Gustav-Lübcke-Museum


Neue Bahnhofstr. 9
59065 Hamm
Di–Sa: 10–17 Uhr
So: 10–18 Uhr
T +49 (0) 2381-17 57 14
F +49 (0) 2381-17 29 71
Exhibitions
Krieg und Konfitüre: George Grosz x Daniel Richter
George Grosz, Daniel Richter
Info: Zwischen Schlachtfeld und Frühstückstisch, zwischen Abgrund und Alltag: Die Ausstellung Krieg und Konfitüre: George Grosz x Daniel Richter führt zwei der bedeutendsten deutschen Künstler in einen ebenso überraschenden wie eindringlichen Dialog. Der titelgebende Gegensatz steht programmatisch für das Spannungsfeld, das das Werk beider Künstler durchzieht: Das Nebeneinander von Gewalt und Gewöhnlichkeit, von politischer Krise und privater Existenz. Auf rund 800 m² begegnen sich die schonungslosen Gesellschaftsanalysen von George Grosz (1893–1959) und die bildgewaltigen, vieldeutigen Malereien Daniel Richters (*1962). Es eröffnet sich ein generationsübergreifender Blick auf die Frage, wie Kunst auf Zeiten der Verunsicherung reagiert. Erstmals werden Werke beider Künstler systematisch miteinander in Beziehung gesetzt. Grosz, bekannt als Chronist der Weimarer Republik, seziert mit präziser, oft gnadenlos ehrlicher Zeichnung die sozialen und politischen Verwerfungen seiner Zeit. Der vom Punk beeinflusste Richter hingegen übersetzt seit den 1990er-Jahren gesellschaftliche Konflikte in expressive, farbintensive Bildwelten, die weniger anklagen als vielmehr die Ambivalenzen der Gegenwart sichtbar machen. (…)

Die Männer hinter der Mumie & El Tuweina – eine Residenz in der Wüste
Hammer Mumienverein
Info: Warum gründeten Hammer Bürger im Jahr 1886 einen Verein, um eine altägyptische Mumie zu kaufen? Die Studio-Ausstellung erzählt die faszinierende Geschichte des Hammer Mumienvereins neu und wirft zugleich einen kritischen Blick auf die Begeisterung für das Alte Ägypten und koloniale Sammlungsgeschichten. Die Geschichte des sogenannten Hammer Mumienvereins zählt heute zu den vielfach überlieferten Erzählungen der Stadt Hamm: Im Jahr 1886 schlossen sich 20 Bürger der Stadt zu einem Verein zusammen, dessen erklärtes Ziel der Ankauf einer altägyptischen Mumie war. Die Finanzierung erfolgte über den Verkauf sogenannter Mumienaktien, von denen ein Exemplar bis heute in der Sammlung des Gustav-Lübcke-Museums erhalten ist. Noch im Gründungsjahr gelang der Erwerb und die Mumie wurde nach Hamm überführt. Bereits 1887 löste sich der Mumienverein auf und übergab die Mumie an den Museumsverein der Stadt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Mumie zerstört; als einziges erhaltenes Zeugnis gilt eine Schwarz-Weiß-Fotografie. Die Studio-Ausstellung im Herbst 2026 nimmt diese lokalhistorisch bedeutsame Episode zum Ausgangspunkt, um sie wissenschaftlich zu kontextualisieren: Im Fokus stehen die sozialen bzw. ideengeschichtlichen Hintergründe des Mumienvereins sowie seine Einbettung in die im späten 19. Jahrhundert verbreitete Ägyptomanie. (…)

