ArtJunk
No. 20—2024

PFAB

Galerie Rupert Pfab Düsseldorf Frauke Dannert ArtJunk

Ackerstr. 71
40233 Düsseldorf

Mi–Fr: 13–18 Uhr
Sa: 12–16 Uhr
und nach Vereinbarung

T +49 (0) 211-13 16 66

E

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Exhibitions

IN SOLCHER NACHT [UKRAINE]

Helmut Schweizer

Info: Helmut Schweizers kritische Einlassungen im Spannungsfeld von Geschichte, Natur, Kultur und Zivilisation, zeigt ihn als stillen Sammler von Fakten, mit all ihren Details. Inspiriert von einem über Jahrzehnte hinweg entstandenem Wissen entwickelt der Künstler seine Werke. In der aktuellen Ausstellung IN SOLCHER NACHT [UKRAINE] nimmt er Stellung zum aktuellen Krieg in der Ukraine. Zunächst überlagert er Collagen aus Motiven von Dürers weltbekanntem Holzschnittzyklus der Apokalypse mit Bildern von Artisten und Clowns aus dem Pariser Cirque à l’ancienne, einer Werkgruppe, die er 1976 ebendort geschaffen hat. Angeregt von dieser Fusion der Bilder, mit ihrer nachgerade paradoxen Atmosphäre, hat der Künstler aus gesammelten Kriegsfotografien und archivierten Aufnahmen des Zirkus ein work in progress, als ein fragiles Gewebe aus Videos und Bildern, geschaffen. So drängen sich die Szenerien des Untergangs in unser Bewusstsein und thematisieren den Krieg. Sie lassen so das unbegreiflich Absurde der Tragödie in befremdlichen Begegnungen erfahrbar werden. (…)

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Gott des Windes

Markus Vater

Info: Markus Vater entwickelt für die Ausstellung eine neue Arbeit, die Animation und Video miteinander verbindet.

 

Markus Vater’s (…) Oeuvre ist vielfältig und widersetzt sich vehement jeder Einordnung: scheinbar naive Kritzelzeichnungen und Animationsfilme stehen neben feinen, detailgetreuen Portraitszeichnungen, Gemälden sowie Fotografien und Videos. Immer spielt die Sprache eine Rolle, entweder als aussagekräftiger Titel oder aber der Text wird Teil des Werkes, wenn nicht gar zum Werk selbst. Markus Vaters Kunst will unsere geistige Tätigkeit in verschiedenste Richtungen hin mobilisieren. Seine Arbeiten beschäftigen sich mit den grossen Fragen der Menschheit, wie jener der Apokalypse oder der Verletzlichkeit menschlicher Zivilisation, sie lassen aber auch Raum für eigene Assoziationsketten und geben Anregung für neue und unerwartete Antworten auf existentielle Fragen. (…) – Text: Beat Wismer

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