ArtJunk
No. 48—2021

Swinda Oelke, Thea Mantwill

Info: Anlässlich der Finissage der Ausstellung OZON von Swinda Oelke und Thea Mantwill wird Thea um 17 Uhr eine Instagram-Live-Lesung über den Instagram Account des Nails projectrooms abhalten @nails.projectroom → 

Nails Projectroom Swinda Oelke Thea Mantwill ArtJunk

Ellen Auerbach, Stephan Balkenhol, Kirsten Becken, Joseph Beuys, Jodi Bieber, AA Bronson, Kennedi Carter, Emil Cimiotti, Sophia Cockburn, Marlene Dumas, Va-Bene Elikem Fiatsi (crazinisT artisT), Andrea Fraser, Renée Green, Hendrick Goltzius, Hanns Lamers, Jocelyn Lee, Alla Magdina, Gerhard Marcks, Ewald Mataré, Zanele Muholi, Richard Phillips, R.H. Quaytman, Pipilotti Rist, Jürgen Teller, Ming-Jing Tsai, Paloma Varga Weisz, Kefan Weng, Franz West, Johann Andreas Wolff, Tobias Zielony u.a. / Performance: mir*pluck

Info: Nacktheit ist eine Frage der Perspektive: Wie der nackte Körper bewertet wird, und ob ein Körper als nackt angesehen wird, hängt maßgeblich vom historischen, religiösen, sozialen und kulturellen, aber auch politischen Kontext ab. Nacktheit weckt widersprüchliche Assoziationen: Sie steht für Freiheit, Liebe und Sexualität, symbolisiert Selbstbestimmung und Handlungsmacht, kann Ausdruck von Stärke sein und als kraftvolles Medium für Protest fungieren. Nacktheit kann aber auch Verletzlichkeit bedeuten, mit Entblößung und Scham assoziiert werden. Der nackte Körper unterliegt gesellschaftlichen Normierungen, sei es in Bezug auf Geschlecht und sexuelle Orientierung, Hautfarbe, Körperformen oder auf Gesundheit und Fitness.

Museum Kurhaus Kleve Jodi Bieber Der nackte Körper ArtJunk

202 EDITIONS & WEINFACE

Info: Drei Designerinnen – eine Vision: aus recyceltem Gold und Silber besondere Schmuckstücke zu kreieren, die in streng limitierter Auflage von 202 Exemplaren pro Design eine elegante, minimalistische und zeitgemäße Formensprache zum Ausdruck bringen und Designs von Dauer und Wert definieren. Slow Circular Design steht bei 202 EDITIONS an erster Stelle. Ressourcen werden geschont und Edelmetalle stetig wiederverwendet, so dass der grafische Armreif oder der massive Goldring seine*n unverwechselbare*n Träger*in findet. Alle handgefertigten Teile werden auf Anfrage im Düsseldorfer Atelier produziert. Neben dem nachhaltigen Schmuck von 202 EDITIONS werden in privater Salon-Atmosphäre auch zahlreiche neue Objekte unserer Green Luxury-Kuration gezeigt. Außerdem ist zur Vernissage (Donnerstag, 18. November 2021) und Finissage (Samstag, 27. November 2021) das Düsseldorfer Duo WINEFACE zu Gast, das ausgewählte, nachhaltig produzierte Weine kleiner Winzer präsentiert.

Live Lab Studios 202 Editions Wineface ArtJunk

Katharina Grosse, Imi Knoebel, Bettina Poussttchi, Gerhard Richter u.a.

Info: 70 Jahre heute – eine Sammlungsausstellung zum Jubiläum, ein Jubiläum als Neuanfang. 1951 war Morsbroich das erste Museum für Gegenwartskunst, das nach dem Krieg in Deutschland neu gegründet wurde. Siebzig Jahre später blicken Haus und Sammlung auf eine Geschichte voller künstlerischer Höhepunkte, aber zuletzt auch voller kulturpolitischer Verwerfungen bis hin zur vorgeschlagenen Schließung. Wie aber kann das Museum Morsbroich siebzig Jahre später zu einem ‚neuen ersten’, gegenwärtigen Kunstmuseum werden?

Museum Morsbroich Imi Knoebel ArtJunk

Henk Visch

Info: Des niederländischen Bildhauers Henk Vischs Kunst hat tiefe Wurzeln in der Kunsttradition der Figuration. Anfang der 80er Jahre ist er vor allen Dingen durch seine figurativen Holzarbeiten bekannt geworden. Die konstruktivistische Formensprache, die bis heute eine parallele Bahn in seinem vielseitigen Œuvres einnimmt, ist jedoch oft übersehen worden. Mit suggestiver Kraft der Form und durch Verwendung unterschiedlichster Materialien erweitert er die figurative Kunsttradition und öffnet Raum für Assoziationen. Der Titel der kommenden Ausstellung bei BLOOM geht auf die gleichnamige Arbeit Hochzeit eines Hundes (2021) zurück. Die Arbeit stellt eine Gruppe von Figuren dar, welche mit zwei kalligrafisch – Strich und Kreis – sparsam formulierten Köpfen und mit einem realistischen, skulptural verfassten Kopf versehen sind.

