ArtJunk
No. 03—2022

Museum Ludwig

Museum Ludwig Köln ArtJunk

Hein­rich-Böll-Platz
50667 Köln

Di­–So: 10–18 Uhr
1. Donnerstag im Mo­nat
(auch feier­tags): 10–22 Uhr
Feier­­ta­­ge (auch mon­­tags): 10–18 Uhr
Montags geschlossen

T +49 (0) 221-22 12 61 65

E

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Exhibitions

Der geteilte Pi­cas­so. Der Kün­stler und sein Bild in der BRD und der DDR

Pablo Picasso

Info: Was verbin­den wir mit Pab­lo Pi­cas­so? Und was haben die Deutschen der Nachkriegszeit mit ihm ver­bun­den, als sein Ruhm auf dem Höhep­un­kt war? Wei­taus mehr als wir: Das ist der Hauptge­danke dies­er Auss­tel­lung, die an eine vergessene Breite, Span­nung und Pro­duk­tiv­ität der Aneig­nung erin­n­ert. Nicht nur um den Kün­stler ge­ht es hi­er, son­dern um sein Pub­likum, das sich im kap­i­tal­is­tischen West­en und im sozial­is­tischen Os­ten Pi­cas­sos Kunst denk­bar ver­schie­den zurechtlegte. Der deutsche Pi­cas­so war ein geteil­ter und zerteil­ter, aber die Teilung be­flügelte auch die Mit­teilung: Weil jed­er diese Kunst be­fragte, hatte sie allen et­was zu sa­gen. Tickets für die Picasso-Ausstellung sind ausschließlich online erhältlich! →

August & Marta. Wie August Sander die Malerin Marta Hegemann (und ihr Kinderzimmer!) fotografierte. Eine Präsentation für Kinder

Marta Hegemann, August Sander

Info: Zusammen mit Porträts und Originalgrafiken von Hegemann nähern wir uns ihren Entwürfen für die Wandgestaltung und laden explizit die ganz Jungen dazu ein, sie zu erkunden. Wie stolz und wild sie auf dem Foto von August Sander aus dem Jahr 1925 aussieht, die Malerin Marta Hegemann, die früher auch einmal als Lehrerin für Zeichnen und Sport gearbeitet hatte und Mutter von zwei Söhnen war. Bluse und Halskette scheinen irgendwie verrutscht und ins Gesicht hat sie sich außerdem allerlei Zeichen gemalt: ein Kreuz, einen Punkt, Vögel – Motive, die wir von ihren Bildern kennen. Als Hegemann vier Jahre später einige Wandgemälde für ein Kinderzimmer entwarf, war es wieder August Sander, der die Arbeit daran und das Ergebnis mit der Kamera festhielt.

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Schultze Projects #3: Minerca Cuevas

Minerva Cuevas

Info: An­läss­lich der dritten Aus­gabe der Rei­he Schultze Pro­jects hat Min­er­va Cue­vas (*1975 in Mex­i­co Ci­ty) eine neue, ortsspez­i­fische Ar­beit für das Trep­pen­haus des Mu­se­um Lud­wig en­twick­eln. Der Name der Rei­he bezie­ht sich auf Ber­nard Schultze und seine Ehe­frau Ur­su­la (Schultze-Bluhm), deren Nach­lass das Mu­se­um Lud­wig ver­wal­tet und zu deren Ge­denken seit 2017 alle zwei Jahre eine kün­st­lerische Po­si­tion ein­ge­la­den wird, ein groß­for­matiges Werk für die pro­mi­nente Stirn­wand im Auf­gang zur Samm­lung anzufer­ti­gen. Min­er­va Cue­vas ist bekan­nt für ihre recherche­basierten Pro­jekte, die sie in Form von In­s­tal­la­tion, Per­for­mance, Video und Malerei ausstellt. Ihr In­teresse gilt wirtschaftlichen und ökol­o­gischen Frages­tel­lun­gen und deren soziopoli­tischen Ver­flech­tun­gen. Dabei nimmt sie häu­fig Bezug auf den konkreten Zusam­men­hang, in dem ihre Ar­beit ent­ste­ht.

