ArtJunk
No. 12—2026

Kunstmuseum Bonn

Kunstmuseum Bonn Foto: David Ertl ArtJunk

Helmut-Kohl-Allee 2
53113 Bonn

Di–So: 11–18 Uhr
Mi: 11–19 Uhr

T +49 (0) 228-77 62 60

F +49 (0) 228-77 62 20

E

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Exhibitions

Raum für phantasievolle Aktionen. Neupräsentation der Sammlung

Adam Adach, Horst Antes, Thomas Arnolds, Ed Atkins, Monika Baer, Sarah Ball, Rolf Bier, Bernhard Johannes & Anna Blume, John Bock, Reto Boller, Shannon Bool, Peter Brüning, Angela Bulloch, Michael Buthe, Thomas Demand, Jadé Fadojutimi, Max Frintrop, Bruno Goller, Tamara Grcic, Lotta Hannerz, Hans Hartung, Charline von Heyl, Gerhard Hoehme, Stephan Huber, Olav Christopher Jenssen, Maximilian Kirmse, Jürgen Klauke, Imi Knoebel, Christof Kohlhöfer, Michel Majerus, Nanne Meyer, Ernst Wilhelm Nay, Albert Oehlen, Susanne Paesler, Sigmar Polke, Thomas Rentmeister, Gerhard Richter, Rolf Rose, Jörg Sasse, Emil Schumacher, Thomas Scheibitz, Kristina Schuldt, Bernard Schultze, Andreas Schulze, Norbert Schwontkowski, Wiebke Siem, Andreas, Slominski, Fred Thieler, Rosemarie Trockel, Corinne Wasmuht, Markus Weggenmann, Birgit Werres

Info: Zu seinem 30-jährigen Jubiläum an der Museumsmeile zeigt das Kunstmuseum Bonn einen umfassenden Blick auf die Sammlung der Kunst der Gegenwart, die in zwanzig Räumen aus verschiedenen Perspektiven neu präsentiert wird. Auch wenn das Kunstmuseum in der Präsentation als ein besonderer Ort der Malerei sichtbar ist, sind Installation, Film und Foto wesentlich an der Argumentation beteiligt. Die Ausstellung umfasst für das Profil der Sammlung wichtige Werke, die durch Neuerwerbungen, Schenkungen und Leihgaben aus Privatsammlungen ergänzt werden. So entsteht ein komplexer Parcours der Werke: Äußere und innere Räume sind zu begehen, werden kartografisch vermessen, zu unsicheren Interieurs geöffnet, der Körper wird zur Kampfzone erklärt, Gesichter verwandeln sich in Masken, das Ich spielt verschiedene Rollen. (…)

Kunstmuseum Bonn Imi Knoebel ArtJunk

Zum 90. Geburtstag

Rune Mields

Info: Anlässlich ihres 90. Geburtstags richtet das Kunstmuseum Bonn der konzeptuellen Malerin Rune Mields (*1935 in Münster, lebt und arbeitet in Köln) einen Raum in seiner Sammlungspräsentation ein. Zahlreiche Arbeiten der Künstlerin bilden seit Langem eine feste Größe im Bestand des Museums. Eine Schenkung von Prof. Dr. Gerhard Pfennig, Bonn, komplettiert seit 2024 das Konvolut, aus dem nun eine Auswahl teils mehrteiliger Werke in einem eigenen Raum gezeigt wird. Ergänzt wird die Präsentation durch mehrere Leihgaben der Galerie Judith Andreae, Bonn, die die Künstlerin vertritt. Seit über 60 Jahren arbeitet Rune Mields an einem inhaltlich breit gefächerten Werk. Darin befasst sie sich mit Beziehungsgeflechten zwischen Zahlen und Zeichen und grundsätzlich mit der Ambivalenz zwischen Ordnung und Chaos, Logik und Widerspruch. Sie entwickelt hochkomplexe Visualisierungen unterschiedlicher mathematisch-geometrischer Systeme, mit Fragestellungen zum Magischen Quadrat, zu den Sanju-Primzahlen, zur Zentralperspektive oder den mathematischen Grundlagen von arabischen Ornamenten. Stets geht es der Künstlerin darum, Klarheit zu gewinnen über die immanenten Strukturen von Systemen, die sie durch ihre Malerei in eine greifbare Form bringt. (…)

Kunstmuseum Bonn Rune Mields ArtJunk

Menschen und Geschichten. Die Sammlung der klassischen Moderne – August Macke und die rheinischen Expressionisten

