Filmwerkstatt Düsseldorf


Birkenstr. 47 (Innenhof)
40233 Düsseldorf
Mo–Do: 10–13 Uhr
Mo, Mi, Do: 14–16 Uhr
T +49 (0) 211-40 80 701
E mail@filmwerkstatt-duesseldorf.de
Events
Jubiläum: 50 Jahre Filmwerkstatt
Ausstellung Film -klasse -gruppe -werkstatt mit Filmen von AGZ, Alisa Berger, Catherina Cramer & Giulietta Ockenfuss, Elke Jonigkeit, Moritz Krauth, Shoko Matsuyama, Lutz Mommartz, Rolf Neddermann, Jasmin Preiss, Maximilian Klemens Sänger, José Pablo Estrada Torrescano u.a. / Konzerte von Decha, Slideshow (Vault Sessions), Herrmann / DJ-Sets von Kaspar van de Water, Linda Skellington
Info: Wenn die Filmwerkstatt Düsseldorf in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen feiert, blickt sie auf eine wechselvolle Geschichte zurück, die, wie viele in dieser Stadt, in der Kunstakademie ihren Anfang nahm. Ihre Wurzeln reichen bis 1970 zurück, als auf Einladung von Hartmut Kaminski der dänische Filmemacher Ole John Povlsen an die Kunstakademie kam und dort eine Filmklasse einrichtete. Zu seinen Schüler*innen gehörten u.a. Astrid Heibach, Candida Höfer, Hartmut Kaminski, Erinna König und Katharina Sieverding. Ein Jahr später gründete er mit einer Gruppe von Studierenden um Kaminski die Filmgruppe Düsseldorf – darunter Lutz Mommartz, Jürgen Kuhfuß und Rainer Komers. Mit der Veranstaltung Film KRITISCH in der Kunsthalle Düsseldorf setzte die Gruppe 1971 ein erstes öffentliches Zeichen. (…) Die Ausstellung Film -klasse -gruppe -werkstatt zeigt eine Auswahl von Arbeiten, die in den vergangenen 50 Jahren in der Filmwerkstatt entstanden sind. Hinzu kommen zwei Filme aus der Filmklasse von 1972 sowie Der gerechte Krieg 1525 aus dem Jahr 1975, nach dessen Produktion die Filmwerkstatt in ihrer heutigen Form entstand. Begleitet wird der Tag von einem musikalischen Programm auf der Terrasse.

Filmfestival: / UNCUT AWARD 2026
Filmwettbewerb für One-Take-Kurzfilme von jungen Filmemacher*innen
Info: Der vom FilmClub der Jungen Filmwerkstatt Düsseldorf veranstaltete / UNCUT AWARD ist ein Filmwettbewerb für One-Take-Kurzfilme von jungen Filmemacher*innen zwischen 16 und 26 Jahren. Das Prinzip: ohne einen einzigen Schnitt gedreht, wird die gesamte Handlung in einer durchgehenden Einstellung festgehalten. Eingereicht werden können Filme von 1 bis 10 Minuten Länge. Alle Genres und Themen sind erlaubt – Hauptsache: No cuts! Eine kostenfreie Einreichung ist noch bis zum 30. September 2026 möglich. Alle eingereichten Filme werden gezeigt. Das Festival-Screening der fertigen Arbeiten findet am Abend des 10. Oktober statt. Im Kino der Filmwerkstatt Düsseldorf werden alle eingereichten Videos aus dem Wettbewerb präsentiert. Neben der Vergabe von Jury- und Publikumspreisen bleibt genügend Zeit zum Netzwerken, für Musik und zum Feiern.

Vortrag von Pascal Rudolph: Musik in den Filmen Lars von Triers
Pascal Rudolph (Vertretungsprofessor für Medienästhetik mit Schwerpunkt Musik, Universität zu Köln)
Info: Weltuntergang zu Wagners Tristan und Isolde, eine zum Tode verurteilte Björk, die am Galgen singt, Bachs Orgelmusik als Erklärung für Hypersexualität: In Lars von Triers Filmen erklingt hauptsächlich Musik, die es bereits vor den Filmen gab. Einerseits besitzt solche präexistente Musik ein ausgeprägtes Eigenleben, andererseits entsteht aus der filmischen Aneignung etwas Neues. Am Beispiel eines der einflussreichsten Regisseure der Gegenwart untersucht diese Video-Lecture, wie Filmschaffende Musik adaptieren und wie dadurch Bedeutungen und Wirkungen entstehen. Dabei gewähren unveröffentlichtes Produktionsmaterial, Insider-Interviews und zahlreiche Filmbeispiele einen exklusiven Einblick in die Arbeit bei Lars von Triers Filmprojekten – und in filmmusikalische Gestaltungsprozesse ganz allgemein. Pascal Rudolph ist Vertretungsprofessor für Medienästhetik mit Schwerpunkt Musik an der Universität zu Köln. Er forscht und lehrt an der Schnittstelle von Musik, Medien und Popkultur. Seine Forschung wurde national und international ausgezeichnet.

LIQUIDFUTURES
Info: An diesem Abend wird die Filmwerkstatt zur Musik- und Projektionsbühne. Analoge Live-Visuals, die in der vorangegangenen Projektwoche von jungen Erwachsenen unter der Leitung der Medienkünstler*innen Miri Ian Gossing und Felix Bartke produziert wurden, verschmelzen mit der Musik eines elektronischen Live-Acts und einer Band aus Düsseldorf/Köln zu einer multimedialen Show. Im Sinne des Expanded Cinema lassen Super-8-Filme, Dia- und Overheadprojektionen fließende Bildwelten zwischen Licht, Farbe und Bewegung entstehen. Live erzeugt, folgen die Projektionen unmittelbar der Musik. Im Zentrum stehen utopische und dystopische Zukunftsvisionen, die in Bild und Sprache künstlerisch übersetzt werden.








