Künstlerverein Malkasten


Jacobistr. 6a
40211 Düsseldorf
Hentrichhaus
Mo–So: 12-21 Uhr
Jacobihaus
Di: 19–21 Uhr
Malkastenforum
Di: 17–21 Uhr
Do–So: 11–17 Uhr
Malkastenpark
Mo–So: 10–20 Uhr
Lido im Malkasten (Bar)
Mo–Sa: 12–23 Uhr
So: 12–21 Uhr
T +49 (0) 211-35 64 71
Exhibitions
Blasse Ausstellungsgäste im besten Alter sehen sich weisse Artefakte an (Whitecube-Effect)
Maxim von Schirach
Info: Mit der Installation in der Vitrine im Hentrichhaus zeigt Maxim von Schirach fünf Objekte: Ein Relief lehnt an der Wand, vier Objekte stehen auf dem Boden. Das Relief erinnert an Schilder. Licht und Schatten bestimmen seine Wirkung, nicht alle Linien sind parallel. Wenn man davor steht, kann man sich fragen, von welcher Seite aus man es eigentlich betrachtet. Die Bodenarbeiten lassen an Vogelhäuser denken, wobei die flachen Dächer der Häuser wiederum wie Rampen wirken. Sie lassen sich zusammen oder einzeln betrachten. Alles ist abstrahiert und in seiner Formensprache reduziert. Die Objekte sind weiß, wie die Vitrine selbst, der Ausstellungstitel spiegelt das wieder. Gleichberechtigt stehen die Elemente kontrastlos nebeneinander. Die Installation lässt sich nur von außen wahrnehmen. Die Arbeiten sind auf diese Situation bezogen. Ort: Vitrine im Hentrichhaus.

Zwischenzeichen
Florian Fausch
Info: Wie stellt man das pulsierende Leben einer Stadt dar? Wie fängt man deren Atmosphäre ein? Der Schweizer Maler Florian Fausch hat dafür seine ganz eigene Bildsprache gefunden. Seine Bilder irritieren unsere Begriffe von Raum, Architektur und Körper und führen die Koordinaten unserer Wahrnehmung in die Irre. Florian Fauschs Bilder lassen sich räumlich in einer klassischen Perspektive lesen. Aber sie sind vieldeutig, weil auf ihnen mehrere Ebenen der Wahrnehmung sich überlagern und Räume und Körper ineinander übergehen. Man erkennt architektonische Elemente, klar konturierte geometrische Formen und meint Dächer, Fassaden oder Fenster zu sehen. Aber undefinierte Farbflächen und gestischen Setzungen, die sich eben nicht so einfach erklären lassen, öffnen die Komposition über das Gegenständlich benennbare hinaus. Gegenständliches und Abstraktes treten bei Florian Fausch in einen ausbalancierten Dialog. Ort: Jacobihaus.

Kiss and Fly
Paul Schwer
Info: Für seine Ausstellung mit dem Titel Kiss and Fly in der Lido im Malkasten (Bar) hat Paul Schwer ein besonderes Konzept erarbeitet. Es fasst die wichtigen Themen, mit denen er sich in seinem Werk auseinandersetzt, zusammen, und es spielt mit dem Namen des Ortes sowie mit den typischen Elementen der Bar. Ort: Lido im Malkasten (Bar).

Core
Lena Wendlandt & Luca De Marco
Info: Herzliche Einladung zur Eröffnung der neuen Installation auf dem Vorplatz des Künstlerverein Malkasten am Dienstag, 14. April 2026, um 19 Uhr mit einer gemeinsamen Arbeit von Lena Wendlandt und Luca De Marco, die mit Core den Schaukasten und die Fahnen bespielen. Ort: Schaukasten & Fahnen auf dem Vorplatz, rund um die Uhr frei zugänglich.

