ArtJunk
No. 24—2026

REHBEIN GALERIE

Thomas Rehbein Galerie Köln ArtJunk

Große Brinkgasse 31
50672 Köln

Di–Sa: 11–18 Uhr

T +49 (0) 221-310 10 00

F +49 (0) 221-310 10 03

E

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Exhibitions

Beauty of the Lie

François Jacob

Info: François Jacob trägt Malerei wie ein Gefühl durch Leinwände hindurch, in denen stets ein episches Moment eingeschrieben ist. Doch während zuvor das Sujet selbst dieses Epische bestimmte, zieht es sich nun zunehmend zurück zugunsten einer konzentrierten Auseinandersetzung mit den Bedingungen des Bildes und der Malerei selbst. Das Dargestellte bleibt präsent, verliert jedoch an Eindeutigkeit. Figuren, Räume und Situationen erscheinen weniger als narrative Setzungen denn als Stellvertretende; als Ausgangspunkte malerischer Entscheidungen. Farbe, Fläche und Komposition lösen sich partiell vom Gegenstand und beginnen, ein Eigenleben zu entwickeln. Besonders deutlich wird dies im Umgang mit Farbe. Sie hält sich nicht mehr an die Grenzen der Form, sondern tritt aus ihr heraus, verschiebt Konturen und überlagert Ebenen. Harte Kanten stehen neben diffusen Übergängen. Es entstehen Bildräume, die weniger kohärent erscheinen als vielmehr gefaltet, gegeneinander verschoben oder ineinander geschichtet. Darin klingt eine Nähe zur Collage an, ohne dass das Medium selbst verlassen wird.

Events

Beauty of the Lie

Fr. — 12. Juni 2026 18:00—21:00 Uhr

François Jacob

Info: François Jacob trägt Malerei wie ein Gefühl durch Leinwände hindurch, in denen stets ein episches Moment eingeschrieben ist. Doch während zuvor das Sujet selbst dieses Epische bestimmte, zieht es sich nun zunehmend zurück zugunsten einer konzentrierten Auseinandersetzung mit den Bedingungen des Bildes und der Malerei selbst. Das Dargestellte bleibt präsent, verliert jedoch an Eindeutigkeit. Figuren, Räume und Situationen erscheinen weniger als narrative Setzungen denn als Stellvertretende; als Ausgangspunkte malerischer Entscheidungen. Farbe, Fläche und Komposition lösen sich partiell vom Gegenstand und beginnen, ein Eigenleben zu entwickeln. Besonders deutlich wird dies im Umgang mit Farbe. Sie hält sich nicht mehr an die Grenzen der Form, sondern tritt aus ihr heraus, verschiebt Konturen und überlagert Ebenen. Harte Kanten stehen neben diffusen Übergängen. Es entstehen Bildräume, die weniger kohärent erscheinen als vielmehr gefaltet, gegeneinander verschoben oder ineinander geschichtet. Darin klingt eine Nähe zur Collage an, ohne dass das Medium selbst verlassen wird.

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