Künstlerverein Malkasten


Jacobistr. 6a
40211 Düsseldorf
Hentrichhaus
Mo–So: 12-21 Uhr
Jacobihaus
Di: 19–21 Uhr
Malkastenforum
Di: 17–21 Uhr
Do–So: 11–17 Uhr
Malkastenpark
Mo–So: 10–20 Uhr
Lido im Malkasten (Bar)
Mo–Sa: 12–23 Uhr
So: 12–21 Uhr
T +49 (0) 211-35 64 71
Exhibitions
Kiss and Fly
Paul Schwer
Info: Für seine Ausstellung mit dem Titel Kiss and Fly in der Lido im Malkasten (Bar) hat Paul Schwer ein besonderes Konzept erarbeitet. Es fasst die wichtigen Themen, mit denen er sich in seinem Werk auseinandersetzt, zusammen, und es spielt mit dem Namen des Ortes sowie mit den typischen Elementen der Bar. Ort: Lido im Malkasten (Bar).

reMember
Claudia van Koolwijk, Stefan Demary – mit Adolph Schroedter (1805–1875) aus dem Malkasten-Archiv
Info: Was passiert mit Werken nach dem Ableben der Künstler*innen? Wie geht man mit deren Nachlässen um? Mit der Ausstellung reMember stellt der Künstlerverein Malkasten Fragen zum Nachwirken künstlerischer Werke und rückt drei Künstlerpersönlichkeiten in den Fokus, deren Œuvres auf unterschiedliche Art und Weise bewahrt werden: Claudia van Koolwijk und Stefan Demary sowie aus dem Malkasten-Archiv Adolph Schroedter. Claudia van Koolwijk und Stefan Demary verfolgten zwar unterschiedliche künstlerische Ansätze, dennoch verbindet sie viel. Van Koolwijk und Demary gehörten einer Generation an und prägten ab den 1980er Jahren mit ihren Arbeiten die Düsseldorfer Kunstszene: die Fotokünstlerin Claudia van Koolwijk mit ihren ungewöhnlich inszenierten Porträts, der Konzeptkünstler Stefan Demary mit seiner subtilen Manipulation von Alltagsgegenständen und -situationen. (…) Flankiert wird die Ausstellung durch Arbeiten von Adolph Schroedter (Schwedt/Oder 1805–1875 Karlsruhe), der nach einer Lehre als Kupferstecher zunächst an der Berliner, dann ab 1829 an der Düsseldorfer Kunstakademie studierte. Ort: Malkastenforum.

Way of Thinking
Izvor Pende
Info: Izvor Pende, geboren 1976 in Zagreb, ist ein kroatischer Künstler und zählt heute zu den prägenden Positionen der zeitgenössischen Malerei seines Landes. Zunächst studierte er an der Akademie der Bildenden Künste in Zagreb, bevor er von 1998 bis 2002 sein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf fortsetzte. Dort war er Schüler von Professorin Rissa und wurde zum Meisterschüler ernannt. Nach seinem Abschluss kehrte Pende 2005 nach Kroatien zurück. Im Zentrum von Pendes künstlerischer Praxis steht die Malerei als Denk- und Erkenntnisprozess. Painting is a way of thinking for me, the construction process of the painting depicts the artist’s thought process (Izvor Pende). Für ihn entsteht ein Bild nicht aus einer festgelegten Idee heraus, sondern entwickelt sich im Verlauf eines malerischen Prozesses. Motive und formale Elemente tauchen in unbekannten Konstellationen wieder auf und werden immer wieder neu in eine Komposition überführt. Ort: Jacobihaus.
Die Namen
Michel Sauer
Info: Es ist ein Luft-Gedicht aus einem armen Material, eine senkrecht hängende Zeile gleicher Zeichen, die in ihrer aktuellen Verknüpfung von der Einzel-Nutzung befreit, vor allem die Aufgabe haben, zusammen zu halten und nicht loszulassen, da sie jetzt insgesamt in der Luft einer Raum-Mitte eine eigene skulpturale Form bilden. Die mobile lineare Plastik ist auch eine dreidimensionale Zeichnung, die an eine funktionslose Kette spezifischer Kleiderbügel erinnern könnte, welche sonst einzeln figurieren würden unter dem, was als Kleidungsstück darüber hinge. An solche profanen Dienste erinnert nun fast nichts mehr, doch das geübte Auge kann sich frühere Verwendungen oder eine Freistellung vorstellen. Ort: Rotunde im Hentrichhaus.

