ArtJunk
No. 25—2022

Sammlung Philara

Sammlung Philara Bronner ArtJunk Düsseldorf

Birkenstr. 47
40233 Düsseldorf

Fr: 14–20 Uhr
Sa–So: 14–18 Uhr

T +49 (0) 211-24 86 27 21

E

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Exhibitions

Adjustable Monuments

Azra Akšamija, Maximiliane Baumgartner & Alex Wissel (in Kooperation mit Madeleine Bernstorff, Ewa Einhorn & Karolin Meunier, Timo Feldhaus), Black Quantum Futurism, Danielle Brathwaite-Shirley, Zuzanna Czebatul (in Kooperation mit Lazaro Rincón, Léa Mainguy, Jullie Bijoux, Zoé Couppé, Natália Drevenáková, Kristýna Gajdošová, Yuliya Herhalava, Marie Olšáková, Samuel Stano, Marie Zandálková), Aleksandra Domanović & Michael Blum, Petrit Halilaj, Ayrson Heráclito, Ülkü Süngün

Info: Mit neun Positionen internationaler Künstler*innen und Künstler*innen-Kollektive, zeigt Adjustable Monuments Aspekte einer zeitgemäßen und zukunftsfähigen Erinnerungskultur. Welche Formen der Erinnerung braucht die Zukunft? Ausgehend von Konflikten rund um unsere Erinnerungskultur erleben wir zurzeit in verschiedenen Teilen der Welt eine Neubewertung sogenannter Denkmäler. In diesem Kontext stellt die Gruppenausstellung Adjustable Monuments die Frage, an wen, woran und vor allem in welcher Form wir uns zukünftig erinnern wollen. In ihnen wird die Stellvertreterfunktion, das Verständnis von Zeitlichkeit, die Praxis des Erinnerns und die Materialität von Monumenten neu formuliert und um wichtige Aspekte der aktuellen Debattenkultur, beispielsweise um politische Vergabeprozesse und Repräsentanz, erweitert.

Sammlung Philara Adjustable Monuments ArtJunk

Breathing Water, Drinking Air

Hicham Berrada u.a.

Info: Die Sammlung Philara freut sich mit Breathing Water, Drinking Air eine neue, umfassende Sammlungspräsentation zu eröffnen. Um die große Spannbreite und vielfältigen Anknüpfungspunkte der Sammlung zu präsentieren, die aus den ausufernden und asymmetrischen Bewegungen einer Lust am Sammeln entstand, werden Werke der Sammlung jedes Jahr in neuen Zusammenhängen und thematischen Setzungen gezeigt. Die Ausstellung zeigt nie zuvor präsentierte Werke des Bestandes und eröffnet neue Sichtweisen auf bereits bekannte Arbeiten. Sie umfasst internationale sowie lokale Gegenwartskunst in Fotografie, Malerei, Video, Skulptur, Installation und Performance. Breathing Air, Drinking Water befasst sich mit dem Nachdenken in der und über die Natur sowie der Hierarchisierung von Mensch und Natur. (…)

Sammlung Philara Hicham Berrada ArtJunk

Events

Öffentliche Führung: Adjustable Monuments

Sa — 25. Juni 2022 15:00—16:30 Uhr

Azra Akšamija, Maximiliane Baumgartner & Alex Wissel (in Kooperation mit Madeleine Bernstorff, Ewa Einhorn & Karolin Meunier, Timo Feldhaus), Black Quantum Futurism, Danielle Brathwaite-Shirley, Zuzanna Czebatul (in Kooperation mit Lazaro Rincón, Léa Mainguy, Jullie Bijoux, Zoé Couppé, Natália Drevenáková, Kristýna Gajdošová, Yuliya Herhalava, Marie Olšáková, Samuel Stano, Marie Zandálková), Aleksandra Domanović & Michael Blum, Petrit Halilaj, Ayrson Heráclito, Ülkü Süngün

Info: Mit neun Positionen internationaler Künstler*innen und Künstler*innen-Kollektive, zeigt Adjustable Monuments Aspekte einer zeitgemäßen und zukunftsfähigen Erinnerungskultur. Welche Formen der Erinnerung braucht die Zukunft? Ausgehend von Konflikten rund um unsere Erinnerungskultur erleben wir zurzeit in verschiedenen Teilen der Welt eine Neubewertung sogenannter Denkmäler. In diesem Kontext stellt die Gruppenausstellung Adjustable Monuments die Frage, an wen, woran und vor allem in welcher Form wir uns zukünftig erinnern wollen. In ihnen wird die Stellvertreterfunktion, das Verständnis von Zeitlichkeit, die Praxis des Erinnerns und die Materialität von Monumenten neu formuliert und um wichtige Aspekte der aktuellen Debattenkultur, beispielsweise um politische Vergabeprozesse und Repräsentanz, erweitert. Kosten 5 € / zur Ticketreservierung →

