Matthias Aberle, Andy Benger, blue sugar boundaries, Bodo Berheide, Meltem Er, Valerie Feldhaus, Kati Heck, Josef Kirschner und Anja Stahl, Konsortium, Wir sollten eine Gruppe gründen (mit Studierenden der Bergischen Universität Wuppertal, der Hochschule Düsseldorf und der Universität Duisburg Essen), Babu Noella mit Ubuntu, mackerinnenanstalt, Oqbo / raum für bild wort und ton, Cornelia Schleime, 6PACK
Info: Was hält Gemeinschaften zusammen – und woran scheitern sie? Mit der Ausstellung merry company – Formen der Gemeinschaft richtet die Kunsthalle Barmen vom 23. Mai bis 13. September den Blick auf ein Thema, das unsere Gegenwart prägt wie kaum ein anderes: das Zusammenleben in Gruppen, Netzwerken und Gemeinschaften. Die Vernissage zur Ausstellung findet am Tag des Grundgesetzes, dem 23. Mai 2026, statt. Interessierte sind herzlich eingeladen. Ob Familien, Communities, künstlerische Kollektive oder Forschungsnetzwerke – Menschen organisieren sich in unterschiedlichsten Formen des Miteinanders. Gemeinschaften bieten Schutz, Resonanz und Zugehörigkeit, sie eröffnen Räume für Austausch und neue Ideen. Zugleich sind sie immer auch von Aushandlungsprozessen, Konflikten und Machtverhältnissen geprägt. Die Ausstellung merry company untersucht diese Spannungen anhand historischer und zeitgenössischer künstlerischer Positionen und lädt Besucher*innen dazu ein, Gemeinschaft nicht nur zu betrachten, sondern im gemeinsamen Spielen, Mitwirken und Ausprobieren zu erleben. (…) Zur Eröffnung sprechen Miriam Scherff (Oberbürgermeisterin, Stadt Wuppertal), Birgitta Wolff (Rektorin, Bergische Universität Wuppertal), Prof. Katja Pfeiffer (Leiterin, Kunsthalle Barmen) und Ariane Dehghan (Kunsthalle Barmen).
Dora Budor
Anushka Chkheidze, Aleksandra Domanović, Kein schöner Archiv, Katrin Mayer, Ari Benjamin Meyers, Ziran Sha Pei, Joanna Piotrowska, Neda Saeedi, sakasaka, Transsolar, UH HUH HER, Driant Zeneli
Info: Vertraute Lebensräume verändern sich, grundlegende Ordnungen verschieben und bedrohliche Ereignisse wiederholen sich: Das Unheimliche könnte als ein Zustand gelten, der die Grundstimmung der Gegenwart beschreibt. Während engagierte Wissenschaftler*innen disziplinübergreifend versuchen, Wege aus den globalen Krisen zu finden, vermischen sich im durch autoritäre Stimmen angeheizten Diskurs Gefühle von Angst und Verunsicherung mit Polemisierung, Verleugnung und Abwehr. Die Ausstellung Unheimliche Verschiebungen widmet sich vom 22. August bis 4. Oktober mit künstlerischen Mitteln ökologischen, sozialen und politischen Wechselwirkungen unserer Zeit. An unterschiedlichen Orten in Dortmund begegnen skulpturale, installative und performative Arbeiten einer komplexen Gegenwart mit neuen Erfindungen, Neugier, Umsicht, Schönheit und melancholischen Analysen. Ort: Ev. Stadtkirche St. Petri, Westenhellweg / Petrikirchhof 1, 44137 Dortmund.
Info: Galerie Gisela Capitain is pleased announce a forthcoming exhibition with Yann Gerstberger. This marks the artist’s second exhibition at the gallery. Location: St. Apern Str. 26, 50667 Cologne.
