ArtJunk
No. 42—2026

Joep Braams, Heinke Haberland, Jianan Ning, Anna Sokolova

Info: Joep Braams creates artworks on paper in which nature and human structures converge. Using a minimalist visual language, I play with the relationship between the natural and the man-made. His almost archaeological astronomy enters into dialogue with the art of the remote of Heinke Haberland. Her subjective objects arise from secluded places, from behind the lids. Jump – into imagination and out of illusion. Savour the essence of ennightenment. We do not fail to see because of darkness, but because we are dazzled. Jianan Ning explores the significance of man-made systems through materials, images and spatial situations. Amidst the disappearance of old orders and the chaos that precedes the emergence of something new, I seek to capture an almost ecstatic creative energy. Anna Sokolova shows her personal art museum in the form of a computer game. KINBURN is the form of re-existence of my site-specific installations in a digital world that is created in the image and likeness of the Kinburn Spit. The real Kinburn Spit is a nature reserve, the virtual KINBURN is a reserve of my works.

the pool Heinke Haberland ArtJunk

Barbara & Michael Leisgen / Céline Vahsen

Info: Zum Ende der Ausstellungen Shiftings von Céline Vahsen und Pink Depression von Barbara und Michael Leisgen laden wir herzlich ein zu einem besonderen Finissageprogramm. 15 Uhr: Führung durch die Ausstellung mit IKOB-Direktor Frank-Thorsten Moll auf Deutsch / 16 Uhr: Führung durch die Ausstellung mit IKOB-Direktor Frank-Thorsten Moll auf Englisch / 17 Uhr: Vorstellung des Bulletins zur Ausstellung von Céline Vahsen / Der Eintritt ist frei. Alle sind willkommen! Die Künstler*innen werden anwesend sein.

IKOB Céline Vahsen ArtJunk

Finissage der Ausstellung Eberhard Havekost. Benutzeroberflächen. Arbeiten 1994–2019 mit DJ Joblomov

Info: Zur Finissage der Ausstellung Eberhard Havekost. Benutzeroberflächen. Arbeiten 1994–2019 ist DJ Joblomov noch einmal zu Gast im Museum Kurhaus Kleve. DJ Joblomov hat zusammen mit Eberhard Havekost alias DJ special E in Berlin aufgelegt und lädt zum Ende der Ausstellung zu einer Party für alle ein. Ohne sich auf einen bestimmten Stil festlegen zu wollen, reicht die Musik von Rock bis Bossa Nova und beschwingt jedes Tanzbein! Die Party beginnt um 20 Uhr und findet in der Lounge und Wunderkammer des Museums statt. Let’s dance!

Museum Kurhaus Kleve Eberhard Havekost ArtJunk

Janice Orth & Hella Frowein-Hagenah

Info: Ist Gefälligkeit und schöne Form nur Gegenentwurf zur Krise? Wo liegt der Kipppunkt, wenn durch fluide Sehgewohnheiten Reduzierung und Fragmentierung zunehmen? Linien durchziehen den Saal als offene Strukturen und metaphorische Netze, als Dichtigkeiten ohne Raster, als Körper und Zeichen, als Abstraktionsgradmesser, als Wegnahmegewinn, als wirksame Materialien, als gestörte Perfektion, als Momentaufnahme. Haptisch, beglückend, barock und monochrom begegnen sich die Künstlerinnen Janice Orth und Hella Frowein-Hagenah mit Ihren Werken und nutzen die SAALZEIT für Veränderungen und Annäherung. (…) Zur Finissage bieten die Künstlerinnen Janice Orth und Hella Frowein-Hagenah persönliche Einblicke in und eine exklusive Führung durch ihre Ausstellung. Die Ausstellung ist an diesem Tag von 12 bis 16 Uhr geöffnet / die Künstlerinnen sind anwesend / 13 Uhr: Künstlerinnenführung.

