ArtJunk
No. 18—2026

Zwischenzeichen

Künstlerverein Malkasten

Florian Fausch

Info: Wie stellt man das pulsierende Leben einer Stadt dar? Wie fängt man deren Atmosphäre ein? Der Schweizer Maler Florian Fausch hat dafür seine ganz eigene Bildsprache gefunden. Seine Bilder irritieren unsere Begriffe von Raum, Architektur und Körper und führen die Koordinaten unserer Wahrnehmung in die Irre. Florian Fauschs Bilder lassen sich räumlich in einer klassischen Perspektive lesen. Aber sie sind vieldeutig, weil auf ihnen mehrere Ebenen der Wahrnehmung sich überlagern und Räume und Körper ineinander übergehen. Man erkennt architektonische Elemente, klar konturierte geometrische Formen und meint Dächer, Fassaden oder Fenster zu sehen. Aber undefinierte Farbflächen und gestischen Setzungen, die sich eben nicht so einfach erklären lassen, öffnen die Komposition über das Gegenständlich benennbare hinaus. Gegenständliches und Abstraktes treten bei Florian Fausch in einen ausbalancierten Dialog. (…) Thomas Kalau, stellvertretender Generalkonsul der Schweiz, wird ein Grußwort zur Eröffnung sprechen. Ort: Jacobihaus.

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