ArtJunk
No. 39—2026

Fünfundvierzigsekunden

Fünfundvierzigsekunden 45" Köln Tobias Abel ArtJunk

Melchiorstr. 29 | Erdgeschoss
50670 Köln

Geöffnet nach Vereinbarung

T +49 (0) 178-721 21 97

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Exhibitions

Malerei

Tobias Abel

Info: Das Atelier von Tobias Abel mit seinem grau gestrichenen Holzdielenboden und den reinweißen Wänden wirkt wie eine Zelle. Auch die Inneneinrichtung beschränkt sich auf ein Minimum: Tisch, Stuhl, Bücherregal, eine einfach gestaltete Kommode aus Tischlerplatte. Im ersten, nur mit Tisch und Rechner ausgestatteten Raum werden analoge und digitale Projekte platziert, zum ersten Mal in den Raum eingefügt. Der zweite, ebenso spartanische Raum dient als Lager mit Archiv aus Katalogen, Sammelordnern, Schachteln. Die Ökonomie der Atelierräume und die dort spürbare Arbeitsdisziplin sind Bedingung für die Entstehung von Abels Œuvre. In seiner meisterlich-handwerklichen Arbeit scheint es vorrangig um Form, Dimension und Farbsystematik zu gehen. Bei näherer Anschauung zeigt sich eine weitere Ebene. Die gemalten Flächen wirken mal strukturiert, mal opak, mal metallisch. Der Farbauftrag und die Malmethode sind sichtbar. Die Konstruktion (Dimension) in Licht und Raum wird so zum Träger einer Haut. Abels Vorgehen verweist damit auf die poetische Tradition der Malerei. Die sorgfältige Entstehung (in der Zeit) und die asketische Präsentation (im Raum) stimulieren aber gleichzeitig ein Reset der sinnlichen Wahrnehmung im aktuellen Kontext. Durch die räumliche Trennung von Haut und Form in den Räumen von Fünfundvierzigsekunden ergibt sich eine Didaktik der Wahrnehmung. Der Künstler Tobias Abel erinnert an den Maler Fra Angelico: die Klosterzelle als Atelier, um das Motiv in die Fläche hineinzubeten. (…) Besichtigung nach tel. Vereinbarung unter +49 (0) 178-721 21 97.

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Events

Malerei

Sa. — 3. Oktober 2026 15:00—23:00 Uhr

Tobias Abel

Info: Das Atelier von Tobias Abel mit seinem grau gestrichenen Holzdielenboden und den reinweißen Wänden wirkt wie eine Zelle. Auch die Inneneinrichtung beschränkt sich auf ein Minimum: Tisch, Stuhl, Bücherregal, eine einfach gestaltete Kommode aus Tischlerplatte. Im ersten, nur mit Tisch und Rechner ausgestatteten Raum werden analoge und digitale Projekte platziert, zum ersten Mal in den Raum eingefügt. Der zweite, ebenso spartanische Raum dient als Lager mit Archiv aus Katalogen, Sammelordnern, Schachteln. Die Ökonomie der Atelierräume und die dort spürbare Arbeitsdisziplin sind Bedingung für die Entstehung von Abels Œuvre. In seiner meisterlich-handwerklichen Arbeit scheint es vorrangig um Form, Dimension und Farbsystematik zu gehen. Bei näherer Anschauung zeigt sich eine weitere Ebene. Die gemalten Flächen wirken mal strukturiert, mal opak, mal metallisch. Der Farbauftrag und die Malmethode sind sichtbar. Die Konstruktion (Dimension) in Licht und Raum wird so zum Träger einer Haut. Abels Vorgehen verweist damit auf die poetische Tradition der Malerei. Die sorgfältige Entstehung (in der Zeit) und die asketische Präsentation (im Raum) stimulieren aber gleichzeitig ein Reset der sinnlichen Wahrnehmung im aktuellen Kontext. Durch die räumliche Trennung von Haut und Form in den Räumen von Fünfundvierzigsekunden ergibt sich eine Didaktik der Wahrnehmung. Der Künstler Tobias Abel erinnert an den Maler Fra Angelico: die Klosterzelle als Atelier, um das Motiv in die Fläche hineinzubeten. (…)

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Malerei

So. — 11. Oktober 2026 15:00—18:00 Uhr

Tobias Abel

Info: Das Atelier von Tobias Abel mit seinem grau gestrichenen Holzdielenboden und den reinweißen Wänden wirkt wie eine Zelle. Auch die Inneneinrichtung beschränkt sich auf ein Minimum: Tisch, Stuhl, Bücherregal, eine einfach gestaltete Kommode aus Tischlerplatte. Im ersten, nur mit Tisch und Rechner ausgestatteten Raum werden analoge und digitale Projekte platziert, zum ersten Mal in den Raum eingefügt. Der zweite, ebenso spartanische Raum dient als Lager mit Archiv aus Katalogen, Sammelordnern, Schachteln. Die Ökonomie der Atelierräume und die dort spürbare Arbeitsdisziplin sind Bedingung für die Entstehung von Abels Œuvre. In seiner meisterlich-handwerklichen Arbeit scheint es vorrangig um Form, Dimension und Farbsystematik zu gehen. Bei näherer Anschauung zeigt sich eine weitere Ebene. Die gemalten Flächen wirken mal strukturiert, mal opak, mal metallisch. Der Farbauftrag und die Malmethode sind sichtbar. Die Konstruktion (Dimension) in Licht und Raum wird so zum Träger einer Haut. Abels Vorgehen verweist damit auf die poetische Tradition der Malerei. Die sorgfältige Entstehung (in der Zeit) und die asketische Präsentation (im Raum) stimulieren aber gleichzeitig ein Reset der sinnlichen Wahrnehmung im aktuellen Kontext. Durch die räumliche Trennung von Haut und Form in den Räumen von Fünfundvierzigsekunden ergibt sich eine Didaktik der Wahrnehmung. Der Künstler Tobias Abel erinnert an den Maler Fra Angelico: die Klosterzelle als Atelier, um das Motiv in die Fläche hineinzubeten. (…)

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