Kunsthalle Düsseldorf

Grabbeplatz 4
40213 Düsseldorf
Di–So & feiertags: 11–18 Uhr
Montags geschlossen
T +49 (0) 211-54 23 77 10
E mail@kunsthalle-duesseldorf.de
Exhibitions
MUR BRUT 38: Helene Kuschnarew. 360 Hektar
Helene Kuschnarew
Info: Was geschieht, wenn ein Ort seine gewohnte Ordnung verliert? Welche Bilder entstehen zwischen Masse und Individuum? Die Bildräume von Helene Kuschnarew bleiben bewusst offen: Sie greifen Verschiebungen auf, ohne sie festzulegen. Gesellschaftliche und institutionelle Strukturen werden angedeutet, moralische und kulturelle Normen berührt, Tabuthemen nur gestreift. Wie groß sind 360 Hektar? So groß wie 504 Fußballfelder, siebenmal der Vatikan oder rund 5.000 Tennisplätze – oder eben Wacken. Der Titel 360 Hektar verweist auf das Dorf Wacken, das durch das jährlich stattfindende Heavy-Metal-Festival Wacken Open Air vorübergehend zur Großstadt wird. Zwischen wenigen tausend Einwohner*innen und zehntausenden Besucher*innen entsteht ein Ausnahmezustand, der Fragen nach Gemeinschaft, Ritual und kollektiver Identität aufwirft. Der Ort fungiert dabei zugleich als reale Referenz und als Träger kollektiver wie individueller Erinnerung. Vergänglichkeit und Kurzlebigkeit erscheinen als strukturelle Prinzipien, etwa wenn Pigmentstaub direkt auf die Wand aufgetragen und wieder entfernt wird. Kuschnarews Praxis bewegt sich in einem Spannungsfeld von Archivierung, Spur und Überlagerung, in dem sich Bilder als vorläufige Zustände formieren. Helene Kuschnarew absolvierte 2025 ihren Abschluss als Meisterschülerin an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Peter Piller. (…) Ort: Parkhaus der Kunsthalle Düsseldorf, Grabbeplatz 4, 40213 Düsseldorf.

Work in Progress
Joëlle Dubois, Federico Herrero, Rosilene Luduvico, Navot Miller, Stefan Marx
Info: Die leere Kunsthalle wird zum Ausgangspunkt einer Ausstellung, in der der Raum und seine Wände selbst zu zentralen Akteur*innen werden. Im Rhythmus von jeweils vier Wochen realisieren fünf Künstler*innen nacheinander ortsspezifische Wandmalereien auf den weißen Wandflächen der Kunsthalle. Jede Arbeit ist temporär und wird nach einem Monat wieder weiß überstrichen während bereits die nächste Intervention beginnt. Die Ausstellung ist ein fortlaufender Prozess, bei dem Wandel, Vergänglichkeit und die Spannung zwischen Sichtbarkeit und Verschwinden in den Fokus rücken. Die Besucher*innen sind eingeladen, diesen Prozess von der leeren, weißen Wand bis zur bemalten Kunsthalle zu begleiten und verschiedene künstlerische Zugänge zur Wandmalerei zu erleben. Jeder Besuch zeigt einen anderen Zustand und offenbart neue Perspektiven auf den Raum. (…) Zeiträume: 10. April – 10. Mai: Navot Miller (*1991, ISR) / 11. Mai – 7. Juni: Rosilene Luduvico (*1969, BRA) / 8. Juni – 5. Juli: Federico Herrero (*1978, CR) / 6. Juli – 2. August: Stefan Marx (*1979, DE) / 3. August – 30. August: Joëlle Dubois (*1990, BE).

Kunsthalle unterwegs: Ecologies in Motion
Stefanie Bühler, Arpad Dobriban, Klaus Fritze, Kanade Hamawaki, Aslı Hatipoğlu, Temitayo Ogunbiyi, Katie Paterson
Info: Ecologies in Motion ist eine Kooperation zwischen dem Künstlerverein Malkasten → und der Kunsthalle Düsseldorf, das im Rahmen der Projektreihe Kunsthalle unterwegs realisiert wird. Der Mitte des 18. Jahrhunderts im Zentrum Düsseldorfs angelegte, zweieinhalb Hektar große Malkastenpark steht im Zentrum des Kooperationsprojekts. Dabei fungiert der Park nicht nur als Kulisse, sondern wird als aktiver Mitspieler in künstlerischen und gesellschaftlichen Prozessen sichtbar gemacht – als Ort der Begegnung, der Erinnerung und der Transformation. Skulpturen, Performances und Interventionen beleben den Park auf vielfältige Weise und öffnen ihn als Raum für zeitgenössische Kunst, Biodiversität im urbanen Raum und Begegnungen unterschiedlicher Art. Ecologies in Motion greift den Park als sozialen, ökologischen und ästhetischen Raum auf. Als sozialer Raum bietet er Möglichkeiten der Begegnung, des Austauschs und der kollektiven Erfahrung, während er als ökologischer Raum neue Blickwinkel auf Biodiversität im urbanen Kontext eröffnet. (…) Ort: Malkastenpark.


