Museum Ludwig

Heinrich-Böll-Platz
50667 Köln
Di–So: 10–18 Uhr
1. Donnerstag im Monat (auch feiertags): 10–22 Uhr
Feiertage (auch montags): 10–18 Uhr
T +49 (0) 221-22 12 61 65
Exhibitions
Schultze Projects #4: Kresiah Mukwazhi
Kresiah Mukwazhi
Info: Alle zwei bis drei Jahre lädt das Museum Ludwig eine*n Künstler*in ein, die größte Wand im Haus – die Stirnwand im Treppenaufgang – neu zu gestalten. Für die vierte Ausgabe der Reihe Schultze Projects schafft die Künstlerin Kresiah Mukwazhi (*1992 in Harare, Zimbabwe) eine neue Wandarbeit. Mukwazhi arbeitet häufig mit gebrauchten Kleidungsstücken oder Stoffen, die sie zusammennäht und bemalt, um darauf die patriarchale Gewalt gegen Frauen in ihrer Heimat Zimbabwe zu thematisieren. Ihre Kunst ist für sie eine Form des Protests, eine Selbstermächtigung und ein Ausgangspunkt, um sich gegenseitig zu stärken und zu heilen. Kresiah Mukwazhi hat zuletzt auf der Art Basel Unlimited eine großformatige neue Arbeit präsentiert; 2023 hatte sie Ausstellungen in Nottingham Contemporary und in der Wiener Secession. 2022 war sie im Pavillon von Zimbabwe auf der Biennale in Venedig vertreten. (…)

Smile! Wie das Lächeln in die Fotografie kam
Julia Margaret Cameron, Hugo Erfurth, Adolf Hengeler, Man Ray, August Sander, Thomas Struth, Andy Warhol u.a.
Info: Smizing, Squinching, Duckface, Fish Gape, Cheese oder Prunes: Schönheitsideale und Soziale Medien lösen immer schnelllebigere Trends für Porträtfotos aus. Bis zum späten 19. Jahrhundert war das Fotografiertwerden eine Prozedur, die größte Bewegungslosigkeit erforderte, um ein scharfes Bild zu erzeugen, was zu starren und leblosen Gesichtsausdrücken führte. Die Präsentation in den Fotoräumen des Museum Ludwig untersucht, wie sich unsere Fotografiergesichter im Laufe der Zeit verändert haben. Sie bringt anonyme Porträtfotografien und künstlerisch gestaltete Porträts aus dem 19. bis 21. Jahrhundert zusammen zu einer Geschichte des Lächelns. (…)

HIER UND JETZT im Museum Ludwig: De/Collecting Memories from Turtle Island
Marie Watt, Detroit Photographic Company
Info: Erinnerungen sind fragil. Sie werden gesammelt, weitergegeben, überlagert oder ausgelöscht. Das neue Projekt der Ausstellungsreihe HIER UND JETZT widmet sich diesen Prozessen des Erinnerns und macht verdrängte indigene Narrative sichtbar, indem westliche Bildkonstruktionen hinterfragt werden. Im Zentrum steht die Installation Thirteen Moons der US-amerikanischen indigenen Künstlerin Marie Watt (*1967 Seattle): dreizehn hängende Skulpturen aus Zinnschellen, die berührt werden dürfen und ein Rauschen erzeugen. Sie sind eine Hommage an den Jingle-Dress-Tanz, der um 1900 während einer Grippepandemie vom Stamm der Ojibwe als Heilungsritual entstand und trotz staatlicher Verbote über Generationen weitergegeben wurde: ein radikaler Akt des Widerstandes. Watts Arbeit trifft auf historische Fotochrome der Detroit Photographic Company um 1900 aus der Sammlung des Museums. Die massenhaft verbreiteten Postkartenmotive zeigen moderne Städte und menschenleere Landschaften der USA: Ein Lebensraum, in dem Indigene Völker bewusst ausgespart werden, obwohl die vermeintlich unberührte Natur ihre Heimat ist. Die Gegenüberstellung mit Watts Skulpturen zeigt, wie Geschichte konstruiert wird und was ausgelassen bleibt. Für die Ausstellung wird die Künstlerin mit der Jingle Dress-Tänzerin Acosia Red Elk zusammenarbeiten.

