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No. 22—2024

Niklas Goldbach (Künstler)

Info: The Paradise Machine ist ein Projekt des Berliner Künstlers Niklas Goldbach. Anlässlich seiner Ausstellung findet im Kino des Dortmunder U am Kleinen Freitag die Lecture Performance Into The Paradise Machine statt. In den 1970er Jahren entstanden in den Niederlanden Bungalow-Anlagen für Familienurlaube, die Center Parcs, eine Verschmelzung von niederländisch-modernistischen Idealen und katholisch-moralischem Konservatismus. Into The Paradise Machine wurde in verschiedenen Center Parcs in Deutschland, Belgien und den Niederlanden gedreht. Die Lesung in Form eines Live Voice Overs stellt den Aufnahmen Impressionen aus dem Tagebuch des niederländischen Architekten Jaap Bakema gegenüber, der mit seinem Büro Van den Broek und Bakema für den Entwurf der Bungalowkomplexe verantwortlich war. Das Tagebuch, das er 1943 als Gefangener im deutschen Deportationslager Royallieu-Compiegne in Nordfrankreich schrieb, offenbart seine Überlebens- und Bewältigungsstrategien und gibt Einblick in seine philosophischen Ansichten über Natur, Architektur und Gesellschaft. (…) In engl. Sprache.

HMKV Hartware MedienKunstVerein Niklas Goldbach ArtJunk

Oren Ambarchi, Shannon Barnett, Brìghde Chaimbeul, Anushka Chkheidze, Ganavya Doraiswamy, Peter Evans, Heiner Goebbels, Shahzad Ismaily, Selendis Sebastian Alexander Johnson, Darius Jones, yuniya edi kwon, Muqata’a, Rojin Sharafi, Terre Thaemlitz, Julia Úlehla, Ludwig Wandinger

Info: The Prequel startet mit einem Round Robin am Donnerstag, 4. Juli 2024, 19 Uhr auf dem Festivalschiff MS Rheinfantasie. Der Round Robin ist ein ideales Format, die Signature Artists kennen zu lernen: die Musiker*innen wechseln sich auf der Bühne ab und spielen in wechselnden Duo-Formationen zusammen. Den zweiten Teil des Abends eröffnet Peter Evans mit einer Wunschbesetzung, dem Electronic Quartet mit Muqata’a, Ludwig Wandinger und Rojin Sharafi. Im Anschluss spielt Heiner Goebbels ein Wunsch-Duo mit Brìghde Chaimbeul. Schließlich sind Darius Jones, Ganavya Doraiswamy und Julia Úlehla mit Voices auf der Bühne des Festivalschiffs zu erleben. Den ersten Tag beendet um 23 Uhr die Musikmaschine im soziokulturellen Kulturzentrum Sojus 7, fußläufig vom Festivalschiff erreichbar. Zusammen mit Anushka Chkheidze, Rojin Sharafi und Ludwig Wandinger wird es ein besonderer Abend zwischen Jam Session, elektronischem Musiklabor, Party und Performance. Bereits am Nachmittag finden ab 15 Uhr wie an allen Festivaltagen Artist Talks statt, danach präsentiert sich das Peter Evans Workshop Ensemble als erste lokale Kooperation mit Monheimer Musiker*innen und Darius Jones spielt ein Solo-Set in der Marienkapelle. (…) Kosten Tagesticket 36 € / 18 € ermäßigt / zum vollständigen Festivalprogramm → / zum Ticketkauf →

Monheim Triennale Shahzad Ismaily ArtJunk

Zoe Williams, Katie Shannon & Keira Fox

Info: Ein Abend, der eine Performance in eine Publikation gießt, der Traumata, Manie und Kollektivität durch die Ventile von Subkulturen und Melancholie untersucht.

