunde von basedonart, wir möchten Euch herzlich zur Performance und Fashion Parade von Takako Saito im K21 einladen. Für strike a pose organisiert boa basedonart eine Reihe von Performances in Zusammenarbeit mit der Künstlerin Takako Saito. Besucher*innen erwartet eine dynamische Präsentation ihrer selbst genähten, mit zahlreichen Objekten bestickten Klang- und Buchkleider und Spiele-Overalls. Der spielerische Austausch zwischen Publikum und Performer*innen bricht die traditionellen Grenzen auf und kultiviert so einen experimentellen Geist, mithilfe dessen sich das Publikum in demokratischer Mitgestaltung üben kann. Ort: Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen | K21 Ständehaus, Ständehausstr. 1, 40217 Düsseldorf.

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Romeu Runa (Tänzer)

Info: Anlässlich der Ausstellung Berlinde De Bruyckere. PEL / Becoming the figure performt Romeu Runa Romeu my deer. Inspiriert von Werken und in Zusammenarbeit mit der bildenden Künstlerin Berlinde De Bruyckere präsentiert der portugiesische Tänzer Romeu Runa an drei Terminen Performances. Romeu my deer orientiert sich am antiken Mythos Aktaions von Ovid. Aktaion wird darin von der Göttin Diana in einen Hirsch verwandelt und daraufhin von seinen eigenen Hunden gejagt und zerfleischt. Durch die tänzerische Übersetzung dieser körperlichen Wandlungsprozesse werden die zugrundeliegenden Empfindungen lebendig und verschmelzen auf eindrucksvolle und sensible Weise mit der Kunst Berlinde De Bruyckeres. In den Performances treffen Kunst und Tanz zusammen, um tiefempfundene menschliche Erfahrungen auszudrücken. Anmeldung unter +49 (0) 2228-94 25 36 oder anmeldung@arpmuseum.org →

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Berlinde de Bruyckere

Info: Berlinde De Bruyckere (*1964, lebt und arbeitet in Gent, Belgien) gehört zu den bedeutendsten internationalen Bild­hauerinnen der Gegenwart. Die faszinierenden und zugleich aufwühlenden Skulpturen der Künstlerin gehen den Betrach­ter*innen sprichwörtlich unter die Haut. In ihrem Schaffen spielt der Mensch mit seinen physischen und seelischen Verwundungen eine zentrale Rolle. Die 36 gezeigten Werke sind Zeugnisse einzigartiger emotionaler Tiefe. Sie berühren uns in ihrer Verletzlichkeit und Melancholie, bewegen sich zwischen Vitalität und Tod, Harmonie und Deformation, Figürlichkeit und Abstraktion. Sie sind Zeugnisse sichtbarer und spürbarer Verwandlungsprozesse menschlichen sowie tierischen Lebens. (…) Begrüßung durch Petra Spielmann (Kommissarische Leiterin, Arp Museum Bahnhof Rolandseck) mit Grußwort von Andra Lauffs-Wegner (Vorstandsmitglied, Landes-Stiftung, Arp Museum Bahnhof Rolandseck) und Jutta Mattern (Kuratorin, Arp Museum Bahnhof Rolandseck) in Anwesenheit der Künstlerin / 16 Uhr: Performance Romeu my deer des portugiesischen Tänzers Romeu Runa in der Lobby des Neubaus.

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Lygia Pape

Info: Ab 2. Juni kann Lygia Papes Roda dos prazeres (Rad der Freuden, 1967/2022) jeden Donnerstag zwischen 15 und 18 Uhr in der Ausstellung Lygia Pape. The Skin of ALL im K20 probiert werden. 16 Schalen mit gefärbten Flüssigkeiten sind mit verschiedenen Geschmacksstoffen versehen. Dabei erfüllen die Farben nicht immer unsere Erwartung und überraschen uns sogar mit ihrem Geruch und Geschmack. Pape geht es darum, eine Ambivalenz in den Sinnen herbeizuführen: Auge und Zunge nehmen zwei nicht zueinander passende Empfindungen wahr. Diese plurisensorische Erfahrung, bei der die Benutzer*innen zu Mitwirkenden von Papes Arbeit werden, war Teil ihres erweiterten Kunstverständnisses. Die Arbeit befindet sich im hinteren Teil der Ausstellung.

Kunstsammlung NRW K20 Lygia Pape ArtJunk