Sammlung Philara Adjustable Monuments ArtJunk

Öffentliche Führung: Adjustable Monuments

So — 26. Juni 2022 15:00—16:30 Uhr

Azra Akšamija, Maximiliane Baumgartner & Alex Wissel (in Kooperation mit Madeleine Bernstorff, Ewa Einhorn & Karolin Meunier, Timo Feldhaus), Black Quantum Futurism, Danielle Brathwaite-Shirley, Zuzanna Czebatul (in Kooperation mit Lazaro Rincón, Léa Mainguy, Jullie Bijoux, Zoé Couppé, Natália Drevenáková, Kristýna Gajdošová, Yuliya Herhalava, Marie Olšáková, Samuel Stano, Marie Zandálková), Aleksandra Domanović & Michael Blum, Petrit Halilaj, Ayrson Heráclito, Ülkü Süngün

Info: Mit neun Positionen internationaler Künstler*innen und Künstler*innen-Kollektive, zeigt Adjustable Monuments Aspekte einer zeitgemäßen und zukunftsfähigen Erinnerungskultur. Welche Formen der Erinnerung braucht die Zukunft? Ausgehend von Konflikten rund um unsere Erinnerungskultur erleben wir zurzeit in verschiedenen Teilen der Welt eine Neubewertung sogenannter Denkmäler. In diesem Kontext stellt die Gruppenausstellung Adjustable Monuments die Frage, an wen, woran und vor allem in welcher Form wir uns zukünftig erinnern wollen. In ihnen wird die Stellvertreterfunktion, das Verständnis von Zeitlichkeit, die Praxis des Erinnerns und die Materialität von Monumenten neu formuliert und um wichtige Aspekte der aktuellen Debattenkultur, beispielsweise um politische Vergabeprozesse und Repräsentanz, erweitert. Kosten 5 € / zur Ticketreservierung →

Sammlung Philara Adjustable Monuments ArtJunk

Performance & Talk: TAKDIR. DIE ANERKENNUNG

So — 26. Juni 2022 16:00 Uhr

Ülkü Süngün (Künstlerin), Gamze Kubaşık (Tochter eines NSU-Opfers), Moderation: Aurora Rodonò (freie Kulturarbeiterin, Lecturer, Diversity-Managerin)

Info: Performance im Rahmen der Ausstellung Adjustable Monuments. Mit ihrer partizipativen Performance TAKDIR. DIE ANERKENNUNG (2020) öffnet die Künstlerin Ülkü Süngün einen akustischen Erinnerungsraum für die zehn Menschen, die durch den Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) ermordet wurden. In einer wiederholten Eins-zu-eins-Situation wird freiwilligen Teilnehmenden die korrekte Aussprache der Namen der zehn Mordopfer öffentlich beigebracht und zertifiziert: Enver Şimsek, Abdurrahim Özüdogru, Süleyman Tasköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yasar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubasık, Halit Yozgat und Michèle Kiesewetter. Mit jeder dazu kommenden Stimme der Teilnehmenden und des Publikums wird der Chor der Sprechenden und Erinnernden lauter, wodurch ein kollektives, temporäres auditives Denkmal entsteht. Teil der Performance ist auch ein kurzes abschließendes Gespräch der Künstlerin mit den Anwesenden. Um 18 Uhr folgt der Talk Umkämpfte Erinnerung zwischen Kunst, Aktivismus und Gericht mit Gamze Kubaşık, Ülkü Süngün, einer Vertreterin von NSU WATCH NRW und Aurora Rodonò, die über migrantische Selbstorganisierung, die Gerichtsprozesse und offen gebliebene Fragen wie etwa die Un/Möglichkeiten einer solidarischen Praxis zwischen Kunst und Aktivismus sprechen.

Sammlung Philara Düsseldorf Ülkü Süngün ArtJunk

Asphalt Festival: Frontera | Border – A Living Monument. Tanzperformance von Amanda Piña

Fr — 1. Juli 2022 20:00—21:30 Uhr

Amanda Piña (Künstlerische Leitung & Choreografie), Michel Jimenez (Art Design), Rodrigo de la Torre Coronado (Choreografie & Übertragung danza de Matamoros), Juan Carlos Palma Velasco (Recherche), Christian Müller (Musik & Komposition), Jorgue luis Cruz Carrera (Live-Percussion), La mata del veinte / Julia Trybula (Kostüm), Nicole Haitzinger (Dramaturgie), Matteo Marziano Graziano, Daphna Horenczyk, Dafne del Carmen Moreno, Juan Carlos Palma Velasco, Rodrigo de la Torre Coronado, Lina María Venegas, Mariê Mazer, Carlos María Romero aka Atabey Mamasita, Jorgue luis Cruz Carrera

