Museum Ludwig

Heinrich-Böll-Platz
50667 Köln
Di–So: 10–18 Uhr
1. Donnerstag im Monat (auch feiertags): 10–22 Uhr
Feiertage (auch montags): 10–18 Uhr
T +49 (0) 221-22 12 61 65
Exhibitions
HIER UND JETZT im Museum Ludwig: De/Collecting Memories from Turtle Island
Wendy Red Star, Marie Watt, Detroit Photographic Company
Info: Mit der umfangreichsten Pop Art Sammlung außerhalb der USA, ist das Museum Ludwig für seinen Bezug zu den Vereinigten Staaten bekannt – einem Land, das 2026 das 250ste Jahr seiner Unabhängigkeit feiert. Im Zentrum dieser Ausstellung stehen darum zwei zeitgenössische, US-amerikanische Künstlerinnen: Marie Watt und Wendy Red Star. (…) De/Collecting Memories from Turtle Island lädt uns dazu ein, Erinnerungen und gesammelte Bilder, Werke wie mentale Repräsentationen, zu überdenken und zu überschreiben. Ausgangspunkt ist ein 2024 vom Museum Ludwig erworbenes Konvolut kitsch-bunter Fotochrome der Detroit Publishing Company. Die Bilder der Detroit Publishing Company neu zusammenzubringen mit zwei Positionen zeitgenössischer Indigener Künstlerinnen ist ein Versuch, den Blick auf die Konstruktion von Narrativen und das, was sie auslassen, zu schärfen. Es ist die Einladung, sich einzulassen auf multiple Erinnerungen und Vorstellungen von Turtle Island. Die Ausstellung ist Anlass, um die eigene Sammlung um Stimmen und Perspektiven der Indigenen Völker Amerikas zu ergänzen. (…)

Schultze Projects #5. Jana Euler
Jana Euler
Info: Die besonderen Arten des Sehens und des Wahrnehmens von Kunst sowie die Interaktion von Werk und Publikum verbinden die drei großformatigen Bilder von Jana Eulers neuer Arbeit Triptych – Image Viewer Connections. Die riesige Treppenhauswand, an der sie hängen, ist ringsum mit einer Wandmalerei versehen, die das gewölbte Scheddach des Museums samt Klimaleiste und die Seitenwände in realistischer Manier wiederholt. So entsteht der Eindruck einer Guckkastenbühne.

Along the Color Line. Spuren einer transatlantischen Moderne
James Gregory Atkinson, Beauford Delaney, Herbert Gentry, Bodys Isek Kingelez, Iba Ndiaye, Winold Reiss, Mildred Thompson u.a.
Info: Zu seinem 50. Jubiläum zeigt das Museum Ludwig eine große, interdisziplinäre Überblicksausstellung, die Kunst der internationalen Schwarzen Diaspora in Beziehung zur europäischen Moderne setzt. In der Kunst beschreibt die Moderne einen radikalen Bruch mit der Vergangenheit und eine völlig neue Bildsprache, die sich in der Umbruchszeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts in alle Bereiche der Kultur und des Lebens ausbreitete. Noch immer orientiert sich unser Blick auf die Moderne an weißer, westeuropäischer und nordamerikanischer Kunst. Wie aber haben Künstler*innen aus der schwarzen Diaspora die Moderne aufgenommen, weiterentwickelt oder sich bewusst von ihr abgegrenzt? In europäischen Museen sind Schwarze Künstler*innen oftmals nur schwach oder gar nicht vertreten. Diese Unterrepräsentation verweist auf tief verwurzelte koloniale und gesellschaftliche Machtverhältnisse, deren Auswirkungen bis in die Gegenwart reichen. Vor diesem Hintergrund fragt die Ausstellung, wie Schwarze Künstler*innen durch ihre Werke neue Narrative schufen, die koloniale und eurozentristische Sehgewohnheiten herausfordern. (…)