.psf_0219
Lucien Liebecke
Info: In der Videoarbeit .psf_0219 (.Particle System Flow) beschäftigt sich Lucien Liebecke mit einer Partikelsimulation und deren verschiedenen Darstellungssystemen im zwei- sowie dreidimensionalen Raum. Dabei versucht er, deren Bedingungen zu analysieren, herauszustellen und miteinander in Verbringungen zu setzen. So entsteht die Farbigkeit der Partikel im Video allein durch ihre physikalischen Gegebenheiten. Je schneller ein Partikel wird, desto roter ist er, bzw. je stärker er abgebremst wird, desto blauer. Gleichzeitig spielt aber auch die Dichte der Partikel (ihre Nähe zueinander) für die Farbgebung und für die Diagramme im Video eine entscheidende Rolle. Der Sound orientiert sich dabei am natürlichen Geräusch des Windes und wird hin und wieder von einem künstlich erzeugten Geräusch eines verzerrten Sonargerätes ergänzt. Dabei hat jedes der gezeigten Diagramme seinen einzigartigen Klang. Ort: Rotunde im Hentrichhaus (1.OG).

Break Up. No place to sit and talk.
Anna Möller
Info: Break Up. No place to sit and talk. eröffnet ein Spannungsfeld zwischen Spiegelkabinett, Labyrinth und Schaufenster. Intuitiv sucht man darin nach einem Zu- oder Ausgang, trifft stattdessen auf die Spiegelung des eigenen zersplitterten Selbst. Sichtbar werden Fragmente von Körpern (Untitled (Body) I-V), gut geschützt vor Annäherung und Berührung. Die Arbeit thematisiert die Aneignung, Disziplinierung und Fragmentierung des weiblich gelesenen Körpers – ein bis heute umkämpftes Terrain patriarchaler und kapitalistischer Machtverhältnisse. Selbst im digitalen Zeitalter sind unsere Körper nicht wegzudenken: als Ort gesellschaftlicher Einschreibungen ebenso wie persönlicher Erfahrung. Ort: Vitrine im Hentrichhaus.

RAGE/bait
Leya Christin Wüllner & Charlotte Steiger
Info: Herzliche Einladung zur Präsentation der neuen Arbeit im Schaukasten auf dem Vorplatz und der neuen Fahneninstallation am Dienstag, 1. September 2026, um 19 Uhr. Bite my flesh! – Strip my fur – Stir our rage! Ob Tiere oder Menschen, über unsere eigene Haut zu bestimmen ist unser ureigenster Instinkt. Doch im Patriarchat haben einige Personengruppen einen schweren Zugang zu körperlicher Selbstbestimmung, dort wo diverse Diskriminierungsformen und sozialisierte Prägungen ihren Lauf nehmen, dort wo man sich als Frau, als queere Person, als FLINTA*, als unterdrückte Person im Patriarchat fragen muss: Wie viel Autonomie habe ich über meinen eigenen Körper? Darf ich über meinen Körper bestimmen? Wo wird mir meine Selbstbestimmung entrissen und wo erkämpfe ich sie mir jeden Tag neu? Wo schneidet meine Autonomie der Normgesellschaft ins Fleisch und rüttelt an ihren Fundamenten? Und welche Rolle spielt diese schreiende Ungerechtigkeit und unsere Wut dabei? (…) Ort: Schaukasten & Fahnen auf dem Vorplatz, rund um die Uhr frei zugänglich.

Unter derselben Sonne
Sofía Magdits Espinoza
Info: Anlässlich der Verleihung des Kulturpreises der Stadt Düsseldorf 2026 präsentiert die diesjährige Preisträgerin Sofía Magdits Espinoza vom 19. bis 27. September 2026 eine kleine Auswahl ihrer Arbeiten im Künstlerverein Malkasten. Die Eröffnung und das gemeinsame Weben finden statt am Samstag, 19. September 2026, von 14 bis 17:30 Uhr. Im Zeitraum der Präsentation lädt die Künstlerin das Publikum dazu ein, sich aktiv an einem gemeinschaftlichen Webprozess zu beteiligen. Gemeinsam entsteht ein weiterer von vielen Händen geschaffener Himmel aus der fortlaufenden Werkserie Nos vemos en el cosmos – ein kollektives Kunstwerk, das durch die Beteiligung und das Zusammenspiel der Anwesenden weiterentwickelt wird. Ort: Rotunde im Hentrichhaus / Der Webrahmen ist täglich zugänglich von 12–21 Uhr.

