Parrotta Contemporary Art


Brüsseler Str. 21
50674 Köln
Mi–Fr: 13–18 Uhr
Sa: 11–16 Uhr
T +49 (0) 221-92 35 59 01
F +49 (0) 228-71 01 24 38
Exhibitions
In Suspension
Kim-Camille Kreuz
Info: Mit In Suspension untersucht Kim-Camille Kreuz (geb. 1999 in Traunstein, DE) zeitlich fragile Zustände von Sichtbarkeit. Flüssiges Paraffinwachs wird in Metallrahmen gegossen. Solange es warm ist, wirkt seine Oberfläche reflektierend und spiegelt die Atelierumgebung fragmentiert. Die transienten Konfigurationen lösen sich mit dem Abkühlen auf und entziehen sich. Kreuz hält diesen kurzlebigen Zustand aus wechselnden Perspektiven fotografisch fest. Sobald das Wachs ausgehärtet ist, wird die Fotografie zurück auf seine Oberfläche gedruckt und damit an ihren materiellen Ursprung zurückgeführt. Der Träger fungiert hier nicht als neutrales Substrat, sondern ist Bedingung der Bildentstehung. Variationen in der Pigmentierung verschieben dabei die Schwelle der Lesbarkeit. Je dunkler das Wachs, desto stärker entzieht sich die Darstellung einer gegenständlichen Klarheit und verdichtet sich zu Konturen und Lichtwerten. Sichtbarkeit ist nicht vorausgesetzt, sondern materiell und graduell bestimmt. Es bleibt eine Oberfläche, die die Erinnerung an ihr Werden trägt. Galerie: 3.–4. April 2026 / Cabinet: 8. April – 22. Mai 2026.

Projektionen
Philipp Goldbach
Info: Philipp Goldbach untersucht in seinen Arbeiten Ordnungen des Wissens im medialen Wandel. Er überführt im Verschwinden begriffene Trägermaterialien in neue ästhetische Erfahrungen, und macht Strukturen, Speicherprozesse und die Mediengeschichte selbst zum Thema seiner Installationen, Objekte und Bilder. In dem gemeinsam mit Steffen Siegel realisierten Werk der Serie Lossless Compression steht die Diathek von Andreas Krase im Zentrum. Krase lehrte von 1985 bis 1992 Fotogeschichte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und baute dort eine Diathek auf, die als leise Störung der diskursiven Ordnung der DDR lesbar ist. (…) Goldbach und Siegel zeigen in einer minimalistisch anmutenden Installation die nummerierten und beschrifteten Diakästen zusammen mit einem Glossar, das die hinter dieser Sammlung wirksamen Arbeitsprinzipien entfaltet.

Burn and Bloom
Joscha Bender, Arpad Dobriban, Martine Feipel & Jean Bechameil, Anna Jermolaewa, Isabell Kamp, Kim-Camille Kreuz, Yann Mingard, Stephan Reusse, Lois Weinberger
Info: Die Ausstellung versammelt Werke von neun Künstlerinnen und Künstlern, die sich in Auseinandersetzung mit der Pflanzenwelt zugleich mit der Spannung zwischen Zerstörung und Neubeginn, Vergänglichkeit und Widerstandskraft, Wachstum und Starre auseinandersetzen. Schönheit und Vergänglichkeit, Liebe und Tod – kein Lebewesen verkörpert diese Ambivalenz mehr als die Blume. Im Zentrum steht die florale Installation von Anna Jermolaeva – ein Werk, das die Blume nicht nur als ästhetisches, sondern als politisches und symbolisches Motiv begreift. Ihre Blumen sind Überlebenskünstlerinnen, stiller Protest und Hoffnung zugleich. Die Angst, eine ungebändigte Natur drohe, uns zu überwuchern, unsere Ordnung zu stören und mit Unübersichtlichkeit zu konfrontieren, führt zu einem erbitterten Kampf gegen den Wildwuchs. (…)

Events
Burn and Bloom
Joscha Bender, Arpad Dobriban, Martine Feipel & Jean Bechameil, Anna Jermolaewa, Isabell Kamp, Kim-Camille Kreuz, Yann Mingard, Stephan Reusse, Lois Weinberger
Info: Die Ausstellung versammelt Werke von neun Künstlerinnen und Künstlern, die sich in Auseinandersetzung mit der Pflanzenwelt zugleich mit der Spannung zwischen Zerstörung und Neubeginn, Vergänglichkeit und Widerstandskraft, Wachstum und Starre auseinandersetzen. Schönheit und Vergänglichkeit, Liebe und Tod – kein Lebewesen verkörpert diese Ambivalenz mehr als die Blume. Im Zentrum steht die florale Installation von Anna Jermolaeva – ein Werk, das die Blume nicht nur als ästhetisches, sondern als politisches und symbolisches Motiv begreift. Ihre Blumen sind Überlebenskünstlerinnen, stiller Protest und Hoffnung zugleich. Die Angst, eine ungebändigte Natur drohe, uns zu überwuchern, unsere Ordnung zu stören und mit Unübersichtlichkeit zu konfrontieren, führt zu einem erbitterten Kampf gegen den Wildwuchs. (…)








