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No. 30—2026

Rosalie Becher, Joscha Bender, Renate Bertelmann, Anna und Bernhard Blume, Esra Gülmen, Georg Herold, Lucia Kempkes, Janis Löhrer, Alex Grein, Lydia Schouten, Clare Strand, Susa Templin u.a.

Info: Die Bonner Galerien Andreae, Gisela Clement und Parrotta Contemporary Art laden 2026 zu ihrem zweiten gemeinsamen Galerienwochenende (ACP) ein. Die zweite Edition des jährlich rotierenden Zusammentreffens findet von 11. bis 26. Juli 2026 in der Galerie Gisela Clement in Bonn statt. (…) Präsentiert werden unterschiedlichste künstlerische Positionen, darunter einige die mit Witz, Humor und Absurdität spielen, während andere Erfahrungen von Verletzlichkeit und Widerstandskraft reflektieren. Im Zusammenspiel entsteht ein vielschichtiger Dialog zwischen Leichtigkeit und Ernst, zwischen humorvoller Brechung und existenzieller Reflexion. So individuell die Ausrichtungen der Galerien sind, so feiern sie ihre gemeinsame Schnittmenge in der Auseinandersetzung mit aktuellen Themen der zeitgenössischen Kunst, indem sie sich vernetzen und zugleich ein starkes Zeichen für die kulturelle Bedeutung und den gesellschaftlichen Beitrag ihrer Arbeit in Bonn setzen. Ort: Galerie Gisela Clement, Lotharstr. 104, 53115 Bonn →

Galerie Gisela Clement Andreae Clement Parrotta Mareike Tocha ArtJunk

Rosalie Becher, Joscha Bender, Renate Bertelmann, Anna und Bernhard Blume, Esra Gülmen, Georg Herold, Lucia Kempkes, Janis Löhrer, Alex Grein, Lydia Schouten, Clare Strand, Susa Templin u.a.

Info: Die Bonner Galerien Andreae, Gisela Clement und Parrotta Contemporary Art laden 2026 zu ihrem zweiten gemeinsamen Galerienwochenende (ACP) ein. Die zweite Edition des jährlich rotierenden Zusammentreffens findet von 11. bis 26. Juli 2026 in der Galerie Gisela Clement in Bonn statt. (…) Präsentiert werden unterschiedlichste künstlerische Positionen, darunter einige die mit Witz, Humor und Absurdität spielen, während andere Erfahrungen von Verletzlichkeit und Widerstandskraft reflektieren. Im Zusammenspiel entsteht ein vielschichtiger Dialog zwischen Leichtigkeit und Ernst, zwischen humorvoller Brechung und existenzieller Reflexion. So individuell die Ausrichtungen der Galerien sind, so feiern sie ihre gemeinsame Schnittmenge in der Auseinandersetzung mit aktuellen Themen der zeitgenössischen Kunst, indem sie sich vernetzen und zugleich ein starkes Zeichen für die kulturelle Bedeutung und den gesellschaftlichen Beitrag ihrer Arbeit in Bonn setzen. (…)

Galerie Gisela Clement Andreae Clement Parrotta Mareike Tocha ArtJunk

Stefanie Bühler, Arpad Dobriban, Klaus Fritze, Kanade Hamawaki, Aslı Hatipoğlu, Temitayo Ogunbiyi, Katie Paterson

Info: Finissage der Ausstellung Kunsthalle unterwegs: Ecologies in Motion im Malkastenpark des Künstlerverein Malkasten → / 11:30–12 Uhr: Intervention – To Burn, Forest, Fire. Es geht um Ökologie, Geologie und den Kosmos, wenn Katie Paterson poetische Begegnungen zwischen Menschen und ihrer Umwelt gestaltet. Mit To Burn, Forest, Fire begegnen die Besucher*innen dem ersten und dem letzten Wald. Der fossile Wald von Cairo im Hudson Valley (USA) ist etwa 385 Millionen Jahre alt. Der Amazonas-Regenwald stellt den letzten Wald dar. Paterson beschreibt beide Wälder mit Düften aus zwei Räucherstäbchen. Die Intervention To Burn, Forest, Fire findet an fünf Terminen im Laufe der Ausstellung statt / 11:30–12:30 Uhr: Führung für alle Sinne, Anmeldung bis 24. August 2026 unter bildung@kunsthalle-duesseldorf.de → / 13–15 Uhr: In Rauch gehüllt: Kreiere deine eigenen Räucherstäbchen, Workshop für Jugendliche und Erwachsene (ab 14 Jahren), Anmeldung bis 24. August 2026 unter bildung@kunsthalle-duesseldorf.de → / 15–17 Uhr: Atemsession mit InBetween.

