ArtJunk
No. 21—2026

Museum Kurhaus Kleve

Museum Kurhaus Kleve Ewald Matare ArtJunk

Tiergartenstr. 41
47533 Kleve

Di–So: 11–17 Uhr
Montags geschlossen

T +49 (0) 2821-750 10

F +49 (0) 2821-750 111

E

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Exhibitions

something that flees the hands

Wisrah C. V. da R. Celestino, Sultan Çoban, Rashiyah Elanga, Xheneta Imeri, Hanni Kamaly, Arthur Stachurski, Tobias Hohn & Stanton Taylor

Info: Das Museum Kurhaus Kleve (MKK) und Residence NRW⁺ präsentieren die Ausstellung something that flees the hands. Arbeiten von sieben internationalen Künstler*innen treten in einen Dialog mit Fragmenten der aktuellen MKK-Sammlungspräsentation, wie einer Arbeit von Mona Hatoum. Die Ausstellung schreibt sich damit ein in die bestehenden Präsentations- und Vermittlungskonventionen des MKK und nimmt sie zum Gegenstand ihrer eigenen Fragestellungen. Was den Händen entflieht, lässt sich nicht festhalten. Es ist im Übergang und in Bewegung begriffen. Der Titel verweist auf den Moment, in dem etwas entgleitet, bevor es begriffen werden kann, in dem Ordnungen auf etwas treffen, das sich nicht stabilisieren lässt. Something that flees the hands zeigt Arbeiten, die in dieser Spannung operieren: zwischen dem institutionellen Anspruch auf Lesbarkeit und Strategien der Opazität und Verweigerung. (…)

Schule Kunst Museum

Freiherr-vom-Stein-Gymnasium, Gesamtschule am Forstgarten, Joseph Beuys Gesamtschule, Karl Kisters Realschule, Schule Haus Freudenberg, LVR Dietrich-Bonhoeffer Förderschule, Förderzentrum Kreis Kleve, Konrad Adenauer Gymnasium

Info: Das größte niederrheinische Bildungsprojekt Schule Kunst Museum findet dieses Jahr von Samstag, dem 9. Mai bis Dienstag, dem 26. Mai 2026 statt. Es beteiligen sich insgesamt acht Schulen und über 250 Schülerinnen und Schüler. Das gesamte Jahr hindurch besuchen die Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern, die Ausstellungen und Sammlungspräsentationen des Museum Kurhaus Kleve. Zurück in den Schulen entstehen eigene Werke, die sie anschließend im Museum Kurhaus Kleve und bei dem Festakt mittendrin der Öffentlichkeit präsentieren.

Benutzeroberflächen. Arbeiten 1994–2019

Eberhard Havekost

Info: Der Maler und Denker Eberhard Havekost (1967–2019) zählte zu den großen Hoffnungen der deutschen Gegenwartskunst und war seit dem Beginn des 21. Jahrhunderts durch Ausstellungen und Ankäufe auch international im Fokus des Interesses öffentlicher Museen und renommierter Privatsammlungen. Seine Bildsprache verband in singulärer Weise die präzise Darstellung der sichtbaren Welt mit den Konditionen der Wahrnehmung selbst, insbesondere mit den digitalen Benutzeroberflächen von Smartphones, Tablets und Bildbearbeitungsprogrammen. Dadurch wirken seine Arbeiten immer cool und überaus zeitgemäß, zugleich aber eignet ihnen eine visuelle Rätselhaftigkeit: durch Ausschnitte, Fokussierungen und gezielte Blow-Up-Effekte irritieren sie vorschnelle Erwartungshaltungen und wirken mitunter wie malerische Tiefenbohrungen hinter den Fassaden der Digitalmoderne. (…)