Atelierhaus Aachen Janice Orth Hella Frowein-Hagenah ArtJunk

Montika Kham-on – kuratiert von Anna-Catharina Gebbers

Info: Anlässlich der DC Open widmet der GHB Space der Künstlerin und Filmemacherin Montika Kham-on (*1999, Samut Prakan, Thailand) die erste europäische Einzelausstellung ihrer Filmkunstwerke. Die 27-jährige Künstlerin gehört zu den profiliertesten jungen Positionen der internationalen Videokunst. Ihre Werke waren in Ausstellungen und Filmprogrammen in Asien, Europa und Lateinamerika zu sehen, unter anderem im ArtScience Museum Singapur und bei der Transmediale Berlin. Mit der Ausstellung im GHB Space erhält ihr Werk nun erstmals eine Einzelausstellung in Europa. Montika Kham-ons unverwechselbare filmische Sprache verbindet eine cineastische Traumlogik mit sinnlicher Unmittelbarkeit. Daraus entstehen hypnotische Werke, die sich zwischen Film, Installation und räumlicher Erfahrung bewegen und ihre Wirkung aus der Verdichtung von Atmosphäre, Wahrnehmung und körperlicher Präsenz entfalten. Traum, Erinnerung, Atmosphäre und Körperlichkeit werden bei ihr zu gleichwertigen Trägern von Erzählung und Erkenntnis. (…) Die Ausstellung wurde von Anna-Catharina Gebbers, Kuratorin am Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, Berlin, kuratiert.

GHB Space Montika Kham-on ArtJunk

Iris Helena Hamers

Info: »We said no tech in the bedroom at night!« my mom shouts, snatching my phone from my hands and replacing it with a minimalist book, roughly the size of an iPad. On its plastic cover, the title shines: ~*^-._3N3RGY_4NG3L_.-^*~. Frustrated yet curious, I pick up the object and bring it closer to my eyes. I am surprised by its weight. It is far heavier than it should be. When I peer inside, 3D images unfold like a diorama, rising from the pages like a theatre stage. The pictures, almost larger than life, swallow me whole. Pulled into the image-portal like Alice into the rabbit hole, my gaze travels further and further, entering an ecosystem that reminds me of an archive of life. A collection of coincidences that are not mine, yet could just as easily be stored deep within my hard drive. Facemasks, aesthetic soaps, anonymous figures, and memes, all their life spilling out from the pages. Absorbed into the eternal stew of images, some I recognize and others I fear to conceptualize, I find myself in a world where the novelty of photons suddenly becomes familiar and ordinary as my iris catches their meaning, as if everything I see becomes the thing it is. I cleanse my eye and lick my finger to turn another page, hungry for more and hoping to step into the next chapter. – Text: Morgane Billuart

Judith Kaminski – eingeladen von Dr. Anika Gebauer-Aulbach

Info: Mit Picking Flowers präsentiert Judith Kaminski im kjubh Kunstverein neue Arbeiten, in denen sich Malerei, Textil und Keramik zu einer farbenreichen, vielschichtigen Bildwelt verbinden. Pflanzen (und Insekten) bilden den Ausgangspunkt ihrer Arbeiten. Aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang gelöst, werden sie fragmentiert, vergrößert und neu angeordnet. So verwandelt sich der Ausstellungsraum in eine farbintensive Naturwelt, in der botanische Formen, textile Oberflächen, malerische Strukturen und keramische Objekte miteinander in Beziehung treten. (…) Am letzten Tag der Ausstellung wird es eine Künstlerinnenführung mit Judith Kaminski geben. Wir starten am Samstag, den 3. Oktober um 15:30 Uhr bei La Felce (Maria-Hilf-Str. 15–17, 50677 Köln) mit der Ausstellung Die Sweethearts von Tamara Malcher und anschließend gehen wir gemeinsam in den kjubh. Anmeldung bitte an info@judith-kaminski.de →

kjubh Judith Kaminski ArtJunk

Dudu Quintanilha, Maya Schweizer

Info: Maya Schweizer und Dudu Quintanilha im Gespräch mit Prof. Dr. Lilian Haberer (Kunsthochschule für Medien Köln) und Kurator Andreas Prinzing. 3 € zzgl. Eintritt.

