Info: DIE GROSSE präsentiert jährlich Kunst aus ganz NRW und ist die älteste und größte Verkaufsausstellung im deutschsprachigen Raum, die komplett von Künstler*innen organisiert wird. Die Schau gastiert traditionell im Kunstpalast und, seit einigen Jahren zusätzlich im NRW-Forum. In vier Sälen und im Außenraum des Ehrenhofs werden auch in diesem Sommer Kunstwerke aus allen Sparten präsentiert, die zum Verkauf stehen.
Katja Stuke & Oliver Sieber
Info:Fax from the Library begann als Internetprojekt, das sich mit einer Bibliothek, Vorbildern, Idolen und einem Kopierer auseinandersetzte. Ursprünglich um ihre eigene umfangreiche Fotobuch-Bibliothek zu erfassen, kopierten Katja Stuke und Oliver Sieber regelmäßig einzelne Seiten aus Fotobüchern anderer Künstler*innen und übertrugen diese per Fax ins Internet. Mittlerweile hatten sie auch Einblick in anderen Bibliotheken, wie z.B. die Fotobuchsammlung des Fotohof Salzburg, des Tanzarchivs Köln oder des Filmmuseum Düsseldorf. Inspiriert von einer Frage Jean Baudrillards – Haben Sie nie Lust, ein anderer zu sein? – wurden verschiedene fotografische Motive kopiert und täglich auf dem Blog veröffentlicht. Diese Kopien bildeten die Grundlage für ein Video, in dem jedes Bild nur für einen kurzen Moment sichtbar ist, bevor es verschwindet und ein neues erscheint. Ort: Rotunde im Hentrichhaus.
Joëlle Dubois
Info: Die leere Kunsthalle wird zum Ausgangspunkt einer Ausstellung, in der der Raum und seine Wände selbst zu zentralen Akteur*innen werden. Im Rhythmus von jeweils vier Wochen realisieren fünf Künstler*innen nacheinander ortsspezifische Wandmalereien auf den weißen Wandflächen der Kunsthalle. Jede Arbeit ist temporär und wird nach einem Monat wieder weiß überstrichen während bereits die nächste Intervention beginnt. Die Ausstellung ist ein fortlaufender Prozess, bei dem Wandel, Vergänglichkeit und die Spannung zwischen Sichtbarkeit und Verschwinden in den Fokus rücken. Die Besucher*innen sind eingeladen, diesen Prozess von der leeren, weißen Wand bis zur bemalten Kunsthalle zu begleiten und verschiedene künstlerische Zugänge zur Wandmalerei zu erleben. Jeder Besuch zeigt einen anderen Zustand und offenbart neue Perspektiven auf den Raum.
Stefan Marx
Info: Die leere Kunsthalle wird zum Ausgangspunkt einer Ausstellung, in der der Raum und seine Wände selbst zu zentralen Akteur*innen werden. Im Rhythmus von jeweils vier Wochen realisieren fünf Künstler*innen nacheinander ortsspezifische Wandmalereien auf den weißen Wandflächen der Kunsthalle. Jede Arbeit ist temporär und wird nach einem Monat wieder weiß überstrichen während bereits die nächste Intervention beginnt. Die Ausstellung ist ein fortlaufender Prozess, bei dem Wandel, Vergänglichkeit und die Spannung zwischen Sichtbarkeit und Verschwinden in den Fokus rücken. Die Besucher*innen sind eingeladen, diesen Prozess von der leeren, weißen Wand bis zur bemalten Kunsthalle zu begleiten und verschiedene künstlerische Zugänge zur Wandmalerei zu erleben. Jeder Besuch zeigt einen anderen Zustand und offenbart neue Perspektiven auf den Raum.
Federico Herrero
Info: Die leere Kunsthalle wird zum Ausgangspunkt einer Ausstellung, in der der Raum und seine Wände selbst zu zentralen Akteur*innen werden. Im Rhythmus von jeweils vier Wochen realisieren fünf Künstler*innen nacheinander ortsspezifische Wandmalereien auf den weißen Wandflächen der Kunsthalle. Jede Arbeit ist temporär und wird nach einem Monat wieder weiß überstrichen während bereits die nächste Intervention beginnt. Die Ausstellung ist ein fortlaufender Prozess, bei dem Wandel, Vergänglichkeit und die Spannung zwischen Sichtbarkeit und Verschwinden in den Fokus rücken. Die Besucher*innen sind eingeladen, diesen Prozess von der leeren, weißen Wand bis zur bemalten Kunsthalle zu begleiten und verschiedene künstlerische Zugänge zur Wandmalerei zu erleben. Jeder Besuch zeigt einen anderen Zustand und offenbart neue Perspektiven auf den Raum.
Heinrich Hermanns, Johan Thorn Prikker, Ludwig ten Hompel u.a.
Info: Mit der Ausstellung für Gesundheitspflege, Soziale Fürsorge und Leibesübungen kurz GeSoLei wurde Düsseldorf 1926 zum Schauplatz der größten Ausstellung der Weimarer Republik. Wenige Jahre nach dem Ersten Weltkrieg propagierte sie das Ideal eines neuen leistungsfähigen Menschen. Themen wie Medizin, Sport, Sozialwesen, Hygiene, Ernährung und Körperkultur standen im Mittelpunkt, ergänzt durch ein breites Kultur- und Unterhaltungsprogramm. Zwischen dem 8. Mai und 15. Oktober 1926 besuchten über 7,5 Millionen Menschen das 400.000 Quadratmeter große Gelände. Für diesen Anlass hatte der Architekt und Akademie-Professor Wilhelm Kreis das Gebäudeensemble am Ehrenhof entworfen, das mit Tonhalle, Ausstellungsbauten und Rheinterrasse das Stadtbild bis heute prägt. Rund 20 Künstler*innen schufen Skulpturen, Mosaiken, Wandbilder und Glasarbeiten. Zahlreiche Werke sind nach wie vor rund um den Ehrenhof erhalten. Die Ausstellung erinnert an dieses bedeutende Kapitel der Stadtgeschichte vor hundert Jahren.
