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No. 29—2024

Alke Reeh (Kunstpreisträgerin 2024)

Info: An jedem Sonntag startet um 11:55 Uhr DIE GROSSE Matinée mit Performances und Künstler*innengesprächen. Im Kunstpalast, im NRW-Forum sowie im Ehrenhof findet auch 2024 wieder die größte von Künstler*innen für Künstler*innen organisierte Ausstellung in Deutschland statt. Skulpturen im Außenraum bilden eine visuelle Verknüpfung, eine Art verbindende Blickachse zwischen den beiden bekannten Düsseldorfer Kunstinstitutionen. Bereits seit 1902 bietet der Verein zur Veranstaltung von Kunstausstellungen e.V. mit der Organisation dieser Ausstellung eine einzigartige Plattform für den Austausch von Künstler*innen, Kunstinteressierten und Käufer*innen. Die Werke können von den Besuchenden ohne Beteiligung einer Galerie direkt vor Ort erworben werden. (…) Dieses Mal: Alke Reeh ist die diesjährige Kunstpreisträgerin der DIE GROSSE. Im Gespräch mit Emmanuel Mir unterhält sie sich über ihre Werkentwicklung, das Skulpturale vom Stoff und über das Verhältnis zwischen Mathematik und Schönheit.

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hans w. koch (Künstler)

Info: An jedem Sonntag startet um 11:55 Uhr DIE GROSSE Matinée mit Performances und Künstler*innengesprächen. Im Kunstpalast, im NRW-Forum sowie im Ehrenhof findet auch 2024 wieder die größte von Künstler*innen für Künstler*innen organisierte Ausstellung in Deutschland statt. Skulpturen im Außenraum bilden eine visuelle Verknüpfung, eine Art verbindende Blickachse zwischen den beiden bekannten Düsseldorfer Kunstinstitutionen. Bereits seit 1902 bietet der Verein zur Veranstaltung von Kunstausstellungen e.V. mit der Organisation dieser Ausstellung eine einzigartige Plattform für den Austausch von Künstler*innen, Kunstinteressierten und Käufer*innen. Die Werke können von den Besuchenden ohne Beteiligung einer Galerie direkt vor Ort erworben werden. (…) Dieses Mal: Als Künstler beschäftigt sich hans w. koch am liebsten mit offensichtlichem, aber nicht-naheliegendem. Er betrachtet Kunst im allgemeinen als Ausformung von Gedanken in unterschiedlichen Materialien und favorisiert persönlich konzeptuelle Ansätze: Mehr Gedanke, weniger Material. Als Resultat können Partituren, Performances oder Installationen entstehen, aber auch Tagträume oder gar keine Ergebnisse.

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Franziska Windisch (Künstlerin)

Info: An jedem Sonntag startet um 11:55 Uhr DIE GROSSE Matinée mit Performances und Künstler*innengesprächen. Im Kunstpalast, im NRW-Forum sowie im Ehrenhof findet auch 2024 wieder die größte von Künstler*innen für Künstler*innen organisierte Ausstellung in Deutschland statt. Skulpturen im Außenraum bilden eine visuelle Verknüpfung, eine Art verbindende Blickachse zwischen den beiden bekannten Düsseldorfer Kunstinstitutionen. Bereits seit 1902 bietet der Verein zur Veranstaltung von Kunstausstellungen e.V. mit der Organisation dieser Ausstellung eine einzigartige Plattform für den Austausch von Künstler*innen, Kunstinteressierten und Käufer*innen. Die Werke können von den Besuchenden ohne Beteiligung einer Galerie direkt vor Ort erworben werden. (…) Dieses Mal: In der partizipativen Klangperformance wird über 6 mobile Lautsprecher eine Komposition wiedergegeben, die auf fieldrecordings und gesprochenen Worten basiert. Die Teilnehmenden interpretieren den Output und, im Wechsel von Aktion und Zuhören, erzeugen sie eine sich ständig verändernde akustische Landschaft.

