ArtJunk
No. 34—2026

Museum Morsbroich

Museum Morsbroich Leverkusen ArtJunk

Gustav-Heinemann-Str. 80
51377 Leverkusen

Di–So: 11–17 Uhr

T +49 (0) 214-406 45 00

F +49 (0) 214-406 45 54

E

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Exhibitions

Sammlungspräsentation

Georg Baselitz, Alexander Calder, Lucio Fontana, Candida Höfer, Yves Klein, Francesco Lo Savio, Piero Manzoni, Otto Piene, Arnulf Rainer, Gerhard Richter, Jan J. Schoonvoven, Daniel Spoerris, Günther Uecker, Jef Verheyen u.a

Info: Die Sammlung des Museum Morsbroich ist eng mit der Ausstellungsgeschichte seit 1951 und mit den Schwerpunkten der unterschiedlichen Institutsleiter verbunden. Der erste Direktor des Museums, Curt Schweicher (1952–1958), setzte den Gründungsauftrag von Morsbroich, der gegen die Barbarei des Nationalsozialismus und für eine engagierte Gegenwartskunst formuliert war, beherzt um. Er sammelte sowohl im Bereich der Klassischen Avantgarden wie der Gegenwartskunst. Er erwarb Gemälde von Erich Heckel, Alexej von Jawlensky, Gabriele Münter und Oskar Schlemmer sowie Grafiken von Picasso und Henri Matisse. Gleichzeitig gelangen ihm Ankäufe von Gegenwartskünstlern wie Jean-Paul Riopelle, Antonio Corpora oder Adolf Fleischmann. (…)

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für ein zartes daheim

Anja Utler

Info: Wie muss ein Ort eigentlich sein, damit ich mich an ihm zu Hause fühlen kann? Im Dachgeschoss von Museum Morsbroich zieht dauerhaft eine Installation von Anja Utler ein, in dem die Dichterin fragt und alle Besuchenden einlädt, mit ihr zusammen zu überlegen, unter welchen Bedingungen ein Zuhause entstehen kann. Unter dem Titel für ein zartes daheim sammelt die unter Mitwirkung von Tilo Schulz (Mitglied der Werkstatt Morsbroich) entstandene Installation sprachliche Voraussetzungen für einen Ort, an dem Menschen sich vorstellen könnten, zu bleiben.

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Liegenschaften

Helen Brecht

Info: Helen Brecht (*1987, lebt und arbeitet in Köln) ist die Preisträgerin des KHM-Förderpreises für Künstlerinnen (FLINTA*) 2026. Im Zentrum ihrer textbasierten Arbeiten stehen queer-feministische Fragestellungen sowie die Untersuchung von Verletzlichkeit als gesellschaftliche wie individuelle Kategorie. Text versteht Helen Brecht als Material mit performativer Qualität. Ihr Interesse gilt der Interaktionsfähigkeit von Texten: ihr In-Beziehung-treten zu Raum, Material, Zeit und Körper. In ihren Textgrafiken, Installationen sowie Hör- und Sprechstücken verbindet und verdichtet sie wissenschaftliche Recherche, Theorie und Poetik zu Nestern der Fragilität. Die Präsentation im Museum Morsbroich umfasst mehrere Werkkomplexe der Künstlerin aus den letzten drei Jahren, darunter die recherchebasierte Textinstallation Archives & Butterflies (2025), die auf Texten von Frauen mit und ohne Demenz basierende Audio-Videoinstallation Heute machen wir die Augen zu und sehen noch genau so viel (2023) sowie die in Kollaboration mit Tanja Kodlin entstandene installative Arbeit Stilllegung eines Öltanks (2022).

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like a warrior

Cihan Çakmak

Info: Das Museum Morsbroich zeigt in seinem 75. Jubiläumsjahr die erste museale Einzelausstellung von Cihan Çakmak (*1993, lebt und arbeitet in Berlin und Lissabon). In verschiedenen Medien – Fotografie, Zeichnung, Video, Sound und Text – verwebt Cihan Çakmak Fragmente persönlicher Erfahrung mit kollektiven Erinnerungsräumen und verhandelt Fragen nach Identität, Herkunft, transgenerationalen Traumata und feministischer Selbstbehauptung. Ausgehend von ihrer eigenen Identität konfrontiert uns Cihan Çakmak mit einem Gegenüber, das sich stark, wütend und verletzlich zeigt. Zugleich bewegt sich das Werk in einem ambivalenten Verhältnis zwischen Zeigen und Verbergen, Emanzipation und Schutzlosigkeit und öffnet damit den Raum für aktuelle, gesellschaftskritische Fragen: Wie schreiben sich kulturelle Narrative in Körper, Psyche und Wahrnehmung ein? Wie wirken sie über Generationen fort – und wie lassen sie sich sichtbar machen, verschieben und auflösen?

