ArtJunk
No. 39—2023

Kunstmuseum Bonn

Kunstmuseum Bonn Foto: David Ertl ArtJunk

Helmut-Kohl-Allee 2
53113 Bonn

Di–So: 11–18 Uhr
Mi: 11–21 Uhr

T +49 (0) 228-77 62 60

F +49 (0) 228-77 62 20

E

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Exhibitions

Aufbruch in die Moderne. Sammlungspräsentation August Macke und die Rheinischen Expressionisten

Heinrich Campendonk, August Macke, Hans Thuar u.a. – mit einer künstlerischen Intervention von Mischa Kuball

Info: Die Präsentation Aufbruch in die Moderne gliedert sich in drei Kapitel, die mit den malerischen und grafischen Werken der Sammlung der Klassischen Moderne – August Macke und die Rheinischen Expressionisten – einzelne Episoden der Geschichte zum Beginn des 20. Jahrhunderts erzählen und damit die Kunstwerke in einen größeren geschichtlichen Kontext stellen. Verfolgt wird hier keine strenge klassisch kunsthistorische Präsentationsform, sondern die Idee, dass Kunstwerke auf vielen Ebenen kommunizieren und Erkenntnis produzieren. Sie teilen uns etwas über ihr Entstehen, über die wissenschaftlichen Episteme der Zeit, über kunstwissenschaftliche Diskurse, über die Gesellschaften und die Menschen darin sowie über die heutigen Betrachter*innen mit. Wichtig hierbei ist die Beziehung der Kunstwerke zu den anderen Gegenständen, Werkzeugen, Erfindungen und Entdeckungen, die Ausdruck grundsätzlicher Einstellungen zur Welt sind.

Kunstmuseum Bonn August Macke Aufbruch in die Moderne ArtJunk

Raum für phantasievolle Aktionen. Neupräsentation der Sammlung

Adam Adach, Horst Antes, Thomas Arnolds, Ed Atkins, Monika Baer, Sarah Ball, Rolf Bier, Bernhard Johannes & Anna Blume, John Bock, Reto Boller, Shannon Bool, Peter Brüning, Angela Bulloch, Michael Buthe, Thomas Demand, Jadé Fadojutimi, Max Frintrop, Bruno Goller, Tamara Grcic, Lotta Hannerz, Hans Hartung, Charline von Heyl, Gerhard Hoehme, Stephan Huber, Olav Christopher Jenssen, Maximilian Kirmse, Jürgen Klauke, Imi Knoebel, Christof Kohlhöfer, Michel Majerus, Nanne Meyer, Ernst Wilhelm Nay, Albert Oehlen, Susanne Paesler, Sigmar Polke, Thomas Rentmeister, Gerhard Richter, Rolf Rose, Jörg Sasse, Emil Schumacher, Thomas Scheibitz, Kristina Schuldt, Bernard Schultze, Andreas Schulze, Norbert Schwontkowski, Wiebke Siem, Andreas, Slominski, Fred Thieler, Rosemarie Trockel, Corinne Wasmuht, Markus Weggenmann, Birgit Werres

Info: Zu seinem 30-jährigen Jubiläum an der Museumsmeile zeigt das Kunstmuseum Bonn einen umfassenden Blick auf die Sammlung der Kunst der Gegenwart, die in zwanzig Räumen aus verschiedenen Perspektiven neu präsentiert wird. Auch wenn das Kunstmuseum in der Präsentation als ein besonderer Ort der Malerei sichtbar ist, sind Installation, Film und Foto wesentlich an der Argumentation beteiligt. Die Ausstellung umfasst für das Profil der Sammlung wichtige Werke, die durch Neuerwerbungen, Schenkungen und Leihgaben aus Privatsammlungen ergänzt werden. So entsteht ein komplexer Parcours der Werke: Äußere und innere Räume sind zu begehen, werden kartografisch vermessen, zu unsicheren Interieurs geöffnet, der Körper wird zur Kampfzone erklärt, Gesichter verwandeln sich in Masken, das Ich spielt verschiedene Rollen. (…)

Kunstmuseum Bonn Imi Knoebel ArtJunk

Menschheitsdämmerung. Kunst in Umbruchzeiten

Nevin Aladağ, Francis Alÿs, Kader Attia, Yael Bartana, Rebekka Benzenberg, Monica Bonvicini, Andrea Bowers, Heinrich Campendonk, Louisa Clement, Max Ernst, Georg Herold, Franz M. Jansen, Alexej von Jawlensky, Käthe Kollwitz, Wilhelm Lehmbruck, Max Liebermann, August Macke, Helmuth Macke, Goshka Macuga, Marie von Malachowski-Nauen, Carlo Mense, Zanele Muholi, Heinrich Nauen, Grace Ndiritu, Anys Reimann, Deborah Roberts, Daniel Scislowski, Paul Adolf Seehaus, Tschabalala Self, Monika Sosnowska, William Straube, Emma Talbot, Hans Thuar, Lawrence Weiner

Info: Die Ausstellung Menschheitsdämmerung. Kunst in Umbruchzeiten zeigt Kunstwerke aus den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts, die aus der Sammlung der Klassischen Moderne des Kunstmuseums Bonn stammen, im Dialog mit zeitgenössischen künstlerischen Positionen. Gemeinsam ist den Arbeiten aus beiden Epochen, dass ihr Entstehen in eine Zeit großer gesellschaftlicher, politischer und sozialer Krisen fiel und fällt – und dass diese Erfahrung in den Werken reflektiert und dargestellt wird: damals die Veränderung des Lebens durch die Folgen der industriellen Revolution, heute die aktuelle Transformation unseres gesellschaftlichen Miteinanders durch das Erleben des Klimawandels und der Erschöpfung der Ressourcen unserer Welt. Kriege und gewaltsame Konflikte, die unsere Existenz bedrohen, sowie Fragen nach Identität und Selbstbestimmung prägen sowohl den Beginn des 20. als auch des 21. Jahrhunderts.

