Listening-Session mit Christian Skrzypek zur Ausstellung es könnte auch alles ganz anders sein von Andreas Keil & Bert Didillon
Info: Bert Didillon bringt bei seiner Arbeit das Ideale und das Profane zur Kollision. Die dabei freiwerdenden Energien führen zur Entstehung unbekannter Objekte. Andreas Keil betreibt raumgreifende Erkundungen der Malerei, die auch als Metapher für die Suche nach der unerkannten Schönheit verstanden werden können. Zusammen animieren sie das LABOR am Ebertplatz mit ihren Arbeiten zu einem postminimalistischen Erfahrungsfeld. (…) 19–19:45 Uhr: Konkrete Musik, Ambient, Minimalismus; direkt an die Arbeiten von Andreas Keil und Bert Didillon gerichtet / 19:45–20:45 Uhr: futuristischer, Afika-orientierter Sound für die Füße; gerichtet an die benachbarte Kneipe AFRICAN DRUM / 20:45–22 Uhr: Zum Auftakt des dritten Teils ein Fusion-Track von Andreas Keil und Christian Skrzypek, danach Jazz.
Alex, Carla Nadja, Nicole (InBetween)
Info: Ein entleerter Raum schenkt uns keine Ablenkung, er konfrontiert uns mit uns selbst. Mit dem, was wir in ihn hineintragen. Was bleibt, wenn das Äußere reduziert ist und es nichts gibt, woran wir uns orientieren und festhalten können? Ist ein leerer Raum neutral oder wird er zur Projektionsfläche unseres Inneren und füllt sich mit dem, was wir mitbringen? Die Leere der Kunsthalle ist eine Einladung unseren Geist zu leeren. Zurück bleibt unser Körper als ein Raum, der vielfältige Möglichkeiten zulässt. Der Atem dient dabei als Vermittler zwischen Materie und Geist. In der Leere wird spürbar, ob er ruhig fließt oder sich zurückhält, ob er Raum einnimmt oder sich anpasst. Wir laden dich ein, zu spüren, dass Leere kein Mangel ist, sondern Möglichkeit. Wir atmen zwischen Innen und Außen – im kontinuierlichen Austausch mit dem Raum. (…) Die Session wird 2 Stunden dauern. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Als Energieausgleich bitten wir um eine Barspende, die wir einsetzen wollen, um die Gründung von InBetween voranzutreiben / Anmeldung erforderlich →
Ina Weber
Info: Minigolf und Stadtgeschichte treffen aufeinander: Ab April verwandelt die Künstlerin Ina Weber das Museum Ostwall im Dortmunder U in einen ungewöhnlichen Spiel- und Denkraum. Die Ausstellung Trümmerbahnen lädt dazu ein, Betonarchitektur des Ruhrgebiets neu zu entdecken – spielerisch und zugleich reflektierend. Beton, Nachkriegsarchitektur und Spiel: Im Zentrum der Ausstellung stehen zwölf Minigolfbahnen aus Beton. Ihre Hindernisse greifen Formen auf, die im Ruhrgebiet vertraut sind: funktionale Nachkriegsbauten, entstanden in einer Zeit des Wiederaufbaus. Der Titel Trümmerbahnen verweist auf jene Züge, die nach dem Zweiten Weltkrieg Schutt abtransportierten und Platz für neue Architektur schufen. Neue Bahn und Kiosk vor Ort: Für die Präsentation entwickelt Ina Weber eigens eine zusätzliche Bahn, inspiriert vom Dortmunder Gesundheitshaus. Ergänzt wird die Installation durch einen Kiosk: Hier können Schläger und Bälle ausgeliehen werden, zudem stehen gemischte Tüten bereit. (…) Ort: Kino im Dortmunder U / Einlass ab 11 Uhr / Zur Eröffnung sprechen Regina Selter (Direktorin, Museum Ostwall), Alexander Kalouti (Oberbürgermeister, Stadt Dortmund), Stefanie Weißhorn-Ponert (Kuratorin) und Ina Weber (Künstlerin) / Im Anschluss sind die Besucher*innen eingeladen, die Minigolfbahnen zu erkunden und erste Runden zu spielen.
Havîn Al-Sîndy (Künstlerin)
Info: Die Arbeit Worte an den Ohren, an der Haut, an der Zelle der Künstlerin Havîn Al-Sîndy basiert auf mehreren KI-gesteuerten Skulpturen, die das Lästern erlernen und hierbei mit dem Publikum interagieren. Sie wurde erstmals im Sommer 2025 beim dreitägigen Stopp der Grand Snail Tour in Dortmund in mehreren Performances mit Schüler*innen der Anne-Frank-Gesamtschule präsentiert. In Ennepetal laden wir gemeinsam mit der Künstlerin Passant*innen dazu ein, mit den Skulpturen in Interaktion zu treten und dabei spielerisch wie visuell das Lästern als politischen Code zu verhandeln und zu erfahren. Ort: 58256 Ennepetal.