Ernst Moritz Engert, Max Ernst, Franz Seraph Henseler, Franz M. Jansen, Alexej von Jawlensky, Käthe Kollwitz, Fifi Kreutzer, August Macke, Helmuth Macke, Carlo Mense, Heinrich Nauen, Marie Nauen-Malachowski, Gabriele Münter, Emil Nolde, Meret Oppenheim, Olga Oppenheimer, Werner Peiner, Lotte B. Prechner, Emy Roeder, Paul Adolf Seehaus, Hans Thuar, Marta Worringer

Info: Kunst ist immer eng mit den Lebenswegen von Künstlerinnen und Künstlern, ihren Familien sowie Kunstsammlerinnen und -sammlern verknüpft. Die neue Sammlungspräsentation im Bereich der Klassischen Moderne im Erdgeschoss des Kunstmuseums spürt diesen Wegen und Geschichten nach. Während die Darstellung ausgewählter Werkprovenienzen historische Entwicklungen und ihre konkreten Auswirkungen auf einzelne Menschen und ihre Lebenswege nachvollziehbar macht, entwerfen exemplarische Biografien ein lebendiges und facettenreiches Bild der Entstehungszeit der gezeigten Kunstwerke. (…)

Kunstmuseum Bonn William Straube et al ArtJunk

Bonn-Variationen

Douglas Swan

Info: Anlässlich seines 25. Todestages widmet das Kunstmuseum Bonn Douglas Swan einen Raum innerhalb seiner Sammlungspräsentation. Der Schwerpunkt liegt auf den Werken der Bonner Jahre, ergänzt durch Archivalien und Zeitzeug*innenberichten zur damaligen Kunstszene. Die Präsentation entsteht in Zusammenarbeit mit der Douglas-Swan-Stiftung. Neben Werken aus dem Bestand des Kunstmuseums Bonn sind ausgewählte Arbeiten aus dem Nachlass des Künstlers zu sehen. Leben und Werk des schottischen Malers Douglas Swan (1930–2000) sind eng mit der Stadt Bonn verbunden: Seit Mitte der 1970er Jahre lebte er hier, war Teil der örtlichen Kunstszene und fand Inspiration in der Kunst- und Musikgeschichte der Stadt. Die Bonner Jahre markieren den Höhepunkt seines künstlerischen Schaffens. (…)

Kunstmuseum Bonn Douglas Swan ArtJunk

AUSGEZEICHNET #9: Felix Schramm

Felix Schramm (Stipendiat der Stiftung Kunstfonds)

Info: Im Rahmen der Reihe AUSGEZEICHNET stellen ehemalige Stipendiat*innen der Stiftung Kunstfonds alljährlich im Kunstmuseum Bonn aus. Diesmal fiel die Wahl der Jury auf Felix Schramm. Im Mittelpunkt von Schramms Arbeit steht der Raum – seine Formen, seine Grenzen und deren Auflösung. Für das Kunstmuseum Bonn realisiert er eine Installation, die im Zusammenspiel von Konstruktion und Dekonstruktion das Wesen des Museumsraums verändert. Felix Schramms Werkgruppe der Spatial Intersections wirkt wie die Überbleibsel einer Kollision mehrerer Wände und Wandfragmente. Splittrige Rigips- und Holzelemente durchbrechen die sonst makellosen Ausstellungswände und schneiden Schneisen in die weißen Flächen. Scharfe Kanten und Spitzen ragen über die Köpfe der Besuchenden und ermöglichen neue Perspektiven auf den Raum. Werk und Raum werden untrennbar verbunden.

Kunstmuseum Bonn Felix Schramm ArtJunk

METAATEM

Kerstin Brätsch

Info: Für die Ausstellung verwandelt Kerstin Brätsch das Kunstmuseum Bonn in einen lebendigen malerischen Organismus. Zentraler Ausgangspunkt ist dabei der Bezug zwischen Malerei und Körper auf physischer, psychischer und sozialer Ebene. Wie ein Portal zu einer anderen Welt durchschreiten die Besuchenden eine Art Labyrinth aus Farbe, Licht und Klängen oder treten vor eine suggestive Tapete mit gespiegelten Motiven, die an die Tintenklecks-Tests des Psychiaters Hermann Rorschach erinnern. Ähnlich dem Mimikry-Prinzip bei Tieren, bei dem sie zum Schutz vor Bedrohungen Muster aus der Umgebung nachahmen, greift die Künstlerin Elemente aus ihren eigenen Werken auf und lässt sie immer wieder in neuer Gestalt und Materialität erscheinen. So versteinert sie ihren eigenen Pinselstrich, indem sie ihn zuerst digitalisiert und dann in plastische Objekte aus Zement überführt. Zugleich arbeitet sie regelmäßig mit anderen Künstler*innen oder Handwerker*innen zusammen und bezieht Faktoren wie Licht und Zufall als gleichberechtigte Elemente in den künstlerischen Prozess ein. (…)