Events
Sommerfest des Künstlerverein Malkasten
Künstlerisches und musikalisches Programm mit Duo Sand, E.C.C Septett, Future Jesus & The Electric Lucifer, Niclas Arenz, Slideshow, Susa Berivan u.a. / Bierkrugedition von Claudia Mann, Gesine Grundmann, Lorenzo Pompa, Timo Elmpt-Habel
Info: Am 6. September 2026 ist es wieder soweit! Der Künstlerverein Malkasten lädt zum traditionellen Sommerfest in den Malkastenpark ein. Wie gewohnt wird es ein abwechslungsreiches Programm mit Kunst und Musik geben. Selbstverständlich wird auch für das leibliche Wohl gesorgt sein. Claudia Mann, Gesine Grundmann, Lorenzo Pompa, Timo Elmpt-Habel gestalten exklusiv für den Tag und in kleiner Auflage Bierkrüge als Edition, die nur vor Ort erworben werden kann. Das musikalische Programm des Tages bestreiten u.a. Slideshow, Duo Sand, Susanna Berivan, E.C.C Septett, the bottomline, Future Jesus & The Electric Lucifer und Sibb auf mehreren Bühnen im Park verteilt. Niclas Arenz, junger Dichter aus Köln, schreibt personalisierte Gedichte auf seiner Schreibmaschine. Die Kuratorin Stefanie Seidel stellt ihre neue Publikation zu dem Projekt Borrowed Scenery im Lantz’schen Skulpturenpark von 2025 vor. Performances runden das künstlerische Programm ab. (…) Einlass ab 12 Uhr, Beginn des Programm 13 Uhr, Ende 21:45 Uhr. Eintritt 8 €. Wir freuen uns auf Euer Kommen. VVK-Tickets →


Freies Zeichnen im Park mit Veith Tönsing
Veith Tönsing (Künstler)
Info: Herzliche Einladung zum Zeichnen im Malkastenpark mit dem Künstler Veith Tönsing unter dem Motto Der Park als Motiv am Dienstag, 8. September 2026, von 15 bis 18 Uhr mit anschließender Besprechung. Freies Zeichnen im Park ist einer Veranstaltungsreihe, gedacht als offenes und lockeres Treffen, um gemeinsam zu zeichnen und kommunizieren, jeweils begleitet von einem Mitglied aus dem Künstlerverein Malkasten. Es ist kein Zeichenkurs. Das Treffen steht unseren Mitgliedern und kunstinteressierten Gästen offenen. Bitte Zeichenmaterial selbst mitbringen. Die Veranstaltungsreihe wird betreut von Melanie Richter, 2. Vorsitzender Künstlerverein Malkasten. Ort: Malkastenpark.


reMember
Claudia van Koolwijk, Stefan Demary – mit Adolph Schroedter (1805–1875) aus dem Malkasten-Archiv
Info: Herzliche Einladung zur Finissage der Ausstellung reMember. Claudia van Koolwijk / Stefan Demaryund Adolph Schroedter (1805–1875) aus dem Malkasten-Archiv. Christoph Westermeier (1. Vorsitzender KVM) führt um 19 Uhr ein letztes Mal durch die Ausstellung. (…) Was passiert mit Werken nach dem Ableben der Künstler*innen? Wie geht man mit deren Nachlässen um? Mit der Ausstellung reMember stellt der Künstlerverein Malkasten Fragen zum Nachwirken künstlerischer Werke und rückt drei Künstlerpersönlichkeiten in den Fokus, deren Œuvres auf unterschiedliche Art und Weise bewahrt werden: Claudia van Koolwijk und Stefan Demary sowie aus dem Malkasten-Archiv Adolph Schroedter. Claudia van Koolwijk und Stefan Demary verfolgten zwar unterschiedliche künstlerische Ansätze, dennoch verbindet sie viel. Van Koolwijk und Demary gehörten einer Generation an und prägten ab den 1980er Jahren mit ihren Arbeiten die Düsseldorfer Kunstszene: die Fotokünstlerin Claudia van Koolwijk mit ihren ungewöhnlich inszenierten Porträts, der Konzeptkünstler Stefan Demary mit seiner subtilen Manipulation von Alltagsgegenständen und -situationen. Ort: Malkastenforum.


