ArtJunk
No. 42—2021

This Week

Von den Zukünften des Museums

NRW-Forum Düsseldorf

Ideen-Slam mit Silke Hockmann (Badisches Landesmuseum), Maria Magdalena und Neu Luisa Wesch u.a. (ICOM Young Professionals) und nextmuseum.io

Info: Welche Themen mit Blick auf die Zukünfte des Museums beschäftigen Euch besonders? Welche Konzepte, Methoden und Haltungen sind auch nachhaltig überzeugend? Was müssen wir heute tun, um morgen noch relevant zu sein? Diese und weitere Fragen möchten wir mit Euch in einem Ideen Slam diskutieren. Wir möchten Euch auf die Bühne holen und Eure Stimmen hören! Ihr seid Studierende museumsnaher Studiengänge, Volontär*innen oder junge Museumsmitarbeiter*innen? Ihr beschäftigt Euch mit bestimmten Visionen/ Konzepten/ Modellen/ Ideen/ Definitionen… zum Museum von Heute und Morgen und habt Lust diese bei der Veranstaltung vorzustellen? Dann freuen wir uns über Eure Beiträge! Schreibt uns einfach eine Mail an nextmuseum.io@gmail.com. Zur Zoom-Veranstaltung →

NRW Forum Düsseldorf nextmuseum.io Slam ArtJunk

Hochzeit eines Hundes   

BLOOM

Henk Visch

Info: Der niederländische Bildhauer Henk Vischs Kunst hat tiefe Wurzeln in der Kunsttradition der Figuration. Anfang der 80er Jahre ist er vor allen Dingen durch seine figurativen Holzarbeiten bekannt geworden. Die konstruktivistische Formensprache, die bis heute eine parallele Bahn in seinem vielseitigen Œuvres einnimmt, ist jedoch oft übersehen worden. Mit suggestiver Kraft der Form und durch Verwendung unterschiedlichster Materialien erweitert er die figurative Kunsttradition und öffnet Raum für Assoziationen. Der Titel der kommenden Ausstellung bei BLOOM geht auf die gleichnamige Arbeit Hochzeit eines Hundes (2021) zurück. Die Arbeit stellt eine Gruppe von Figuren dar, welche mit zwei kalligrafisch – Strich und Kreis – sparsam formulierten Köpfen und mit einem realistischen, skulptural verfassten Kopf versehen sind.

Bloom Henk Visch ArtJunk

Entweder ich habe die Fahrt am Mississippi nur geträumt, oder ich träume jetzt

Stiftung Insel Hombroich

Oswald Egger

Info: Oswald Eggers neues, aufwendig gestaltetes Buch wird auf 60 Seiten von hellfarbigen Aquarellen durchsetzt – Stromlinien, die einander berühren und liieren, sich schneiden, überlagern und verlieren – wie die Linien einer Hand: Hier münden, ohne zu versiegen, plötzliche, oft im Nu wieder zerfallende Beschreibungen in Nuancen geflüsterter und inwendiger Stimmenverbindungen, ein Fließgefüge ganz eigenlose Wirbelfäden im Bewusstseinsstrom des Erzählten. (…) Begrüßung durch Bernd Eversmann (stellv. Vorsitzender, Stiftung Insel Hombroich), Prof. Dr. Hans Peter Thurn (Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste), Dr. Doris Plöschberger (Programmleitung für Deutschsprachige Literatur, Suhrkamp Verlag) mit anschließender Lesung. Ort: Veranstaltungshalle, Raketenstation Hombroich / Anmeldung unter stiftung@inselhombroich.de →

Stiftung Insel Hombroich Oswald Egger ArtJunk
→ Alle Termine der Woche

Upcoming

Attempts to be Many

Sammlung Philara

Nara Bak, Jana Buch, Donja Nasseri, Anys Reimann, Arisa Purkpong, Theresa Weber

Info: Attempts to be Many navigiert durch eine Reihe komplexer Fragen rund um Identität und Gemeinschaft. Die Gruppenausstellung führt damit Positionen jüngerer Künstlerinnen zusammen, deren Auseinandersetzungen sich entlang der Pluralität von Identitäten bilden – unter der Verwendung von Collagetechniken korrigieren sie  historische Annahmen und ermöglichen darüber hinaus das Neuformulieren von Körpererzählungen und erlernten Narrativen. Dabei entstehen Additionen, Umformulierungen, Rekontextualisierungen zu Bildern, Symbolen und Beschreibungen einer Dominanzgesellschaft.

Sammlung Philara Theresa Weber Attempts ArtJunk

zu Bildern kommen

GALERIE ALBER

Franziska Reinbothe

Info: Die Galerie Alber zeigt Franziska Reinbothe mit aktuellen Werken aus ihrer Chiffon-Serie der und gibt in einer Gegenüberstellung erstmalig Einblick in Frühwerke der Künstlerin. Franziska Reinbothe arbeitet in ihrer Malerei bewusst mit dem, was für gewöhnlich verborgen bleibt: das Innere, die Rückseite oder die Ränder eines Bildes. Um sie sichtbar zu machen, verwendet sie transparente Stoffe, staucht sie Leinwände zusammen, legt Keilrahmen frei oder verzichtet gleich ganz auf sie. Sie dehnt, faltet, bricht, durchschneidet oder vernäht ihre Bilder nach Beendigung des Malprozesses. Dabei arbeitet die Künstlerin in einem kontinuierlichen Prozess, der sich über einzelne Werke hinaus erstreckt. Das spiegelt sich auch in der Umsetzung der künstlerischen Werke selbst wider, die ohne vorherige Skizzen oder feststehende Entscheidungen entstehen. So arbeitet Reinbothe stets an der Grenze des Möglichen und erschafft ihre eigene künstlerische Sprache.

Galerie Alber Franziska Reinbothe ArtJunk

Resonances of DiStances Vol. 4: Takako Saito

boa basedonart

Takako Saito

Info: Takako Saito ist eine Künstlerin mit vielen Talenten. Sie wurde 1929 in der Stadt Sabae in der Präfektur Fukui in eine wohlhabende Familie hineingeboren. Schon früh verließ sie Japan, um ein Leben außerhalb der eng gesteckten Grenzen der japanischen Gesellschaft zu führen. Ihre Sehnsucht nach Freiheit von Konventionen führte sie in verschiedene Länder wie England, Italien und die USA, wo sie ihren Lebensunterhalt unter anderem als Lehrerin, Bauarbeiterin, Köchin, Babysitterin und Verkäuferin verdiente. 1979 beendete sie ihr Nomadenleben und ließ sich in Düsseldorf nieder, wo sie bis heute lebt und arbeitet. Ihr Wohnatelier am Stadtrand ist ein beeindruckendes Gesamtkunstwerk, das ihre vielfältigen Lebenserfahrungen und ihre enorme, andauernde Gestaltungskraft in sich vereint. (…)

Boa Basedonart Takako Saito Resonances of Distances ArtJunk.jpg
→ Alle zukünftigen Termine