Sies + Höke


Poststr. 2 & 3
40213 Düsseldorf
Orangeriestr. 6
40213 Düsseldorf
Mo–Fr: 10–18:30 Uhr
T +49 (0) 211-301 43 60
F +49 (0) 211-30 14 36 29
Exhibitions
Into the Blue
Marcel Dzama
Info: Mit Into the Blue (Ins Blaue) lädt Marcel Dzama die Betrachter*innen dazu ein, die Welt anders zu sehen, ja, er beschwört sie geradezu. In den Arbeiten des Künstlers sind Blau und Wasser nicht lediglich Elemente der Landschaft; vielmehr werden sie zu einer Art, die Welt wahrzunehmen, zu einem Blick des Wassers, um mit Gaston Bachelard zu sprechen: zu einer Weise des Sehens, Träumens und Denkens. Wenn sich blaues Wasser durch diese Ausstellung und, allgemeiner, durch einen großen Teil von Dzamas Werk zieht, dann auch deshalb, weil es zutiefst mit Träumen, Vorstellungskraft und Kontemplation verbunden ist. Für Bachelard, der schrieb, ein Tropfen Wasser genügt, um eine Welt zu erschaffen, spiegelt Wasser die Welt nicht nur wider; es ist zugleich Quelle von Erfindung, Schöpfung und Verwandlung. Wasser löst die Gewissheiten der Wirklichkeit auf und gibt den Träumen Raum. Eben diese Bewegung scheint Dzamas Werk zu beleben. In seinen Zeichnungen und Gemälden schafft er kleine theatrale Szenen, in denen unsere vertraute Welt auf subtile Weise verzerrt und sanft aus dem Gleichgewicht gebracht wird und sich in ein nächtliches Universum verwandelt, das zwischen Geborgenheit und Unbehagen oszilliert.

The Virtues of Hesitation
Christiana Soulou
Info: Das Werk Christiana Soulous beruht auf der Entpersonalisierung der Künstlerin sowie auf dem Verschwinden der klassischen und konventionellen Darstellung von Subjekt und Form. Sie versteht den künstlerischen Akt als eine Frage des Denkens, wobei sich ihr Werk durch eine Klarheit auszeichnet, die daraus entsteht, dass sie sich von jedem Verfahren löst, das seine einzelnen Elemente einem vorgegebenen formalen Rahmen unterwirft. Ihr künstlerischer Ansatz verzichtet somit auf jede Angleichung oder Verschmelzung von Bestandteilen zu einem Ganzen, die das Werk auf ein rationales Konzept oder ein idealisiertes, von äußeren Gesetzmäßigkeiten und vorgefassten Vorstellungen bestimmtes Modell reduziert. Stattdessen folgt ihre Arbeit einer induktiven Methode, bei der sich die formale Struktur des Kunstwerks entsprechend der Entwicklung seiner einzelnen Bestandteile herausbildet. In ihrem Ansatz bildet jeder Bestandteil des Werks keinen Abschluss, sondern erzeugt eine Antwort und schafft so einen unendlichen Raum innerhalb seiner eigenen Substanz. Ort: Caprii, Orangeriestr. 6, 40213 Düsseldorf.