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HIER UND JETZT: zusammen dafür und dagegen

Minoru Hirata, Chim↑Pom, Ko­ki Ta­na­ka

Info: Mit der Auss­tel­lung zusam­men dafür und dage­gen konzen­tri­ert sich das Mu­se­um Lud­wig auf Po­si­tio­nen zeit­genös­sisch­er Kunst in Ja­pan und ihre his­torischen Vor­läufer*in­nen. Ein Ausgangspunkt ist dabei die Be­trach­tung der Ja­panischen Avant­garde der 1960er Jahre aus heu­ti­gen Per­spek­tiv­en. Auf welche En­twick­lun­gen der Nachkriegszeit reagierten Kün­stler*in­nen da­mals? Was mo­tivierte ihre auf­se­hen­er­re­gen­den öf­fentlichen Ak­tio­nen? Was be­wegt das Kün­stler*in­nenkollek­tiv Chim↑Pom und den Kün­stler Ko­ki Ta­na­ka heute, und wie bezie­hen sie sich auf diese his­torische Strö­mung?

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Wolfgang-Hahn-Preis 2021: Marcel Odenbach

Marcel Odenbach

Info: Im Rahmen des Wolfgang-Hahn-Preis 2021 gelingt dank des Künstlers eine einzigartige, außergewöhnliche Erwerbung: Die Schnittvorlagen, wie Odenbach sie nennt. Diese Schnittvorlagen sind eine Art fortlaufendes Bildarchiv und gleichzeitig aktuelle Arbeitsgrundlage des Künstlers. Das Bildarchiv umfasst aktuell 106 Blätter im Format DIN A3. Jedes Blatt widmet sich einem spezifischen Thema und ist eine Collage zum Teil unterschiedlicher, zum Teil ähnlicher Motive. Diese Motive fand und findet der Künstler in Zeitschriften und anderen Bildquellen, schneidet sie aus und collagiert sie dann zu einer Schnittvorlage. Diese Schnittvorlage wiederum vervielfältigt er, schneidet Motive daraus aus, komponiert neu und koloriert teilweise – aus seinen Schnittvorlagen destilliert Marcel Odenbach also immer wieder neue Werke. Zugleich sind sie essentiell für den konzeptuellen Ansatz des Künstlers und machen sein Prinzip des Findens, Montierens, Collagierens und Überblendens deutlich. Die Schnittvorlagen sind bisher noch nie zu sehen gewesen und werden nun von der Gesellschaft für Moderne Kunst für die Sammlung des Museum Ludwig erworben.

ISA­MU NOGUCHI

Isamu Noguchi

Info: Das Mu­se­um Lud­wig wid­met dem amerikanisch-ja­panischen Bild­hauer Isa­mu Noguchi (*1904 in Los An­ge­les, † 1988 in New York) nach über 20 Jahren die er­ste um­fassende Ret­ro­spek­tive in Eu­ro­pa. Sie zeigt er­st­ma­lig mit 150 Ar­beit­en alle Schaf­fen­sphasen Isa­mu Noguchis und präsen­tiert ihn als ex­per­i­men­ti­er­freu­di­gen und poli­tisch en­gagierten Kün­stler. Die Auss­tel­lung wurde vom Mu­se­um Lud­wig in Köln, dem Bar­bi­can in Lon­don und dem Zen­trum Paul Klee in Bern zusam­men mit dem LaM – Lille Métropole or­gan­isiert und ku­ratiert. Noguchi ist mit seinem Mid-Cen­tu­ry De­sign von Couchtisch und Akari-Leucht­en vor allem als De­sign-Ikone welt­bekan­nt. Sein er­weit­ertes Ver­ständ­nis von Skulp­tur und die Frage nach dem Ver­hält­nis des Men­schen zur Erde prä­gen sein Werk eben­so wie seine Fasz­i­na­tion für Ma­te­rial und Tech­nik. Die Auss­tel­lung zeigt den Kün­stler als großen Bild­hauer des 20. Jahrhun­derts. Noguchis Denken war in jed­er Hin­sicht gren­züber­schrei­t­end, tran­s­na­tio­n­al und radikal in­ter­diszi­plinär.

