GLASMOOG – Raum für Kunst & Diskurs


Kunsthochschule für Medien Köln | Heumarkt 14
50667 Köln
Die Öffnungszeiten variieren je nach Ausstellung.
T +49 (0) 221-20 18 92 13
F +49 (0) 221-20 18 94 92 13
Exhibitions
Everything We Share Remains in Fumaroles
Linda Nasdalack & Hannah Senn
Info: In einer kollaborativen Arbeit erforscht das Künstlerinnenduo Linda Nasdalack und Hannah Senn ihre tiefgreifende, amorphe Verbindung durch Geh- und Atemmeditationen auf dem vulkanischen Terrain des aktiven Vesuvs. Der Vulkan und die Körper der Künstlerinnen werden dabei als lebendige, miteinander räsonierende Entitäten verstanden, die kontinuierlich Energie in ihren jeweils eigenen Rhythmen freisetzen. Die Spannung zwischen Ruhe und Zerstörung gestaltet Formen zwischenmenschlicher sowie mehr-als-menschlicher Beziehungen. Gehen, Aufsteigen, Atmen, Erschöpfung und Momente des Innehaltens bilden den Kern der Arbeit. Im Zentrum steht dabei verkörpertes Wissen, das aus physischer Erfahrung hervorgeht. Durch den Einsatz eines Geophons werden die sonst unhörbaren Vibrationen und unterirdischen Bewegungen des Vulkans innerhalb der Installation hörbar. (…) Öffnungszeiten: Montag–Samstag, 14–19 Uhr, nach Vereinbarung unter linda.nasdalack@khm.de →

Postures / Haltungen. Menschen des Centre Pompidou nach August Sander
Florian Ebner & Andreas Langfeld
Info: Eine Ausstellung des an der Kunsthochschule für Medien Köln lehrenden Fotografen Andreas Langfeld und dem am Centre Pompidou arbeitenden Fotokurator Florian Ebner. Wenn zwei Systeme zusammentreffen, entsteht Reibung, im besten Falle etwas Neues. Da gibt es auf der einen Seite eine herausragende fotografische Archivarbeit, August Sanders Menschen des 20. Jahrhundert, die vor 100 Jahren ihren Ausgang genommen hat. Da steht auf der anderen Seite eine der größten europäischen Kulturinstitutionen, das Pariser Centre Pompidou, in dem etwa 2.000 Menschen arbeiten und das im kommenden Jahr 50 Jahre alt wird. Den Ausgangspunkt der gezeigten Arbeit bildet das Scheitern eines Buchprojekts zu Sander am Centre Pompidou. Als Reaktion auf verwehrte Fotografien des Kölner Fotografen entstand der Plan, die Idee seines Porträtatlas in die heutige Zeit zu überführen und auf seine soziale Relevanz zu testen. Als umfangreiches kollektives Porträt konzipiert, zeigen alle Fotografien dieser Ausstellung Menschen, die einen Bezug zum Centre Pompidou haben, ob sie dort arbeiten oder forschen und lernen, Kunst produzieren oder in seinem Schatten leben.