Yayoi Kusama
Info: Yayoi Kusama wurde mit ihren begehbaren Spiegelräumen weltberühmt, ihre Polka-Dots sind wie zu einem Markenzeichen geworden. Im Jubiläumsjahr zeigt das Museum eine große Überblicksausstellung der japanischen Künstlerin, die einen Einblick in ihr über siebzig Jahre umspannendes Schaffen gibt. Denn schon in der großen Schenkung von Peter und Irene Ludwig, die 1976 zur Gründung des Museum Ludwig führte, befand sich ein Werk von Yayoi Kusama. Neben diesem und weiteren ikonischen Werken zeigt die Schau auch Arbeiten, die in Europa nie zuvor zu sehen waren. Ein Highlight wird der neue Infinity Mirror Room sein, den sie im Museum einrichtet.

Events
Themenführung: Verfremdung als Stilmittel in der Kunst der 1960er Jahre
Margit Rademacher (Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig)
Info: Die Anmeldung zu der Führung erfolgt vor Ort an der Infotheke des jeweiligen Museums. Bitte beachten: bei großer Nachfrage werden unsere ordentlichen Mitglieder bevorzugt. Für Mitglieder der freunde kostenfrei. Gäste zahlen 2 €.

Langer Donnerstag: Date Night!
Programm zum Langen Donnerstag
Info: Am ersten Langen Donnerstag im neuen Jahr wird es gemütlich – und ein bisschen romantisch. Im Love-Monat Februar bringen wir euch zusammen! An diesem Abend erwarten euch im Museum zahlreiche Möglichkeiten zum lockeren Austausch mit anderen Besucher*innen. Lernt neue Leute kennen, beteiligt euch mit euren Lieblingssongs an unserer gemeinsamen Playlist und lasst euch von der Liebe in unseren Kunstwerken und neuen Begegnungen inspirieren. Wir freuen uns auf einen entspannten Abend ganz im Zeichen der Liebe und der Freundschaft. Programm: 17:30–21:30 Uhr: Playlist-Aktion: Your Favorite Love Tunes / 19 & 20 Uhr: Get Connected: Speed-Dating by Love At First Slide von Rausgegangen mit Dragqueen Miss Roxy Rex / 18:30–21:30 Uhr: Kunst:Dialoge über die Liebe & Freundschaft in der Kunst; verteilt in der Sammlung / 19, 19:30, 20 & 20:30 Uhr: Kurzführungen durch die Sammlung: Museum Ludwigs Love Storys / Wie immer gilt: Ganztägig freier Eintritt für Menschen, die in Köln wohnen. Alle anderen zahlen ab 17 Uhr 7 €.


Bild|er|eben: Psychologische Bildbetrachtung nach Dr. Hans-Christian Heiling
Eine Kooperation zwischen Museumsdienst Köln und Department Psychologie der Universität zu Köln
Info: Kunst ist ein Medium, das den Menschen grundlegende Lebensthemen, Konflikte und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen kann. Zu Beginn lassen Sie sich intensiv auf ein Kunstwerk ein, Sie beobachten und machen sich Notizen. In den anschließenden Gesprächen werden Sie durch Ihr individuelles Bilderleben zum Kern des Werks vordringen. Unbelastet von Wissen über Kunst kann das Kunstwerk wirken und seine Botschaften vermitteln. (…) Nur Museumseintritt / Treffpunkt: Infotheke.