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Events

KunstBewusst: Wer Schneidet der Leidet

Di — 18. Januar 2022 19:00 Uhr

Marcel Odenbach (Künstler) im Gespräch mit Dr. Yilmaz Dziewior (Direktor, Museum Ludwig)

Info: Der Kölner Künstler Marcel Odenbach ist einer der Pioniere und zentralen Protagonisten der Videokunst. Im Fokus seiner aktuellen Ausstellung im Museum Ludwig, anlässlich des 2021 an ihn verliehenen Wolfgang-Hahn-Preises, stehen aber vor allem seine Papierarbeiten, die Schnittvorlagen. Basierend auf fotografischen Vorlagen erschafft er großformatige Collagen zu Themen wie kulturelle und geschlechtliche Identitäten, der deutschen Geschichte und dem Kolonialismus von enormer Ausdrucks- und Aussagekraft. Im Jahr 2021 übergab er die künstlerische Essenz dieser einzigartigen Werke, seine Schnittvorlagen-Sammlung, dem Museum Ludwig, welches sie nun im Rahmen einer Sonderausstellung erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert. In diesem exklusiven KunstBewusst-Gespräch zwischen dem Museumsdirektor Dr. Yilmaz Dziewior und dem Kölner Künstler werden wir spannende Einblicke in Werk und Leben Marcel Odenbachs gewinnen. Kosten: 4 € / 2 € ermäßigt / der Vortrag findet vor Ort und online via Livestream statt →

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Öffentliche Führung: HIER UND JETZT: zusammen dafür und dagegen

Sa — 22. Januar 2022 15:00 Uhr

Minoru Hirata, Chim↑Pom, Ko­ki Ta­na­ka

Info: Mit der Auss­tel­lung zusam­men dafür und dage­gen konzen­tri­ert sich das Mu­se­um Lud­wig auf Po­si­tio­nen zeit­genös­sisch­er Kunst in Ja­pan und ihre his­torischen Vor­läufer*in­nen. Ein Aus­gangspunkt ist dabei die Be­trach­tung der Ja­panischen Avant­garde der 1960er Jahre aus heu­ti­gen Per­spek­tiv­en. Auf welche En­twick­lun­gen der Nachkriegszeit reagierten Kün­stler*in­nen da­mals? Was mo­tivierte ihre auf­se­hen­er­re­gen­den öf­fentlichen Ak­tio­nen? Was be­wegt das Kün­stler*in­nenkollek­tiv Chim↑Pom und den Kün­stler Ko­ki Ta­na­ka heute, und wie bezie­hen sie sich auf diese his­torische Strö­mung? Tickets 30 Min. vor Beginn erhältlich / Teilnahmeanzahl begrenzt / 2 € zzgl. Eintritt / Treffpunkt: Kasse

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Öffentliche Führung: Der geteilte Picasso. Der Künstler und sein Bild in der BRD und der DDR

Sa — 22. Januar 2022 18:00 Uhr

Pablo Picasso

Info: Was verbin­den wir mit Pab­lo Pi­cas­so? Und was haben die Deutschen der Nachkriegszeit mit ihm ver­bun­den, als sein Ruhm auf dem Höhep­un­kt war? Wei­taus mehr als wir: Das ist der Hauptge­danke dies­er Auss­tel­lung, die an eine vergessene Breite, Span­nung und Pro­duk­tiv­ität der Aneig­nung erin­n­ert. Nicht nur um den Kün­stler ge­ht es hi­er, son­dern um sein Pub­likum, das sich im kap­i­tal­is­tischen West­en und im sozial­is­tischen Os­ten Pi­cas­sos Kunst denk­bar ver­schie­den zurechtlegte. Der deutsche Pi­cas­so war ein geteil­ter und zerteil­ter, aber die Teilung be­flügelte auch die Mit­teilung: Weil jed­er diese Kunst be­fragte, hatte sie allen et­was zu sa­gen. Tickets 30 Min. vor Beginn erhältlich / Teilnehmerzahl begrenzt / 2 € zzgl. Eintritt / Tickets ausschließlich online erhältlich →

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Öffentliche Führung: Der geteilte Picasso. Der Künstler und sein Bild in der BRD und der DDR

So — 23. Januar 2022 15:00 Uhr

Pablo Picasso

Info: Was verbin­den wir mit Pab­lo Pi­cas­so? Und was haben die Deutschen der Nachkriegszeit mit ihm ver­bun­den, als sein Ruhm auf dem Höhep­un­kt war? Wei­taus mehr als wir: Das ist der Hauptge­danke dies­er Auss­tel­lung, die an eine vergessene Breite, Span­nung und Pro­duk­tiv­ität der Aneig­nung erin­n­ert. Nicht nur um den Kün­stler ge­ht es hi­er, son­dern um sein Pub­likum, das sich im kap­i­tal­is­tischen West­en und im sozial­is­tischen Os­ten Pi­cas­sos Kunst denk­bar ver­schie­den zurechtlegte. Der deutsche Pi­cas­so war ein geteil­ter und zerteil­ter, aber die Teilung be­flügelte auch die Mit­teilung: Weil jed­er diese Kunst be­fragte, hatte sie allen et­was zu sa­gen. Tickets 30 Min. vor Beginn erhältlich / Teilnehmerzahl begrenzt / 2 € zzgl. Eintritt / Tickets ausschließlich online erhältlich →