Kunstmuseum Bonn Kerstin Brätsch ArtJunk

Versammlung der Tiere

Ein kooperativer Malraum

Info: Kinder und Jugendliche sind eingeladen, den Museumsraum malerisch in ein wildes und artenreiches Tierreich zu verwandeln. Anregungen dazu geben Tiere aus dem benachbarten Museum Alexander Koenig. Pinguin, Feldhase, Ratte, Eisbär, Taube, Rüsselkäfer oder Antilope: noch wissen wir nicht, welche Tiere ins Kunstmuseum einziehen, denn dies entscheiden auch die Kinder und Jugendlichen, die sich kollaborativ im Laufe der neun Monate beteiligen. Inmitten des Museums wächst kontinuierlich ein malerischer Ort voller Tiere und deren Eigenarten, Persönlichkeiten und Besonderheiten. Ihre Darstellungen zeugen von Stärke, Selbstwirksamkeit, Verantwortung und dem Eingebettet- Sein in einen komplexen und vielgestaltigen Kosmos. Alle sind dazu eingeladen, mit Farbe und Pinsel diese Vielfalt mitzugestalten.

Kunstmuseum Bonn Atelier artig ArtJunk

Dorothea von Stetten-Kunstpreis 2026

Tohé Commaret, Sarah-Anais Desbenoit, Pol Taburet

Info: Der Dorothea von Stetten-Kunstpreis wird seit 1984 alle zwei Jahre im Kunstmuseum Bonn vergeben. Seit 2014 richtet sich der mit 10.000 Euro dotierte Preis an junge Künstler*innen aus den Nachbarländern Deutschlands, um internationale Vernetzung und Sichtbarkeit zu fördern. Im Jahr 2026 werden erstmals Künstler*innen aus Frankreich ausgezeichnet. Die diesjährigen Finalist*innen Tohé Commaret (*1992), Sarah-Anais Desbenoit (*1992) und Pol Taburet (*1997) vereint ihre selbstbewusste visuelle Ästhetik, in der sie bekannte Medien wie Malerei und Kino neu denken. Unter zehn Nominierten wurden sie von der Jury, bestehend aus Liberty Adrien (KW Institute for Contemporary Art, Berlin), Anna Fricke (Museum Folkwang, Essen), Elisabeth Kihlström (Preisträgerin 2024), Viktor Neumann (Bonner Kunstverein) und Friederike Voßkamp (Museum August Macke Haus, Bonn), ausgewählt.

Kunstmuseum Bonn Dorothea von Stetten-Kunstpreis Sarah-Anaïs Desbenoit ArtJunk

ZOOM IN: Hito Steyerl. Animal Spirits

Hito Steyerl

Info: In der Reihe ZOOM IN rückt das Kunstmuseum Bonn künstlerische Einzelpositionen aus seiner Sammlung in den Fokus. Für die Präsentation bespielen die Künstler*innen jeweils einen kompletten Raum. Hito Steyerl (*1966 München, lebt und arbeitet in Berlin und München) gilt als eine der einflussreichsten zeitgenössischen Künstlerinnen. Ihre aufwändige Rauminstallation Animal Spirits (2022/2025) reflektiert die Verflechtungen von Kapitalismus, Technologie und Mythen. In einer vielschichtigen, fi­lmisch-installativen Erzählung verknüpft Steyerl reale und digitale Welten, ökonomische Theorien und spirituelle Vorstellungen. Der Titel spielt auf den ökonomischen Begriff der animal spirits an, mit dem der britische Ökonom John Maynard Keynes (1883–1946) die unberechenbaren Kräfte menschlicher Emotionen und Instinkte beschrieb, die wirtschaftliche Märkte aus dem Gleichgewicht bringen können. Steyerl überträgt dieses Prinzip auf unsere von künstlicher Intelligenz, Algorithmen und virtuellen Bildern geprägte Gegenwart.

