Info: Am letzten Tag der Ausstellung wollen wir uns noch einmal zusammen ganz und gar in die bunten, skurrilen Welten von Rottenberg begeben. Mit Musik, Getränken und Glitzer lassen wir gemeinsam den Tag ausklingen. Programm u.a.: 15 Uhr: Führung mit dem Drag Queen-Duo Diamond Dust / 17:15 Uhr: Filmvorführung Remote mit Einführung und Popcorn / Für Musik und Getränke ist gesorgt. Teilnahme: Pay What You Want!
Ein surrealer Spielfilm von Mika Rottenberg über vernetzte Einsamkeit (2022, 92 Min.)
Info:Remote schildert den Alltag einer Frau (Okwui Okpokwasili), die unter Quarantäne steht, in ihrer abgeschotteten, hochmodernen Wohnung, einem Paradies aus leuchtenden Farben, blühenden Pflanzen und bunten Bildschirmen. Während sich vor ihrem Fenster eine nicht näher definierte globale Krise abspielt, schließt sie sich einer Gruppe von Frauen aus aller Welt an, die sich eine südkoreanische Hundefrisur-Show ansehen wollen, und stürzt schließlich in ein Kaninchenloch, um mit ihnen ein unerklärliches interaktives Spiel zu spielen. (NYFF) Ort: Lokal Harmonie (Duisburg-Ruhrort), Harmoniestr. 41, 47119 Duisburg / Der Film wird in englischer Sprache gezeigt / Teilnahme kostenfrei / Anmeldung telefonisch unter +49 (0) 203-283 21 95 oder per E-Mail an kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de →
Regie: Lutz Dammbeck, Das Meisterspiel, 1998, Deutschland, 106 Min.
Info: Am Donnerstag, den 5. Februar, wird ab 19 Uhr in Kooperation mit dem Filmclub 813 Das Meisterspiel (1998) von Lutz Dammbeck gezeigt. Der Künstler wird anwesend sein. Im Anschluss an den Film führen Valérie Knoll (Direktorin, Kölnischer Kunstverein) und Lutz Dammbeck ein kurzes Gespräch. 1994 werden in der Wiener Kunstakademie 27 Bilder des österreichischen Malers Arnulf Rainer von Unbekannten mit schwarzer Farbe übermalt. Auf ein Bild pinseln die Täter den Text UND DA BESCHLOSS ER AKTIONIST ZU SEIN, die Abhandlung eines Zitats von Adolf Hitler. Zur gleichen Zeit erschüttert eine Serie von Bombenanschlägen Österreich, es gibt Verletzte und Tote. Zu den Anschlägen bekennt sich eine Bajuwarische Befreiungsarmee, abgekürzt BBA, die Österreichs deutsche Identität bedroht sieht. Die Anschläge sind als fiktives Historien- und Rollenspiel inszeniert, das die Befreiung Wiens vor den Türkenheeren nachspielt. Kommen die Anschläge also von rechts? Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Anschlag in der Wiener Akademie und den Bomben der BBA, wie von Arnulf Rainer und seinem Umfeld zunächst vermutet wird? (…) Lutz Dammbeck (*1948 in Leipzig) war zuerst als freischaffender Maler und Grafiker tätig und widmete sich ab den späten 1970ern der Produktion von Animations- und Experimentalfilmen sowie Mediencollagen. Später realisierte er außerdem Essay- und Dokumentarfilme sowie Installationen und war Teil von zahlreichen internationalen Ausstellungen. (…) Eintritt gegen Spende / ohne Anmeldung.
Regie: Bernadette Van-Huy, The ADHD Muses, 2024, 68 Min., mit Tessa Gourin und Marika Thunder, Cinematography: Jaxon Ray, engl. Sprache / Regie: Maria Lassnig, Selfportrait, 1971, Österreich, USA, 4:30 Min., engl. Sprache
Info: Am Donnerstag, den 29. Januar, zeigen wir ab 19 Uhr als Vorfilm Maria Lassnigs Selfportrait (1971, 4:30 Min.) und im Anschluss The ADHD Muses (2024, 68 Min.) von der Künstlerin Bernadette Van-Huy, welche anwesend sein wird. Mit einer kurzen Einführung von Bernadette Van-Huy. Während Bernadette Van-Huy bei der Entwicklung ihres Films unter einer Schreibblockade litt und auf Inspiration wartete, stellte die Filmemacherin fest, dass alle Freundinnen, die sie vorhatte zu filmen, ihre sogenannten Musen, ADHS hatten. Sie stellte eine Verbindung zwischen ihren Musen – charismatische Mittelpunkte der Aufmerksamkeit – und dem allgemeinen Angriff auf unsere Aufmerksamkeitszentren her und nutzte ADHS als vorgetäuschtes Thema, um ihre Musen-Freundinnen in Interviews und improvisierten Aktivitäten auf der Grundlage dieser Gespräche zu involvieren und einen sog. Action-Dokumentarfilm zu drehen. Bernadette Van-Huy (*1970 in New York City, lebt in Hudson, NY) ist Mitbegründerin der seit 1994 bestehenden Künstlergruppe Bernadette Corporation. Seit 2018 ist sie außerdem als Solokünstlerin tätig, hauptsächlich als Autorin, Zeichnerin und Filmemacherin. (…) Eintritt frei / ohne Anmeldung.
Regie: Beatrice Minger, E.1027. Eileen Gray und das Haus am Meer, CH 2024, 89 Min.