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In Jogginghose durchs Museum – Virtuelles Museumsquiz

Di — 25. Januar 2022 18:00—20:00 Uhr

Moderation: Mira Parthasarathy

Info: Sie wollen ein Museum bequem von Sofa aus besuchen? Sie wollen einen geselligen Abend mit Freund*innen verbringen oder neue Menschen kennen lernen? Sie wollen sich ohne Vorwissen aktiv und kreativ mit Kunst auseinandersetzen? Dann sind Sie beim virtuellen Museumsquiz genau richtig! Versorgen Sie sich mit Snacks und Getränken und freuen Sie sich auf einen kurzweiligen Abend. Wir nutzen den virtuellen Museumsrundgang des Museums, um Aufgaben zu lösen und Antworten auf Fragen zu finden. In Teams treten Sie gegeneinander an – das Team mit den meisten Punkten gewinnt. Melden Sie sich kostenfrei alleine oder im Team an. Die Teilnahme ist auf insgesamt 25 Personen begrenzt. Die Veranstaltung findet über die Konferenzplattform BigBlueButton statt. Der Zugangslink wird mit der Bestätigungsmail versandt. Anmeldung →

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Öffentliche Führung: HIER UND JETZT: zusammen dafür und dagegen

Sa — 29. Januar 2022 15:00 Uhr

Minoru Hirata, Chim↑Pom, Ko­ki Ta­na­ka

Info: Mit der Auss­tel­lung zusam­men dafür und dage­gen konzen­tri­ert sich das Mu­se­um Lud­wig auf Po­si­tio­nen zeit­genös­sisch­er Kunst in Ja­pan und ihre his­torischen Vor­läufer*in­nen. Ein Aus­gangspunkt ist dabei die Be­trach­tung der Ja­panischen Avant­garde der 1960er Jahre aus heu­ti­gen Per­spek­tiv­en. Auf welche En­twick­lun­gen der Nachkriegszeit reagierten Kün­stler*in­nen da­mals? Was mo­tivierte ihre auf­se­hen­er­re­gen­den öf­fentlichen Ak­tio­nen? Was be­wegt das Kün­stler*in­nenkollek­tiv Chim↑Pom und den Kün­stler Ko­ki Ta­na­ka heute, und wie bezie­hen sie sich auf diese his­torische Strö­mung? Tickets 30 Min. vor Beginn erhältlich / Teilnahmeanzahl begrenzt / 2 € zzgl. Eintritt / Treffpunkt: Kasse

Museum Ludwig Hier und Jetzt ArtJunk

Öffentliche Führung: Der geteilte Picasso. Der Künstler und sein Bild in der BRD und der DDR

Sa — 29. Januar 2022 18:00 Uhr

Pablo Picasso

Info: Was verbin­den wir mit Pab­lo Pi­cas­so? Und was haben die Deutschen der Nachkriegszeit mit ihm ver­bun­den, als sein Ruhm auf dem Höhep­un­kt war? Wei­taus mehr als wir: Das ist der Hauptge­danke dies­er Auss­tel­lung, die an eine vergessene Breite, Span­nung und Pro­duk­tiv­ität der Aneig­nung erin­n­ert. Nicht nur um den Kün­stler ge­ht es hi­er, son­dern um sein Pub­likum, das sich im kap­i­tal­is­tischen West­en und im sozial­is­tischen Os­ten Pi­cas­sos Kunst denk­bar ver­schie­den zurechtlegte. Der deutsche Pi­cas­so war ein geteil­ter und zerteil­ter, aber die Teilung be­flügelte auch die Mit­teilung: Weil jed­er diese Kunst be­fragte, hatte sie allen et­was zu sa­gen. Tickets 30 Min. vor Beginn erhältlich / Teilnehmerzahl begrenzt / 2 € zzgl. Eintritt / Tickets ausschließlich online erhältlich →