Mona Schulzek (Künstlerin)
Info: Der Outer Space Transmitter ist eine Funkstation, um mit Außerirdischen in Kontakt zu treten. Zu diesem Zweck ließ sich die Künstlerin Mona Schulzek zur Funkerin ausbilden, baute eine Parabolantenne und entwickelte ein extraterrestrisches Alphabet. Breckerfeld eignet sich insofern besonders gut für die Kontaktaufnahme mit intelligentem Leben im Weltall, als es mit dem 441 Meter hohen Wengeberg die höchste Erhebung des Ruhrgebiets besitzt. Der Gipfel diente bereits Mitte des 19. Jahrhunderts als Standort für die Telegrafenlinie zwischen Berlin und der Rheinprovinz. Nun bildet er die Basis für die interaktive Skulptur Outer Space Transmitter, die Botschaften ins All schickt. (…) Ort: Wahnscheider Str. 23, 58339 Breckerfeld.
Bompas & Parr
Info: Während der Earth Hour sind alle Bewohner*innen der Stadt dazu eingeladen, eine Stunde lang gemeinsam zu träumen. Ein Projekt von Bompas & Parr im Rahmen der Ausstellung Die Andere Seite der Nacht. Dreaming Together ist eine Einladung an alle Menschen dieser Stadt, sich einem Experiment anzuschließen und eine Utopie auf die Probe zu stellen: Können wir uns in unserem Unterbewusstsein miteinander verbinden und gemeinsam träumen? Diese Frage beschäftigt das britische Künstlerkollektiv Bompas & Parr seit geraumer Zeit. Mit einem Livestream einer Traum- und Einschlafmeditation wagen wir dieses Experiment. Ein Link wird auf der Webseite des Kunstvereins zu Beginn der Earth Hour aktiviert und ermöglicht uns ein gemeinsames Abschalten der anderen Art. Von wo aus Sie auch zuschalten: Begeben Sie sich in eine angenehme Umgebung, legen Sie sich Kopfhörer bereit oder spielen Sie den Sound angenehm raumfüllend über die Musikanlage. Lassen Sie uns zur Earth Hour gemeinsam einschlafen und träumen. Im Anschluss ist es möglich, sich im Chat über die eigene innere Reise auszutauschen.
Ute Reeh & Martin Pfeifle
Info: Bei der Aktion K.I. in Präsenz (Kooperative Intelligenz) der Künstlerin Ute Reeh könnt ihr Teil einer künstlerischen und kooperativen Intelligenz werden. Die Künstlerin lädt euch ein, darüber nachzudenken, wie wir zusammenleben wollen, welche Rolle KI im Miteinander spielt und wie Verantwortung geteilt wird. (…) Ohne Voranmeldung / begrenzte Teilnehmer*innenzahl / Veranstaltung im Eintritt inbegriffen.
Katja Stuke und Oliver Sieber (BÖHMKOBAYASHI)
Info: Zum Jahresauftakt macht die Grand Snail Tour Station in Schwerte. Treffpunkt rund um die künstlerische Aktion der Künstler*innen Katja Stuke und Oliver Sieber (auch bekannt als BÖHMKOBAYASHI) ist ein Parkplatz in Schwerte. Das Künstler*innenduo widmet vier vorhandene Billboards als Oberflächen für ihre Arbeiten um und tritt so in den Dialog mit der Umgebung. In ihrer Arbeit verschränken sie Fotografie, Publikation, Video und kuratorische Praxismiteinander. In Schwerte begeben sie sich außerdem in den offenen Austausch mit dem Hamburger Künstler Tilman Walther. Mit dabei sind wie immer auch einige Werke aus der Sammlung der Tour und ein heißer Tee. Wir freuen uns darauf, Euch dort zu treffen! (…) Ort: Beckestr. 98, 58239 Schwerte.
Karaoke
Info: Musiken sind wichtige Kulturträger, die insbesondere in der Migration eine große Rolle spielen. Ob bei den italienischen Festen, die bspw. von der Missione Cattolica organisiert wurden, ob zu Hause, auf den Hochzeiten in Doichlanda oder auf der 1. Mai-Demo: die aus Italien mitgebrachten Musiken durften nicht fehlen. Beim Karaoke-Nachmittag wollen wir gemeinsam bekannte und weniger bekannte Italo-Hits singen. Alle Besucher*innen sind eingeladen, sich ihre Italo-Lieblings-Songs zu wünschen, die dann mit Text über die Soundanlage und Projektion abgespielt werden. Ein Mitsing-Event für Groß und Klein! Vieni e canta con noi! (…) Eintritt frei / keine Anmeldung erforderlich.
Emanuela Martucci
Info: Wir laden die Teilnehmenden ein, persönliche Spuren der Migration sichtbar zu machen. Mit Collage-Technik und kreativer Zusammenarbeit entsteht eine intime, heilsame Reise: Ein Ort, an dem Fragmente eigener Erinnerungen in Beziehung treten und Verbindungen zwischen Menschen wachsen, die Ähnliches erlebt haben. So wird die Wand zu einem lebendigen Zeugnis geteilter Vergangenheit und gemeinsamer Gegenwart. Wie funktioniert es? Besucher*innen können Fotos, Dokumente oder andere papierene Erinnerungen mitbringen, die ihre eigene oder familiäre Migrationsgeschichte erzählen. Vor Ort stehen Scanner und Drucker bereit, um diese Materialien zu vervielfältigen. Gemeinsam werden die Kopien an der Wand zu einer großen, wachsenden Collage arrangiert – einer kollektiven Mindmap italienischer Migration bis heute. (…) Eintritt frei / keine Anmeldung erforderlich / Sprachen: Deutsch / Italienisch / Englisch.