ArtJunk
No. 28—2026

 

 

This Week

Verschwinden (ARCHIV)

KIT – Kunst im Tunnel

Laurenz Berges

Info: Die Düsseldorfer Fotoschule ist bis heute eine der einflussreichsten künstlerischen Strömungen in der Fotografie. Ihr Vertreter Laurenz Berges war einer der letzten Meisterschüler, die Bernd Becher an der Kunstakademie unterrichtete. Berges hat an der Folkwang-Universität Essen und an der Kunstakademie Düsseldorf studiert und war 1988/89 in New York Assistent von Evelyn Hofer, einer der bedeutendsten Fotografinnen der Nachkriegszeit. Das asphalt Festival 2026 ist erstmalig im KIT – Kunst im Tunnel zu Gast und zeigt dort die erste Einzelausstellung des international renommierten Fotokünstlers Laurenz Berges in Düsseldorf, mit Werken aus den vergangenen 25 Jahren und aktuellen, bislang nicht gezeigten Arbeiten. Laurenz Berges dokumentiert Orte, die verlassen wurden. Dabei nutzt er ausschließlich das vorgefundene Licht und verzichtet konsequent auf Inszenierung. Seine Bilder sind stille Zeugnisse gesellschaftlicher und politischer Umbrüche, etwa des Strukturwandels in Nordrhein-Westfalen. Vormals lebendige Städte und Gemeinden verlieren einen Teil ihrer Bevölkerung, Privatwohnungen werden verlassen, ohne dass eine neue Generation nachrückt. (…) Eröffnung im Beisein des Künstlers Laurenz Berges / Es begrüßen Sie Christof Seeger-Zurmühlen und Bojan Vuletić (asphalt Festival) sowie Jessica Aydin (KIT – Kunst im Tunnel). Kunsthistoriker Raimund Stecker, u. a. ehemaliger Direktor des Lehmbruck-Museums in Duisburg und des Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf, der aktuell an der Hochschule für Bildende Künste Dresden lehrt, gibt eine Einführung als Guided Tour zu ausgewählten Fotografien.

Zu den Sternen! Weltraum und Weltflucht seit der Moderne

Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Hans (Jean) Arp, Yael Bartana, Arno Bosselt, Michael Buthe, Walter Dexel, Minya Diez-Dührkoop, Max Ernst, Sylvie Fleury, Lucio Fontana, Dominique Gonzalez-Foerster, Heinz Grete, Wenzel Hablik, Johann Peter Hasenclever, Hannah Höch, Liesl Karlstadt & Karl Valentin, El Lissitzky, Bjørn Melhus, Joan Miró, Johannes Molzahn, Mariko Mori, Louise Nevelson, Otto Piene, Simon Quaglio, Man Ray, Odilon Redon, Alexander Rodtschenko, Thomas Ruff, Luigi Russolo, Hans Salentin, Xanti Schawinsky, Karl Friedrich Schinkel, Oskar Schlemmer, Lothar Schreyer, Lavinia Schulz & Walter Holdt, Mona Schulzek, Katharina Sieverding, Carl Spitzweg, Klaus Staeck, Sophie Taeuber-Arp, Emma Talbot, Yves Tanguy, Étienne Léopold Trouvelot, John Wood & Paul Harrison

Info: Seit jeher dient der Weltraum als mächtige Projektionsfläche für Sehnsüchte und Utopien – angesichts globaler Krisen hält er immer noch die Vision einer alternativen Existenz bereit. Apokalyptisches Erwachen und exzentrischer Grenzverlust werden mit rund 100 Werken von der Moderne bis zur Gegenwart beleuchtet – u.a. mit Max Ernst, El Lissitzky, Katharina Sieverding, Sophie Taeuber-Arp und Emma Talbot. Der Blick in den Weltraum offenbart kosmische Träume und wird zu einer Reflexion über unsere Gegenwart und Zukunft. (…) 19 Uhr: Eröffnungsreden von Dr. Julia Wallner (Direktorin, Arp Museum) und Landrätin Cornelia Weigand (Vorstand, Landes-Stiftung Arp Museum) / Im Anschluss Artists Talk mit Dominique Gonzalez-Foerster, Mona Schulzek, Bjørn Melhus, John Wood & Paul Harrison / ab 20 Uhr: Apéro unter den Sternen.

Arp Museum Sylvie Fleury ArtJunk

Andreae Clement Parrotta

Andreae

Rosalie Becher, Joscha Bender, Renate Bertelmann, Anna und Bernhard Blume, Esra Gülmen, Georg Herold, Lucia Kempkes, Janis Löhrer, Alex Grein, Lydia Schouten, Clare Strand, Susa Templin u.a.

