ArtJunk
No. 25—2022

This Week

SPIRITS

Lore Deutz

Damaris Kerkhoff, Christoph Kilian, Hedda Schattanik / Roman Szczesny, Agnes Scherer, Arjan Stockhausen

Info: Die Ausstellung versammelt künstlerische Positionen, die typisch für ihre Generation sind. Geprägt von den Versprechen einer sich auflösenden materiellen Welt, in der Wunsch und Wirklichkeit durch die Möglichkeiten des Digitalen in einem beständigen Wechselverhältnis zu stehen scheinen, haben Damaris Kerkhoff, Christoph Kilian, Hedda Schattanik / Roman Szczesny, Agnes Scherer und Arjan Stockhausen überzeugende Wege hin zu einer eigenständigen künstlerischen Sprache gefunden, die durch unsichtbare Gemeinsamkeiten geprägt ist. (…) Zur Eröffnung findet ein sommerliches Grillen statt.

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IKOB – Feministischer Kunstpreis 2022

IKOB – Museum für Zeitgenössische Kunst

Daniela Bershan, Jieun Lim, Sandrine Morgante, Marnie Slater, Céline Vahsen, Puck Verkade

Info: Seit seinen Anfängen verleiht das IKOB – Museum für Zeitgenössische Kunst alle drei Jahre einen Kunstpreis. 2019 wurde der Preis zum ersten Mal mit einem explizit feministischen Schwerpunkt versehen. Auch im Jahr 2022 verfolgt das IKOB diese Ausrichtung für den ersten Kunstpreis seiner Art weiter. Der IKOB – Feministische Kunstpreis soll künstlerischen Stimmen Gehör verschaffen, die in der zeitgenössischen Kunstwelt und in der Gesellschaft insgesamt weniger Gewicht haben. Der Preis stellt die offene Frage, was Feminismus in all seinen Formen für heute arbeitende Künstler*innen bedeuten könnte, und fördert Kunstschaffende, deren Arbeiten unsere Realität neu denken. Die sechs nominierten Künstler*innen des Kunstpreises 2022 sind: Daniela Bershan, Jieun Lim, Sandrine Morgante, Marnie Slater, Céline Vahsen, und Puck Verkade. Alle Finalist*innen sind eingeladen, in der Preisausstellung im IKOB ihre Arbeiten zu präsentieren. Bei der Vernissage am Freitag, den 24. Juni, werden drei Gewinner*innen verkündet. Der erste Preis besteht aus einem Geldpreis in Höhe von 10.000 €, der zweite aus 7.500 € und der dritte Preis, mit dem traditionell ein(e) Künstler*in aus Ostbelgien unterstützt wird aus 1.500 €. Jurymitglieder 2022: Paula van den Bosch (Chefkuratorin, Bonnefantenmuseum, Maastricht), Anastasia Chaguidouline (freie Kuratorin und Kulturmanagerin), Els Roelandt (Redakteurin, KIOSK, Gent) und Nadia Vilenne (Galeristin, Lüttich).

IKOB Museum für Zeitgenössische Kunst Puck Verkade ArtJunk

Bad Words

Ludwig Forum Aachen

Keren Cytter

Info: Liebe Freundinnen und Freunde, wir laden Sie ganz herzlich ein, mit uns und in Anwesenheit der Künstlerin Keren Cytter am Freitag, den 24. Juni, die Ausstellung Bad Words zu eröffnen. Am Eröffnungswochenende findet vom Samstag, den 25. Juni, und Sonntag, den 26. Juni, Cold Summer, ein von der Künstlerin kuratiertes Festival statt. Der Eintritt ist frei! Die Arbeit der in New York lebenden Künstlerin Keren Cytter umfasst Filme, Performances, Theaterstücke, Skulpturen, Zeichnungen und unterschiedliche Publikationsformate wie Romane, Zines, Lebensratgeber und Kinderbücher als auch interdisziplinäre Festivals. Die Einzelausstellung bad words im Ludwig Forum Aachen gibt erstmals einen umfangreichen Überblick ihrer vielfältigen Arbeitsweisen.