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Desire Path

Michael M.C. Driesch, Markus Henschler, Juliana Paek – im Dialog mit der Sammlung des Museum Morsbroich

Info: Der Titel Desire Path (dt.: Wunschpfad) verweist auf jene Trampelpfade, die entstehen, wenn Menschen die vorgesehenen Wege verlassen und durch wiederholte Nutzung neue Verbindungen schaffen. Als Metapher verweist er auf das Spannungsverhältnis zwischen vorgegebenen Strukturen und individueller Handlungsmacht. Dieser Gedanke wird in der Ausstellung aufgegriffen: Mit Arbeiten von Juliana Paek, Michael M.C. Driesch und Markus Henschler versammelt Desire Path drei künstlerische Positionen, die sich auf unterschiedliche Weise mit den Brüchen institutioneller, sozialer und räumlicher Ordnungen auseinandersetzen. Desire Path ist ein gemeinsames Ausstellungsprojekt von Studierenden der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, der Peter Behrens School of Arts der Hochschule Düsseldorf und der Kunstakademie Düsseldorf in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Leverkusen und dem Museum Morsbroich. (…) Orte: Museum Morsbroich & Kunstverein Leverkusen.

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Die Ergänzerin. Zeichnungen und Objekte

Renate Behla

Info: Die Düsseldorfer Künstlerin Renate Behla (geboren in Dresden) schafft zeichnend seit 35 Jahren ihren sehr eigenen, rätselhaften Bildkosmos. Hier ist eine individuelle Kombinatorik am Werk – mit metaphorisch aufgeladenen Dingen und Zeichen, die sich aus Mythen, Geschichten, Philosophie und Etymologie, teils auch aus den Urgründen des kollektiven Bildgedächtnisses speisen. In einer sehr reduzierten Bildsprache formuliert, bewegen sich Renate Behlas Werke zwischen Wirklichkeit und Imaginärem. Die Künstlerin schafft zeichnend einen geistigen Raum der Ambivalenzen, in dem alles mehrere (Be)Deutungen haben kann und auch Unsagbares ins Sichtbare gelangt. Dabei weisen die Motive über das rein Persönliche hinaus. Wer den Arbeiten begegnet, spürt ihre existentielle Dringlichkeit.

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Events

Desire Path

Do. — 20. August 2026 19:30 Uhr

Michael M.C. Driesch, Markus Henschler, Juliana Paek – im Dialog mit der Sammlung des Museum Morsbroich

Info: Der Titel Desire Path (dt.: Wunschpfad) verweist auf jene Trampelpfade, die entstehen, wenn Menschen die vorgesehenen Wege verlassen und durch wiederholte Nutzung neue Verbindungen schaffen. Als Metapher verweist er auf das Spannungsverhältnis zwischen vorgegebenen Strukturen und individueller Handlungsmacht. Dieser Gedanke wird in der Ausstellung aufgegriffen: Mit Arbeiten von Juliana Paek, Michael M.C. Driesch und Markus Henschler versammelt Desire Path drei künstlerische Positionen, die sich auf unterschiedliche Weise mit den Brüchen institutioneller, sozialer und räumlicher Ordnungen auseinandersetzen. Desire Path ist ein gemeinsames Ausstellungsprojekt von Studierenden der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, der Peter Behrens School of Arts der Hochschule Düsseldorf und der Kunstakademie Düsseldorf in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Leverkusen und dem Museum Morsbroich. (…) Orte: Museum Morsbroich & Kunstverein Leverkusen / Zur Eröffnung sprechen die Kuratorinnen Nathalie Sofie Schulz und Gamze Can. Im Anschluss besuchen wir gemeinsam den Proberaum des Museum Morsbroich, in dem die Künstler*innen Michael M.C. Driesch, Markus Henschler und Juliana Paek Werke von Ralph Fleck, Juergen Teller, Manabu Yamanaka und Georg Baselitz aus der Sammlung des Museums neu kontextualisiert haben.