Bloom Henk Visch ArtJunk

Evelina Velkaite, Debasish Bhattacharjee (Tabla), Pramodan Gmeiner (Sarangi)

Info: Im Jahr 2020 entsteht ein größerer Zyklus, der auf eine Reise durch Indien und in die indische Stadt Varanasi am Ganges zurückgeht, dort wo die hinduistische Verbrennungssrituale stattfinden und die höchste Betriebsamkeit herrscht, Stille und Lärm ungebremst aufeinandertreffen. So lebhaft und farbig diese Darstellungen auch sind, es geht um Spiritualität und Transzendierung des Lebens. Das Vorkommnis entleerter Partien, welche von Schleiern aus Farbe umfasst sind. Das Ausfasern der expressiven Bewegung, und damit auch ein Malen gegen die Routine – es scheint als wäre jeder Berg, jeder Baum, jeder Weg ein Wunderwerk, das sich Evelina Velkaite mit Farben überhaupt zum ersten Mal aneignet. – Thomas Hirsch

Mouches Volantes Evelina Velkaite ArtJunk

Sarah Kürten und Thyra Schmidt (Künstlerinnen)

Info: Anlässlich der Finissage der Ausstellung Pictured as a Poem findet ein Künstlerinnengespräch mit Sarah Kürten und Thyra Schmidt statt (in deutscher Sprache).

Kai10 Arthena Foundation Saadane Afif Pictured as a Poem ArtJunk

Sujin Bae, Ilsuk Lee, Valentino Magnolo, Irina Martyshkova, Yoana Tuzharova, Leitung: Julia Haack (Kunstvermittlerin, KIT)

Info: Interaktive Führung zu der aktuellen Ausstellung desto weiß ich doom zu sein. Junge Kunst aus Münster. Wo hinterlassen wir Spuren und wie sehen diese bei genauerer Betrachtung aus? Mit Hilfe eines kriminaltechnischen Fingerabdruckverfahren gehen wir auf Spurensuche und benutzen unsere Abdrücke, um damit ein neues Bild zu erschaffen. Die Teilnahme an den Familienführungen ist kostenlos / Anmeldung unter bildung@kunst-im-tunnel.de →

KIT Kunst im Tunnel desto weiss ich doom zu sein Ivo Faber ArtJunk

 

Takeoka Yūji, Nara Yoshitomo, Murase Kyōko, Andō Yukako, Kinoshita Ryō, Anca Muresan, Karin Sander, Arakawa Sōya, Magdalena Jetelová und Nakahara Masao

Info: Um 17 Uhr zeigt Sōya Arakawa in Zusammenarbeit mit Baptiste BERSOUX die halbstündige Performance 象鼻鰻 / Zo Hana Unagi. In Sōya Arakawas Werk Boku wa Unagi da (Ich bin ein Aal) untersucht er die Auswirkungen unserer Erinnerungen auf unsere persönliche Entwicklung. Es ist ein Werk über das innere Selbst, über die mentale Struktur des Selbst und die Reaktion des Körpers auf diese Struktur. Als Antwort auf diese installative Arbeit mit Video, möchte er sich in der Performance ausdrücken, indem er sich nicht nur aus der Perspektive seiner mentalen Struktur betrachtet, sondern auch aus der Perspektive, wie er als Objekt ist. Eintritt frei.

Kunsthalle Düsseldorf tomodachi Kinoshita Ryo ArtJunk

Sven-Åke Johansson

Info: In 1967, Sven-Åke Johansson moved from Paris, then the Mecca of European jazz where the Swedish musician (*1943) made a name for himself as a Bebop drummer at such legendary clubs as the Blue Note and Le chat qui pêche, to the German city of Wuppertal. A young radical scene was taking shape there that included musicians like Alexander von Schlippenbach, Peter Brötzmann, Peter Kowald and Manfred Schoof. The city had evolved into an epicentre of free improvisation in West Germany and Johansson quickly established himself as one of its most experimental and versatile protagonists. Over the course of the next few years, he travelled extensively throughout Europe with various ensembles. He spent longer periods in Hamburg and The Hague before settling in Berlin in 1976. With him at all times was his camera, an old Agfa Clack, with which he captured a wide range of impressions from his day-to-day life.

JUBG Sven-Ake Johansson ArtJunk