HIER UND JETZT im Museum Ludwig: De/Collecting Memories from Turtle Island
Marie Watt, Detroit Photographic Company
Info: Erinnerungen sind fragil. Sie werden gesammelt, weitergegeben, überlagert oder ausgelöscht. Das neue Projekt der Ausstellungsreihe HIER UND JETZT widmet sich diesen Prozessen des Erinnerns und macht verdrängte indigene Narrative sichtbar, indem westliche Bildkonstruktionen hinterfragt werden. Im Zentrum steht die Installation Thirteen Moons der US-amerikanischen indigenen Künstlerin Marie Watt (*1967 Seattle): dreizehn hängende Skulpturen aus Zinnschellen, die berührt werden dürfen und ein Rauschen erzeugen. Sie sind eine Hommage an den Jingle-Dress-Tanz, der um 1900 während einer Grippepandemie vom Stamm der Ojibwe als Heilungsritual entstand und trotz staatlicher Verbote über Generationen weitergegeben wurde: ein radikaler Akt des Widerstandes. Watts Arbeit trifft auf historische Fotochrome der Detroit Photographic Company um 1900 aus der Sammlung des Museums. Die massenhaft verbreiteten Postkartenmotive zeigen moderne Städte und menschenleere Landschaften der USA: Ein Lebensraum, in dem Indigene Völker bewusst ausgespart werden, obwohl die vermeintlich unberührte Natur ihre Heimat ist. Die Gegenüberstellung mit Watts Skulpturen zeigt, wie Geschichte konstruiert wird und was ausgelassen bleibt. Für die Ausstellung wird die Künstlerin mit der Jingle Dress-Tänzerin Acosia Red Elk zusammenarbeiten.


Themenführung: Menschenbilder in der modernen Skulptur – Von Giacometti bis Zobernig
Margit Kugel (Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig)
Info: Die Anmeldung zu der Führung erfolgt vor Ort an der Infotheke des jeweiligen Museums. Bitte beachten: bei großer Nachfrage werden unsere ordentlichen Mitglieder bevorzugt. Für Mitglieder der freunde kostenfrei. Gäste zahlen 2 €.



Themenführung: Menschenbilder in der modernen Skulptur – Von Giacometti bis Zobernig
Margit Kugel (Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig)
Info: Die Anmeldung zu der Führung erfolgt vor Ort an der Infotheke des jeweiligen Museums. Bitte beachten: bei großer Nachfrage werden unsere ordentlichen Mitglieder bevorzugt. Für Mitglieder der freunde kostenfrei. Gäste zahlen 2 €.



Themenführung: Verfremdung als Stilmittel in der Kunst der 1960er Jahre
Margit Rademacher (Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig)
Info: Die Anmeldung zu der Führung erfolgt vor Ort an der Infotheke des jeweiligen Museums. Bitte beachten: bei großer Nachfrage werden unsere ordentlichen Mitglieder bevorzugt. Für Mitglieder der freunde kostenfrei. Gäste zahlen 2 €.




Themenführung: Verfremdung als Stilmittel in der Kunst der 1960er Jahre
Margit Rademacher (Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig)
Info: Die Anmeldung zu der Führung erfolgt vor Ort an der Infotheke des jeweiligen Museums. Bitte beachten: bei großer Nachfrage werden unsere ordentlichen Mitglieder bevorzugt. Für Mitglieder der freunde kostenfrei. Gäste zahlen 2 €.




Bild|er|eben: Psychologische Bildbetrachtung nach Dr. Hans-Christian Heiling
Eine Kooperation zwischen Museumsdienst Köln und Department Psychologie der Universität zu Köln
Info: Kunst ist ein Medium, das den Menschen grundlegende Lebensthemen, Konflikte und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen kann. Zu Beginn lassen Sie sich intensiv auf ein Kunstwerk ein, Sie beobachten und machen sich Notizen. In den anschließenden Gesprächen werden Sie durch Ihr individuelles Bilderleben zum Kern des Werks vordringen. Unbelastet von Wissen über Kunst kann das Kunstwerk wirken und seine Botschaften vermitteln. (…) Nur Museumseintritt / Treffpunkt: Infotheke.



Yayoi Kusama
Info: Yayoi Kusama wurde mit ihren begehbaren Spiegelräumen weltberühmt, ihre Polka-Dots sind wie zu einem Markenzeichen geworden. Im Jubiläumsjahr zeigt das Museum eine große Überblicksausstellung der japanischen Künstlerin, die einen Einblick in ihr über siebzig Jahre umspannendes Schaffen gibt. Denn schon in der großen Schenkung von Peter und Irene Ludwig, die 1976 zur Gründung des Museum Ludwig führte, befand sich ein Werk von Yayoi Kusama. Neben diesem und weiteren ikonischen Werken zeigt die Schau auch Arbeiten, die in Europa nie zuvor zu sehen waren. Ein Highlight wird der neue Infinity Mirror Room sein, den sie im Museum einrichtet.