Man Ray: Kiki
Man Ray
Info: Die Sammlung Fotografie des Museum Ludwig umfasst rund 70.000 Werke von den Anfängen der Fotografie im frühen 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. In unseren Fotoräumen stellen wir regelmäßig Werke zu ausgesuchten Themen und Fotograf*innen zusammen. Im Zentrum der Präsentation steht Man Rays Fotografie Le Violon d’Ingres (1924), die die Sängerin, Schauspielerin und Malerin Alice Prin – genannt Kiki de Montparnasse (1901–1953) – als Rückenakt zeigt. Inspiriert von Werken des klassizistischen Malers Jean-Auguste-Dominique Ingres überführt Man Ray das Motiv ins 20. Jahrhundert: Er ergänzt in der Dunkelkammer die Schalllöcher einer Geige auf Kikis Rücken, sodass ihr Körper zum Klangkörper eines Streichinstruments wird – eine Anspielung auf Ingres‘ Leidenschaft für das Geigenspiel. Der im Museum Ludwig gezeigte Abzug stammt aus der Sammlung von L. Fritz und Renate Gruber und ist eine von Man Ray eigenhändig signierte spätere Reproduktion jener Fassung , die als teuerste je versteigerte Fotografie 2022 Schlagzeilen machte. Die Präsentation beleuchtet Entstehung und Rezeptionsgeschichte dieser Ikone des Surrealismus. (…)

Wolfgang-Hahn-Preis 2026: Lee Ufan
Lee Ufan
Info: Der südkoreanische Künstler Lee Ufan (*1936, lebt in Kamakura, Japan) wird mit dem 32. Wolfgang-Hahn Preis der Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig ausgezeichnet. In seiner Kunst begegnen sich konträre Kräfte wie Leere und Spannung, Stille und Energie. Als Mitbegründer der aus Japan stammenden minimalistisch arbeitenden Mono-ha-Bewegung (Schule der Dinge), einem Kollektiv von Künstler*innen in Tokio zwischen 1968 und 1975, sucht er bis heute nach einer harmonischen Neuordnung der Dinge. Seit den 1970er-Jahren prägt vor allem seine reduzierte Malerei die internationale Kunstszene.



Events
Öffentliche Führung: Along the Color Line. Spuren einer transatlantischen Moderne
James Gregory Atkinson, Beauford Delaney, Herbert Gentry, Bodys Isek Kingelez, Iba Ndiaye, Winold Reiss, Mildred Thompson u.a.
Info: Das Museum Ludwig zeigt eine große interdisziplinäre Überblicksausstellung, die Kunst der internationalen Schwarzen Diaspora in Beziehung zur europäischen Moderne setzt. Eine Vielzahl an Kunstwerken der Schwarzen Diaspora zeigen auf, wie zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Austausch und die Auseinandersetzung zwischen Kulturen auf künstlerischer Ebene begann. In europäischen Museen sind Schwarze Künstler*innen oftmals nur schwach oder gar nicht vertreten. (…) Begrenzte Teilnehmendenzahl / Ticketausgabe 30 Min. vor Führungsbeginn an der Informationstheke / Kosten 2 € zzgl. Museumseintritt.





Themenführung: Verfremdung als Stilmittel in der Kunst der 1960er Jahre
Margit Rademacher (Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig)
Info: Die Anmeldung zu der Führung erfolgt vor Ort an der Infotheke des jeweiligen Museums. Bitte beachten: bei großer Nachfrage werden unsere ordentlichen Mitglieder bevorzugt. Für Mitglieder der freunde kostenfrei. Gäste zahlen 2 €.


Themenführung: Menschenbilder in der modernen Skulptur – Von Giacometti bis Zobernig
Margit Kugel (Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig)
Info: Die Anmeldung zu der Führung erfolgt vor Ort an der Infotheke des jeweiligen Museums. Bitte beachten: bei großer Nachfrage werden unsere ordentlichen Mitglieder bevorzugt. Für Mitglieder der freunde kostenfrei. Gäste zahlen 2 €.


