ArtJunk
No. 05—2026

Künstlerverein Malkasten

Künstlerverein Malkasten Düsseldorf Hentrichhaus ArtJunk

Jacobistr. 6a
40211 Düsseldorf

Hentrichhaus
Mo–So: 12-21 Uhr

Jacobihaus
Di: 19–21 Uhr

Malkastenforum
Di: 17–21 Uhr
Do–So: 11–17 Uhr

Malkastenpark
Mo–So: 10–20 Uhr

Lido im Malkasten (Bar)
Mo–Sa: 12–23 Uhr
So: 12–21 Uhr

T +49 (0) 211-35 64 71

E

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Exhibitions

HER. un/seen. Künstlerinnen im Malkasten 1977–1997

Ulrike Arnold, Ulrike Beckmann, Alice Blumberg, Dorothee Bouchard, Charlotte Buck-Bliesener, Adina Caloenescu, Antonia Dombrowski, Ilna Ewers-Wunderwald, Karin Flörsheim, Gretel Gemmert, Lenore Gerber-Sporleder, Maren Heyne, Nan Hoover, Setsuko Ikai-Kottmann, Anna Jocham, Ruth van Kampen, Claudia van Koolwijk, Elisabeth Köhler-Burtscheidt, Herma Körding, Kim-Camille Kreuz, Silke Leverkühne, Julia Lohmann, Marianne Mangold-Nienhaus, Edith Oellers, Elly Ohms-Quennet, Jeanette Plücken, Gerhild Poos, Lu Possehl, Helga Radener-Blaschke, Natascha Schmitten, Ina Seeberg, Brigitte Seeling-Fassbender, Hannelore Strohbach, Nobuko Sugai, Sabine Tschierschky, Ruth Weber, Brigitte Wiegmann, Annette Wimmershoff

Info: Die Rolle der weiblichen Mitglieder im Künstlerverein Malkasten ist essenziell – wurde aber bisher wenig beachtet. Erstmals behandelt die Ausstellung HER. un/seen. Künstlerinnen im Malkasten 1977–1997 dieses wichtige Thema. Der Künstlerverein Malkasten wurde 1848 in Düsseldorf gegründet, aber erst im Jahr 1977 – nach langen Diskussionen und einer Satzungsänderung – durften Künstlerinnen Mitglied werden. Anhand der Werke ausgewählter Künstlerinnen – unter ihnen viele Neu- und Wiederentdeckungen – vermittelt die Ausstellung einen Eindruck von der großen Bandbreite weiblicher Positionen im Malkasten in den ersten zwei Jahrzehnten nach der wichtigen Satzungsänderung. Die Exponate stammen von den Künstlerinnen, aus deren Nachlässen, aus Museen und Privatsammlungen sowie aus dem Archiv des Künstlerverein Malkasten selbst. Zusätzlich belebt wird die Ausstellung durch Video-Interviews mit Künstlerinnen, die teils seit den 1980er Jahren Vereinsmitglieder sind. Wenn die Ausstellung einerseits die Vergangenheit des Vereins aufarbeitet, so wirft sie andererseits ein Licht auf die aktuelle künstlerische Praxis von Frauen. (…) Ort: Malkastenforum.

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Secret Air Conditioning Room

Iris Helena Hamers

Info: Im Secret Air Conditioning Room hängen Aluminiumverbundplatten an jeweils zwei dünnen, geflochtenen Schnüren versetzt von der Decke. Hinter Glas, wie in einem Vivarium. Sie sind in Formen gefräst. Ihre CNC-geschnittene Kante verläuft entlang einer gesetzten Kontur, die die aufgedruckten Motive von ihrer nicht mehr sichtbaren Bildumgebung scharf trennt. Die Oberfläche der Platten ist metallisch und schimmert durch die UV-gehärtete Tinte. Die Rückseiten der Platten reflektieren die umliegenden Bilder so unscharf, dass nur noch Farben übrig bleiben. Die Abbilder stammen aus digitalen, virtuellen Räumen. Von da, wo sie ohne feste Größe, Anzahl und Gegend als Repräsentationen von Gegenständen vorkommen und aus aufflackernden LEDs und Glas bestehen. Sie sind Frames in einem nie endenden Film, gesteuert durch Algorithmen und Berührungen von Fingerkuppen und Displays. Ständig dem Zerfall durch den nächsten unausweichlichen Swipe geweiht. Eingefasst in einem Gerät, das man durch seine Ausstrahlung unendlicher Information als Gegenstand vergisst. Ort: Vitrine im Hentrichhaus.