Museum Ludwig Köln Der geteilte Picasso ArtJunk

Öffentliche Führung: Der geteilte Picasso. Der Künstler und sein Bild in der BRD und der DDR

So — 30. Januar 2022 15:00 Uhr

Pablo Picasso

Info: Was verbin­den wir mit Pab­lo Pi­cas­so? Und was haben die Deutschen der Nachkriegszeit mit ihm ver­bun­den, als sein Ruhm auf dem Höhep­un­kt war? Wei­taus mehr als wir: Das ist der Hauptge­danke dies­er Auss­tel­lung, die an eine vergessene Breite, Span­nung und Pro­duk­tiv­ität der Aneig­nung erin­n­ert. Nicht nur um den Kün­stler ge­ht es hi­er, son­dern um sein Pub­likum, das sich im kap­i­tal­is­tischen West­en und im sozial­is­tischen Os­ten Pi­cas­sos Kunst denk­bar ver­schie­den zurechtlegte. Der deutsche Pi­cas­so war ein geteil­ter und zerteil­ter, aber die Teilung be­flügelte auch die Mit­teilung: Weil jed­er diese Kunst be­fragte, hatte sie allen et­was zu sa­gen. Tickets 30 Min. vor Beginn erhältlich / Teilnehmerzahl begrenzt / 2 € zzgl. Eintritt / Tickets ausschließlich online erhältlich →

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Kunst im Kontext: Volle Fahrt voraus. Pavillon-Erfahrungen in Venedig

Mo — 31. Januar 2022 19:00 Uhr

Yilmaz Dziewior (Direktor, Museum Ludwig Köln)

Info: Der deutsche Außenminister hat Yilmaz Dziewior zum Kurator des deutschen Beitrags für die 59. Kunstbiennale in Venedig 2022 berufen. Der Direktor des Museum Ludwig wird dort eine Arbeit der Konzeptkünstlerin Maria Eichhorn (*1962 in Bamberg, lebt und arbeitet in Berlin) zeigen. Eichhorn stellt mit ihren künstlerischen Projekten bestehende gesellschaftliche Ordnungen und normative Setzungen in Frage. Sie beschäftigt sich u.a. mit den Produktions- und Rezeptionsbedingungen von Kunst sowie mit Arbeits-, Eigentums- und Besitzverhältnissen im gegenwärtigen und historischen Kontext. Warum Yilmaz Dziewior Maria Eichhorn ausgewählt hat und welche Erfahrungen er bei seinen Venedig-Vorbereitungen und -Recherchen gemacht hat, darüber spricht er in seinem Vortrag. Anmeldung unter info@gesellschaft-museum-ludwig.de →

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ISAMU NOGUCHI

Sa — 26. März 2022 10:00—18:00 Uhr

Isamu Noguchi

Info: Das Mu­se­um Lud­wig wid­met dem amerikanisch-ja­panischen Bild­hauer Isa­mu Noguchi (*1904 in Los An­ge­les, † 1988 in New York) nach über 20 Jahren die er­ste um­fassende Ret­ro­spek­tive in Eu­ro­pa. Sie zeigt er­st­ma­lig mit 150 Ar­beit­en alle Schaf­fen­sphasen Isa­mu Noguchis und präsen­tiert ihn als ex­per­i­men­ti­er­freu­di­gen und poli­tisch en­gagierten Kün­stler. Die Auss­tel­lung wurde vom Mu­se­um Lud­wig in Köln, dem Bar­bi­can in Lon­don und dem Zen­trum Paul Klee in Bern zusam­men mit dem LaM – Lille Métropole or­gan­isiert und ku­ratiert. Noguchi ist mit seinem Mid-Cen­tu­ry De­sign von Couchtisch und Akari-Leucht­en vor allem als De­sign-Ikone welt­bekan­nt. Sein er­weit­ertes Ver­ständ­nis von Skulp­tur und die Frage nach dem Ver­hält­nis des Men­schen zur Erde prä­gen sein Werk eben­so wie seine Fasz­i­na­tion für Ma­te­rial und Tech­nik. Die Auss­tel­lung zeigt den Kün­stler als großen Bild­hauer des 20. Jahrhun­derts. Noguchis Denken war in jed­er Hin­sicht gren­züber­schrei­t­end, tran­s­na­tio­n­al und radikal in­ter­diszi­plinär.

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