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Michael Kortländer (Künstler)

Info: An jedem Sonntag startet um 11:55 Uhr DIE GROSSE Matinée mit Performances und Künstler*innengesprächen. Im Kunstpalast, im NRW-Forum sowie im Ehrenhof findet auch 2024 wieder die größte von Künstler*innen für Künstler*innen organisierte Ausstellung in Deutschland statt. Skulpturen im Außenraum bilden eine visuelle Verknüpfung, eine Art verbindende Blickachse zwischen den beiden bekannten Düsseldorfer Kunstinstitutionen. Bereits seit 1902 bietet der Verein zur Veranstaltung von Kunstausstellungen e.V. mit der Organisation dieser Ausstellung eine einzigartige Plattform für den Austausch von Künstler*innen, Kunstinteressierten und Käufer*innen. Die Werke können von den Besuchenden ohne Beteiligung einer Galerie direkt vor Ort erworben werden. (…) Dieses Mal: Der Künstler Michael Kortländer war lange Jahre Leiter der DIE GROSSE und hat die Ausstellung maßgeblich geprägt. Mit seinem Nachfolger Emmanuel Mir spricht er über seine Erfahrung an der Spitze eines Großereignisses und über künstlerisches Engagement.

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Shinpei Takeda / Antimonument e.V.

Info: An jedem Sonntag startet um 11:55 Uhr DIE GROSSE Matinée mit Performances und Künstler*innengesprächen. Im Kunstpalast, im NRW-Forum sowie im Ehrenhof findet auch 2024 wieder die größte von Künstler*innen für Künstler*innen organisierte Ausstellung in Deutschland statt. Skulpturen im Außenraum bilden eine visuelle Verknüpfung, eine Art verbindende Blickachse zwischen den beiden bekannten Düsseldorfer Kunstinstitutionen. Bereits seit 1902 bietet der Verein zur Veranstaltung von Kunstausstellungen e.V. mit der Organisation dieser Ausstellung eine einzigartige Plattform für den Austausch von Künstler*innen, Kunstinteressierten und Käufer*innen. Die Werke können von den Besuchenden ohne Beteiligung einer Galerie direkt vor Ort erworben werden. (…) Dieses Mal: Eintägiger Pop-up-Workshop vor dem Kunstpalast. Mithilfe eines Virtual-Reality-Spiels lassen sich umstrittene, von sog. gottbegnadeten Künstlern der NS-Zeit geschaffene Monumente in Düsseldorf dekonstruieren. Die Performance dauert bis 16 Uhr.

NRW Forum Kunstpalast Shinpei Takeda ArtJunk

Axel Schmidt, Thilo Schoelpen, Tom Blankenberg

Info: Wie schon in den vergangenen Jahren feiert Düsseldorf auch 2024 den Piano Day. Seit 2015 wird dieser von Nils Frahm ins Leben gerufene Tag auf der ganzen Welt mit Konzerten und Veranstaltungen rund um das Klavier zelebriert. Dieses Jahr am 22. März mit einem OFF-Church Abend in der Christuskirche und zwei weiteren Konzerten in The Pool am 23. & 24. März. Verschiedene lokale und internationale Künstler*innen stellen in diesen Tagen das Klavier in den Mittelpunkt ihres Schaffens, interpretieren das Instrument auf ihre ganz eigene Weise und laden dazu ein, seinen Klang immer wieder neu zu entdecken. So verbinden der Düsseldorfer Raffael Seyfried und Nathan Shubert aus Vancouver am Freitagabend Klavierklänge mit den Sounds ihrer Modularsynthesizer und Effektegeräte und nutzen den ganzen Kirchenraum als akustische Leinwand für ihre Piano-Soundscapes. (…) 11 Uhr: Einlass / 12 Uhr: Konzertbeginn / Eintritt frei, um Spende wird gebeten.

the pool Axel Schmidt Thilo Schoelpen Tom Blankenberg ArtJunk

Ulrike Müller (Künstlerin), Manuela Ammer (Kuratorin, mumok, Wien)

Info: Anlässlich der Ausstellung Monument to My Paper Body von Ulrike Müller laden wir Sie am Samstag, den 9. Dezember, um 11:30 Uhr, zu einer Matinée mit Ulrike Müller und Manuela Ammer (Kuratorin, mumok Wien) ein. Manuela Ammer ist Kuratorin am mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, wo sie Ausstellungen wie Benoît Piéron: Monstera Deliciosa (2023–2024), Das Tier in Dir: Kreaturen in (und außerhalb) der mumok Sammlung (2022–2023, gemeinsam mit Ulrike Müller), Steve Reinke: Butter (2020), Pattern and Decoration: Ornament als Versprechen (2019), Bruno Gironcoli: In der Arbeit schüchtern bleiben (2018), Painting 2.0: Malerei im Informationszeitalter (2016, gemeinsam mit Achim Hochdörfer, David Joselit und Tonio Kröner) und Ulrike Müller: The old expressions are with us always and there are always others (2015) verantwortete. Von 2011 bis 2014 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sonderforschungsbereich 626: Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste der Freien Universität Berlin. Ammer hat Beiträge für Zeitschriften wie Frieze, Texte zur Kunst und Parkett verfasst sowie monografische Texte zum Werk zahlreicher Künstler*innen.

