ArtJunk
No. 20—2026

GLASMOOG – Raum für Kunst & Diskurs

GLASMOOG Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) Danila Lipatov ArtJunk
Ausstellungsansicht: Danila Lipatov. Enchanted Island, GLASMOOG, Köln 2024/2025. Foto: Thomas Lambertz

Kunsthochschule für Medien Köln | Heumarkt 14
50667 Köln

Die Öffnungszeiten variieren je nach Ausstellung.

T +49 (0) 221-20 18 92 13

F +49 (0) 221-20 18 94 92 13

E

www.khm.de/glasmoog →

Facebook →

Instagram →

Exhibitions

I WAS THE NEW WORLD

Nicola Bläs, Elias Bodemer, Thilo Brämer, Konstantin Butz, Andreas Langfeld, Heike Ander, Elsa Ebeling, Miri Ian Gossing, Lina Sieckmann, Thea Kleinhempel, Henry Knickenberg, Felix Prangenberg, Thea Mantwill, Yiran Qi, Arne Schmitt, Andrzej Steinbach, Oliver Sieber, Katja Stuke, Emily Winkelsträter, Johannes Wohnseifer

Info: Die Ausstellung I WAS THE NEW WORLD widmet sich Momenten, Situationen und Räumen, die mit ganz unterschiedlichen sub-, pop- und gegenkulturellen Kontexten verbunden sind. Sie rücken Orte und Praktiken in den Fokus, die durch spontane Assoziation, persönliche Erinnerung, kollektive Geschichte, praktische Aneignung, spekulative Neuformulierung und vielfältige Prozesse der Transformation und Transgression geprägt sind. Idee und Konzept zu I WAS THE NEW WORLD entstanden in dem gleichnamigen Seminar von Konstantin Butz und Andreas Langfeld und wurden zusammen mit den teilnehmenden Studierenden und Heike Ander weiterentwickelt.

Glasmoog Thea Kleinhempel ArtJunk

To Hold What Breaks

Raika Er

Info: Wut als marginalisierte Emotion in gesellschaftlichen und politischen Verhältnissen bildet das inhaltliche Zentrum der Diplomausstellung von Raika Er. Die Arbeit To Hold What Breaks verortet Wut als marginalisierte Emotion in gesellschaftlichen und politischen Verhältnissen. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass Wut nicht für alle gleichermaßen legitim ist: Während sie bei privilegierten Personen häufig als Stärke oder Durchsetzungsfähigkeit gilt, wird sie bei FLINTA* und BIPOC pathologisiert, abgewertet oder als Bedrohung markiert. Wut ist demnach nicht nur ein individuelles Empfinden, sondern auch ein Ausdruck von Machtverhältnissen. In Anlehnung an Sara Ahmed wird Wut nicht als rein innerpsychischer Zustand verstanden, sondern als relationale Kraft, die zwischen Körpern, Normen und Bedeutungen zirkuliert. Öffnungszeiten: Mi–Sa, 14–19 Uhr.

Glasmoog Raika Er ArtJunk

Events

To Hold What Breaks

Do. — 28. Mai 2026 17:00 Uhr

Raika Er

Info: Wut als marginalisierte Emotion in gesellschaftlichen und politischen Verhältnissen bildet das inhaltliche Zentrum der Diplomausstellung von Raika Er. Die Arbeit To Hold What Breaks verortet Wut als marginalisierte Emotion in gesellschaftlichen und politischen Verhältnissen. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass Wut nicht für alle gleichermaßen legitim ist: Während sie bei privilegierten Personen häufig als Stärke oder Durchsetzungsfähigkeit gilt, wird sie bei FLINTA* und BIPOC pathologisiert, abgewertet oder als Bedrohung markiert. Wut ist demnach nicht nur ein individuelles Empfinden, sondern auch ein Ausdruck von Machtverhältnissen. In Anlehnung an Sara Ahmed wird Wut nicht als rein innerpsychischer Zustand verstanden, sondern als relationale Kraft, die zwischen Körpern, Normen und Bedeutungen zirkuliert. (…) 18 Uhr: Performance.

Glasmoog Raika Er ArtJunk