ArtJunk
No. 16—2021

Wilhelm Lehmbruck, Georg Kolbe, Mies van der Rohe

Info: Impressionen aus der Ausstellung Lehmbruck – Kolbe – Mies van der Rohe in kurzen Filmsequenzen auf der Museums-Website →

Kunstmuseen Krefeld Lehmbruck Kolbe Mies van der Rohe ArtJunk

Regie: Werner Nekes und Dore O., D 1981, 11 min.

Info: In einer zehnminütigen Einstellung spricht Joseph Beuys, mit dem Gesicht zur Wand und dem Rücken zur Kamera, über seinen Kunstbegriff. Er ringt sichtlich mit der Vorgabe, zu einer Wand zu sprechen und erreicht dennoch sein Publikum im Rücken, indem er an der Wand vorbeizudenken und -reden scheint.

Filmwerkstatt Düsseldorf Joseph Beuys Wand ArtJunk

Regie: Hans Emmerling und Edwin K. Braun, D 1971, 40 min.

Info: Der Film von Hans Emmerling und Edwin K. Braun zeigt Beuys bei der Arbeit als Lehrer in seiner Klasse an der Kunstakademie Düsseldorf mit der Absicht, seinen Einfluss als Künstler, Pädagoge und Verkünder von Theorien zu dokumentieren. Dabei kommen auch die Studierenden selbst zu Wort. So ist ein hintergründiges Porträt entstanden, das zeigt, wie schwierig es ist, den erweiterten Kunstbegriff in die künstlerische Lehre zu überführen.

Filmwerkstatt Düsseldorf Joseph Beuys Klasse ArtJunk

Info: Im Rahmen des digitalen Langen Donnerstag im April veröffentlichen wir das letzte Video aus der Reihe Let’s Talk About: Queerness. Junge Künstler*innen des Projekts iJuLa teilen ihre Gedanken und Gefühle zum Thema Safer Spaces mit uns. Danke an die Sparda-Stiftung für die Unterstützung der langen Donnerstage. Weitere Informationen auf der Museums-Website →

Museum Ludwig Langer Donnerstag Queerness ArtJunk

Info: Zum ersten europaweit ausgeschriebenen upfront! Young European Video Award Videowettbewerb wurden über 50 Videos aus 18 Ländern zum Thema Europäische Union und Europa eingereicht. Die experimentellen und dokumentarischen Produktionen sind maximal zwei Jahre alt und wurden vorwiegend von jungen Filmemachern von europäischen Hochschulen eingereicht. Am 20. Februar 2021 wird eine zweistündige Auswahl der eingereichten Arbeiten gezeigt und die Gewinner bekanntgegeben. Das auf englisch moderierte Programm ist als Live-Stream aus der Filmwerkstatt Düsseldorf auf YouTube und der Wettbewerbsseite zu sehen. Mehr Informationen zu Jury und Wettbewerb sowie Live-Stream zu finden auf www.upfront-award.eu →

Filmwerkstatt Düsseldorf upfront Video Award ArtJunk

Dorothy Iannone & Juliette Blightman

Info: Ein Screening am Valentinstag im Rahmen der Ausstellung THE KÖLN CONCERT von Dorothy Iannone & Juliette Blightman mit Videoarbeiten der beiden Künstlerinnen. Programm: Juliette Blightman, Girlfriend, 2009; Dorothy Iannone, The Story of Bern (Or) Showing Colors, 1970; Dorothy Iannone, Follow Me, 1977; Dorothy Iannone, The Berlin Beauties Or You Have No Idea How Beautiful You Are, 1978; Juliette Blightman, I Will Always Love You, 2019; Juliette Blightman, Diseaseeds and Pollutionation, 2020. Gesamtlaufzeit: 80 min. Das Screening via Zoom statt. Zur Anmeldung →

Kölnischer Kunstverein Dorothy Iannone Juliette Blightman ArtJunk

Thomas Ruff

Info: In Zusammenarbeit mit dem Filmemacher und Fotokurator Ralph Goertz präsentieren wir exklusiv den Director’s Cut seines Dokumentarfilms Thomas Ruff. Fotografien 1979–2020 mit neuem, bislang unveröffentlichtem Material. Über viele Jahre hinweg durfte Ralph Goertz den Künstler Thomas Ruff in seinem Studio, beim Fotografieren, bei der Bildbearbeitung und bei der Einrichtung seiner Ausstellungen begleiten. So zeichnet der Film den Weg des Künstlers von den großformatigen Porträts, mit denen der Becher-Schüler in den späten 1980er Jahren bekannt wurde, über Serien wie jpegs, nudes, m.a.r.s. bis zu den Tableaux chinois nach und zeigt, wie Thomas Ruff immer wieder aufs Neue das Medium Fotografie befragt. Zum Film →

Kunstsammlung Nordrhein Westfalen NRW Düsseldorf Thomas Ruff Ralph Goertz ArtJunk

Regie: Muscha in Kooperation mit Trini Trimpop,  D 1983, 87 Min.

Info: Gespräch mit Trini Trimpop und Dr. Linnea Semmerling (imai) im Anschluss an den Film. Ein „Decoder“ (hier: Tönezersetzer) sucht an seinem Mischpult nach neuen Tönen, um gegen die Berieselung der manipulativen funktionellen Musik („Muzak“) eine akustische Waffe zu finden. Er verbündet sich dazu mit einer Stadtguerilla und überwirft sich mit seiner Freundin, die in einer Peep-Show arbeitet. Die reizvolle Thematik – mögliche Macht und Kontrollfunktion von Tönen in einem Überwachungsstaat – ist eine Mischung aus Punk-Anarchie und Krimi mit zahlreichen Video- plus Ton-Experimenten.

ArtJunk Filmwerkstatt Düsseldorf Decoder Trimpop