Kriz Olbricht
Info: Eingeladen von Doris Frohnapfel.
allapopp
Info: Dieses Projekt beginnt im Erinnern. Teppiche an den Wänden eines tatarischen Zuhauses. Eine häusliche Oberfläche – Zeugin der Zeit und ihrer Ereignisse, Trägerin von Wissen und Kultur, eine Erzählerin. Als Kind blickte allapopp in solche Teppiche – folgte der Wiederholung ihrer Muster, bis diese sich in Bilder, Erzählungen und Welten verwandelten. Ein Portal aus Mustern. Die Ausstellung dehnt diese Erinnerung in den Raum aus. Der Teppich wird zerlegt; seine Muster erscheinen in video-, textil- und keramischen Materialien. Der Raum wartet darauf, betreten und bewohnt zu werden. Die Besucher*innen sind eingeladen, das Portal zu betreten, sich zu setzen, Tee zu trinken, zu verweilen. Der Teppich wird hier als Oberfläche, als Speicher und als Passage durch die Zeit begriffen. Zugleich überschreitet der Wandteppich seinen spezifischen Ursprung. Er ist ein vertrautes Element vieler postsowjetischer Interieurs und findet sich in unterschiedlichsten Kulturen weltweit. Tataren leben seit vielen Jahrhunderten unter imperialer und kolonialer Herrschaft von russia und teilen ihre Geschichte mit der Vielzahl anderer indigener Gemeinschaften der Nordhalbkugel. Teppiche dienten dazu, die Wände von Dorfhäusern und Stadtwohnungen zu schmücken – und zu wärmen. Diese geteilte Vertrautheit öffnet die Arbeit über eine einzelne Erzählung hinaus und ermöglicht es den Besucher*innen, eigene Umgebungen und vergessene Räume zu erinnern. In dieser Bewegung zwischen dem Persönlichen und dem Kollektiven schlägt die Ausstellung eine andere Annäherung an Zukunft vor – als etwas, das aus Erinnerung, Wiederholung und Beharrlichkeit hervorgeht. Die Frage bleibt offen: Wie lassen sich Zukünfte aus fragmentierten und verschobenen kulturellen Geschichten heraus denken?
Nadine Karl, Mira Siering
Info: Am Samstag, den 30. Mai 2026, lädt das Kuratorium der Simultanhalle zur Eröffnung von wittern ein und freut sich auf viele interessierte Besucher*innen in den Sommermonaten. Mit einer interdisziplinären Rückverzauberung des Ortes, der Hinterfragung verlorener Zukunftsversprechen und der Erforschung sozialer Gefüge greift die Ausstellung Themen wie Gemeinschaft, Verfall und neue soziale Rituale in unserer Gesellschaft auf. Die Künstlerinnen Mira Siering und Nadine Karl machen das Gelände für die Ausstellung über einen Zeitraum von drei Monaten installativ erfahrbar: Sie verschränken skulpturale, landschaftliche und architektonische Ansätze und entwickeln künstlerische und fiktive Räume im gegenseitigen Dialog ihrer künstlerischen Praxis, des Ortes selbst, seiner Nachbarschaft und der witterungsbedingten Veränderung. Die Gegenüberstellung der dauerhaften Arbeiten wird durch performative Interventionen der Künstler*innen Darcy Neven, Philip Nürnberger und Mohamed Moe Sabbah am Performance-Tag, den 20. Juni 2026, erweitert. (…) Öffnungszeiten: Eröffnung am Samstag, 30. Mai, 16–22 Uhr / Performance-Tag am Samstag, 20. Juni, 17–22 Uhr / Closing am Samstag, 29. August, 14–18 Uhr / weitere Öffnungszeiten nach Vereinbarung.