reMember
Claudia van Koolwijk, Stefan Demary – mit Adolph Schroedter (1805–1875) aus dem Malkasten-Archiv
Info: Was passiert mit Werken nach dem Ableben der Künstler*innen? Wie geht man mit deren Nachlässen um? Mit der Ausstellung reMember stellt der Künstlerverein Malkasten Fragen zum Nachwirken künstlerischer Werke und rückt drei Künstlerpersönlichkeiten in den Fokus, deren Œuvres auf unterschiedliche Art und Weise bewahrt werden: Claudia van Koolwijk und Stefan Demary sowie aus dem Malkasten-Archiv Adolph Schroedter. Claudia van Koolwijk und Stefan Demary verfolgten zwar unterschiedliche künstlerische Ansätze, dennoch verbindet sie viel. Van Koolwijk und Demary gehörten einer Generation an und prägten ab den 1980er Jahren mit ihren Arbeiten die Düsseldorfer Kunstszene: die Fotokünstlerin Claudia van Koolwijk mit ihren ungewöhnlich inszenierten Porträts, der Konzeptkünstler Stefan Demary mit seiner subtilen Manipulation von Alltagsgegenständen und -situationen. (…) Flankiert wird die Ausstellung durch Arbeiten von Adolph Schroedter (Schwedt/Oder 1805–1875 Karlsruhe), der nach einer Lehre als Kupferstecher zunächst an der Berliner, dann ab 1829 an der Düsseldorfer Kunstakademie studierte. Ort: Malkastenforum.

the layers
Nadine Karl, Majo Caporaletti
Info: Die Videoarbeit the layers, gezeigt im Hentrichhaus des Künstlerverein Malkasten, gewährt einen Einblick in die kontinentübergreifende Zusammenarbeit der beiden Künstlerinnen Nadine Karl und Majo Caporaletti in Vorbereitung ihrer kommenden Ausstellung in der Vitrine im Hentrichhaus, die am 2. Juni eröffnet wird. Ausschnitte aus den Konzeptions- und Vorbereitungsgesprächen, die aufgrund der räumlichen Distanz zwischen Deutschland und Argentinien ausschließlich in Form von Online-Live-Meetings stattfanden, laufen hier als 12-minütiger Videoloop. Sie sind überlagert von Aufnahmen aus der Atacama-Wüste, eine Landschaft, die beide während ihres Aufenthalts in der dortigen La Wakaya Current Residency stark geprägt hat. Das Video transportiert die unterschiedlichen Denkweisen und Lebensrealitäten aber auch gemeinsame Vorstellungen über Gesellschaft und Erfahrungen des Chile Aufenthaltes der Akteurinnen. Ort: Rotunde im Hentrichhaus.

Kunsthalle unterwegs: Ecologies in Motion
Stefanie Bühler, Arpad Dobriban, Klaus Fritze, Kanade Hamawaki, Aslı Hatipoğlu, Temitayo Ogunbiyi, Katie Paterson
Info: Ecologies in Motion ist eine Kooperation zwischen dem Künstlerverein Malkasten und der Kunsthalle Düsseldorf →, das im Rahmen der Projektreihe Kunsthalle unterwegs realisiert wird. Der Mitte des 18. Jahrhunderts im Zentrum Düsseldorfs angelegte, zweieinhalb Hektar große Malkastenpark steht im Zentrum des Kooperationsprojekts. Dabei fungiert der Park nicht nur als Kulisse, sondern wird als aktiver Mitspieler in künstlerischen und gesellschaftlichen Prozessen sichtbar gemacht – als Ort der Begegnung, der Erinnerung und der Transformation. Skulpturen, Performances und Interventionen beleben den Park auf vielfältige Weise und öffnen ihn als Raum für zeitgenössische Kunst, Biodiversität im urbanen Raum und Begegnungen unterschiedlicher Art. Ecologies in Motion greift den Park als sozialen, ökologischen und ästhetischen Raum auf. Als sozialer Raum bietet er Möglichkeiten der Begegnung, des Austauschs und der kollektiven Erfahrung, während er als ökologischer Raum neue Blickwinkel auf Biodiversität im urbanen Kontext eröffnet. (…) Ort: Malkastenpark.

present is fragile
Nadine Karl, Majo Caporaletti
Info: Die Vitrine wird in der Ausstellung present is fragile von Nadine Karl und Majo Caporaletti als liminaler Ort zwischen Vergangenheit und Zukunft sowie zwischen Realität und Fiktion verstanden. Einerseits ist sie ein Ort, an dem vergangene Erinnerungen der Künstlerinnen während ihrer gemeinsamen Zeit in der chilenischen Wüste gegenwärtig sind, da sie in den Werken nachhallen. Erinnerung wird so in der Gegenwart erfahrbar und für die Zukunft gespeichert, wie auch sonst in Vitrinen üblich, die kostbare Artefakte, häufig vergangener Generationen zeigen. In Analogie zu solchen Fundstücken verweisen Karls im Sand liegende Glasobjekte auf die Verbindung von Objekt, Mensch und Natur. Andererseits wird die Vitrine als Ort inszeniert, welcher nicht genau definiert werden kann und zwischen dem Plausiblen und dem Traumhaften oszilliert, eine Schwelle markiert. In Caporalettis Malerei überlagern sich Szenen wie in einem (Alb-)Traum und erinnern daran wie nah Realität und das Imaginäre beieinander liegen. Ort: Vitrine im Hentrichhaus.