Events
Kombi-Architekturführung: Kunsthalle & KIT zum Internationalen Museumstag
Themenführung zum Internationalen Museumstag
Info: Anlässlich des Internationalen Museumstages 2026 laden wir ein zu einer Kombinierten Architekturführung. Treffpunkt und Beginn ist um 11:15 Uhr am KIT, Mannesmannufer 1b, 40213 Düsseldorf. Nach einer Führung brechen wir gegen 12 Uhr gemeinsam zu einem Fußweg zur Kunsthalle Düsseldorf auf. Es wird einen Stopp im Rathaushof geben. Dort sind Bauelemente der alten Kunsthalle ausgestellt. Von etwa 12:30 bis 13:15 Uhr widmen wir uns dann der brutalistischen Architektur der Kunsthalle. Teilnahme kostenlos / Anmeldung erforderlich unter bildung@kunst-im-tunnel.de →


Öffentliche Führung: Rosilene Luduvico. Work in Progress
Rosilene Luduvico
Info: Die leere Kunsthalle wird zum Ausgangspunkt einer Ausstellung, in der der Raum und seine Wände selbst zu zentralen Akteur*innen werden. Im Rhythmus von jeweils vier Wochen realisieren fünf Künstler*innen nacheinander ortsspezifische Wandmalereien auf den weißen Wandflächen der Kunsthalle. Jede Arbeit ist temporär und wird nach einem Monat wieder weiß überstrichen während bereits die nächste Intervention beginnt. Die Ausstellung ist ein fortlaufender Prozess, bei dem Wandel, Vergänglichkeit und die Spannung zwischen Sichtbarkeit und Verschwinden in den Fokus rücken. (…) Nur Museumseintritt.






Gespräch mit Rosilene Luduvico: Work in Progress
Rosilene Luduvico
Info: Die leere Kunsthalle wird zum Ausgangspunkt einer Ausstellung, in der der Raum und seine Wände selbst zu zentralen Akteur*innen werden. Im Rhythmus von jeweils vier Wochen realisieren fünf Künstler*innen nacheinander ortsspezifische Wandmalereien auf den weißen Wandflächen der Kunsthalle. Jede Arbeit ist temporär und wird nach einem Monat wieder weiß überstrichen während bereits die nächste Intervention beginnt. Die Ausstellung ist ein fortlaufender Prozess, bei dem Wandel, Vergänglichkeit und die Spannung zwischen Sichtbarkeit und Verschwinden in den Fokus rücken.






Kunsthalle unterwegs: Ecologies in Motion
Stefanie Bühler, Arpad Dobriban, Klaus Fritze, Kanade Hamawaki, Aslı Hatipoğlu, Temitayo Ogunbiyi, Katie Paterson
Info: Ecologies in Motion ist eine Kooperation zwischen dem Künstlerverein Malkasten → und der Kunsthalle Düsseldorf, das im Rahmen der Projektreihe Kunsthalle unterwegs realisiert wird. Der Mitte des 18. Jahrhunderts im Zentrum Düsseldorfs angelegte, zweieinhalb Hektar große Malkastenpark steht im Zentrum des Kooperationsprojekts. Dabei fungiert der Park nicht nur als Kulisse, sondern wird als aktiver Mitspieler in künstlerischen und gesellschaftlichen Prozessen sichtbar gemacht – als Ort der Begegnung, der Erinnerung und der Transformation. Skulpturen, Performances und Interventionen beleben den Park auf vielfältige Weise und öffnen ihn als Raum für zeitgenössische Kunst, Biodiversität im urbanen Raum und Begegnungen unterschiedlicher Art. Ecologies in Motion greift den Park als sozialen, ökologischen und ästhetischen Raum auf. Als sozialer Raum bietet er Möglichkeiten der Begegnung, des Austauschs und der kollektiven Erfahrung, während er als ökologischer Raum neue Blickwinkel auf Biodiversität im urbanen Kontext eröffnet. (…) Ort: Malkastenpark.


Öffentliche Führung: Rosilene Luduvico. Work in Progress
Rosilene Luduvico
Info: Die leere Kunsthalle wird zum Ausgangspunkt einer Ausstellung, in der der Raum und seine Wände selbst zu zentralen Akteur*innen werden. Im Rhythmus von jeweils vier Wochen realisieren fünf Künstler*innen nacheinander ortsspezifische Wandmalereien auf den weißen Wandflächen der Kunsthalle. Jede Arbeit ist temporär und wird nach einem Monat wieder weiß überstrichen während bereits die nächste Intervention beginnt. Die Ausstellung ist ein fortlaufender Prozess, bei dem Wandel, Vergänglichkeit und die Spannung zwischen Sichtbarkeit und Verschwinden in den Fokus rücken. (…) Nur Museumseintritt.






Öffentliche Führung: Rosilene Luduvico. Work in Progress
Rosilene Luduvico
Info: Die leere Kunsthalle wird zum Ausgangspunkt einer Ausstellung, in der der Raum und seine Wände selbst zu zentralen Akteur*innen werden. Im Rhythmus von jeweils vier Wochen realisieren fünf Künstler*innen nacheinander ortsspezifische Wandmalereien auf den weißen Wandflächen der Kunsthalle. Jede Arbeit ist temporär und wird nach einem Monat wieder weiß überstrichen während bereits die nächste Intervention beginnt. Die Ausstellung ist ein fortlaufender Prozess, bei dem Wandel, Vergänglichkeit und die Spannung zwischen Sichtbarkeit und Verschwinden in den Fokus rücken. (…) Nur Museumseintritt.













