ArtJunk
No. 21—2022

Lesungen / Vorträge / Buchvorstellungen / Interventionen

Info: Zu Pfingsten findet auf der Raketenstation Hombroich ein dreitägiges Literatur-Symposium statt. Nach einer Begrüßung und Auftakt-Lesungen am Freitagabend ist der Samstag dem Andenken der Lyrikerin Barbara Köhler gewidmet – mit Vorträgen, Interventionen und weiteren Abendlesungen. Der Pfingstsonntag beginnt mit einer philosophisch-poetischen Matinee und mündet in einer Buchvorstellung eines in Hombroich verorteten Künstler*innenprojekts, bei welchem 70 Teilnehmer*innen mitgewirkt haben. Ort: Veranstaltungshalle, Haus für Musiker, Raketenstation Hombroich / vollständiges Programm hier →

Stiftung Insel Hombroich Poesie Literatur Symposium ArtJunk

Claudia Roth (Staatsministerin für Kultur und Medien, Schirmfrau von Kunst und Freiheit. Unter Druck), Prof. Dr. Stephan Berg (Intendant, Kunstmuseum Bonn), Albert Weis (Vorstand, Deutscher Künstlerbund), Prof. Dr. Christoph Zuschlag (Kunsthistoriker, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn), Dr. Dorothea Schöne (Direktorin, Kunsthaus Dahlem, Berlin), Prof. Dr. Julia Voss (Kuratorin, Deutsches Historisches Museum, Berlin), Prof. Olaf Nicolai (Künstler, Professor für Bildhauerei, Akademie der Bildenden Künste München), Sara Nabil (Künstlerin), Henrike Naumann (Künstlerin), Eric Otieno Sumba (Soziologe, Politikwissenschaftler, Autor), Elke aus dem Moore (Akademiedirektorin, Schloss Solitude, Stuttgart), Marita Muukkonen & Ivor Stodolsky (Mitgründer*innen, ARTISTS AT RISK, Helsinki), Moderation: Elke Gruhn (Direktorin, Nassauischer Kunstverein, Wiesbaden)

Info: Ein Symposium des Deutschen Künstlerbundes in Kooperation mit dem Kunstmuseum Bonn. Wie steht es derzeit mit der Freiheit in unserer Gesellschaft, ist sie eine unabdingbare Grundvoraussetzung für künstlerisches Arbeiten und Handeln? Eröffnet die Autonomie der Kunst Wirkungsmöglichkeiten und setzt Reflexionen frei oder wird sie zwischen Anfeindungen und Ausschluss zerschlissen? Das Symposium Kunst und Freiheit. Unter Druck schaut auf den demokratischen Neubeginn der Bundesrepublik Deutschland zurück und schlägt zugleich eine Brücke ins Jetzt. Der Blick richtet sich auf die historischen und aktuellen Fundamente, auf denen künstlerische Freiheit gebaut ist. (…) Anmeldung erforderlich →

Kunstmuseum Bonn Andreas Klein ArtJunk

Wissenschaftliche Vorträge / Beiträge internationaler Sammler*innen und Stifter*innen

Info: Rhineland Independent (Julia Stoschek Foundation, KAI 10 | Arthena Foundation, Langen Foundation, Sammlung Philara) und der Masterstudiengang Kunstvermittlung und Kulturmanagement der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf laden Sie herzlich zu diesem zweitägigen Symposium ein. Wie sieht gesellschaftlich relevantes Kunstmäzenatentum im 21. Jahrhundert aus? International wie deutschlandweit ist eine wachsende Anzahl von privat getragenen Ausstellungshäusern und Sammlungen zu verzeichnen. Das Symposium untersucht Potenziale, gesellschaftliche Erwartungen und soziale Verantwortlichkeiten der privaten Sammlungs- und Ausstellungspraxis. Ort: Sammlung Philara, Birkenstr. 47a, 40233 Düsseldorf / Programmübersicht und teilnehmende Referent*innen hier →

Sammlung Philara Between Passion and Mission ArtJunk

Wissenschaftliche Vorträge / Beiträge internationaler Sammler*innen und Stifter*innen

Info: Rhineland Independent (Julia Stoschek Foundation, KAI 10 | Arthena Foundation, Langen Foundation, Sammlung Philara) und der Masterstudiengang Kunstvermittlung und Kulturmanagement der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf laden Sie herzlich zu diesem zweitägigen Symposium ein. Wie sieht gesellschaftlich relevantes Kunstmäzenatentum im 21. Jahrhundert aus? International wie deutschlandweit ist eine wachsende Anzahl von privat getragenen Ausstellungshäusern und Sammlungen zu verzeichnen. Das Symposium untersucht Potenziale, gesellschaftliche Erwartungen und soziale Verantwortlichkeiten der privaten Sammlungs- und Ausstellungspraxis. Ort: Sammlung Philara, Birkenstr. 47a, 40233 Düsseldorf / Programmübersicht und teilnehmende Referent*innen hier →

Sammlung Philara Between Passion and Mission ArtJunk

Wissenschaftliche Vorträge / Beiträge internationaler Sammler*innen und Stifter*innen