Events
Kunsthalle unterwegs: Ecologies in Motion
Stefanie Bühler, Arpad Dobriban, Klaus Fritze, Kanade Hamawaki, Aslı Hatipoğlu, Temitayo Ogunbiyi, Katie Paterson
Info: Ecologies in Motion ist eine Kooperation zwischen dem Künstlerverein Malkasten und der Kunsthalle Düsseldorf →, das im Rahmen der Projektreihe Kunsthalle unterwegs realisiert wird. Der Mitte des 18. Jahrhunderts im Zentrum Düsseldorfs angelegte, zweieinhalb Hektar große Malkastenpark steht im Zentrum des Kooperationsprojekts. Dabei fungiert der Park nicht nur als Kulisse, sondern wird als aktiver Mitspieler in künstlerischen und gesellschaftlichen Prozessen sichtbar gemacht – als Ort der Begegnung, der Erinnerung und der Transformation. Skulpturen, Performances und Interventionen beleben den Park auf vielfältige Weise und öffnen ihn als Raum für zeitgenössische Kunst, Biodiversität im urbanen Raum und Begegnungen unterschiedlicher Art. Ecologies in Motion greift den Park als sozialen, ökologischen und ästhetischen Raum auf. Als sozialer Raum bietet er Möglichkeiten der Begegnung, des Austauschs und der kollektiven Erfahrung, während er als ökologischer Raum neue Blickwinkel auf Biodiversität im urbanen Kontext eröffnet. (…) Ort: Malkastenpark.


Lesung von Sebastian Brück: Der Über-Dandy – Hanns Heinz Ewers tanzt Italo Disco
Sebastian Brück (Autor)
Info: Herzliche Einladung zur Lesung von Autor Sebastian Brück aus seinem Buch Der Über-Dandy – Hanns Heinz Ewers tanzt Italo Disco am Dienstag, 26. Mai 2026, um 19 Uhr, Eintritt frei. Hanns Heinz Ewers (1871–1943) war alles auf einmal – egomanisch, exzessiv, brillant, politisch verwerflich, sexuell inkorrekt, literarisch erfolgreich – und Düsseldorfer! Der international gefeierte Star verschwand irgendwann aus dem Kanon – aber jetzt wird er wiederbelebt, und zwar von dem Autor Sebastian Brück. Und da steht er, mit Spazierstock, Tweedanzug, Italo Disco im Ohr und einem viel zu muskulösen Dackel an der Leine. (…) Im Park des Künstlerverein Malkastens, der auch künstlerische Heimat des exzentrischen Autors war, stellt der bekennende Hanns Heinz Ewers-Afficinado Sebastian Brück sein Buch vor – und hat bestimmt auch sonst viel zu erzählen! Moderation: Maren Jungclaus (Literaturbüro NRW) / Begrüßung & Einführung: Christoph Westermeier (1. Vorsitzender, Künstlerverein Malkasten). Ort: Malkastenpark.


present is fragile
Nadine Karl, Majo Caporaletti
Info: Die Vitrine wird in der Ausstellung present is fragile von Nadine Karl und Majo Caporaletti als liminaler Ort zwischen Vergangenheit und Zukunft sowie zwischen Realität und Fiktion verstanden. Einerseits ist sie ein Ort, an dem vergangene Erinnerungen der Künstlerinnen während ihrer gemeinsamen Zeit in der chilenischen Wüste gegenwärtig sind, da sie in den Werken nachhallen. Erinnerung wird so in der Gegenwart erfahrbar und für die Zukunft gespeichert, wie auch sonst in Vitrinen üblich, die kostbare Artefakte, häufig vergangener Generationen zeigen. In Analogie zu solchen Fundstücken verweisen Karls im Sand liegende Glasobjekte auf die Verbindung von Objekt, Mensch und Natur. Andererseits wird die Vitrine als Ort inszeniert, welcher nicht genau definiert werden kann und zwischen dem Plausiblen und dem Traumhaften oszilliert, eine Schwelle markiert. In Caporalettis Malerei überlagern sich Szenen wie in einem (Alb-)Traum und erinnern daran wie nah Realität und das Imaginäre beieinander liegen. Ort: Vitrine im Hentrichhaus.