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ob du wirklich richtig stehst

Markus Henschler

Info: Mit ob du wirklich richtig stehst verknüpft Markus Henschler die besonderen Eigenschaften des Schaukastens als Lichtapparat mit nächtlichen Ängsten von Nicht-Männern. Die im Schaukasten des Malkastens präsentierte Zeichnung verändert sich mit Einbruch der Dunkelheit maßgeblich: Während analog zum Sonnenuntergang auch innerhalb der Zeichnung das meiste Licht schwindet, kommen neue, tagsüber unsichtbare Bildelemente zum Vorschein. Diese verweisen auf den Zustand, dass sich Nicht-Männer deutlich unsicherer als Männer fühlen, wenn sie nachts alleine draußen unterwegs sind. Ort: Schaukasten auf dem Vorplatz, rund um die Uhr frei zugänglich.

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Flughafer

Lea Weeber

Info: Flughafer. Sammeln. Weitertragen. In The Carrier Bag Theory of Fiction fragt Ursula K. Le Guin: Was wäre, wenn die erste Erfindung der Menschheit nicht eine Waffe, sondern eine von Frauen entwickelte Tragetasche gewesen wäre – ein Behältnis, in dem sich Geschichten wie gesammelte Körner aufbewahren ließen? In der Fahneninstallation Flughafer manifestiert sich die Idee der Tragetasche als Ort des Sammelns und Bewahrens feministischen, spekulativen Wissens. Ähnlich wie Fahnen steht Flughafer unter dem Einfluss von Wind. Die fortgetragenen Körner symbolisieren den Prozess des Weitertragens von Geschichten. Dabei wird die männlich geprägte historische Erzählung und das Verständnis des Mannes als Held aus feministischer Perspektive hinterfragt, während andere Geschichten sichtbar gemacht werden. Ort: Fahnen auf dem Vorplatz, rund um die Uhr frei zugänglich.

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Licht und Aktion

Horst Gläsker

Info: Horst Gläsker ist ein Allroundkünstler, der in seinem Werk die unterschiedlichsten Genres miteinander vereint: Malerei, Zeichnung und Bildhauerei, Tanz, Musik und Performance, Architektur und Installation. Dabei spielt für den 1949 in Herford geborenen Düsseldorfer Künstler vor allem die Symbiose von Malerei und Musik eine wichtige Rolle. Einen kleinen Einblick in das Schaffen von Horst Gläsker vermittelt die Ausstellung Licht und Aktion, die ab 18. November 2025 bis Ende Januar 2026 in der Lido Malkasten (Bar) zu sehen ist. Dabei konzentriert sich die Schau auf Gläskers Lichtzeichnungen und Pinseltanz-Monotypien. Fotografien von ausgewählten Performances und von seinen so genannten Tischkonzerten treten ergänzend hinzu. Ort: Lido im Malkasten (Bar).

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BIC Maxi Short

Alwin Lay

Info: In BIC Maxi Short zeigt Alwin Lay den verkleinerten Körper eines BIC-Feuerzeugs, das sein Inneres langsam freigibt und sich dabei in einer Form von Hyper-Funktionalität entlädt. Das Video folgt Lays Interesse am spekulativen Realismus: Statt den Menschen über das Objekt zu stellen, löst es die Hierarchie zwischen beiden auf. In der Abwesenheit jeglicher menschlicher Präsenz wird das Objekt selbst zur handelnden Figur, in der Momente von Verwirrung, Stillstand und Manipulation zentral werden. Das Video entstand für Daata und erscheint dort. Ort: Rotunde im Hentrichhaus.

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Mein Instrument – der Pinsel

Brigitte Dümling

Info: Brigitte Dümling sagte einmal über ihre Arbeiten: »Meine Bilder wachsen aus sich selbst. Sie bauen sich aus der Farbe auf, einem Farbklang, der sich auf eine Assoziation stützt, ein Nachempfinden von Erlebtem, einer Jahreszeit, einer Landschaft, auf ein Wachsendes, Bewegtes und Gehörtes…«. Dieser Farbklang bereichert nun von Februar bis März das Jacobihaus. Zu sehen sind die unterschiedlichen Aspekte von Dümlings Werk: Malereien auf Papier und auf Leinwand, auf Malplatten und auf Keramik-Schilden, ergänzt durch vollplastische Keramikkörper. Der Begriff Raum ist entscheidend für das Schaffen von Brigitte Dümling. Für sie ist der Ausstellungsraum wesentlich. Sie versteht ihn als Dialogpartner ihrer Bilder und Objekte, er erzeugt Spannungen und stiftet Beziehungen. Auf den jeweiligen Ort reagierend, kommen ihre Arbeiten untereinander in Schwingung, korrespondieren und führen zu einem einzigartigen Raumklang. (…) Ort: Jacobihaus.

