Verschwebungen
Galerie Haus SchlangeneckIrene Weingartner
Info: Mit Verschwebungen zeigen wir die dritte Einzelausstellung von Irene Weingartner und führen die kontinuierliche Auseinandersetzung mit ihrem vielschichtigen Werk fort. Weingartner versteht Zeichnung als sensible Form der Welt- und Selbstvermessung. In einer stillen, hochkonzentrierten Praxis wird der eigene Körper zum Resonanzraum, der innere wie äußere Impulse unmittelbar in Linie übersetzt. Aus ihren über Jahre entwickelten seismographischen Aufzeichnungen entstehen fein vernetzte Liniengefüge, die sich verdichten, überlagern und zunehmend in den Raum ausgreifen. Die Ausstellung vereint neue Arbeiten aus verschiedenen Werkserien, die aus diesen Aufzeichnungen hervorgehen und sich gegenseitig bedingen. Ein zentrales Werk ist das wandgreifende Cut-out Modell – 3 Ansichten in Perspektive, das zwischen Zwei- und Dreidimensionalität changiert und je nach Lichteinfall in stetiger Veränderung erscheint. Ergänzt wird die Präsentation durch Spaces – Aquarelle, die Räume verschachteln und kippen – sowie durch kleinere Zeichnungen, die Konstellationen, Felder und Rotationen sichtbar machen. Viele Arbeiten sind schwebend montiert und reagieren sensibel auf Licht und Standpunkt. So entstehen fragile Ordnungen in Bewegung: Verschwebungen.








