ArtJunk
No. 48—2021

Zita Cobb (Shorefast, Neufundland), Haro & Bilge Cümbüsyan (collectorspace, Istanbul), Stephanie Heraeus (Goethe Universität Frankfurt), Belinda Holden (Yinka Shonibare Foundation, London), Isabel Pfeiffer-Poensgen (Ministerin für Kultur und Wissenschaft, Nordrhein-Westfalen), Gerda Ridler (Ladengalerie Niederösterreich, Krems), Reinhard Spieler (Sprengel Museum, Hannover/Deutscher Museumsbund) u.a. – Kooperation zw. Rhineland Independent (Julia Stoschek Foundation, KAI 10 | ARTHENA FOUNDATION, Langen Foundation, Sammlung Philara) und dem Institut für Kunstgeschichte, Heinrich-Heine-Universität (Masterstudiengang Kunstvermittlung und Kulturmanagement)

Info: International symposium on the public relevance of privately founded art institutions: What can art patronage look like in the 21st century? Starting from the four local institutions in the Rhineland Independent network, innovative potentials, public expectations and social responsibilities of private commitment to collecting and exhibition practice will be examined. The conference will combine academic lectures with contributions from international collectors and other patrons of the arts who will put their various initiatives for discussion. The aim is to explore the possibilities of a cultural infrastructure that is no longer based solely on the opposition of public and private, but that uses synergies creatively and in a forward-looking way. For a lively and diverse museum landscape and for the benefit of all! Ort: Haus der Universität, Shadowplatz 14, 40212 Düsseldorf

Dr. Gabriele Mackert (Sammlungsleitung Kunst 18.–21. Jahrhundert, Hessisches Landesmuseum Darmstadt), Dr. Franziska Koch (Heidelberg Centrum für Transkulturelle Studien, Universität Heidelberg), Dr. Sarah Hübscher (IAEB der TU Dortmund, Kuratorin im Museum Ostwall im Dortmunder U), Benjamin Dodenhoff (Peter und Irene Ludwig Stiftung), Giovanna-Beatrice Carlesso (Universität Stuttgart), Johannes Stüttgen (Künstler, Autor)

Info: Anlässlich des 100. Geburtstages von Joseph Beuys wird in Aachen im Rahmen des Jubiläumsprogramms ein zweitägiges Symposium durchgeführt, eine Kooperation des Ludwig Forum Aachen und dem Lehrstuhl für Kunstgeschichte, RWTH Aachen University. Thema und Ausgangspunkt des Symposiums ist Joseph Beuysʼ Aktion beim Festival der Neuen Kunst am 20. Juli 1964 im Audimax der RWTH Aachen. Die Veranstaltung endete mit einem Eklat und musste vorzeitig abgebrochen werden: Ein verärgerter Student hatte Beuys mit einer gezielten Rechten die Nase blutig geschlagen. Die Fotografien der Ereignisse sind heute Teil des kollektiven Gedächtnisses, auch wenn kaum noch jemand die Zusammenhänge kennt. Das Symposium im Rahmen von Beuys 2021 in Aachen soll die wechselseitige Verbindung zwischen Joseph Beuys und der Fluxus-Bewegung in der Nachfolge des Aachener Ereignisses beleuchten. Dabei werden die nun über fünfzig Jahre zurückliegenden Begebenheiten zu ihrer Bedeutung für unsere gegenwärtige Kunst, Politik und Gesellschaft kritisch befragt und Werke zeitgenössischer Künstler*innen einbezogen. Eintritt frei / Anmeldung nicht erforderlich.

Ludwig Forum Aachen Joseph Beuys Festival ArtJunk

Dr. Annette Lagler, Myriam Kroll (Ludwig Forum Aachen), Prof. Dr. Alexander Markschies (Lehrstuhl für Kunstgeschichte, RWTH Aachen University), Dr. Adam C. Oellers (Stellv. Museumsdirektor a. D., Städtische Museen in Aachen)

Info: Anlässlich des 100. Geburtstages von Joseph Beuys wird in Aachen im Rahmen des Jubiläumsprogramms ein zweitägiges Symposium durchgeführt, eine Kooperation des Ludwig Forum Aachen und dem Lehrstuhl für Kunstgeschichte, RWTH Aachen University. Thema und Ausgangspunkt des Symposiums ist Joseph Beuysʼ Aktion beim Festival der Neuen Kunst am 20. Juli 1964 im Audimax der RWTH Aachen. Die Veranstaltung endete mit einem Eklat und musste vorzeitig abgebrochen werden: Ein verärgerter Student hatte Beuys mit einer gezielten Rechten die Nase blutig geschlagen. Die Fotografien der Ereignisse sind heute Teil des kollektiven Gedächtnisses, auch wenn kaum noch jemand die Zusammenhänge kennt. Das Symposium im Rahmen von Beuys 2021 in Aachen soll die wechselseitige Verbindung zwischen Joseph Beuys und der Fluxus-Bewegung in der Nachfolge des Aachener Ereignisses beleuchten. Dabei werden die nun über fünfzig Jahre zurückliegenden Begebenheiten zu ihrer Bedeutung für unsere gegenwärtige Kunst, Politik und Gesellschaft kritisch befragt und Werke zeitgenössischer Künstler*innen einbezogen. Eintritt frei / Anmeldung nicht erforderlich.