Joshua Gutowski
Info: In seiner mehrteiligen Installation Regression to the Real Object beschäftigt sich Joshua Gutowski mit mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Exponaten aus der Sammlung des Museum Schnütgen, das sich in der benachbarten Kirche St. Cäcilien befindet und mit Sankt Peter die letzte erhaltene Doppelkirchenanlage Kölns bildet. Der Künstler entwickelt seine Werke nicht aus den historischen Objekten des Museums, sondern aus deren Archivdaten, wie Fotos und 3D-Scans. Es entstehen KI-generierte Skulpturen oder Digitaldrucke, die im christlichen Kontext zunächst vertraut erscheinen – im Werk von Joshua Gutowski geht es aber vielmehr um die Relationen von Bild, Körper und Wirklichkeit und eine Verkörperung des Digitalen. (…) Begrüßung durch Dr. Friederike Schuler (Kuratorin und Mitglied im Kunstbeirat der Kunst-Station Sankt Peter Köln), Einführung durch Prof. Dr. Lilian Haberer
(Professorin für Kunstwissenschaft mit erweitertem Materialbegriff, Kunsthochschule für Medien, Köln) / Orgelimprovisation von Michael Veltman.
Michael Van den Abeele, Chantal Akerman, Danai Anesiadou, Ethan Assouline, Sammy Baloji, Marianne Berenhaut, Kasper Bosmans, Jef Cornelis, Jos de Gruyter & Harald Thys, Laurent Dupont, Jana Euler, Arnaud Eubelen, Collectif Faire-Part, Béla Feldberg, Mona Filleul, Gust Duchateau, Felix Kindermann, Aglaia Konrad, Stéphane Mandelbaum, Céline Mathieu, Hana Miletić, Shaun Motsi, Willem Oorebeek, Jurgen Ots, Marina Pinsky, Sophie Podolski, Emile Rubino, Chéri Samba, Michaela Schweighofer, Beat Streuli, Walter Swennen, Angharad Williams
Info: Die Ausstellung Eine Stadt als Atelier richtet den Blick auf Brüssel als vielschichtigen, städtischen Organismus. Die Stadt vereint kosmopolitische Vielfalt, Überlagerungen politischer Machteinflüsse und soziale Spannungen – ein chaotisches, aber inspirierendes Umfeld für künstlerisches Schaffen. Brüssels Architektur, Kolonialgeschichte und Zuwanderung prägen Arbeitsweisen, in denen Nonkonformismus, Widerstand und urbane Realität reflektiert werden. Die Ausstellung untersucht künstlerische Sichtweisen auf Stadtstrukturen, soziale Texturen und historische Spuren. Mit Stationen in Köln und Brüssel verknüpft das Projekt historische und geografische Resonanzen, verdeutlicht kulturelle Verflechtungen zwischen Städten und erweitert die Lesart urbaner Topografien durch künstlerische Praktiken. Brüssel wird so zum Modellraum für die Reflexion, wie Städte als lebendige Organismen durch Kunst immer wieder neu verstanden werden können.
Alex Müller & Verena Issel
Info: Alex Müller (*1969, Düren) ist eine deutsche bildende Künstlerin, die in Berlin und der Uckermark lebt und arbeitet. Müller arbeitet mit einer Vielfalt von Medien – Malerei, Zeichnung, Skulptur, Installation, Performance und Lyrik – und lotet in ihrer Kunst Formen der Erinnerung, Zeitlichkeit und Identität aus. Ihre Werke zeichnen sich durch ein intuitives Spiel mit Materialien, eine poetische Bildsprache und die Verwischung von Grenzen zwischen Bild, Körper und Alltagsgegenstand aus. (…) Verena Issel (*1982, München) lebt und arbeitet in Berlin. Ihre künstlerische Praxis umfasst Installationen, Skulpturen, Film, Zeichnung, Collagen und Wandobjekte. Issel inszeniert oft eigentümliche, komische, gefährliche oder humorvolle Szenarien, die auf den zweiten Blick eine tiefere, soziopolitische Dringlichkeit entfalten. (…) Ort: U-Ebertplatz (Ausgang Tunierstraße).