Öffentliche Führung: Along the Color Line. Spuren einer transatlantischen Moderne
James Gregory Atkinson, Beauford Delaney, Herbert Gentry, Bodys Isek Kingelez, Iba Ndiaye, Winold Reiss, Mildred Thompson u.a.
Info: Das Museum Ludwig zeigt eine große interdisziplinäre Überblicksausstellung, die Kunst der internationalen Schwarzen Diaspora in Beziehung zur europäischen Moderne setzt. Eine Vielzahl an Kunstwerken der Schwarzen Diaspora zeigen auf, wie zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Austausch und die Auseinandersetzung zwischen Kulturen auf künstlerischer Ebene begann. In europäischen Museen sind Schwarze Künstler*innen oftmals nur schwach oder gar nicht vertreten. (…) Begrenzte Teilnehmendenzahl / Ticketausgabe 30 Min. vor Führungsbeginn an der Informationstheke / Kosten 2 € zzgl. Museumseintritt.





Man Ray: Kiki
Man Ray
Info: Man Rays Fotografie von Alice Prin, genannt Kiki de Montparnasse (1901–1953), zeigt sie als Rückenakt, ein Tuch um die Hüften, eines um den Kopf. Inspiriert von Jean-Auguste-Dominique Ingres’ Rückenakten überführt Man Ray das Motiv ins 20. Jahrhundert: Er malt Schalllöcher einer Geige auf die Fotografie, sodass Kikis Rücken zum Körper eines Streichinstruments wird. Der Abzug im Museum Ludwig stammt aus der Sammlung Gruber; die Präsentation beleuchtet Entstehung und Geschichte dieses surrealistischen Meisterwerks.



Öffentliche Führung: Along the Color Line. Spuren einer transatlantischen Moderne
James Gregory Atkinson, Beauford Delaney, Herbert Gentry, Bodys Isek Kingelez, Iba Ndiaye, Winold Reiss, Mildred Thompson u.a.
Info: Das Museum Ludwig zeigt eine große interdisziplinäre Überblicksausstellung, die Kunst der internationalen Schwarzen Diaspora in Beziehung zur europäischen Moderne setzt. Eine Vielzahl an Kunstwerken der Schwarzen Diaspora zeigen auf, wie zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Austausch und die Auseinandersetzung zwischen Kulturen auf künstlerischer Ebene begann. In europäischen Museen sind Schwarze Künstler*innen oftmals nur schwach oder gar nicht vertreten. (…) Begrenzte Teilnehmendenzahl / Ticketausgabe 30 Min. vor Führungsbeginn an der Informationstheke / Kosten 2 € zzgl. Museumseintritt.





Wolfgang-Hahn-Preis 2026: Lee Ufan
Lee Ufan
Info: Der südkoreanische Künstler Lee Ufan (*1936, lebt in Kamakura, Japan) wird mit dem 32. Wolfgang-Hahn Preis der Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig ausgezeichnet. In seiner Kunst begegnen sich konträre Kräfte wie Leere und Spannung, Stille und Energie. Als Mitbegründer der aus Japan stammenden minimalistisch arbeitenden Mono-ha-Bewegung (Schule der Dinge), einem Kollektiv von Künstler*innen in Tokio zwischen 1968 und 1975, sucht er bis heute nach einer harmonischen Neuordnung der Dinge. Seit den 1970er-Jahren prägt vor allem seine reduzierte Malerei die internationale Kunstszene. (…) Preisverleihung und Eröffnung um 18:30 Uhr.



Öffentliche Führung: Along the Color Line. Spuren einer transatlantischen Moderne
James Gregory Atkinson, Beauford Delaney, Herbert Gentry, Bodys Isek Kingelez, Iba Ndiaye, Winold Reiss, Mildred Thompson u.a.
Info: Das Museum Ludwig zeigt eine große interdisziplinäre Überblicksausstellung, die Kunst der internationalen Schwarzen Diaspora in Beziehung zur europäischen Moderne setzt. Eine Vielzahl an Kunstwerken der Schwarzen Diaspora zeigen auf, wie zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Austausch und die Auseinandersetzung zwischen Kulturen auf künstlerischer Ebene begann. In europäischen Museen sind Schwarze Künstler*innen oftmals nur schwach oder gar nicht vertreten. (…) Begrenzte Teilnehmendenzahl / Ticketausgabe 30 Min. vor Führungsbeginn an der Informationstheke / Kosten 2 € zzgl. Museumseintritt.












