Das Sichtbare und das Wahrgenommene
the poolMartin Gerwers, Wonkun Jun
Info: Diese Ausstellung versteht die Dimension von Arbeiten nicht als festgelegt. Ein künstlerischer Ansatz, der überwiegend aus dreidimensionalen Arbeiten hervorgegangen ist und dennoch kontinuierlich im Zweidimensionalen arbeitet, trifft auf eine Praxis, die von der Malerei ausgeht und sich in den Raum ausdehnt. Im Mittelpunkt steht nicht die Unterscheidung der Medien, sondern die Frage, was sichtbar ist und wie Wahrnehmung entsteht. Beide Positionen verwenden Farbe und Form als wesentliche Elemente, ohne deren Bedeutung erklärend festzulegen. Farbe und Form verlangen kein unmittelbares Verständnis, sondern fungieren als Orte, an denen Blick und Wahrnehmung verweilen. Sie sind keine Mittel des Zeigens, sondern Bedingungen dafür, dass Wahrnehmung überhaupt entsteht. Das Sichtbare wird zunächst durch Form und Material erkannt, das Wahrgenommene jedoch entsteht durch die Position des Betrachters, durch Zeit, Licht, Raum und sinnliche Erfahrung. (…)








