Mit-Werden
Kunstmuseum BonnAki Inomata
Info: Aki Inomata (*1983 Tokio, lebt und arbeitet in Tokio) versteht ihre Werke als Brücke des Mit-Werdens zwischen Menschen und anderen Lebewesen. Dazu kooperiert sie mit verschiedenen nicht-menschlichen Organismen. Nach Ausstellungen im MoMA, New York, dem Musée d’arts de Nantes und dem National Museum of Modern Art, Kyoto, werden INOMATAS Arbeiten nun erstmals in einem Museum in Deutschland präsentiert. Dafür wird die Künstlerin mit drei Werkserien aus den vergangenen Jahren einen Sammlungsraum des Kunstmuseums bespielen: In ihrer 2009 begonnenen Serie Why Not Hand Over a »Shelter« to Hermit Crabs? bietet die Künstlerin Einsiedlerkrebsen 3D-gedruckte Schneckenhäuser an, auf deren Oberseite sie Gebäude verschiedenster Städte ergänzt. Sie erinnert uns mit dieser Serie nicht nur an die Verbindung und das Mit-Werden von Mensch, Tier und Technologie, sondern stellt auch Fragen nach Umweltveränderungen, der Bedeutung von Heimat und Nationalität sowie den Folgen von Vertreibung und Flucht. (…) Parallel eröffnet die Ausstellung ZOOM IN: Hito Steyerl. Animal Spirits.