Info: Rhineland Independent (Julia Stoschek Foundation, KAI 10 | Arthena Foundation, Langen Foundation, Sammlung Philara) und der Masterstudiengang Kunstvermittlung und Kulturmanagement der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf laden Sie herzlich zu diesem zweitägigen Symposium ein. Wie sieht gesellschaftlich relevantes Kunstmäzenatentum im 21. Jahrhundert aus? International wie deutschlandweit ist eine wachsende Anzahl von privat getragenen Ausstellungshäusern und Sammlungen zu verzeichnen. Das Symposium untersucht Potenziale, gesellschaftliche Erwartungen und soziale Verantwortlichkeiten der privaten Sammlungs- und Ausstellungspraxis. Ort: Sammlung Philara, Birkenstr. 47a, 40233 Düsseldorf / Programmübersicht und teilnehmende Referent*innen hier →

Sammlung Philara Between Passion and Mission ArtJunk

Paul Abbott & Will Holder, Alex Baczynski-Jenkins, Taina Bucher, Elizabeth Freeman, Hendrik Folkerts, Irena Haiduk, Dana Luciano, Martina Roß-Nickoll, Cally Spooner, Sanna Blennow, Maggie Segale, Mark von Schlegell, Jesper List Thomsen, Jackie Wang, Pierre Bal-Blanc, Frances Scholz – ausgerichtet von Cally Spooner

Info: Bei Asynchronicity handelt es sich um ein Symposium-ähnliches Zusammenkommen von Choreographien, Vorträgen, Sounds, Filmvorführungen und Diskussionen, das von der Künstlerin Cally Spooner gemeinsam mit dem Projekt reboot: responsiveness im Kölnischen Kunstverein, Köln und im Ludwig Forum, Aachen veranstaltet wird. Ausgangspunkt von Asynchronicity bildet die mit unserem neoliberalen Zeitregime verbundene Forderung nach einer ständig messbaren Performance (im Sinne von Leistung). In diesem Klima manifestiert sich Performance innerhalb disziplinierender gesellschaftlicher Machtbeziehungen als ein unseren Alltag ständig durchdringender Zwang. Wir quantifizieren, verwalten und stratifizieren uns dabei derart, dass wir in die Gefahr laufen, unsere sozialen und kollektiven Vorstellungskräfte und Begehren abzustumpfen. Die Veranstaltung Asynchronicity sucht diesen kräftezehrenden Zustand von Chrononormativität zu destabilisieren. (…) Beiträge in englischer Sprache mit Simultanübersetzung ins Deutsche / vollständiges Programm →

Kölnischer Kunstverein Ludwig Forum Aachen Asynchronicity ArtJunk

Paul Abbott & Will Holder, Alex Baczynski-Jenkins, Taina Bucher, Elizabeth Freeman, Hendrik Folkerts, Irena Haiduk, Dana Luciano, Martina Roß-Nickoll, Cally Spooner, Sanna Blennow, Maggie Segale, Mark von Schlegell, Jesper List Thomsen, Jackie Wang, Pierre Bal-Blanc, Frances Scholz – ausgerichtet von Cally Spooner

Info: Bei Asynchronicity handelt es sich um ein Symposium-ähnliches Zusammenkommen von Choreographien, Vorträgen, Sounds, Filmvorführungen und Diskussionen, das von der Künstlerin Cally Spooner gemeinsam mit dem Projekt reboot: responsiveness im Kölnischen Kunstverein, Köln und im Ludwig Forum, Aachen veranstaltet wird. Ausgangspunkt von Asynchronicity bildet die mit unserem neoliberalen Zeitregime verbundene Forderung nach einer ständig messbaren Performance (im Sinne von Leistung). In diesem Klima manifestiert sich Performance innerhalb disziplinierender gesellschaftlicher Machtbeziehungen als ein unseren Alltag ständig durchdringender Zwang. Wir quantifizieren, verwalten und stratifizieren uns dabei derart, dass wir in die Gefahr laufen, unsere sozialen und kollektiven Vorstellungskräfte und Begehren abzustumpfen. Die Veranstaltung Asynchronicity sucht diesen kräftezehrenden Zustand von Chrononormativität zu destabilisieren. (…) Beiträge in englischer Sprache / vollständiges Programm →

Kölnischer Kunstverein Ludwig Forum Aachen Asynchronicity ArtJunk

Fred Bidwell (Co-Founder, Transformer Station, Cleveland / Director, FRONT International: Cleveland Triennial for Contemporary Art), Candice Breitz (Künstlerin), Gil Bronner (Sammler, Gründer, Sammlung Philara), Zita Cobb (Founder, Shorefast, Fogo Island), Haro Cumbusyan (Founder, collectorspace, Istanbul), Mareike Dittmer (Direktorin, Öffentliches Engagement, TBA21-Academy), Dr. Stefanie Heraeus (Goethe Universität, Städelschule Frankfurt a. M.), Belinda Holden (Direktorin, Yinka Shonibare Foundation, London), Dr. Katrin Holzmann (Kunstmanagerin, Düsseldorf), Ina Klaaßen (Co-Direktorin, Museum Boijmans Van Beuningen, Rotterdam), Dr. Tobias J. Knoblich (Präsident, Kulturpolitische Gesellschaft e.V. / Beigeordneter für Kultur und Stadtentwicklung, Erfurt), Dr. Christoph Lind (Präsident ICOM-ICFA / Direktor, Reiss-Engelhorn-Museen, Mannheim), Monika Schnetkamp (Gründerin, KAI 10 | Arthena Foundation), Dr. Reinhard Spieler (Direktor, Sprengel Museum, Hannover / Vorstand, Deutscher Museumsbund), Julia Stoschek (Sammlerin, Gründerin, Julia Stoschek Collection), Olav Velthuis (Kultursoziologe, University of Amsterdam), Dr. Lisa Zeitz (Chefredakteurin, WELTKUNST)

