ArtJunk
No. 16—2021

Tiril Hasslknippe

Info: Meanwhile, a group of three women trudged along an empty, deserted beach, a scene that suggests they are the sole survivors of the beloved planet Earth and the protagonists of this unpleasant scenario. »Things change when the air changes«, whispered one of them into the silent emptiness of the shore, on whose horizon a towering wave, a mountain of blue, piled up, glistening in the sun, radiating blueness, reflected for the last time in the abandoned city. One of them thought of the end of the world by water, the end of the world by air, by isolation, squabbles. »And so, in my mind’s eye, these coastal forms merge and blend in a shifting, kaleidoscopic pattern in which there is no finality, no final and fixed reality – the earth becomes fluid like the sea itself.« (…) Visit by appointment only.

DREI Galerie Tiril Hasselknippe ArtJunk

Silke Schönfeld

Info: Silke Schönfelds filmische Inszenierungen sind politische Reflexionen, die häufig in unerwarteten räumlichen und zeitlichen Bezügen stattfinden. Sie stellt sich Fragen nach der Entstehung von Stereotypen und Vorurteilen, sowie der daraus resultierenden Verantwortung des Einzelnen, ohne dabei eine moralische Wirkung auf die Betrachter*innen auszuüben. (…)

KIT Kunst im Tunnel Silke Schönfeld ArtJunk

Annabelle Agbo Godeau

Info: Durch das Schaufenster ist die Ausstellung 24 Stunden am Tag einsehbar.

Heidi Hahn

Info: Heidi Hahn gehört zu den spannendsten Malerinnen ihrer Generation. In Los Angeles 1982 geboren und aufgewachsen lebt und arbeitet sie aktuell in New York. Heidi Hahns Malerei verbindet Referenzen gestischer Abstraktion und die Gegenständlichkeit expressiver Malerei mit ihrem eigenen Blick auf aktuelle Themen unserer Gegenwart wie die Beziehung zwischen Identität, Geschlecht und Gesellschaft. Eindrücke von alltäglichen Situationen und ihres persönlichen Umfelds initiieren Hahns intuitiven dynamischen Malprozess. Schicht für Schicht entstehen Motive von Körperräumen. Die Grenzen zwischen Umraum und Körper, Oberfläche und Hintergrund sind fluide. Hahn selbst spricht von narrativen Formalismus. In diesem Sinn wird die Eigenweltlichkeit der Malerei mit der Eigenweltlichkeit der Figuren zu einem Amalgam. Digitale Eröffnung via Instagram →

Kadel Willborn Heidi Hahn ArtJunk

Hanna Koch & Robert Olawuyi

Info: Die Ausstellung zeigt Medienkunst von Hanna Koch und Robert Olawuyi. Die Arbeiten beschäftigen sich mit der Verfasstheit des menschlichen Bewusstseins. Das menschliche Bewusstsein ist eine nicht wiederholbare zeitliche und räumliche Koinzidenz. Seine treibende Kraft entsteht aus dem Widerspruch zwischen seiner Zufälligkeit und der Tatsache, dass er sich zur Welt verhält. Aus diesem Widerspruch ergibt sich seine Eigenständigkeit und auch seine Verantwortung. Dieser Zustand ist immer sozial. Die gegenwärtigen individuellen und gesellschaftlichen Implikationen dieses Themenkomplexes sind der Mittelpunkt der Ausstellung.

NKR Neuer Kunstraum Hanna Koch Robert Olawuyi ArtJunk

Luki von der Gracht

Info: Die gemeinsame Recherchearbeit zeigt exemplarisch den Einblick in die Lebenswelt von queerer Jugendkultur aus Nordrhein-Westfalen. Den Beteiligten wird eine Plattform geboten, zu experimentieren und sich auszudrücken. Somit ermöglicht ihnen das künstlerische Gruppenprojekt einen sicheren Ort des Austauschs und der Kollaboration. Geplant sind Sound- und Videoarbeiten, Fotos und Zeichnungen ebenso wie musikalische oder performative Darbietungen. Das soziokulturelle und interdisziplinäre Projekt zielt darauf ab, Verbindungen zu knüpfen, die langfristig auf zwischenmenschlicher und kreativer Ebene existieren können. Diskriminierung aufgrund der Herkunft, der Religion, des Geschlechtes und der sexuellen Orientierung ist Alltag in Deutschland. Hassgetriebene Gewalttaten nehmen zu und sind Teil eines größeren strukturellen Problems. (…)

