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No. 20—2024

Symposium: Beuys, Fluxus und die Folgen. Das Festival der Neuen Kunst in Aachen – Teil II

Ludwig Forum für Internationale Kunst

Dr. Gabriele Mackert (Sammlungsleitung Kunst 18.–21. Jahrhundert, Hessisches Landesmuseum Darmstadt), Dr. Franziska Koch (Heidelberg Centrum für Transkulturelle Studien, Universität Heidelberg), Dr. Sarah Hübscher (IAEB der TU Dortmund, Kuratorin im Museum Ostwall im Dortmunder U), Benjamin Dodenhoff (Peter und Irene Ludwig Stiftung), Giovanna-Beatrice Carlesso (Universität Stuttgart), Johannes Stüttgen (Künstler, Autor)

Info: Anlässlich des 100. Geburtstages von Joseph Beuys wird in Aachen im Rahmen des Jubiläumsprogramms ein zweitägiges Symposium durchgeführt, eine Kooperation des Ludwig Forum Aachen und dem Lehrstuhl für Kunstgeschichte, RWTH Aachen University. Thema und Ausgangspunkt des Symposiums ist Joseph Beuysʼ Aktion beim Festival der Neuen Kunst am 20. Juli 1964 im Audimax der RWTH Aachen. Die Veranstaltung endete mit einem Eklat und musste vorzeitig abgebrochen werden: Ein verärgerter Student hatte Beuys mit einer gezielten Rechten die Nase blutig geschlagen. Die Fotografien der Ereignisse sind heute Teil des kollektiven Gedächtnisses, auch wenn kaum noch jemand die Zusammenhänge kennt. Das Symposium im Rahmen von Beuys 2021 in Aachen soll die wechselseitige Verbindung zwischen Joseph Beuys und der Fluxus-Bewegung in der Nachfolge des Aachener Ereignisses beleuchten. Dabei werden die nun über fünfzig Jahre zurückliegenden Begebenheiten zu ihrer Bedeutung für unsere gegenwärtige Kunst, Politik und Gesellschaft kritisch befragt und Werke zeitgenössischer Künstler*innen einbezogen. Eintritt frei / Anmeldung nicht erforderlich.

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