Kunsthalle Düsseldorf Katie Paterson ArtJunk

Feriengäste – Eingeladen von: Stefan Bücher – Marion Mallmann, Wolfgang Bous – Gerd Mies, Reiner Fuchs – Herbert Sondermann, Sami Gebremariam – Andreas Treutinger, Karl Götte & Max Goemann – Michael Nowotny, Markus Meyer – Judith Behr, Christian Walter – Christof Klute

Info: Jedes Jahr werden vor Beginn der Sommerferien Künstler*innen vom Labor-Team zu einer Gruppenausstellung ins LABOR eingeladen. Die gemeinsame Hängung der mitgebrachten Arbeiten ist eine gemeinschaftliche Performance. Die Anreise. Bei der Finissage/der Abreise – wird die Ausstellung gemeinsam demontiert und mit einem Abschiedsfest gefeiert.

Labor Projektgalerie Feriengäste ArtJunk

Michael Nowottny, Gil Shachar

Info: Die beiden Künstler Michael Nowottny und Gil Shachar arbeiteten, unabhängig voneinander, in Langzeitprojekten an dem Thema Wal und Mensch. Mit St. Gertrud fanden sie einen kongenialen Ort für die Ausstellung ihrer Arbeiten. Der Innenraum von St. Gertrud erzeugt durch die sparsame Beleuchtung und seine große, bauchhafte Wand eine Ausrichtung auf eine existenziell berührende Atmosphäre. 2009 hatte der Bildhauer Gil Shachar die Vision, einen gestrandeten Wal in seiner Ganzheit abzuformen, ihn in seiner überwältigenden Größe künstlerisch einzufangen. Nach einer jahrelangen Vorbereitungs- und Wartephase bot sich im August 2018 die Gelegenheit, einen an der Westküste Südafrikas an Strand gespülten, 14 m langen Buckelwal abzuformen. Von dem natürlichen Abdruck wurde im Frühjahr 2019 in Kapstadt, in einem aufwändigen Arbeitsprozess, die Wal-Skulptur abgegossen. Die entstandene, in St. Gertrud gezeigte Skulptur ermöglicht die tiefberührende Begegnung mit den existenziellen Dimensionen unseres Daseins und unseres Umgangs mit der Welt. Ort: St. Gertrud, Krefelder Str. 57, 50670 Köln.

Labor Projektgalerie Michael Nowottny Gil Shachar ArtJunk

Monika Bartholomé, Claudia Busching, Kati Gausmann, Betina Kuntzsch, Angela Lubič, Katja Pudor, Kamilla Szíj, Asako Tokitsu, Jolanta Wagner, Julia Ziegler

Info: In der Ausstellung Zeichenräume sind Werke von zehn internationalen Künstlerinnen zu sehen, die die Zeichnung in den Raum führen und versuchen, die Grenzen zwischen Fläche und Raum aufzulösen. Monika Bartholomé, Claudia Busching, Kati Gausmann, Betina Kuntzsch, Angela Lubič, Katja Pudor, Kamilla Szíj, Asako Tokitsu, Jolanta Wagner und Julia Ziegler schaffen Werke, die den Raum auf vielfältige Weise zeichnerisch erobern. Von klassischen Linien bis hin zu digitalen Animationen, mal als Wandzeichnung, mal als Papierbahn im Raum: Gezeigt wird eine vielfältige Bandbreite zeichnerischer Ausdrucksformen. Die Ausstellung lädt zum Dialog zwischen Künstlerinnen und Besucher*innen, zwischen Atelier und Öffentlichkeit, Intimität und Begegnung ein. Sie eröffnet einen Raum für Wahrnehmung und Austausch, in dem Zeichnung als lebendiges und offenes Medium erfahrbar wird – sensibel, körperlich und unmittelbar. Begleitet wird das Projekt durch einen dokumentarischen Film von Claudia Busching.

Kunstmuseum Villa Zanders Claudia Busching ArtJunk

Verleihung Publikumspreis & Abschlusskonzert von Florence Besch

Info: 15:30 Uhr: Preisverleihung – Auch in diesem Jahr wird der Publikumspreis verliehen. Wer wird ihn erhalten? Unsere Besucher*innen stimmen während der gesamten Laufzeit für ihre Lieblingsposition aus der Ausstellung ab – und nehmen am Gewinnspiel teil. Infos zur Abstimmung gibt es am Verkaufsbüro (Kunstpalast, Saal A), wo auch die Preisverleihung stattfinden wird. 16 Uhr: Abschlusskonzert – Für die letzten Stunden der DIE GROSSE 2026 verwandelt die Indie-Rock-Künstlerin Florence Besch ihre charakteristische fragile Ehrlichkeit in kraftvolle, rohe Energie. Feiert mit uns das Ende der Ausstellung am Ehrenhof!