Leopold-Hoesch-Museum Düren LHM Maya Schweizer Dudu Quintanilha ArtJunk

Thomas Baumgärtel

Info: Die beliebte Ausstellung Künstlerbananen – Hommagen an große Künstler geht am Sonntag, den 27. September 2026 zu Ende, weshalb wir sie mit einer Finissage feiern wollen. Der Künstler Thomas Baumgärtel wird noch einmal im Museum Kurhaus Kleve zu Gast sein, und zusammen mit Direktor Harald Kunde um 15 Uhr eine Führung durch die beliebte Bananen-Ausstellung geben. Im Anschluss zur Führung findet die Preisverleihung für die Teilnehmer*innen der NiederrheinTour statt: Im Gewinnspiel 1 bekommt der Teilnehmer/die Teilnehmerin, welche/r die meisten Ausstellungsorte besucht und die meisten Stempel gesammelt hat, ein originales Leinwandbild der Freiheitsbanane (50 x 40 cm) geschenkt. Der zweite Preis ist eine von Baumgärtel handgesprühte Freiheitsbanane (24 x 18 cm), der dritte Preis ist eine Christobanane, Fine Art Giclée auf 350g Hahnemühle Bütten (50 x 40 cm). Sollte es Gleichstand bei der erreichten Anzahl von Stempeln geben, entscheidet das Los. Im Gewinnspiel 2 nimmt an der Verlosung teil, wer alle zehn Stationen der B(anane)9 besucht hat und sich dies durch Stempel bestätigen ließ. Der Gewinner erhält einen Kunstdruck der Niederrhein Banane. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Museum Kurhaus Kleve Thomas Baumgärtel ArtJunk

Anushka Chkheidze, Aleksandra Domanović, Kein schöner Archiv, Katrin Mayer, Ari Benjamin Meyers, Ziran Sha Pei, Joanna Piotrowska, Neda Saeedi, sakasaka, Transsolar, UH HUH HER, Driant Zeneli

Info: Vertraute Lebensräume verändern sich, grundlegende Ordnungen verschieben und bedrohliche Ereignisse wiederholen sich: Das Unheimliche könnte als ein Zustand gelten, der die Grundstimmung der Gegenwart beschreibt. Während engagierte Wissenschaftler*innen disziplinübergreifend versuchen, Wege aus den globalen Krisen zu finden, vermischen sich im durch autoritäre Stimmen angeheizten Diskurs Gefühle von Angst und Verunsicherung mit Polemisierung, Verleugnung und Abwehr. Die Ausstellung Unheimliche Verschiebungen widmet sich vom 22. August bis 4. Oktober mit künstlerischen Mitteln ökologischen, sozialen und politischen Wechselwirkungen unserer Zeit. (…) Das druckfrische Buch Nicht im luftleeren Raum – Drei Ausstellungen von Urbane Künste Ruhr 2024–2026 reflektiert die in den letzten drei Jahren zur Ruhrtriennale entstandenen Ausstellungen in neun Essays und zahlreichen Abbildungen. Die Veröffentlichung des Buches feiern wir zur Finissage der erfolgreichen Ausstellung Unheimliche Verschiebungen. (…) Ort: Ev. Stadtkirche St. Petri, Westenhellweg / Petrikirchhof 1, 44137 Dortmund / Die Finissage wird von einem Gespräch zwischen Britta Peters (Leiterin, Urbane Künste Ruhr) und Theo Deutinger (Architekt, Stadtforscher, Autor) zu den Themen Ruhrgebiet, Stadtplanung und Kunst im öffentlichen Raum begleitet.

Urbane Künste Ruhr Unheimliche Verschiebungen Aleksandra Domanovic ArtJunk