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Man in Window

Fee Mai

Info: Man in Window ist eine poetische Auseinandersetzung von Fee Mai mit Bewegung, Momenten des Erkennens und der Verarbeitung von Information. Ausgangspunkt der Arbeit ist eine analoge Fotografie, die mittels Negativscan digitalisiert und in einem weiteren Schritt zu einem digitalen Siebdruck weiterentwickelt wurde. Im Verlauf dieses Übersetzungsprozesses werden Informationen schrittweise reduziert. Während das analoge Foto eine scheinbar präzise Abbildung von Realität liefert, führt die Aufsplittung in CMYK zu einem groben, ungenauen Halbtonraster. Erst das Zusammenspiel der einzelnen Farbebenen setzt das Bild erneut zusammen – jedoch nicht als scharfe Reproduktion, sondern als distanzierte Annäherung an das ursprüngliche Motiv. Mit zunehmendem Abstand zur Arbeit wird das Motiv klarer lesbar. Der Vorplatz erlaubt eine freie Bewegung und lädt dazu ein, Wahrnehmung und Bildschärfe aus unterschiedlichen Distanzen zu erforschen. Ort: Schaukasten auf dem Vorplatz, rund um die Uhr frei zugänglich.

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self-monitoring

Lea Klein

Info: Digitale Räume, in denen Sichtbarkeit, Vergleich und Bewertung allgegenwärtig sind, haben heute immer mehr Einfluss auf die Selbstwahrnehmung. Das eigene Verhalten wird kontinuierlich angepasst, Identität wird nicht nur gelebt, sondern fortlaufend optimiert und nach außen hin kuratiert. Die Arbeit self-monitoring setzt sich damit auseinander, wie sich gesellschaftliche Machtstrukturen im digitalen Zeitalter auf das Selbst übertragen. Überwachung ist nicht mehr nur zentral organisiert, sondern verinnerlicht. Wir betreiben sie bei uns selbst. Es entsteht ein System gegenseitiger Beobachtung, in dem das Individuum zugleich Beobachtender und Beobachteter ist. Ort: Fahnen auf dem Vorplatz, rund um die Uhr frei zugänglich.

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Dionysisches Denken. Die Kunst der Feste

Selva Amelia Balta, Fabian Friese, Fort, Dominik Geis, Jody Korbach, Kaya Pfaff, Lorenzo Pompa, Katja Tönnissen, Alex Wissel

Info: Seit seiner Gründung 1848 spielt das gesellige Zusammenkommen eine wichtige Rolle im Künstlerverein Malkasten. Aufwendig gestaltete Festumzüge und Künstlerfeste im Malkastenpark gehörten ebenso dazu wie die seit 1852 stattfindenden Maskenbälle an Karnevalssamstag, die so genannten Malkasten-Redouten. Bis heute gilt der Malkasten als dionysischer Begegnungsort, an dem fantasievoll, ironisch und ausgelassen gefeiert werden kann – und das weit über die Grenzen Düsseldorfs hinaus. Die Ausstellung Dionysisches Denken. Die Kunst der Feste blickt anhand selten gezeigter Funde aus dem Archiv zurück auf diese Tradition und zeigt zugleich aktuelle künstlerische Positionen, die sie in ein neues Licht stellen. Das freie Spiel unterschiedlicher Medien – von Rauminstallationen, Gemälden, Videoarbeiten und Fotografien – spiegelt die Diversität und die Aufbruchsstimmung, für die der Malkasten 2026 steht. Und im Dialog der Zeiten entsteht ein bunter Parcours, der seinerseits zum Feiern der Kunst und Künste einlädt. Willkommen im Dionysischen Denken! Ort: Malkastenforum.