Events
Die Männer hinter der Mumie & El Tuweina – eine Residenz in der Wüste
Hammer Mumienverein
Info: Warum gründeten Hammer Bürger im Jahr 1886 einen Verein, um eine altägyptische Mumie zu kaufen? Die Studio-Ausstellung erzählt die faszinierende Geschichte des Hammer Mumienvereins neu und wirft zugleich einen kritischen Blick auf die Begeisterung für das Alte Ägypten und koloniale Sammlungsgeschichten. Die Geschichte des sogenannten Hammer Mumienvereins zählt heute zu den vielfach überlieferten Erzählungen der Stadt Hamm: Im Jahr 1886 schlossen sich 20 Bürger der Stadt zu einem Verein zusammen, dessen erklärtes Ziel der Ankauf einer altägyptischen Mumie war. Die Finanzierung erfolgte über den Verkauf sogenannter Mumienaktien, von denen ein Exemplar bis heute in der Sammlung des Gustav-Lübcke-Museums erhalten ist. Noch im Gründungsjahr gelang der Erwerb und die Mumie wurde nach Hamm überführt. Bereits 1887 löste sich der Mumienverein auf und übergab die Mumie an den Museumsverein der Stadt. (…) Zur Eröffnung sprechen Marc Herter (Oberbürgermeister, Stadt Hamm), Vertretung der Botschaft der Republik Sudan, Thomas Schmäschke (Direktor, Gustav-Lübcke-Museum), Dorothee Kandzi (1. Vorsitzende, Museumsverein Hamm), Angelika Lohwasser (Professorin am Institut für Ägyptologie und Koptologie, Universität Münster) und Jalina Tschernig (Kuratorin der Ausstellungen). Anschließend freuen wir uns, Sie zu einem Bierkonzert mit kleinem Imbiss zu begrüßen.

Öffentliche Führung: Krieg und Konfitüre: George Grosz x Daniel Richter
George Grosz, Daniel Richter
Info: Mit der auf über 800 m² gezeigten Ausstellung Krieg und Konfitüre: George Grosz x Daniel Richter werden erstmalig zwei der international renommiertesten und einflussreichsten Künstler Deutschlands in einen generationsübergreifenden Dialog gebracht. George Grosz (1893–1959) seziert mit einer messerscharfen zeichnerischen Sprache die moralischen und politischen Abgründe der Weimarer Republik. Daniel Richter (*1962), der im Schulunterricht erstmals Grosz‘ Werk begegnete, greift gesellschaftliche Konflikte wie Gewalt, Migration oder Kapitalismus in großformatigen, expressiven Bildwelten auf, die weniger anklagen als vielmehr die Ambivalenz und Multioptionalität der Gegenwart erfahrbar machen. Die Ausstellung nimmt die politischen, gesellschaftlichen und ästhetischen Parallelen und Differenzen zwischen den beiden Künstlern in den Blick. Wenngleich unsere Gegenwart nicht eins zu eins mit den bewegten Weimarer Jahren vergleichbar ist, so erscheint der Zeitpunkt doch passend, noch einmal durch die Werke des Beobachters Grosz auf das Jahrhundert zweier Weltkriege und des aufkommenden Faschismus zu blicken. (…) Teilnahmegebühr 3 € zzgl. Eintritt / Treffpunkt: Museumskasse.

Vortrag: Ach knallige Welt du Lunapark – Betrachtungen zu den Werken von Grosz & Richter
Annette Vogel (freie Kuratorin & Kuratorin der ADAC Kunstsammlung, München)
Info: Der Fachvortrag Annette Vogel widmet sich dem Inhalt und den künstlerischen Strategien in den Werken von George Grosz und Daniel Richter. Annette Vogel ist freie Kuratorin für Expressionismus und zeitgenössische Kunst sowie Kuratorin der ADAC Kunstsammlung in München. Zwei Generationen liegen zwischen George Grosz (1893–1959) und Daniel Richter (*1962 Eutin). George Grosz entwickelte seine eindringliche Bildsprache während des Ersten Weltkrieges und klagte mit spitzer Feder die Missstände in Politik und Gesellschaft an. Er wurde aufgrund seines künstlerischen Schaffens dreimal zu hohen Geldstrafen verurteilt, war aber in aller Munde mit seinen, beim Publikum beliebten Grosz-Typen, die in Zeitschriften und Mappenwerken große Verbreitung erlangt hatten. (…) Kosten 5 €, kostenfrei für Museumsvereinsmitglieder.