Tag des offenen Denkmals
Christoph Westermeier (1. Vorsitzender, Künstlerverein Malkasten), Dr. Boris Roman Gibhardt (Direktor, Goethe-Museum und Anton-und-Katharina-Kippenberg-Stiftung, Schloss Jägerhof)
Info: Passend zum diesjährigen bundesweiten Motto NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur – Historische Bauten, die uns bewegen und verbinden wird der diesjährige Tag des offenen Denkmals im Jacobihaus des Künstlervereins Malkasten um 11 Uhr eröffnet. Im Rahmen eines moderierten Gesprächs wird die Geschichte der kulturellen Vernetzung des traditionsreichen Düsseldorfer Ortes beleuchtet. Am Beispiel der aktuellen Kooperation mit dem benachbarten Goethe-Museum im Schloss Jägerhof wird aufgezeigt, welche zeitgenössischen Netzwerke der Ort nutzt. Mit einem musikalischen Rahmenprogramm durch ein Gitarren-Quintett der Clara-Schumann-Musikschule. Zu einer Erfrischung lädt die Landeshauptstadt Düsseldorf ein. Treffpunkt bei schönem Wetter: Im Garten zwischen Jacobihaus und Malkastenforum / Treffpunkt bei Regenwetter: Im Erdgeschoss des Jacobihauses / Führung 1: Architekturführung mit Christoph Westermeier (1. Vorsitzender KVM), Teilnehmerzahl max. 25 Personen begrenzt, Anmeldung erbeten bis Freitag, 11. September 2026, 12 Uhr unter denkmaltag@duesseldorf.de → / Führung 2: Parkführung mit Melanie Richter (2. Vorsitzende KVM), Teilnehmerzahl max. 25 Personen, Anmeldung erbeten →


Performance im Park
Ale Bachlechner, Rabea Chatha & Mathias Matzler, Echo Ho, Stefanie Klingemann
Info: Herzliche Einladung zum Performance-Nachmittag im Malkastenpark mit Ale Bachlechner, Rabea Chatha & Mathias Matzler, Echo Ho, Stefanie Klingemann am Sonntag, 13. September 2026, ab 15 Uhr. Eigens für die Performance gestalten Rabea Chatha & Mathias Matzler einen begehbaren Pavillion, der im Malkastenpark aufgestellt wird. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes Der Malkasten und sein Park als Ort der Kunst statt, das gefördert wird vom LVR-Dezernat Kultur. Ort: Malkastenpark.


Lesung von Gabrijela Rukelj Krašković im Rahmen der Ausstellung von Izvor Pende
Gabrijela Rukelj Krašković
Info: Herzliche Einladung zur Lesung der kroatischen Autorin und bildenden Künstlerin Gabrijela Rukelj Krašković im Rahmen der Ausstellung Way of Thinking von Izvor Pende am Dienstag, 15. September 2026, um 19 Uhr. Gabrijela Rukelj Kraškovič wurde 1980 in Zagreb geboren. Sie debütierte 2025 mit dem Novellenband U kući i u vrtu bilo je mnogo cvijeća und wurde für die Sammlung eindrucksvoller Kurzgeschichten vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Slavić Award for Best Literary Debut. Die Lesung wird auf Kroatisch und Englisch stattfinden und übersetzt werden. Gabrijela Rukelj Kraškovič ist mit einer Kurzgeschichte in der Ausstellung von Izvor Pende in der Bibliothek des Jacobihauses vertreten. Ort: Jacobihaus.


Unter derselben Sonne
Sofía Magdits Espinoza
Info: Anlässlich der Verleihung des Kulturpreises der Stadt Düsseldorf 2026 präsentiert die diesjährige Preisträgerin Sofía Magdits Espinoza vom 19. bis 27. September 2026 eine kleine Auswahl ihrer Arbeiten im Künstlerverein Malkasten. Die Eröffnung und das gemeinsame Weben finden statt am Samstag, 19. September 2026, von 14 bis 17:30 Uhr. Im Zeitraum der Präsentation lädt die Künstlerin das Publikum dazu ein, sich aktiv an einem gemeinschaftlichen Webprozess zu beteiligen. Gemeinsam entsteht ein weiterer von vielen Händen geschaffener Himmel aus der fortlaufenden Werkserie Nos vemos en el cosmos – ein kollektives Kunstwerk, das durch die Beteiligung und das Zusammenspiel der Anwesenden weiterentwickelt wird. Ort: Rotunde im Hentrichhaus / Der Webrahmen ist täglich zugänglich von 12–21 Uhr.