Ludwig Forum Aachen Joseph Beuys Festival ArtJunk

Vorträge und Dialoge von und mit Nikola Dietrich (Direktorin, Kölnischer Kunstverein), Änne Söll (Kunsthistorikerin, Ruhr-Uni Bochum), Michael Annoff (Kurator, FH Potsdam), Maximiliane Baumgartner (Künstlerin), Gürsoy Doğtas (Kurator, Kunsthistoriker, Universität für angewandte Kunst, Wien). Pary El-Qalqili (Regisseurin), Stephanie Marchal, Kunsthistorikerin (Ruhr-Uni Bochum), Chus Martìnez (Kuratorin, Institutsleiterin IAGN, Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNZ, Basel), Viktor Neumann (freier Kurator), Brigitte Sölch (Architektur- und Kunsthistorikerin, Uni Heidelberg), Nadine Oberste-Hetbleck (Kunsthistorikerin, Uni Köln / Direktorin, Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung – ZADIK), Christine Peters (NRW Kunststiftung), Bahareh Sharifi (Diversity Arts Culture, Berlin)

Info: Der Kölnische Kunstverein und der Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf präsentieren gemeinsam reboot: – ein kollaborativer, zyklischer, antirassistischer und queer-feministischer Dialog zwischen performativen und forschungsbasierten Praktiken. 100 Jahre ist es her, dass Frauen an den staatlichen Kunstakademien zugelassen wurden und damit ein Meilenstein innerhalb des langen Professionalisierungskampfes von Künstlerinnen in Deutschland getan wurde. Weiblichkeit fungiert dabei bis in die Gegenwart als eine von vielen, häufig miteinander verschränkten, hierarchisierenden und ausschließenden Kategorien, die seit jeher auch in transnationalen Kunstinstitutionen etabliert und konstruiert werden. (…) Eintritt frei / keine Voranmeldung erforderlich.

Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen Düsseldorf Kölnischer Kunstverein reboot ArtJunk

Eine gemeinsame Tagung des Instituts für Medien- und Kulturwissenschaft der HHU Düsseldorf und des Zentrums für Populäre Kultur und Musik – ZPKM der Universität Freiburg von Dr. Kathrin Dreckmann und PD Dr. Christofer Jost in Kooperation mit der Filmwerkstatt Düsseldorf

Info: Könnte die Produktion von emanzipatorischen und subversiven Bildern in Form von Musikvideos eine Ersatzhandlung zu Aktivismus oder wie beeinflusst der ästhetische Diskurs das Denken und Handeln? Können die aktuellen popkulturellen Konzepte der schnell produzierten und im Verhältnis kostengünstigen Musikvideos mehr wagen, was die Präsentation von diversen und subversiven Identitäten und Botschaften betrifft, als (Musik-)Dokumentationen und Spielfilme, die durch höhere Budgets und längere Produktionszeiten anderen Zwängen unterliegen? (…)

Filmwerkstatt Düsseldorf Musikvideos ArtJunk

Doryun Chong (M+, Hong Kong), Martje Esser (Kunsthistorikerin, Düsseldorf), Susanne Gaensheimer (Direktorin, Kunstsammlung NRW), María Mercedes González (Museo de Arte Moderno de Medellín), Jennifer Higgie (Autorin, London), Ruth E. Iskin (Kunsthistorikerin, Jerusalem), Omar Kholeif (Sharjah Art Foundation), Koyo Kouoh (Zeitz MOCAA, Kapstadt), Frances Morris (Tate Modern, London), Raqs Media Collective (Künstlerkollektiv, New Delhi), Nora Sternfeld (Kunstvermittlerin, Kuratorin, Hamburg/Vienna), Ann Temkin (MoMA, New York), Rein Wolfs (Stedelijk Museum, Amsterdam)

Info: Anlässlich ihres 60-jährigen Jubiläums lädt die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen zu einem international besetzten Online-Symposium ein. An zwei Abenden werden mit mehreren Vorträgen das Erbe des Gründungsdirektors Werner Schmalenbach (1920–2020) gewürdigt, die Entstehungsgeschichte des 1961 gegründeten Museums historisch eingeordnet und der Blick auf die Erweiterungen und die Neukonzeptionen der Sammlung gerichtet. »Auf der substanziellen Basis der herausragenden, von Schmalenbach angelegten Sammlung, stehen wir vor der Aufgabe, ‚seinen‘ Blick auf die Moderne zu analysieren und zu erweitern«, so Susanne Gaensheimer, die seit 2017 das Museum leitet. (…) Das Online-Symposium wird über die Webseite der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen und über YouTube ausgestrahlt / Teilnahme kostenfrei / Anmeldung nicht erforderlich.

Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen NRW Rethinking the Museum ArtJunk

Dr. Christiane Zangs (Vorstand SIH), Dr. Andrea Firmenich (Generalsekretärin Kunststiftung NRW), Ute Langanky (Thomas Kling Archiv), Marcel Beyer, Prof. Dr. Frieder von Ammon, Prof. Dr. Peer Trilcke, Dr. Gabriele Wix, Prof. Dr. Kerstin Stüssel, Norbert Wehr, Christian Reiner, Samuel Hamen, Monika Rinck, Sophia Burgenmeister, Hans Jürgen Balmes, Dr. Izabela Rakar, Dr. Anja Utler, Raphaela Eggers

Info: Mit der Ende 2020 im Suhrkamp Verlag erschienenen Werkausgabe wird erstmals das lyrische und essayistische Werk von Thomas Kling (1957–2005) in seiner Gesamtheit zugänglich. Zahlreiche entlegen publizierte oder bisher unveröffentlichte Texte aus dem Nachlass werden dort zusammengeführt. Als zentrale Wirkungsstätte von Kling nimmt die Stiftung Insel Hombroich dieses editorische Ereignis zum Anlass, Klings Schaffen und Nachwirken in seinen intermedialen Zusammenhängen sichtbar zu machen. Aktuelle Forschungen sowie die Herausforderungen eines editorischen Umgangs mit dem Werk sollen im Dialog mit Autor*innen zur Diskussion gestellt werden. Eine Lesung erstpublizierter Texte und eine Ausstellung im Thomas Kling Archiv ergänzen das zweitägige Programm, das aufgrund der pandemischen Situation als Hybridveranstaltung (live und via Livestream) realisiert wird. Zum Livestream

Insel Hombroich Thomas Kling ArtJunk

EWVA (Künstlerinnen: Karin Hochstatter, Annebarbe Kau, Stefanie Klingenmann und Christine Reifenberger), Chris Regn und Daniela Brugger (Aktivistinnen, Performance-Künstlerinnen, Basel), Takako Saito (Künstlerin), Anais Roesch (AWARE – Archive of Women Artists, Research & Exhibitions, Paris), Gabriele Schor (Direktorin, Sammlung VERBUND mit Schwerpunkt Feministische Avantgarde der 1970er Jahre), Katy Hessel (Kuratorin, Autorin, Gründerin von @thegreatwomenartists, London), Frank-Thorsten Moll (Direktor, IKOB – Museum für Zeitgenössische Kunst, Eupen), Prof. Ulli Seegers (Institut für Kunstgeschichte, Heinrich-Heine-Universiät, Düsseldorf), 120 DEN (Künstlerinnen: Tina Tonagel, Gesine Grundmann, Cony Crumbach, Britta Fehrmann) u.a.

Info: Die Künstlerinnen Karin Hochstatter, Annebarbe Kau, Stefanie Klingenmann und Christine Reifenberger von der Initiative EWVA – Equality for Women in Visual Arts veranstalten das Impulssymposium LET`s TALK im Haus für Musiker. Eingeladen sind Gäste aus Paris, Wien, Basel, London, Düsseldorf, Eupen und Köln, die ihre unterschiedlichen Projekte und Strategien vorstellen und mit den Besucher*innen diskutieren, wie eine höhere Präsenz von Frauen in allen Bereichen der bildenden Kunst schneller etabliert werden kann. Ort: Haus für Musiker, Raketenstation Hombroich 12.

Vorträge und Dialoge von und mit Eva Birkenstock (Direktorin, Ludwig Forum Aachen), Änne Söll (Kunsthistorikerin, Ruhr-Uni Bochum), Madeleine Bernstorff (Kulturproduzentin, Filmkuratorin, Autorin, Lehrende), Ewa Majewska (Feministische Philosophin, Autorin, Aktivistin), Viktor Neumann (freier Kurator)

Info: Der Kölnische Kunstverein und der Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf präsentieren gemeinsam reboot: – ein kollaborativer, zyklischer, antirassistischer und queer-feministischer Dialog zwischen performativen und forschungsbasierten Praktiken. 100 Jahre ist es her, dass Frauen an den staatlichen Kunstakademien zugelassen wurden und damit ein Meilenstein innerhalb des langen Professionalisierungskampfes von Künstlerinnen in Deutschland getan wurde. Weiblichkeit fungiert dabei bis in die Gegenwart als eine von vielen, häufig miteinander verschränkten, hierarchisierenden und ausschließenden Kategorien, die seit jeher auch in transnationalen Kunstinstitutionen etabliert und konstruiert werden. Obwohl sich ab den 1950er Jahren zumindest ein kontinuierlicher Anstieg der Präsenz von Frauen an deutschen Kunstakademien verzeichnen lässt, hielt ihre Benachteiligung im Kunstbetrieb an. (…) Eintritt frei / keine Voranmeldung erforderlich.

Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen Düsseldorf Kölnischer Kunstverein reboot ArtJunk