Kunstmuseum Bonn Hito Steyerl ArtJunk

Mit-Werden

Aki Inomata

Info: Aki Inomata (*1983 Tokio, lebt und arbeitet in Tokio) versteht ihre Werke als Brücke des Mit-Werdens zwischen Menschen und anderen Lebewesen. Dazu kooperiert sie mit verschiedenen nicht-menschlichen Organismen. Nach Ausstellungen im MoMA, New York, dem Musée d’arts de Nantes und dem National Museum of Modern Art, Kyoto, werden Inomatas Arbeiten nun erstmals in einem Museum in Deutschland präsentiert. In ihrer 2009 begonnenen Serie Why Not Hand Over a »Shelter« to Hermit Crabs? bietet Aki Inomata Einsiedlerkrebsen 3D-gedruckte Schneckenhäuser an, auf deren Oberseite sie Gebäude verschiedener weltweiter Städte ergänzt. (…)

Kunstmuseum Bonn Aki Inomata ArtJunk

Events

Kinoabend im Institut français Bonn mit Kurzfilmen der Finalist*innen und anschließendem Q&A

Mi. — 18. März 2026 19:00 Uhr

Tohé Commaret, Sarah-Anais Desbenoit (Finalist*innen, Dorothea von Stetten-Kunstpreis 2026)

Info: Im Rahmen einer Partnerschaft mit dem Kunstmuseum Bonn, entdecken Sie kurz vor der Ausstellungseröffnung im Kunstmuseum als Sneak-Peek Kurzfilme der Finalist*innen des Dorothea von Stetten-Kunstpreises 2026! Mit anschließendem Artist Talk. Ort: Robert-Schuman-Saal IF, Institut français Bonn, Adenauerallee 35, 53113 Bonn.

Öffentliche Führung: Menschen und Geschichten

Sa. — 21. März 2026 15:00—17:00 Uhr

Monika Romain (Arbeitskreis, Kunstmuseum Bonn)

Info: Mitglieder des ehrenamtlichen Arbeitskreises (AK) bieten thematische Rundgänge durch die Sammlung und Wechselausstellungen an. Ihre Freude an der bildenden Kunst möchten die ehrenamtlich Tätigen in Führungen und gemeinsamen Diskussionen an die Besucher*innen weitergeben. (…) Nur Museumseintritt / Teilnehmerzahl begrenzt.

Kunstmuseum Bonn Werner Peiner et al ArtJunk

Eröffnungsworkshop: Versammlung der Tiere

So. — 22. März 2026 11:15 Uhr

Ein kooperativer Malraum

Info: Kinder und Jugendliche sind eingeladen, den Museumsraum malerisch in ein wildes und artenreiches Tierreich zu verwandeln. Anregungen dazu geben Tiere aus dem benachbarten Museum Alexander Koenig. Pinguin, Feldhase, Ratte, Eisbär, Taube, Rüsselkäfer oder Antilope: noch wissen wir nicht, welche Tiere ins Kunstmuseum einziehen, denn dies entscheiden auch die Kinder und Jugendlichen, die sich kollaborativ im Laufe der neun Monate beteiligen. Inmitten des Museums wächst kontinuierlich ein malerischer Ort voller Tiere und deren Eigenarten, Persönlichkeiten und Besonderheiten. Ihre Darstellungen zeugen von Stärke, Selbstwirksamkeit, Verantwortung und dem Eingebettet- Sein in einen komplexen und vielgestaltigen Kosmos. Alle sind dazu eingeladen, mit Farbe und Pinsel diese Vielfalt mitzugestalten. (…) Ab 11:15 Uhr: Atelier am Sonntag – Die Versammlung beginnt! Malt mal Tiere!

Kunstmuseum Bonn Atelier artig ArtJunk

Öffentliche Führung: Menschen und Geschichten

So. — 22. März 2026 15:00—17:00 Uhr

Monika Romain (Arbeitskreis, Kunstmuseum Bonn)

Info: Mitglieder des ehrenamtlichen Arbeitskreises (AK) bieten thematische Rundgänge durch die Sammlung und Wechselausstellungen an. Ihre Freude an der bildenden Kunst möchten die ehrenamtlich Tätigen in Führungen und gemeinsamen Diskussionen an die Besucher*innen weitergeben. (…) Nur Museumseintritt / Teilnehmerzahl begrenzt.

Kunstmuseum Bonn Werner Peiner et al ArtJunk

Glow and Create: Schwarzlicht-Malerei im Museum

Mi. — 25. März 2026 17:00—19:00 Uhr

Katharina Weishaupt

Info: Bist du bereit für einen Abend voller Kunst und guter Laune? Komm zu unserem Schwarzlicht-Mal-Event im Museum, wo du von den Werken der aktuellen Ausstellung inspiriert wirst und mit Neonfarben dein eigenes Kunstwerk schaffen kannst – alles bei einem coolen Drink und guter Musik. (…) Kosten 22 € (inkl. einem Getränk) / Begrenzte Teilnahmezahl / Anmeldung unter bildung.vermittlung@bonn.de →