Info: Die Arbeit Frontera | Border – A Living Monument der mexikanisch-chilenischen Choreografin Amanda Piña hat ihre Wurzeln in einer alten Tanzform, die von den Spaniern bei der Eroberung Mexikos im 16. Jahrhundert als Danza de conquista aufgeführt wurde, um die Schlachten zwischen muslimischen Mauren und Christen in Europa nachzustellen. Diesen alten Eroberungstanz griffen in den 1990er-Jahren Jugendliche aus Matamoros an der Grenze zwischen Mexiko und den USA auf. Sie aktualisierten und etablierten ihn in der von Drogen und Gewalt beherrschten mexikanischen Grenzstadt als alternative Form von Selbstdarstellung im öffentlichen Raum. Amanda Piña nutzt den Wandel dieser traditionellen Tanzform als Inspiration für eine Choreografie, die Hip-Hop-Kultur, koloniale Erzählungen, indigene Praxen und Mystizismus verwebt. (…) Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellungen. Kosten 26 € / 13 € ermäßigt / zum Ticketkauf →

Sammlung Philara Asphalt Festival Amanda Pinas ArtJunk

Asphalt Festival: Frontera | Border – A Living Monument. Tanzperformance von Amanda Piña

Sa — 2. Juli 2022 20:00—21:30 Uhr

Amanda Piña (Künstlerische Leitung & Choreografie), Michel Jimenez (Art Design), Rodrigo de la Torre Coronado (Choreografie & Übertragung danza de Matamoros), Juan Carlos Palma Velasco (Recherche), Christian Müller (Musik & Komposition), Jorgue luis Cruz Carrera (Live-Percussion), La mata del veinte / Julia Trybula (Kostüm), Nicole Haitzinger (Dramaturgie), Matteo Marziano Graziano, Daphna Horenczyk, Dafne del Carmen Moreno, Juan Carlos Palma Velasco, Rodrigo de la Torre Coronado, Lina María Venegas, Mariê Mazer, Carlos María Romero aka Atabey Mamasita, Jorgue luis Cruz Carrera

Info: Die Arbeit Frontera | Border – A Living Monument der mexikanisch-chilenischen Choreografin Amanda Piña hat ihre Wurzeln in einer alten Tanzform, die von den Spaniern bei der Eroberung Mexikos im 16. Jahrhundert als Danza de conquista aufgeführt wurde, um die Schlachten zwischen muslimischen Mauren und Christen in Europa nachzustellen. Diesen alten Eroberungstanz griffen in den 1990er-Jahren Jugendliche aus Matamoros an der Grenze zwischen Mexiko und den USA auf. Sie aktualisierten und etablierten ihn in der von Drogen und Gewalt beherrschten mexikanischen Grenzstadt als alternative Form von Selbstdarstellung im öffentlichen Raum. Amanda Piña nutzt den Wandel dieser traditionellen Tanzform als Inspiration für eine Choreografie, die Hip-Hop-Kultur, koloniale Erzählungen, indigene Praxen und Mystizismus verwebt. (…) Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellungen. Kosten 26 € / 13 € ermäßigt / zum Ticketkauf →

Sammlung Philara Asphalt Festival Amanda Pinas ArtJunk

Asphalt Festival: Visions of Excess. Zeitgenössische Komposition von Bojan Vuletić

Mi — 6. Juli 2022 20:30 Uhr

Bojan Vuletić (Komposition, musikalische Leitung), Alina Bercu (Klavier), Asagi Nakata (Klavier), Pablo Gīw (Trompete), Christoph Schneider (Klarinette), Matt Moran (Vibraphon), Mariel Roberts (Cello)

Info: Was passiert, wenn Menschen die Rationalität aushebeln, sich einem bewussten Kontrollverlust hingeben und stattdessen einen Zustand des Exzesses zulassen? Welche Kräfte stecken in uns – und wirken diese schöpferisch oder zerstörerisch? Diese Fragen liegen der neuen Komposition von Bojan Vuletić zugrunde. In seinem zeitgenössischen Werk für zwei Klaviere, Trompete, Klarinette, Violoncello und Vibraphon führt Vuletić die Musiker*innen bewusst an ihre Grenzen – und darüber hinaus. Visions of Excess – el sueño de la razon produce monstruos ist ein kompromissloses Abenteuer, ein Vabanquespiel mit exzellenten Solist*innen, die über eine besondere Virtuosität und meisterhafte Musikalität verfügen. Sie sind zugleich aber auch bereit loszulassen, ihren Impulsen und Instinkten zu vertrauen und Visionen des Exzesses musikalisch zu erleben. (…) Kosten 24 € / 12 € ermäßigt / zum Ticketkauf →

Sammlung Philara Asphalt Festival Bojan Voletic ArtJunk