Info: Die Bonner Galerien Andreae, Gisela Clement und Parrotta Contemporary Art laden 2026 zu ihrem zweiten gemeinsamen Galerienwochenende (ACP) ein. Die zweite Edition des jährlich rotierenden Zusammentreffens findet von 11. bis 26. Juli 2026 in der Galerie Gisela Clement in Bonn statt. Parallel zur Ausstellung Puzzle Solution – Des Rätsels Lösung von Ulrike Rosenbach (4. Mai bis 31. August 2026) eröffnet am 11. & 12. Juli in den beiden unteren Geschossen des Galeriehauses die gemeinsame Ausstellung mit kuratorischen Impulsen und künstlerischen Beiträgen aus den Programmen der drei teilnehmenden Galerien. Präsentiert werden unterschiedlichste künstlerische Positionen, darunter einige die mit Witz, Humor und Absurdität spielen, während andere Erfahrungen von Verletzlichkeit und Widerstandskraft reflektieren. Im Zusammenspiel entsteht ein vielschichtiger Dialog zwischen Leichtigkeit und Ernst, zwischen humorvoller Brechung und existenzieller Reflexion. So individuell die Ausrichtungen der Galerien sind, so feiern sie ihre gemeinsame Schnittmenge in der Auseinandersetzung mit aktuellen Themen der zeitgenössischen Kunst, indem sie sich vernetzen und zugleich ein starkes Zeichen für die kulturelle Bedeutung und den gesellschaftlichen Beitrag ihrer Arbeit in Bonn setzen. Ort: Galerie Gisela Clement, Lotharstr. 104, 53115 Bonn → / Begrüßung & Einführung um 17 Uhr.

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Upcoming

Rundgang 2026

Hochschule der bildenden Künste (HBK) Essen

Studierender der HBK Essen

Info: Die Hochschule der bildenden Künste Essen öffnet erneut ihre Türen und lädt herzlich zum Rundgang 2026 ein. Vom 17. bis 19. Juli 2026 präsentieren Studierende aller Semester ihre aktuellen Arbeiten aus Kunst, Design und Games. Der diesjährige Rundgang findet erstmals am neuen Standort der Hochschule auf dem Campus Essen City.Nord statt. Die Räumlichkeiten bieten den Studierenden vielfältige Möglichkeiten, ihre Projekte und künstlerischen Positionen in einem neuen Kontext auszustellen. Gezeigt werden ausgewählte Arbeiten von Bachelor- und Masterstudierenden aus den verschiedenen Fachrichtungen unserer Kunst- und Designstudiengänge. Auch dieses Jahr wird die Ausstellung durch spannende Performances und informative Führungen ergänzt, die den Besuchenden einen tieferen Einblick in die Arbeiten der Kunst- und Designschaffenden ermöglichen. Der Eintritt zur Ausstellung und zu allen Veranstaltungen im Rahmen des Rundgangs ist frei! (…) Ort: HBK Essen, Campus Essen City.Nord, Pferdemarkt 3, 45127 Essen / Öffnungszeiten: Freitag, 17. Juli, 18 Uhr (Vernissage mit Fassadenspiel ab 22 Uhr) / Samstag, 18. Juli, 12–20 Uhr / Sonntag, 19. Juli, 10–18 Uhr / Öffentliche Führungen: Samstag & Sonntag, jeweils um 15 Uhr, ohne Anmeldung.

HBK Essen Rundgang 2026 ArtJunk

WILD – Tanz-Zirkus-Performance von Motionhouse (UK)

SK Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn

Sommer Köln 26 im Mediapark – Open Air & Eintritt frei!

Info: Die spektakuläre Performance nimmt euch mit auf ein spannendes und tiefgründiges Abenteuer: Was bedeutet es, wild zu sein? Dieser Frage gehen die Artist*innen von Motionhouse in dieser spektakulären Tanz-Zirkus-Produktion nach. WILD erschafft einen urbanen Wald mitten im Alltag der Stadt. Mit atemberaubender Körperbeherrschung und scheinbar schwerelosen Bewegungen durchquert die Performance-Gruppe einen Wald aus hohen Stangen. Tiergleich bewegen sie sich durch die gefährliche Welt auf dem Boden des Waldes und suchen hoch oben im Blätterdach Zuflucht. Mit atemberaubendem Tanz, spektakulärer Akrobatik und faszinierender Zirkuskunst begeistert WILD das Publikum und regt gleichzeitig tiefgehende Fragen nach unserer Beziehung zur Natur und dem Platz des Wilden in uns an.

SK Stiftung Kultur Dan Tucker ArtJunk

Hombroich : Wandelkonzert

Stiftung Insel Hombroich

Info: Am 19. Juli findet erstmals das Hombroich : Wandelkonzert im Museum Insel Hombroich in Kooperation mit den benachbarten Musikhochschulen in Düsseldorf und Köln statt. Sieben der über die Erftauen verteilten, vom Bildhauer Erwin Heerich entworfenen begehbaren Skulpturen werden von 11 bis 17:30 Uhr zu Spielorten für ein vielseitiges und kurzweiliges Programm. Die Musik reicht von Bach, Schubert, Brahms und Poulenc bis Kurtág, Berio und Ligeti, von Klassik bis zur Live-Elektronik, von Sologeige und Flöte über Klaviertrio und Streichquartett bis zum Posaunenensemble und vielstimmigen Chor mit romantischer Chormusik. Hinzu kommen performative und tänzerische Beiträge sowie experimentelle Interventionen, die zum Teil eigens für die jeweiligen Ausstellungsgebäude entwickelt wurden. Auch klassische Musik wird in den Räumen schon wegen derer speziellen Architektur und Akustik ungewohnt anders klingen. Jedes Programm dauert 30 Minuten mit anschließender 15-minütiger Pause. Das Publikum wandelt frei seinen jeweiligen Interessen folgend von Spielort zu Spielort durch das Museum. Wer Pausen braucht, findet in der Cafeteria den ganzen Tag über Sitzgelegenheiten sowie ein einfaches Buffet mit Speis und Trank. (…) Bei den Besuchenden fallen keine extra Kosten für das Programm an, das bereits im Eintrittspreis enthalten ist.

Stiftung Insel Hombroich Wandelkonzert ArtJunk
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