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Upcoming

Unterbrechungen – Lücken

Leopold-Hoesch-Museum

Vera Molnàr

Info: Vera Molnàr, die 1924 in Budapest geboren wurde und in Paris lebt und arbeitet, ist nicht nur eine der ersten Künstler*innen, die bereits in den 1960er Jahren Großcomputer für ihre künstlerischen Arbeiten einsetzte. Vielmehr entwickelte sie, aufbauend auf einem Vokabular der Moderne, Formen der abstrakten Malerei, die durch das Spiel mit dem Zufall, mit Abweichungen und Unterbrechungen in geometrischen Ordnungssystemen geprägt sind. Die Ausstellung im LHM, für die Vera Molnar auch eine neue Installation entwickelt hat, konzentriert sich auf einzelne Werkgruppen und Motive, wie das Quadrat, die sie mit variierenden Fragestellungen und Medien – Gouache, Computerdruck, Collage oder Malerei – überdenkt.

LHM Leopold Hoesch Museum Düren Vera Molnar ArtJunk

Queering the Narrative

NAK Neuer Aachener Kunstverein

Soufiane Ababri, Kira Bunse, TM Davy, Josh Faught, Elburuz Fidan, Jenna Gribbon, Philipp Gufler, Harry Hachmeister, Constatin Hartenstein, Christopher Hartmann, Evan Ifekoya, Artor Jesus Inkerö, William E. Jones, Sholem Krishtalka, Martin Maeller, Paul Mpagi Sepuya, Aiste Stancikaite, Luki von der Gracht

Info: Der NAK Neuer Aachener Kunstverein freut sich die Gruppenausstellung Queering the Narrative präsentieren zu dürfen. Die Ausstellung versammelt im Kunstverein erstmals 19 nationale und internationale Künstler*innen, welche sich allesamt dem LGBTQIA*-Spektrum zugehörig fühlen. Vor dem Hintergrund vorherrschender heteronormativ geprägter und reaktionärer Manifestationen von Identität und deren künstlerischer Repräsentation stellt die Gruppenausstellung die Frage nach queerer Identität und Narrativen sowie deren Einfluss auf das künstlerische Werk der Teilnehmer*innen. Mit Queering the Narrative bietet der Kunstverein bewusst und ausschließlich Platz für diverse, queere Positionen der zeitgenössischen Kunst. (…) 18 Uhr: Performance Nzaha von Soufiane Ababri (Idee und Konzeption), Mahdi Sehel und Ahmed El Gendy (Performance) / 19 Uhr: Begrüßung Dr. Werner Dohmen (Vorstandsvorsitzender, NAK) / 19:15 Uhr: Einführung Maurice Funken (Direktor, NAK) / 21 Uhr: Live Konzert Kay Shanghai (Hotel Shanghai Records).

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PEL / Be­coming the figure

Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Berlinde de Bruyckere

Info: Berlinde De Bruyckere (*1964, lebt und arbeitet in Gent, Belgien) gehört zu den bedeutendsten internationalen Bild­hauerinnen der Gegenwart. Die faszinierenden und zugleich aufwühlenden Skulpturen der Künstlerin gehen den Betrach­ter*innen sprichwörtlich unter die Haut. In ihrem Schaffen spielt der Mensch mit seinen physischen und seelischen Verwundungen eine zentrale Rolle. Die 36 gezeigten Werke sind Zeugnisse einzigartiger emotionaler Tiefe. Sie berühren uns in ihrer Verletzlichkeit und Melancholie, bewegen sich zwischen Vitalität und Tod, Harmonie und Deformation, Figürlichkeit und Abstraktion. Sie sind Zeugnisse sichtbarer und spürbarer Verwandlungsprozesse menschlichen sowie tierischen Lebens. (…) Begrüßung durch Petra Spielmann (Kommissarische Leiterin, Arp Museum Bahnhof Rolandseck) mit Grußwort von Andra Lauffs-Wegner (Vorstandsmitglied, Landes-Stiftung, Arp Museum Bahnhof Rolandseck) und Jutta Mattern (Kuratorin, Arp Museum Bahnhof Rolandseck) in Anwesenheit der Künstlerin / 16 Uhr: Performance Romeu my deer des portugiesischen Tänzers Romeu Runa in der Lobby des Neubaus.

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