Nadine Karl, Majo Caporaletti
Info: Die Videoarbeit the layers, gezeigt im Hentrichhaus des Künstlerverein Malkasten, gewährt einen Einblick in die kontinentübergreifende Zusammenarbeit der beiden Künstlerinnen Nadine Karl und Majo Caporaletti in Vorbereitung ihrer kommenden Ausstellung in der Vitrine im Hentrichhaus, die am 2. Juni eröffnet wird. Ausschnitte aus den Konzeptions- und Vorbereitungsgesprächen, die aufgrund der räumlichen Distanz zwischen Deutschland und Argentinien ausschließlich in Form von Online-Live-Meetings stattfanden, laufen hier als 12-minütiger Videoloop. Sie sind überlagert von Aufnahmen aus der Atacama-Wüste, eine Landschaft, die beide während ihres Aufenthalts in der dortigen La Wakaya Current Residency stark geprägt hat. Das Video transportiert die unterschiedlichen Denkweisen und Lebensrealitäten aber auch gemeinsame Vorstellungen über Gesellschaft und Erfahrungen des Chile Aufenthaltes der Akteurinnen. Ort: Rotunde im Hentrichhaus.
Freiherr-vom-Stein-Gymnasium, Gesamtschule am Forstgarten, Joseph Beuys Gesamtschule, Karl Kisters Realschule, Schule Haus Freudenberg, LVR Dietrich-Bonhoeffer Förderschule, Förderzentrum Kreis Kleve, Konrad Adenauer Gymnasium
Info: Das größte niederrheinische Bildungsprojekt Schule Kunst Museum findet dieses Jahr von Samstag, dem 9. Mai bis Dienstag, dem 26. Mai 2026 statt. Es beteiligen sich insgesamt acht Schulen und über 250 Schülerinnen und Schüler. Das gesamte Jahr hindurch besuchen die Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern, die Ausstellungen und Sammlungspräsentationen des Museum Kurhaus Kleve. Zurück in den Schulen entstehen eigene Werke, die sie anschließend im Museum Kurhaus Kleve und bei dem Festakt mittendrin der Öffentlichkeit präsentieren. (…) Am Sonntag, dem 10. Mai 2026 um 11:30 Uhr findet im Museum Kurhaus Kleve der Festakt mittendrin statt, mit Reden, Musik, Performances und vielem mehr – aufgeführt durch die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen. Die Dauer der Veranstaltung beträgt ca. 90 Minuten.
Rosilene Luduvico
Info: Die leere Kunsthalle wird zum Ausgangspunkt einer Ausstellung, in der der Raum und seine Wände selbst zu zentralen Akteur*innen werden. Im Rhythmus von jeweils vier Wochen realisieren fünf Künstler*innen nacheinander ortsspezifische Wandmalereien auf den weißen Wandflächen der Kunsthalle. Jede Arbeit ist temporär und wird nach einem Monat wieder weiß überstrichen während bereits die nächste Intervention beginnt. Die Ausstellung ist ein fortlaufender Prozess, bei dem Wandel, Vergänglichkeit und die Spannung zwischen Sichtbarkeit und Verschwinden in den Fokus rücken. Die Besucher*innen sind eingeladen, diesen Prozess von der leeren, weißen Wand bis zur bemalten Kunsthalle zu begleiten und verschiedene künstlerische Zugänge zur Wandmalerei zu erleben. Jeder Besuch zeigt einen anderen Zustand und offenbart neue Perspektiven auf den Raum. (…) Zeiträume: 10. April – 10. Mai: Navot Miller (*1991, ISR) / 11. Mai – 7. Juni: Rosilene Luduvico (*1969, BRA) / 8. Juni – 5. Juli: Federico Herrero (*1978, CR) / 6. Juli – 2. August: Stefan Marx (*1979, DE) / 3. August – 30. August: Joëlle Dubois (*1990, BE).
Listening Dérive by KMRU
Info: In FOLDS (In tape fields) [Faltungen (in Aufnahmefeldern)] untersucht KMRU, wie urbane Infrastrukturen das Hören im öffentlichen Raum bedingen und strukturieren. Ausgehend von Hörspaziergängen, Umwegen und beiläufigen Aufnahmen nähert er sich Düsseldorf als einem auditiven Feld, in dem sich Routinen, Rhythmen und Erwartungen überlagern. Die Arbeit entfaltet sich über verschiedene Orte und Lautsprechersysteme im Stadtraum. Klangmotive, Schleifen und Feldaufnahmen tauchen versetzt und wiederkehrend auf, ohne sich zu einem geschlossenen Ganzen zu fügen. Zeit wird gedehnt, unterbrochen oder zurückgeführt. Bedeutung entsteht im Vorübergehen, im Verweilen oder auch im Überhören. Statt einer festen Kartografie eröffnet die Arbeit eine offene, vielschichtige Form der Wahrnehmung. In der Filmwerkstatt ist die vierkanalige Klanginstallation FOLDS I zu hören, die gemeinsam von IMAI – Inter Media Art Institute und der Kunsthalle Düsseldorf → beauftragt wurde. Öffnungszeiten: Do–So, 15–19 Uhr (geschlossen am 24. April).