Kunstpalast Florence Besch ArtJunk

Christoph Westermeier – eingeladen von Katja Davar

Info: Picnic on the Runway stellt die Frage nach kulturellen Klischees und medialen Transformationen. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das traditionelle chinesische Märchen Ashima aus dem Mythos der Sani aus Yunnan. In der Geschichte verwandelt sich nach einem Unfall die weiblich gelesene Person Ashima in einen Felsen, dem eine magische Kraft zugesprochen wird. Der seit 2007 zur UNESCO gehörende Steinwald Shilin in Kunming bewahrt heute das Andenken an diese denkwürdige Transformation und sorgt für eine touristengerechte Vermarktung, die spätestens seit der Verfilmung von Liu Qiong im Jahr 1964 zum populären Allgemeingut gehört. Ashima war der erste Farbfilm, der in der Volksrepublik China gedreht wurde und wurde in der Folgezeit als Peking-Oper, Yunnan-Oper und Sani-Oper aufgeführt. Christoph Westermeier verbindet Fotografien, die er in Shilin gemacht hat, mit Aufnahmen des Filmes von 1964 und weiteren Ashima-Devotionalien. Flankiert wird die Ausstellung von zwei Tableaus, die sich mit der Präsentation kulturellen Erbes in unterschiedlichen Kontexten befassen, und der Serie Sublime Society of Stakes. Christoph Westermeier (*1984 Köln) studierte an der Kunstakademie Düsseldorf (2004–2010) und de Ateliers Amsterdam (2011–2013). Seit 2024 ist er 1. Vorsitzender des Künstlervereins Malkasten in Düsseldorf. (…) Um 15:15 Uhr Ausstellungsführung mit Christoph Westermeier.

kjubh Kunstverein e.V. Christoph Westermeier ArtJunk

Life during Wartime (Künstler*innenkollektiv: Matthias Aeberli, Rainer Barzen, Anna Byskov, Sibylle Feucht, Markus Goessi, Birgit Kempker, Ingrid Roscheck, stöckerselig, Nika Timashkova, Pat Treyer, Yota Tsotra, Ana Vujic, Stephan Wittmer & Gerd Mies, Michael Nowottny

Info: Die beteiligten Künstler*innen stammen aus der Schweiz, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Serbien und der Ukraine. Das Kollektiv setzt sich in ihren Arbeiten mit den Mechanismen von Konflikt, Krieg, Macht, Gewalt und Hierarchien, sowie deren individuellen und gesellschaftlichen Auswirkungen auseinander. Die Ausstellung schließt sich an die gleichnamige Ausstellung in der FABRIKculture, Hégenheim / Basel an. Die Präsentationen sind nicht als Aneinanderreihung einzelner Positionen gedacht und angelegt, sondern als Ergebnis einer kollektiven, konzentrierten, auch kuratorischen Zusammenarbeit.

Labor Projektgalerie Life during Wartime ArtJunk

Helmut Schweizer

Info: Anlässlich von Helmut Schweizers 80. Geburtstags im Mai 2026 widmet ihm die Galerie Pfab eine retrospektive Ausstellung. Sie greift zentrale Themen seines Werks auf: existenzielle Fragen, die sich aus wissenschaftlichen Erkenntnissen ergeben, sowie die Ambivalenz von Fortschritt – zwischen Bedrohung und Hoffnung. Helmut Schweizer ist ein Künstler, dessen Werk stark von Naturwissenschaften und ihrer Geschichte geprägt ist. Im Zentrum seiner künstlerischen Auseinandersetzung stehen die Folgen wissenschaftlichen Fortschritts – insbesondere die atomare Bedrohung und der gesellschaftliche Umgang damit. Dabei arbeitet er weniger laut oder provokativ, sondern eher als präziser Beobachter und Sammler von Wissen, das er über Jahrzehnte hinweg aufgebaut hat. Seine Kunst lässt sich daher treffend als wissenschaftsbezogen beschreiben. Charakteristisch für Schweizers Arbeiten ist der Einsatz ungewöhnlicher Materialien: Häufig verwendet er leuchtende, chemisch reagierende Flüssigkeiten sowie andere vergängliche Stoffe. Prozesse wie Oxidation und Zersetzung werden bewusst sichtbar gemacht und dienen dazu, Zeit selbst als ästhetisches Phänomen darzustellen. Diese experimentellen Installationen kombiniert er mit komplexen Bild-, Farb- und Textcollagen. Darin verknüpft er Bezüge zu bedeutenden Wissenschaftlern des 20. Jahrhunderts mit Einflüssen aus Musik, Literatur und insbesondere der bildenden Kunst. (…) Gemeinsame Eröffnung der Galerien in Düsseldorf-Flingern.

Galerie Pfab Helmut Schweizer ArtJunk