ArtJunk
No. 39—2026

Was für Blumen

Stiftung Insel Hombroich

Ingrid Gossner, Ulrike Hasselbach-Kötting, Maja Majer Wallat, Kaoli Mashio, Anna M’Barek, Elisabeth Mühlen, Sumiko Naganuma, Sophia Pechau, Susanne Schmidt, Zhou Yinchen

Info: Pflanzen umgeben uns täglich, doch das Bild, das wir von ihnen haben, ist selten allumfassend. Es ist geprägt von Sehnsüchten, Kulturen und den Naturwissenschaften. In den Räumen des Siza-Pavillons auf der Raketenstation Hombroich zeigen zehn Künstlerinnen ihre persönlichen Perspektiven auf das Sujet. Jedes Bild, jede Skulptur, jede Zeichnung in dieser Ausstellung befasst sich mit den vermeintlich vertrauten Vegetationswelten. Die Werke sind weder bloße Dekoration noch wissenschaftliche Anschauungsobjekte. Sie sind Zeugnisse einer neugierigen Hingabe der Künstlerinnen an die Beobachtung der Natur. Das Künstliche und das Natürliche, die beiden Erscheinungen der Umwelt, bedingen einander so sehr, dass das eine ohne das andere nicht denkbar ist. Dennoch werden sie sich nie in die Formel eines Begriffs zwingen lassen. So sinngemäß Karl Nierendorf bereits vor 100 Jahren im Vorwort des Klassikers Urformen der Kunst von Karl Bloßfeld. In der Ausstellung werden die Bilder zum aktiven Gegenüber, an dem wir unsere eigene Existenz, Sehnsüchte und die Brüche der modernen Welt spiegeln. Ort: Siza-Pavillon, Raketenstation / Öffnungszeiten: Samstag–Sonntag, 12–17 Uhr.

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