Paul Kooiker

Info: Paul Kooiker ist derzeit einer der gefragtesten Fotografen der Modewelt, ohne ihre konventionellen Schönheitsideale zu bedienen. In seinen sepiagetönten Schwarz-Weiß-Fotografien nehmen Modelle ebenso wie Mannequins in minimalistischen Settings außergewöhnliche Posen ein. Vielfach ist ihr Körper durch dysfunktionale Kleidungsstücke bis zur Unkenntlichkeit überformt oder ganz durch sie ersetzt. Gesichter werden aus dem Rahmen gerückt oder durch Harre verhängt. Licht und Schatten lassen fragmentierte Körper zu surrealen Skulpturen werden, die allein im Medium der Fotografie existieren. Die Ambivalenz des Körpers steht dabei immer im Fokus. Oftmals ist das Geschlecht der Protagonisten nicht auszumachen und auch nicht, ob es sich um einen Menschen oder eine Puppe handelt. Kooiker spielt durch starre, statuenhafte Posen, das Ersetzen von Körperteilen durch Glieder von Schaufensterpuppen und die Isolation bestimmter Körperteile zu fetischhaften Objekten auf der Klaviatur des Unheimlichen. (…) Eröffnung in Anwesenheit des Künstlers / 19 Uhr: Künstlergespräch mit Magdalena Kröner (Autorin, Kunstkritikerin) / 20:30 Uhr: Tanzperformance von Sonya Mohova.

Parrotta Contemporary Art Burg Lede Paul Kooiker ArtJunk

Tamara Goehringer, Pai Litzenberger, Mira Rosa Plikat

Info: Die SimultanProjekte 2024 setzen einen besonderen Fokus auf performative und installative künstlerische Positionen im Außenraum. Das Gelände der seit 2018 wegen Bauschutzgründen geschlossenen Ausstellungshalle ist zugleich Biotop, Atelierraum und Ausstellungsort. Die Halle, Probebau des Museum Ludwig, wurde durch ehrenamtliches Engagement zu einem lebendigen Kunstort transferiert, dessen Zukunft momentan ungewiss ist. Nach dem Wegfall der Simultanhalle als Ausstellungsraum haben sich die SimultanProjekte in den vergangenen Jahren als eigenständiges Format im Außenraum etabliert. (…)

Simultanhalle SimultanProjekte 2024 ArtJunk

Erótico Inestable

Info: Die SimultanProjekte 2024 setzen einen besonderen Fokus auf performative und installative künstlerische Positionen im Außenraum. Das Gelände der seit 2018 wegen Bauschutzgründen geschlossenen Ausstellungshalle ist zugleich Biotop, Atelierraum und Ausstellungsort. Die Halle, Probebau des Museum Ludwig, wurde durch ehrenamtliches Engagement zu einem lebendigen Kunstort transferiert, dessen Zukunft momentan ungewiss ist. Nach dem Wegfall der Simultanhalle als Ausstellungsraum haben sich die SimultanProjekte in den vergangenen Jahren als eigenständiges Format im Außenraum etabliert. (…)

Simultanhalle SimultanProjekte 2024 ArtJunk

Sonia Delaunay, Marcel Duchamp, Suzanne Duchamp, Elsa von Freytag-Loringhoven, Geroge Grosz, Marta Hegemann, John Heartfield, Emmy Hennings, Hanna Höch, Man Ray, Kurt Schwitters, Luise Straus, Fritz Stuckenberg, Sophie Taeubner, Beatrice Wood u.a.