Kunstmuseum Bonn Emma Talbot ArtJunk

AUSGEZEICHNET #7: Helen Verhoeven

Helen Verhoeven

Info: Helen Verhoevens Gemälde zeigen Menschen oft in traumähnlichen oder theatralisch inszenierten Situationen. Die Farbpalette wird von Blau-, Braun- und Rosatönen bestimmt, es herrscht meist eine bedrohliche, kühle Atmosphäre. Die Künstlerin nähert sich ihren Sujets mit einer gewissen Distanz. Ihre Figuren wirken isoliert, einsam und zerbrechlich, oftmals fehlen individuelle Gesichtszüge. Die Figuren scheinen gesellschaftliche Normen und Regeln nur nachzuahmen, ohne diese wirklich zu verstehen. Bei aller Distanziertheit in der Darstellung erwecken sie dennoch Mitgefühl. Verhoevens Recherchen und Vorbereitungen für ihre Arbeiten sind aufwendig: Häufig bezieht sie sich auf kunsthistorische Motive und legt dafür umfangreiche Bildarchive an, erstellt Collagen und Skizzen für ihre Kompositionen. Da künstliche Intelligenz diese Arbeit mittlerweile nahezu perfekt übernehmen kann, hat Verhoeven begonnen, die neue Technologie in ihre künstlerische Arbeit zu integrieren. (…)

Kunstmuseum Bonn Helen Verhoeven ArtJunk

Events

Öffentliche Führung: Aufbruch in die Moderne. Sammlungspräsentation August Macke und die Rheinischen Expressionisten

Sa — 30. September 2023 15:00—16:00 Uhr

Christiane Witt (Arbeitskreis, Kunstmuseum Bonn)

Info: Öffentliche Führung im Rahmen der aktuellen Ausstellung Aufbruch in die Moderne. Sammlungspräsentation August Macke und die Rheinischen Expressionisten. Nur Museumseintritt / Teilnehmer*innenzahl begrenzt.

Kunstmuseum Bonn August Macke Aufbruch in die Moderne ArtJunk

Menschheitsdämmerung. Kunst in Umbruchzeiten

Mi — 18. Oktober 2023 19:00 Uhr

Nevin Aladağ, Francis Alÿs, Kader Attia, Yael Bartana, Rebekka Benzenberg, Monica Bonvicini, Andrea Bowers, Heinrich Campendonk, Louisa Clement, Max Ernst, Georg Herold, Franz M. Jansen, Alexej von Jawlensky, Käthe Kollwitz, Wilhelm Lehmbruck, Max Liebermann, August Macke, Helmuth Macke, Goshka Macuga, Marie von Malachowski-Nauen, Carlo Mense, Zanele Muholi, Heinrich Nauen, Grace Ndiritu, Anys Reimann, Deborah Roberts, Daniel Scislowski, Paul Adolf Seehaus, Tschabalala Self, Monika Sosnowska, William Straube, Emma Talbot, Hans Thuar, Lawrence Weiner

Info: Die Ausstellung Menschheitsdämmerung. Kunst in Umbruchzeiten zeigt Kunstwerke aus den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts, die aus der Sammlung der Klassischen Moderne des Kunstmuseums Bonn stammen, im Dialog mit zeitgenössischen künstlerischen Positionen. Gemeinsam ist den Arbeiten aus beiden Epochen, dass ihr Entstehen in eine Zeit großer gesellschaftlicher, politischer und sozialer Krisen fiel und fällt – und dass diese Erfahrung in den Werken reflektiert und dargestellt wird: damals die Veränderung des Lebens durch die Folgen der industriellen Revolution, heute die aktuelle Transformation unseres gesellschaftlichen Miteinanders durch das Erleben des Klimawandels und der Erschöpfung der Ressourcen unserer Welt. Kriege und gewaltsame Konflikte, die unsere Existenz bedrohen, sowie Fragen nach Identität und Selbstbestimmung prägen sowohl den Beginn des 20. als auch des 21. Jahrhunderts.

Kunstmuseum Bonn Tschabalala Self ArtJunk

AUSGEZEICHNET #7: Helen Verhoeven

Mi — 25. Oktober 2023 19:00 Uhr

Helen Verhoeven

Info: Helen Verhoevens Gemälde zeigen Menschen oft in traumähnlichen oder theatralisch inszenierten Situationen. Die Farbpalette wird von Blau-, Braun- und Rosatönen bestimmt, es herrscht meist eine bedrohliche, kühle Atmosphäre. Die Künstlerin nähert sich ihren Sujets mit einer gewissen Distanz. Ihre Figuren wirken isoliert, einsam und zerbrechlich, oftmals fehlen individuelle Gesichtszüge. Die Figuren scheinen gesellschaftliche Normen und Regeln nur nachzuahmen, ohne diese wirklich zu verstehen. Bei aller Distanziertheit in der Darstellung erwecken sie dennoch Mitgefühl. Verhoevens Recherchen und Vorbereitungen für ihre Arbeiten sind aufwendig: Häufig bezieht sie sich auf kunsthistorische Motive und legt dafür umfangreiche Bildarchive an, erstellt Collagen und Skizzen für ihre Kompositionen. Da künstliche Intelligenz diese Arbeit mittlerweile nahezu perfekt übernehmen kann, hat Verhoeven begonnen, die neue Technologie in ihre künstlerische Arbeit zu integrieren. (…)

Kunstmuseum Bonn Helen Verhoeven ArtJunk