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Katalin Ladik (Künstlerin), Fanny Hauser (Kuratorin, Ludwig Forum Aachen), Hendrik Folkerts (Kurator, Moderna Museet, Stockholm)

Info: Im Laufe der 1960er Jahre wurde Katalin Ladik ein wesentlicher Bestandteil der literarischen und künstlerischen Avantgarden ihres Geburtsorts Novi Sad (ehemals Jugoslawien, heute Serbien), als einzige weibliche Künstlerin in der von Männern dominierten Kunstwelt dieser Zeit. Ihr Aufenthalt in Budapest ab den frühen 1970er Jahren war der Auslöser für eine umfassende Hinwendung zur bildenden Kunst. Ladik verschmolz zunehmend visuelle Poesie mit experimenteller Klangpraxis und positionierte sich an der Schnittstelle verschiedener etablierter und neuer Performance-Traditionen, vom Theater und Film bis hin zu Happenings, Ritualen, Fotoperformance und Fernsehen. Diese illustrierte Monografie setzt Katalin Ladiks vielfältige Praxis in den Kontext internationaler Nachkriegsdiskurse über (objektivbasierte) Performance, konkrete und visuelle Poesie, Partitur- und instruktionsbasierte Arbeit, feministische Geschichten sowie die Motive von Ritualen und Folklore in der zeitgenössischen Kunst.

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Panufnik-Trio: Pawel Zuzanski (Violine), Lynda Anne Cortis (Cello), Artur Pacewicz (Klavier)

Info: Das im Jahre 2003 gegründete Panufnik-Trio hat in dem bekannten polnischen Komponisten und Dirigenten Andrzej Panufnik, der in den 50er Jahren nach England emigrierte, seinen Namenspatron gefunden. Die drei Musiker – Pawel Zuzanski (Violine), Lynda Anne Cortis (Cello) und Artur Pacewicz (Klavier) – sind alle Preisträger renommierter Solo- und Kammermusikwettbewerbe. Vor allem aber verbindet sie die Faszination für Kammermusik. Das Trio hat mit herausragenden Musiker-Persönlichkeiten zusammengearbeitet, u.a. mit Shmuel Ashkenasi, Hatto Beyerle, Elmar Budde, Erich Höbarth, Avedis Kouyoumdjian, Vladimir Mendelssohn, Ferenc Rados, Christoph Richter, Gábor Takács-Nagy, Gérard Wyss, Gerrit Zitterbart, dem Artis-Quartett und Jean-Paul-Trio. (…) Kosten 11 € / 8 € ermäßigt / Karten sind im Vorverkauf im Rathaus der Gemeinde Bedburg-Hau oder an der Tageskasse erhältlich.

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Filmmatinée zur aktuellen Ausstellung Aixitus. Gabor Baksay befindet sich in Sicherheit

Info: Journalist. Kritiker. Satiriker. Musiker. Künstler. Gabor Baksay verstarb am 20. Januar dieses Jahres im Alter von 70 Jahren. Der NAK Neuer Aachener Kunstverein widmet ihm ab dem 4. Juni mit Aixitus. Gabor Baksay befindet sich in Sicherheit eine umfangreiche Ausstellung. Baksay war in Aachen vor allem als langjähriger Herausgeber, Autor, Grafiker und Illustrator für das Aachener Magazin MOVIE bekannt. Der Kunstverein möchte mit der Ausstellung Baksay als bildenden Künstler würdigen und zeigt Arbeiten aus unterschiedlichen Disziplinen in einer umfangreichen Retrospektive. Wer das anfänglich als Filmmagazin gedachte MOVIE verfolgte, konnte sich der Kreativität seines Schöpfers nicht entziehen: Collagen, Zeichnungen, Comics und Texte des Ausnahmetalents machten das Programmheft schnell zu mehr als einem reinen Kinomagazin. Baksay scherte ein im stetigen Fluss begriffenes redaktionelles Team um sich, das über die Jahre hinweg so manche Größe der Aachener Kulturszene kultivierte. (…)

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