Künstlerverein Malkasten Fabian Weins ArtJunk

Events

Kuratorinnenführung: HER. un/seen. Künstlerinnen im Malkasten 1977–1997

Di. — 3. Februar 2026 17:00 Uhr

Beate Kolodziej (Kuratorin, Künstlerverein Malkasten)

Info: Zum Ende von HER. un/seen. Künstlerinnen im Malkastenforum 1977–1997 führt die Kuratorin, Beate Kolodziej, am Dienstag, 3. Februar 2026, um 17 Uhr letztmalig durch die Ausstellung. Die Ausstellung HER. un/seen. Künstlerinnen im Malkasten 1977–1997 vermittelt einen Eindruck von der großen Bandbreite weiblicher Positionen im Malkasten in den ersten zwei Jahrzehnten nach der wegweisenden Satzungsänderung von 1977: Denn erst im Jahr 1977 – 129 Jahre nach Gründung des Vereins – durften Frauen Mitglied werden. Ort: Malkastenforum.

Künstlerverein Malkasten Maren Heyne ArtJunk

Mein Instrument – der Pinsel

Di. — 3. Februar 2026 19:00 Uhr

Brigitte Dümling

Info: Herzliche Einladung zur Eröffnung der Ausstellung am Dienstag, 3. Februar 2026, um 19 Uhr. Brigitte Dümling sagte einmal über ihre Arbeiten: »Meine Bilder wachsen aus sich selbst. Sie bauen sich aus der Farbe auf, einem Farbklang, der sich auf eine Assoziation stützt, ein Nachempfinden von Erlebtem, einer Jahreszeit, einer Landschaft, auf ein Wachsendes, Bewegtes und Gehörtes…«. Dieser Farbklang bereichert nun von Februar bis März das Jacobihaus. Zu sehen sind die unterschiedlichen Aspekte von Dümlings Werk: Malereien auf Papier und auf Leinwand, auf Malplatten und auf Keramik-Schilden, ergänzt durch vollplastische Keramikkörper. Der Begriff Raum ist entscheidend für das Schaffen von Brigitte Dümling. Für sie ist der Ausstellungsraum wesentlich. Sie versteht ihn als Dialogpartner ihrer Bilder und Objekte, er erzeugt Spannungen und stiftet Beziehungen. Auf den jeweiligen Ort reagierend, kommen ihre Arbeiten untereinander in Schwingung, korrespondieren und führen zu einem einzigartigen Raumklang. (…) Ort: Jacobihaus.

Künstlerverein Malkasten Brigitte Dümling ArtJunk

Man in Window

Di. — 10. Februar 2026 18:00 Uhr

Fee Mai

Info: Herzliche Einladung zur Präsentation der neuen Arbeit im Schaukasten auf dem Vorplatz am Dienstag, 10. Februar 2026, um 18 Uhr. Man in Window ist eine poetische Auseinandersetzung von Fee Mai mit Bewegung, Momenten des Erkennens und der Verarbeitung von Information. Ausgangspunkt der Arbeit ist eine analoge Fotografie, die mittels Negativscan digitalisiert und in einem weiteren Schritt zu einem digitalen Siebdruck weiterentwickelt wurde. Im Verlauf dieses Übersetzungsprozesses werden Informationen schrittweise reduziert. Während das analoge Foto eine scheinbar präzise Abbildung von Realität liefert, führt die Aufsplittung in CMYK zu einem groben, ungenauen Halbtonraster. Erst das Zusammenspiel der einzelnen Farbebenen setzt das Bild erneut zusammen – jedoch nicht als scharfe Reproduktion, sondern als distanzierte Annäherung an das ursprüngliche Motiv. Mit zunehmendem Abstand zur Arbeit wird das Motiv klarer lesbar. Der Vorplatz erlaubt eine freie Bewegung und lädt dazu ein, Wahrnehmung und Bildschärfe aus unterschiedlichen Distanzen zu erforschen. Ort: Schaukasten auf dem Vorplatz, rund um die Uhr frei zugänglich.

Künstlerverein Malkasten Fee Mai ArtJunk

self-monitoring

Di. — 10. Februar 2026 18:00 Uhr

Lea Klein

Info: Herzliche Einladung zur Eröffnung der neuen Fahnen-Präsentation auf dem Vorplatz des Künstlerverein Malkasten am Dienstag, 10. Februar 2026, um 18 Uhr. Digitale Räume, in denen Sichtbarkeit, Vergleich und Bewertung allgegenwärtig sind, haben heute immer mehr Einfluss auf die Selbstwahrnehmung. Das eigene Verhalten wird kontinuierlich angepasst, Identität wird nicht nur gelebt, sondern fortlaufend optimiert und nach außen hin kuratiert. Die Arbeit self-monitoring setzt sich damit auseinander, wie sich gesellschaftliche Machtstrukturen im digitalen Zeitalter auf das Selbst übertragen. Überwachung ist nicht mehr nur zentral organisiert, sondern verinnerlicht. Wir betreiben sie bei uns selbst. Es entsteht ein System gegenseitiger Beobachtung, in dem das Individuum zugleich Beobachtender und Beobachteter ist. Ort: Fahnen auf dem Vorplatz, rund um die Uhr frei zugänglich.