Info: Ein Haus am Meer, das perfekte Glück. Die Designerin Eileen Gray hat sich diesen Traum erfüllt, als sie 1929 an der Côte d’Azur mit E.1027 eine Ikone der Moderne schuf. Beatrice Minger zaubert in ihrem Film (Schweiz 2024, 89 Min.) die wunderbare, lichterfüllte Atmosphere des Hauses an der Côte d’Azur regelrecht auf die Leinwand. Ein Muss für Architekturfans! (…) Kosten 8 € zzgl. 12 € Mindestverzehr im K+.
Sophia La Mela zeigt den SWR-Film Wanderarbeiter, Fremdarbeiter, Gastarbeiter, D 1989, 26 Min.
Info: »Letztes Jahr, bei einem Besuch meiner Tanten, Onkel, Cousins und Cousinen in Friedrichshafen, stellte ich ihnen Fragen: Wann genau ist Nonno nach Deutschland zum Arbeiten gekommen, Zio? Wie war dein Leben auf Sizilien, Zia? Bei schwäbischen Spätzle kramte mein Onkel eine DVD hervor, von der mir zuvor noch niemand erzählt hatte. Ein Teil der Geschichte unserer Familie kommt in diesem Film über „die Italiener in Friedrichshafen“ vor. Und das gleich aus Perspektive dreier Generationen: meines Cousins, meiner Tante und meiner Nonni. Nonno sah und hörte ich in diesem Moment zum ersten Mal in Bewegung. Er war ein Jahr vor meiner Geburt gestorben. Diesen Film möchte ich mit euch teilen, da er weit mehr ist als eine Erinnerung unsere Familie. Der Film ist eine zeitgeschichtliche Quelle, wie damals über italienisches Leben und die Geschichte italienischer Arbeiter*innen und ihre Familien berichtet wurde.« – Sophia La Mela ist Tochter von Eltern mit italienischer und polnischer Migrationsgeschichte. (…) Eintritt frei / keine Anmeldung erforderlich.
Cosima Santoro, Nuria Cafaro
Info: Aufbauend auf dem WDR-Dokumentarfilm Eine Kölner Familie aus den 1970er Jahren, in dem unter anderem der Aktivismus junger italienischer Frauen in Köln gegen überteuerte Mieten und schlechte Wohnbedingungen gezeigt werden, zeigen wir spätere Filmarbeiten einer der Protagonistinnen der WDR-Doku. Mit Vitas Alphabet der Filmemacherin Cosima Santoro rückt neben der Fremddarstellung auch die Selbstdarstellung des Lebens italienischer Migrantinnen in der Bundesrepublik in den Fokus. Es folgt ein Gespräch mit Cosima Santoro über ihre filmische Arbeit, über Fremd- und Selbstwahrnehmung, über historische Kämpfe, deren Aktualität und die Notwendigkeit eine Sprache zu finden. (…) Eintritt frei / keine Anmeldung erforderlich.
Arthur, Boris Becker, Yves Bélorgey, Udi Cramsky, Bert Didillon, Georg Gartz, Karø Goldt, Robert Haiss, Angie Hiesl & Roland Kaiser, Andreas Keil, Christof Klute, Nora Langen, Carlotta Lösch-Will, Matthias Mayer, Gerd Mies, Thomas Neumann, Michael Nowottny, Christian Pilz, Wenzel Rehbach, Mathias Schäfer, Andreas Treutinger
Info: Rückschau / Vorschau / Editionen. Eröffnung der Gruppenausstellung ab 19 Uhr / Bereits ab 16 Uhr im Rahmen des Ebertplatz-Winterfestes geöffnet / Im Labor Kino: Dorian Gray – Trailer von Dora Cohnen / Screening Labor Jahresbilder – Best of 2025 / DJ-Set by Pinguin.
Regie: Ruben Östlund, 2017, 150 Min.
Info: Filmreihe zur Ausstellung Hans-Peter Feldmann. Kunstausstellung. (…) Ein satirisches Drama in der Welt des Kunstbetriebs: Christian, geschieden und Vater von zwei Kindern, arbeitet erfolgreich als Kurator in einem Museum für moderne Kunst. Sein Beruf bedeutet ihm viel. Auch die Reaktionen auf das neue Installationsprojekt The Square sind außerordentlich: Ein Quadrat wird auf dem Boden eines zufällig gewählten öffentlichen Ortes angelegt, und die Passanten, die das Quadrat betreten, sollen sich darin ausschließlich aufrecht, tolerant und verantwortungsbewusst verhalten – eine nicht immer einfache Aufgabe. Das Quadrat wird zum Sinnbild für Christians Geschichte. Denn als ihm sein Geld und sein Handy geklaut werden und er sich auf die Jagd nach dem Dieb begibt, verstrickt er sich in immer skurrilere und groteskere Situationen, die ihn seine eigenen moralischen Werte und sein Handeln in Frage stellen lassen. Ort: Bambi Filmstudio, Klosterstraße 78, 40211 Düsseldorf / Kosten 13 € / zum Ticketkauf →
Regie: Martin McDonagh, 2008, 105 Min.
Info: Filmreihe zur Ausstellung Hans-Peter Feldmann. Kunstausstellung. (…) Zwei Profikiller im Zwangsurlaub und das ausgerechnet im verschlafen Herzen Flanderns – Brügge. Des Einen Freud ist des Anderen Leid, denn während Ken sich auf Anhieb in die Stadt mit den verschlungenen Grachten und Museen verliebt, zieht es Ray eher in Bars, um etwas Dampf abzulassen, denn ihm stinkt die Stadt gehörig. Martin McDonaghs Krimikomödie ist ein wahres Feuerwerk an skurrilen Wendungen, Wort– und Spielwitz. Ort: Bambi Filmstudio, Klosterstraße 78, 40211 Düsseldorf / Kosten 13 € / zum Ticketkauf →