REHBEIN GALERIE


Große Brinkgasse 31
50672 Köln
Di–Sa: 11–18 Uhr
T +49 (0) 221-310 10 00
F +49 (0) 221-310 10 03
Exhibitions
Guter Hoffnung
Stephan Melzl
Info: In einigen der neuen Bilder von Stephan Melzl finden bauchige Formen von Vasen ihre Entsprechung in den Körpermitten von Frauenfiguren, während die Gefäße selbst beinahe körperhafte Züge annehmen. Zwischen beidem entsteht eine Verschiebung, in der die Grenze von Form und Inhalt – äußerer Erscheinung und dem, was diese in sich trägt – Durchlässigkeit erlangt. Dinge und Körper behaupten sich als eigenständige Erscheinungen und sind doch niemals unabhängig von den Beziehungen, in die sie gesetzt werden. Was sie beinhalten, entsteht nicht zuletzt aus ihrem Verhältnis zueinander. Melzls Malerei entspringt dem Gegeneinander, Miteinander und Nebeneinander. Wie beim Schach. Auch dort ergibt sich die Rolle einer Spielfigur zwar aus ihrer eigenen Form und ihren spezifischen Möglichkeiten, wirksam wird sie jedoch erst in Relation zu den anderen Figuren und zu den Konsequenzen eines jeden Zuges. Einige Bildtitel in der Ausstellung sind dem Schach entlehnt. (…)

Der Raum … der entsteht
Gerd Bonfert, Heinz Breloh, Andreas Gefeller, Peter Tollens
Info: REHBEIN Galerie freut sich, eine Gruppenausstellung mit Heinz Breloh, Andreas Gefeller, Gerd Bonfert und Peter Tollens anzukündigen. Im Zusammenspiel dieser vier künstlerischen Positionen rückt das Thema Raum in den Mittelpunkt. Die unterschiedlichen künstlerischen Perspektiven eröffnen einen vielschichtigen Dialog über Raum als ästhetische und konzeptuelle Kategorie. Dabei wird Raum nicht als statische Gegebenheit verstanden, sondern als relationale Struktur: als Setzung, als Bewegung, als Abdruck, Konstruktion und Differenz. Ausgehend von einem erweiterten Raumbegriff, der sich zwischen phänomenologischer Erfahrung und materieller Einschreibung bewegt, zeigt die Ausstellung eine Folge von Situationen, in denen Raum weniger dargestellt als hervorgebracht wird. Wahrnehmung erscheint hier nicht als passiver Vorgang, sondern als aktive, stets verschobene Relation zwischen Innen und Außen, Nähe und Distanz, Fläche und Tiefe. Das Ausstellungskonzept begreift Raum nicht als Hintergrund der Werke, sondern als deren eigentliche Bedingung. Als etwas, das sich zwischen den Arbeiten entfaltet und sowohl die Betrachtenden selbst, den inneren Raum der Werke, als auch den sie umgebenden in diese Konstellation einschreibt. Zwischen Video, Skulptur, Fotografie und Malerei wird in der Gegenüberstellung der Positionen deutlich, dass Raum kein medialer Faktor ist, sondern eine Instanz, die umgreifend ist, und der individuelle Faktoren zugrunde liegen können. Die Ausstellung versteht sich als Kooperation unterschiedlicher Medien, deren Inhalte, in Bezug auf den Umgang mit Raum, ähnliche Ansätze haben. (…)