Künstlerverein Malkasten Lea Klein ArtJunk

Dionysisches Denken. Die Kunst der Feste

Sa. — 14. Februar 2026 15:00 Uhr

Selva Amelia Balta, Fabian Friese, Fort, Dominik Geis, Jody Korbach, Kaya Pfaff, Lorenzo Pompa, Katja Tönnissen, Alex Wissel

Info: Herzliche Einladung zur Eröffnung der Ausstellung Dionysisches Denken. Die Kunst der Feste am Karnevalssamstag, 14. Februar 2026, um 15 Uhr. Seit seiner Gründung 1848 spielt das gesellige Zusammenkommen eine wichtige Rolle im Künstlerverein Malkasten. Aufwendig gestaltete Festumzüge und Künstlerfeste im Malkastenpark gehörten ebenso dazu wie die seit 1852 stattfindenden Maskenbälle an Karnevalssamstag, die so genannten Malkasten-Redouten. Bis heute gilt der Malkasten als dionysischer Begegnungsort, an dem fantasievoll, ironisch und ausgelassen gefeiert werden kann – und das weit über die Grenzen Düsseldorfs hinaus. Die Ausstellung Dionysisches Denken. Die Kunst der Feste blickt anhand selten gezeigter Funde aus dem Archiv zurück auf diese Tradition und zeigt zugleich aktuelle künstlerische Positionen, die sie in ein neues Licht stellen. Das freie Spiel unterschiedlicher Medien – von Rauminstallationen, Gemälden, Videoarbeiten und Fotografien – spiegelt die Diversität und die Aufbruchsstimmung, für die der Malkasten 2026 steht. Und im Dialog der Zeiten entsteht ein bunter Parcours, der seinerseits zum Feiern der Kunst und Künste einlädt. Willkommen im Dionysischen Denken! Ort: Malkastenforum.

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Multiversum. Das Karnevalsfest im Künstlerverein Malkasten

Sa. — 14. Februar 2026 16:00—4:00 Uhr

Karnevalsfest – initiiert von Alex Wissel

Info: Der Künstlerverein Malkasten wird zur fünften Jahreszeit ein lebendiges, tickendes Multiversum, initiiert von Alex Wissel, unter der Regie der Vielen und von Dir. Zeitläufe drehen sich, ein Tag und eine Nacht, gleichzeitig, gegensätzlich, in allen Häusern. Welche Zeit, welche Reihenfolge und wo sind wir als ich und Du als Gruppe? Wie viele Menschen bin ich eigentlich und wie viele Orte gibt es für uns? Komm ich durch, komm ich doch. Internationale Künstlerinnen und Künstler agieren lokal, zeit- und grenzenlos von Dir für uns. Vor Ort, im Haus, im Multiversum der Räume und Zeiten. Zwölf Stunden der vielfältigen Realitäten in verschiedenen Galaxien, vom Valentinstag zum Tulpensonntag, überraschend und ohne doppelten Boden. Vom 14. Februar 2026 von 16 Uhr bis 4 Uhr morgens (…) Einlass mit Kostüm / Eintritt 15 € / Tickets erhältlich unter folgendem Link →

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Lesung mit Hilka Kaluza: Im Schatten der Revolte

Di. — 24. Februar 2026 19:00 Uhr

Hilka Kaluza (Autorin)

Info: Herzliche Einladung zur Lesung aus dem Kriminalroman Im Schatten der Revolte – Ein Cold Case zwischen Ost und West von Hilka Kaluza am Dienstag, 24. Februar 2026, um 19 Uhr, moderiert von Christoph Westermeier (1. Vorsitzender Künstlerverein Malkasten). Berlin 2024: In einer Kühltruhe in einem leerstehenden Altbau wird eine mumifizierte Leiche entdeckt – eine junge Frau aus dem Westen, die es einst in die DDR zog. Ihr Leben und ihr Tod führen tief in ein Netz aus politischen Intrigen, aus Liebe und Verrat. Ort: Jacobihaus.

Künstlerverein Malkasten Hilka Kaluza ArtJunk