Info: Wie sieht gesellschaftlich relevantes Kunstmäzenatentum im 21. Jahrhundert aus? International wie deutschlandweit ist eine wachsende Anzahl von privat getragenen Ausstellungshäusern und Sammlungen zu verzeichnen. Ausgehend von den vier regionalen Institutionen im Verbund Rhineland Independent (Julia Stoschek Foundation, KAI 10 | Arthena Foundation, Langen Foundation, Sammlung Philara) sollen am 20. und 21. Mai 2022 in der Sammlung Philara in Kooperation mit dem Masterstudiengang Kunstvermittlung und Kulturmanagement der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf die Potenziale, gesellschaftlichen Erwartungen und sozialen Verantwortlichkeiten der privaten Sammlungs- und Ausstellungspraxis untersucht werden. Sektion 1: Museales und Privates – ein Blick zurück nach vorn / Sektion 2: Tell my why? Motive privaten Sammelns / Sektion 3: Chancen und Risiken zwischen Passion und Mission / Sektion 4: Die Museumslandschaft der Zukunft / Teilnehmer*innenzahl begrenzt / Anmeldung unter mail@rhineland-independent.com →

Sammlung Philara Between Passion and Mission ArtJunk

Maria Müller-Schareck (Kuratorin, Kunstsammlung NRW), Vivien Trommer (Kuratorin, Kunstsammlung NRW), Renée Mussai (Sammlungskuratorin, Autograph, London), Daniela Baumann (Kunsthistorikerin, Kuratorin), Corinne Diserens (Kuratorin, Direktorin ERG, Brüssel), Brendan Embser (Aperture Magazine), Tamar Garb (Kuratorin, Durning Lawrence Professor für Kunstgeschichte und Fellow, British Academy), Oluremi C. Onabanjo (Kuratorin, MoMA), Christopher Phillips (freier Kurator, Kritiker), Maria Schindelegger (Direktorin, DASMAXIMUM), Brian Wallis (ehem. Direktor des ICP, New York) u.a.

Info: Anlässlich der Ausstellung Dialoge im Wandel. Fotografien aus The Walther Collection findet am 9. April im K21 das Symposium Shifting Dialogues mit internationalen Vortragenden und Gästen statt. In drei Panels beschäftigt sich das Symposium mit Fragen zum zeitgenössischen Verständnis von Fotografie, zur aktuellen Auseinandersetzung mit kolonial-ethnografischen Darstellungsweisen in der Fotografie und diskutiert die Herausforderung an ein mobiles Museum für Fotografie des 21. Jahrhunderts. Wie spiegeln sich historische und kulturelle Transformationsprozesse im Medium der Fotografie? Wie entwickeln sich transnationale Parallelen und Widersprüche? Ausgehend von dem reichen Bestand fotografischer Bilder aus The Walther Collection werden international tätige Fotografie-Expert*innen in einer eintägigen Konferenz unterschiedlichste Fragestellungen darlegen und erörtern. Einführung und Begrüßung durch Maria Müller-Schareck, Vivien Trommer (Co-Kuratorinnen der Ausstellung) und Renée Mussai (Sammlungskuratorin, London) / Teilnehmer*innenzahl begrenzt / in englischer Sprache / Anmeldung erforderlich → / vollständiges Programm hier →

Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen NRW K21 The Walther Collection Petros Dawit ArtJunk

Speakers: Corinna Kühnapfel (University of Vienna, Austria), Ludger Schwarte (Kunstakademie Düsseldorf, Germany), Juliane Zetzsche (Heinrich Heine University Düsseldorf, Germany)

Info: What is Proprioceptive Art? – Many works of art are predominantly visual or auditory in nature (visual arts such as drawing, painting, photography or performing arts like music). Only some art works (happenings, fluxus, performance) might also crucially involve the audience’s own physicality and thereby intentionally provoke the recipients’ perception of their own body, i.e. their proprioceptions.? In the context of the workshop, we want to debate a radical question: Could there be works of art that are either primarily or predominantly proprioceptive in nature: i.e., that have the perception of one’s own bodily movement, position in space, balance, muscle tension, pain, temperature, energy and stress levels, etc., at their core: Is proprioceptive art possible? Location: O.A.S.E. (Building 16.61), Heinrich Heine University Düsseldorf (HHU) & via Zoom / free registration here →

PropArt HHU ArtJunk