Circumspectio
Heinz Breloh – kuratiert von Katie Eva Gaj
Info: Köln war für Heinz Breloh (1940 Hilden–2001 Köln) Ausgangspunkt seiner künstlerischen Entwicklung. Seit Beginn der 1970er-Jahre war er Teil einer experimentellen Kölner Kunstszene, die neue Formen der künstlerischen Praxis und Vermittlung erprobte. Als Mitbegründer der Zeitschrift nummer und des Ausstellungsforums depot prägte Breloh diesen Aufbruch aktiv mit und trug zur Entwicklung Kölns als international bedeutendem Kunststandort bei. Zur Zeit der diesjährigen Art Cologne bringt die Ausstellung Circumspectio sein Werk zurück in den öffentlichen Raum der Stadt und macht seine zentrale Position innerhalb der Kölner Kunstgeschichte erneut sichtbar. Gezeigt werden ausschließlich Skulpturen, die während seiner Kölner Jahren entstanden sind. Der Titel Circumspectio, lateinisch für das Betrachten von verschiedenen Seiten, verweist auf Brelohs bildhauerische Arbeitsweise und formuliert zugleich das kuratorische Konzept. In seinen plastischen Arbeiten wird der Körper selbst durch unmittelbaren Kontakt zum Werkzeug. Der Bildhauer formte das Material mit seinem gesamten Körper, dessen Ausdehnung im Raum die Grenzen der Plastik bestimmte. Die Skulptur lässt sich so als Negativform seiner Bewegungen begreifen, als Spur einer körperlichen Handlung im Raum, die sich ihrerseits erst in der Bewegung und das Werk erschließt. Die Ausstellung überträgt diesen Gedanken: Brelohs Skulpturen erscheinen grafisch freigestellt vor monochromen Farbflächen sowie aus unterschiedlichen Blickwinkeln auf verschiedenen Trägern im und um den Bahnhof Köln Messe/Deutz. Erst in der Bewegung durch Passagen, Treppenaufgänge, Bahnsteige und Bahnhofsvorplatz fügen sich einzelne Perspektiven zur Vorstellung eines plastischen Körpers zusammen. Während Breloh die Skulptur im Schaffensprozess umrundete und durch den Einsatz seines gesamten Körpers formte, kehrt sich dieses Verhältnis hier gewissermaßen um. Die Betrachter*innen sind im Transit, während sich ihnen das Werk in wechselnden Ansichten Schritt für Schritt erschließt. (…) Ort: Bahnhof Köln Messe/Deutz, Ottoplatz 7, 50679 Köln.

Events
Der Raum … der entsteht
Gerd Bonfert, Heinz Breloh, Andreas Gefeller, Peter Tollens
Info: REHBEIN Galerie freut sich, eine Gruppenausstellung mit Heinz Breloh, Andreas Gefeller, Gerd Bonfert und Peter Tollens anzukündigen. Im Zusammenspiel dieser vier künstlerischen Positionen rückt das Thema Raum in den Mittelpunkt. Die unterschiedlichen künstlerischen Perspektiven eröffnen einen vielschichtigen Dialog über Raum als ästhetische und konzeptuelle Kategorie. Dabei wird Raum nicht als statische Gegebenheit verstanden, sondern als relationale Struktur: als Setzung, als Bewegung, als Abdruck, Konstruktion und Differenz. Ausgehend von einem erweiterten Raumbegriff, der sich zwischen phänomenologischer Erfahrung und materieller Einschreibung bewegt, zeigt die Ausstellung eine Folge von Situationen, in denen Raum weniger dargestellt als hervorgebracht wird. Wahrnehmung erscheint hier nicht als passiver Vorgang, sondern als aktive, stets verschobene Relation zwischen Innen und Außen, Nähe und Distanz, Fläche und Tiefe. Das Ausstellungskonzept begreift Raum nicht als Hintergrund der Werke, sondern als deren eigentliche Bedingung. Als etwas, das sich zwischen den Arbeiten entfaltet und sowohl die Betrachtenden selbst, den inneren Raum der Werke, als auch den sie umgebenden in diese Konstellation einschreibt. Zwischen Video, Skulptur, Fotografie und Malerei wird in der Gegenüberstellung der Positionen deutlich, dass Raum kein medialer Faktor ist, sondern eine Instanz, die umgreifend ist, und der individuelle Faktoren zugrunde liegen können. Die Ausstellung versteht sich als Kooperation unterschiedlicher Medien, deren Inhalte, in Bezug auf den Umgang mit Raum, ähnliche Ansätze haben. (…)