Mouches Volantes Luki von der Gracht ArtJunk

Joanna Piotrowska

Info: Die Stiftung Insel Hombroich zeigt die erste Einzelausstellung der polnischen Künstlerin Joanna Piotrowska in Deutschland. Piotrowska ist vor allem für ihre fotografischen Arbeiten bekannt, präsentiert ihre Aufnahmen aber auch in Filmprojektionen und Installationen mit skulpturalen Elementen. In ihren thematischen Serien beschäftigt sie sich immer wieder mit menschlichen Beziehungen und den Räumen, die diese prägen. Dabei sind die Bildinhalte sehr reduziert, die Fotografie schwarz-weiss, die Personen einfach gekleidet, die Räume alltäglich. Ort: Räume für Fotografie, Siza Pavillon, Raketenstation Hombroich.

Stiftung Insel Hombroich Joanna Piotrowska ArtJunk

Gotthard Graubner, Kurt Schwitters, Lovis Corinth, Hans Arp, Sophie Täuber-Arp, Duo Bing Chen, Marcellus Coffermans, Richard Czerv, Conrad Faber von Kreuznach, Lucio Fontana, Simon Franck (Meister der Gregormessen), Bruno Goller, Gotthard Graubner, Katharina Grosse, Michael Growe, Anatol Herzfeld, Katharina Hinsberg, Ioan Jacob, Ute Langanky, Ulrich Moskopp, Katsuhito Nishikawa, Albert Maria Pümpel, Christine Reifenbergen, Henri Rousseau, Wilhelm Rudolph, Georg Schmidt, Christoph Staude, Martin Streit, Norbert Tadeusz, Karl Bobek, Marcel Breuer, Michael Growe, Anatol Herzfeld, Josef Hoffmann, Oliver Kruse, Ursula Kruse, Ludwig Mies van der Rohe, Gerrit Thomas Rietveld, Stefan Wewerka und unbekannte Künstler

Info: Kuratiert von Martin Streit. Ort: Atelierhaus, Minkel 2.

Stiftung Insel Hombroich Atelierhaus ArtJunk

Jean Fautrier

Info: Mit Jean Fautrier. Eine Sammlung zeigt die Stiftung Insel Hombroich ihren gesamten Fautrier-Bestand und bietet damit einen besonderen Einblick in die Sammeltätigkeit des Stiftungsgründers Karl-Heinrich Müller. Dieser hat in über dreißig Jahren eine der bedeutendsten Sammlungen zu diesem Künstler geschaffen. Die Ausstellung präsentiert über vierzig Werke aus allen wichtigen Schaffensphasen des Künstlers, von den zwanziger bis in die fünfziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Der Einschnitt, den der zweite Weltkrieg für ihn und sein Werk bedeutet hat, wird dabei klar nachvollziehbar. Einige der Bilder, Skulpturen, Lithographien und Künstlerbücher werden hier erstmals ausgestellt. Ort: Siza Pavillon, Raketenstation Hombroich.

Stiftung Insel Homborich Jean Fautrier ArtJunk

Zohar Fraiman – kuratiert von Gloria Aino Grzywatz

Info: Die Arbeiten der Künstlerin Zohar Fraiman thematisieren den Einfluss der Digitalisierung auf gängige Stereotype von Gender und wollen verstehen wie und durch welche Mechanismen weibliche Identitäten in Räumen des Digitalen wie etwa bei Instagram, Facebook, Snapchat und Tinder gebildet und konstruiert werden. Auf humoristische Weise hinterfragen sie Formen der internetbasierten Selbstinszenierung und üben Kritik an übersteigerten und verzerrten Ausdrucksweisen des eigenen Ichs und des spezifischen Geschlechts innerhalb bildbasierter Netzwerke und sozialer Plattformen. Die dritte Ausstellung der Reihe ONE TO ONE – one curator meets one artist wird ausschließlich im neuen virtuellen Galerieraum → von PRISKA PASQUER gezeigt.

Priska Pasquer Zorah Fraiman ArtJunk