Yoga im Museum – Entspannung und Lebensfreude mit sanftem Yoga
Larissa Mitzkat
Info: Tauchen Sie ein in die besondere Atmosphäre des Museums und gönnen Sie sich eine Auszeit für Körper, Geist und Seele. Sanfte Yogaübungen laden dazu ein, den Körper achtsam zu dehnen und zu kräftigen – ganz ohne Leistungsdruck und mit feiner Wahrnehmung für die eigenen Bedürfnisse. (…) Teilnahmegebühr 10 € / Bitte mitbringen: Eine Yogamatte, eine Decke, ein Meditationskissen oder ein normales Kissen, etwas Wasser zum Trinken / Anmeldung erforderlich unter Museumspaedagogik@Stadt.Hamm.de →



Öffentliche Führung: Krieg und Konfitüre: George Grosz x Daniel Richter
George Grosz, Daniel Richter
Info: Mit der auf über 800 m² gezeigten Ausstellung Krieg und Konfitüre: George Grosz x Daniel Richter werden erstmalig zwei der international renommiertesten und einflussreichsten Künstler Deutschlands in einen generationsübergreifenden Dialog gebracht. George Grosz (1893–1959) seziert mit einer messerscharfen zeichnerischen Sprache die moralischen und politischen Abgründe der Weimarer Republik. Daniel Richter (*1962), der im Schulunterricht erstmals Grosz‘ Werk begegnete, greift gesellschaftliche Konflikte wie Gewalt, Migration oder Kapitalismus in großformatigen, expressiven Bildwelten auf, die weniger anklagen als vielmehr die Ambivalenz und Multioptionalität der Gegenwart erfahrbar machen. Die Ausstellung nimmt die politischen, gesellschaftlichen und ästhetischen Parallelen und Differenzen zwischen den beiden Künstlern in den Blick. Wenngleich unsere Gegenwart nicht eins zu eins mit den bewegten Weimarer Jahren vergleichbar ist, so erscheint der Zeitpunkt doch passend, noch einmal durch die Werke des Beobachters Grosz auf das Jahrhundert zweier Weltkriege und des aufkommenden Faschismus zu blicken. (…) Teilnahmegebühr 3 € zzgl. Eintritt / Treffpunkt: Museumskasse.



Vortrag: Handwerke für die Ewigkeit – In der Werkstatt der Mumifizierer
Pia Kruszewski (Archäologin, Ludwig-Maximilians-Universität München)
Info: Natron, Harze, Öle und Leinenbinden – die Liste der antiken Materialien zur Mumifizierung war lang und das Wissen um ihren fachgerechten Einsatz geheim. Das Ziel war es einen der Verwesung preisgegebenen Körper auf ewig zu konservieren und dem Verstorbenen damit ein Leben nach dem Tod zu ermöglichen. Doch wie? Was verraten altägyptische Texte, archäologische Funde und die Mumien selbst über diesen Prozess? Der Vortrag widmet sich den Techniken, Materialien und Ritualen die den biologischen Verfall stoppen und die Verwandlung des Verstorbenen in eine ewige Daseinsform ermöglichen sollten. (…) Kosten 5 €, kostenfrei für Museumsvereinsmitglieder / Anmeldung unter Museumspaedagogik@Stadt.Hamm.de →



Öffentliche Führung: Die Männer hinter der Mumie
140 Jahre Mumienverein Hamm
Info: Die Führung der Studio-Ausstellung thematisiert die sozialen und ideengeschichtlichen Hintergründe des Hammer Mumienvereins sowie die Einbettung in die im späten 19. Jahrhundert verbreitete Äyptomanie. (…) Teilnahmegebühr 3 € zzgl. Eintritt / Treffpunkt: Museumskasse.



Yoga im Museum – Entspannung und Lebensfreude mit sanftem Yoga
Larissa Mitzkat
Info: Tauchen Sie ein in die besondere Atmosphäre des Museums und gönnen Sie sich eine Auszeit für Körper, Geist und Seele. Sanfte Yogaübungen laden dazu ein, den Körper achtsam zu dehnen und zu kräftigen – ganz ohne Leistungsdruck und mit feiner Wahrnehmung für die eigenen Bedürfnisse. (…) Teilnahmegebühr 10 € / Bitte mitbringen: Eine Yogamatte, eine Decke, ein Meditationskissen oder ein normales Kissen, etwas Wasser zum Trinken / Anmeldung erforderlich unter Museumspaedagogik@Stadt.Hamm.de →