Kunstmuseum Bonn Kerstin Brätsch ArtJunk

Dorothea von Stetten-Kunstpreis 2026

Mi. — 25. März 2026 19:00 Uhr

Tohé Commaret, Sarah-Anais Desbenoit, Pol Taburet

Info: Der Dorothea von Stetten-Kunstpreis wird seit 1984 alle zwei Jahre im Kunstmuseum Bonn vergeben. Seit 2014 richtet sich der mit 10.000 Euro dotierte Preis an junge Künstler*innen aus den Nachbarländern Deutschlands, um internationale Vernetzung und Sichtbarkeit zu fördern. Im Jahr 2026 werden erstmals Künstler: innen aus Frankreich ausgezeichnet. Die diesjährigen Finalist*innen Tohé Commaret (*1992), Sarah-Anais Desbenoit (*1992) und Pol Taburet (*1997) vereint ihre selbstbewusste visuelle Ästhetik, in der sie bekannte Medien wie Malerei und Kino neu denken. Unter zehn Nominierten wurden sie von der Jury, bestehend aus Liberty Adrien (KW Institute for Contemporary Art, Berlin), Anna Fricke (Museum Folkwang, Essen), Elisabeth Kihlström (Preisträgerin 2024), Viktor Neumann (Bonner Kunstverein) und Friederike Voßkamp (Museum August Macke Haus, Bonn), ausgewählt. (…) Eröffnung und Preisverleihung mit Künstler*innengespräch.

Kunstmuseum Bonn Dorothea von Stetten-Kunstpreis Sarah-Anaïs Desbenoit ArtJunk

Finissage mit Kurzvortrag & Künstlerinnengespräch: Kerstin Brätsch. METAATEM

So. — 12. April 2026 11:00 Uhr

Dr. Matthias Mühling (Direktor, Städtische Galerie im Lenbachhaus, München), Kerstin Brätsch (Künstlerin), Friederike Fast (stellv. Direktorin, Kuratorin der Ausstellung)

Info: Für die Ausstellung verwandelt Kerstin Brätsch das Kunstmuseum Bonn in einen lebendigen malerischen Organismus. Zentraler Ausgangspunkt ist dabei der Bezug zwischen Malerei und Körper auf physischer, psychischer und sozialer Ebene. Wie ein Portal zu einer anderen Welt durchschreiten die Besuchenden eine Art Labyrinth aus Farbe, Licht und Klängen oder treten vor eine suggestive Tapete mit gespiegelten Motiven, die an die Tintenklecks-Tests des Psychiaters Hermann Rorschach erinnern. (…)

Kerstin Brätsch Munch Museet Museum Oslo ArtJunk

Mit-Werden

Mi. — 29. April 2026 19:00 Uhr

Aki Inomata

Info: Aki Inomata (*1983 Tokio, lebt und arbeitet in Tokio) versteht ihre Werke als Brücke des Mit-Werdens zwischen Menschen und anderen Lebewesen. Dazu kooperiert sie mit verschiedenen nicht-menschlichen Organismen. Nach Ausstellungen im MoMA, New York, dem Musée d’arts de Nantes und dem National Museum of Modern Art, Kyoto, werden Inomatas Arbeiten nun erstmals in einem Museum in Deutschland präsentiert. In ihrer 2009 begonnenen Serie Why Not Hand Over a »Shelter« to Hermit Crabs? bietet Aki Inomata Einsiedlerkrebsen 3D-gedruckte Schneckenhäuser an, auf deren Oberseite sie Gebäude verschiedener weltweiter Städte ergänzt. (…)

Kunstmuseum Bonn Aki Inomata ArtJunk

Katalog-Launch mit Künstler*innen-Gespräch: Dorothea von Stetten-Kunstpreis 2026

So. — 14. Juni 2026 15:00 Uhr

Tohé Commaret, Sarah-Anais Desbenoit, Pol Taburet

Info: Der Dorothea von Stetten-Kunstpreis wird seit 1984 alle zwei Jahre im Kunstmuseum Bonn vergeben. Seit 2014 richtet sich der Preis an junge Künstler*innen aus den Nachbarländern Deutschlands, mit dem Ziel transnationale Netzwerke zu stärken. Die Ausstellung im Kunstmuseum Bonn und der dazugehörige Katalog steigern die internationale Sichtbarkeit der Künstler*innen. 2026 wird der Dorothea von Stetten-Kunstpreis erstmals an Künstler*innen der französischen Kunstszene vergeben.

Kunstmuseum Bonn Sarah-Anaïs Desbenoit ArtJunk