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Öffentliche Führung: Highlights der Sammlung

So. — 23. August 2026 15:00 Uhr

Lucio Fontana, Sherrie Levine, Blinky Palermo, David Rabinowitch, Robert Rauschenberg, Gerhard Richter, Manabu Yamanaka u.a.

Info: Sie sind herzlich zu unseren Führungen zu den Highlights der Sammlung des Museum Morsbroich eingeladen. (…) Kosten 12 €  / 8 € ermäßigt inkl. Museumseintritt / Anmeldung unter info@morsbroich.de →

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kunstbar: Desire Path

Do. — 27. August 2026 17:30 Uhr

Michael M.C. Driesch, Markus Henschler, Juliana Paek – im Dialog mit der Sammlung des Museum Morsbroich

Info: Mit kunstbar bietet die Ausstellung am Donnerstag, 27. August 2026, ab 17:30 Uhr die Gelegenheit, den Ausstellungsbesuch in entspannter Atmosphäre zu vertiefen. Ein gemeinsamer Ausstellungsrundgang sowie offene Artist Talks laden zum Austausch mit den beteiligten Künstler*innen ein. Musikalisch begleitet DJ MC Driesch den Abend und Cocktails vom Herkenrath Hof sorgen für den passenden Ausklang.

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Öffentliche Führung: Cihan Çakmak. like a warrior

So. — 30. August 2026 15:00 Uhr

Cihan Çakmak

Info: Das Museum Morsbroich zeigt in seinem 75. Jubiläumsjahr die erste museale Einzelausstellung von Cihan Çakmak (*1993, lebt und arbeitet in Berlin und Lissabon). In verschiedenen Medien – Fotografie, Zeichnung, Video, Sound und Text – verwebt Cihan Çakmak Fragmente persönlicher Erfahrung mit kollektiven Erinnerungsräumen und verhandelt Fragen nach Identität, Herkunft, transgenerationalen Traumata und feministischer Selbstbehauptung. Ausgehend von ihrer eigenen Identität konfrontiert uns Cihan Çakmak mit einem Gegenüber, das sich stark, wütend und verletzlich zeigt. (…) Kosten 12 €  / 8 € ermäßigt inkl. Museumseintritt / Anmeldung unter +49 (0) 214-406 45 10 oder info@morsbroich.de →

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Finissage & Meet-up mit der Künstlerin: Helen Brecht. Liegenschaften

Sa. — 5. September 2026 14:00 Uhr

Helen Brecht (Künstlerin)

Info: Zum Abschluss der Ausstellung Helen Brecht. Liegenschaften lädt das Museum Morsbroich zum Meet-up mit der Künstlerin ein. Die Ausstellung präsentiert Helen Brecht, Preisträgerin des KHM-Förderpreises für FLINTA* 2026 im Bereich Kunst. Im Zentrum ihrer textbasierten Arbeiten stehen queer-feministische Fragestellungen sowie die Untersuchung von Verletzlichkeit als gesellschaftliche und individuelle Kategorie. (…) Nur Museumseintritt.

Museum Morsbroich Helen Brecht ArtJunk

Die Ergänzerin. Zeichnungen und Objekte

So. — 20. September 2026 15:00 Uhr

Renate Behla

Info: Die Düsseldorfer Künstlerin Renate Behla (geboren in Dresden) schafft zeichnend seit 35 Jahren ihren sehr eigenen, rätselhaften Bildkosmos. Hier ist eine individuelle Kombinatorik am Werk – mit metaphorisch aufgeladenen Dingen und Zeichen, die sich aus Mythen, Geschichten, Philosophie und Etymologie, teils auch aus den Urgründen des kollektiven Bildgedächtnisses speisen. In einer sehr reduzierten Bildsprache formuliert, bewegen sich Renate Behlas Werke zwischen Wirklichkeit und Imaginärem. Die Künstlerin schafft zeichnend einen geistigen Raum der Ambivalenzen, in dem alles mehrere (Be)Deutungen haben kann und auch Unsagbares ins Sichtbare gelangt. Dabei weisen die Motive über das rein Persönliche hinaus. Wer den Arbeiten begegnet, spürt ihre existentielle Dringlichkeit.

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