Info: Wilde Soireen, unkonventionelle Tanzabende, groteske Maskeraden und schrille Happenings auf offener Straße, Vorläufer von Performances – Dada war avantgardistisch und prägte die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts nachdrücklich. Die Ausstellung zeigt die noch immer weithin unterschätzte Beteiligung weiblicher Stimmen an der subversivsten aller Kunstströmungen des 20. Jahrhunderts. Mit dem unbedingten Willen die alte Ordnung zu stürzen, durchbricht Dada viele Grenzen, auch die der Geschlechter. Es ist die erste Kunstströmung, an der Frauen und Männer gleichermaßen aktionistisch an der Durchlässigkeit von Rollenbildern mitwirken. Die Werke von Dadafrauen stehen gleichberechtigt neben denen ihrer männlichen Kollegen, die ihre Geschlechtlichkeit angesichts von Krieg und Militarismus neu und teils transitorisch inszenieren. (…) Zur Eröffnung sprechen Dr. Julia Wallner (Direktorin, Arp Museum), Landrätin Cornelia Weigand (Vorstand, Stiftung Arp Museum Bahnhof Rolandseck) und Dr. Marie Cathleen Haff (Kulturstiftung des Bundes / Leiterin, Allgemeine Projektförderung) / anschließend der die DADA-Soirée auf der Terrasse des Bahnhofs Rolandseck / 21 Uhr: Performance von Brygida Ochaim in der Rolle der Irma Vep.

Arp Museum Bahnhof Rolandseck Elsa von Freytag Loringhoven ArtJunk

Tamara Goehringer, Olga Holzschuh, Erotico Inestable, Pai Litzenberger, Mira Rosa Plikat

Info: Die SimultanProjekte 2024 setzen einen besonderen Fokus auf performative und installative künstlerische Positionen im Außenraum. Das Gelände der seit 2018 wegen Bauschutzgründen geschlossenen Ausstellungshalle ist zugleich Biotop, Atelierraum und Ausstellungsort. Die Halle, Probebau des Museum Ludwig, wurde durch ehrenamtliches Engagement zu einem lebendigen Kunstort transferiert, dessen Zukunft momentan ungewiss ist. Nach dem Wegfall der Simultanhalle als Ausstellungsraum haben sich die SimultanProjekte in den vergangenen Jahren als eigenständiges Format im Außenraum etabliert. (…) Zur Eröffnung finden Performances statt / 12–14:30 Uhr: Grill & Chill / 15 Uhr: Performance von Pai Litzenberger mit Anne Weyler, konzipiert mit Jana Budszus / 16:30 & 20 Uhr: Performance von Mira Rosa Plikat und Selina Koch / 17 & 20:30 Uhr: Performance von Erótico Inestable / 17:30–18:30 Uhr: Café & Chill.

Simultanhalle SimultanProjekte 2024 ArtJunk

Katalin Ladik (Künstlerin), Zsolt Sőrés (Künstler)

Info: Anlässlich der letzten Ausstellungswoche der Ausstellung Oooooooo-pus kommt Katalin Ladik nochmals für eine letzte Performance nach Aachen. Gemeinsam mit ihrem langjährigen Kollaborateur, dem Sound- und Performancekünstler Zsolt Sőrés aka Ahad, präsentiert die Künstlerin im Rahmen eines elektroakustischen experimentellen Musikkonzerts ihre phonische Poesie. Katalin Ladik und Zsolt Sőrés arbeiten seit über 20 Jahren zusammen, u.a. als Teil des Gruppenprojekts Spiritus Noister (mit dem Tondichter Endre Szkárosi).

Ludwig Forum Aachen Katalin Ladik ArtJunk

regress_bar, Astrid Busch, Christine Erhard, Heinke Haberland, Gabi Luigs, Bärbel Möllmann, Viacheslav Muradov, Judith Samen, Martina Sauter, Angelika J. Trojnarski, Anna Vogel, Christoph Westermeier, Julia Zinnbauer

Info: Für diese Gruppenausstellung wurden die teilnehmenden Künstler*innen gebeten, ihre eigens für the pool entwickelten Arbeiten raumspezifisch umzusetzen. Jede*r Künstler*in  hat sich ganz individuell mit den klassischen fotografischen Techniken und Materialien auseinandergesetzt, damit experimentiert und sie weiterentwickelt. Diese imaginären Wirklichkeiten entfalten sich in der ganz speziellen Unterwelt des pool und öffnen Türen zu neuen Perspektiven, Ideen, Möglichkeiten, Lebenskonzepten und mehr. (…) Sound Performance im Rahmen der aktuellen Ausstellung DOORS. The present is a transitory space.

the pool Astrid Busch ArtJunk