Museum Ostwall

Dortmunder U / Leonie-Reygers-Terrasse
44137 Dortmund
Di–Mi: 11–18 Uhr
Do–Fr: 11–20 Uhr
Sa–So & feiertags: 11–18 Uhr
Montags geschlossen
T +49 (0) 231-502 47 23
Exhibitions
dérive – der Große Zoologische Garten
Work in Progress zu August Mackes Großer Zoologischer Garten (1913)
Info: Work in Progress – dérive ist eine immersive Interpretation des im Museum Ostwall ausgestellten Gemäldes Großer Zoologischer Garten (1913) von August Macke. Sie ist als Teil des künstlerischen Forschungsprojekts Page 21 und damit als Work in Progress zu verstehen. Wir machen aktuelle Entwicklungsstände unserer Erzählwelt sichtbar und evaluieren und entwickeln diese mit Hilfe von euch als Besucher*innen weiter. Wie das geht? Durch Workshops, Kooperationen und Open Calls soll die Erzählwelt dérive kontinuierlich wachsen. In Vermittlungsformaten für Künstler*innen, Schüler*innen und Kunstinteressierte können, via eigens initiierten Flaniergängen, neue urbane Scans angefertigt und in die Erzählwelt integriert werden. Kooperationen mit Künstler*innen oder Open Calls wiederum können zu komplett eigenständigen Szenen innerhalb der Erzählwelt führen. Der Umsetzungsaufwand dieser Erweiterungen ist skalierbar und abhängig vom Know-how der Teilnehmer*innen. (…) Öffnungszeiten: Sa–So, 11–14:30 Uhr / 15–18 Uhr.
let‘s talk. sprechen über kUNSt
Jochen Gerz, Nan Goldin, Alexej von Jawlensky, Paula Modersohn-Becker, August Macke, Gabriele Münter, Adrian Paci, Otto Piene, Takako Saito, Karl Schmidt-Rottluff, Wolfgang Tillmans, Wolf Vostell, Billie Zangewa u.a.
Info: In der neuen Sammlungspräsentation des Museum Ostwall im Dortmunder U geht es darum, miteinander zu sprechen: Wie kommen wir als Gesellschaft ins Gespräch bei Themen, bei denen unsere Meinungen weit auseinander gehen? Welchen Wert messen wir dem persönlichen Gespräch in einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft bei? Das Museum Ostwall zeigt Kunstwerke aus seiner Sammlung, die zwischenmenschliche Kommunikation zum Thema haben. Die Werke laden dazu ein, die eigene Perspektive auf ein gesellschaftliches Thema zu formulieren, im Gespräch mit anderen zu hinterfragen, sie zu schärfen oder zu überdenken.

MO_Schaufenster #42: Nezaket Ekici. Was bleibt, was wird
Nezaket Ekici
Info: Persönliche Erinnerungen, kollektive Erfahrungen und gesellschaftliche Fragestellungen: Nezaket Ekici verbindet in ihrer Kunst das Private mit dem Politischen. Die Ausstellung Schaufenster #42 im Museum Ostwall präsentiert Werke, in denen Migration, kulturelle Zugehörigkeit, Geschlechterrollen, Körperbilder und Alterungsprozesse ein Geflecht aus Erinnerungen, Erfahrungen und fortwährender Transformation bilden. Im Mittelpunkt stehen Wandel, Selbstbestimmung und die Frage, wie Zugehörigkeit immer wieder neu entsteht und ausgehandelt wird. In Papas Poem rezitiert die Künstlerin ein Gedicht ihres Vaters, Eingebildeter Europäer, das die Erfahrungen der sogenannten Gastarbeiter*innen, die in den 1960er Jahren nach Deutschland kamen, sowie den gesellschaftlichen Umgang mit ihnen thematisiert. Humorvoll setzt sich Kaffeeklatsch mit einem deutschen Gesellschaftsritual auseinander: Gekleidet in verschiedene Trachten sitzt die Künstlerin mit sich selbst bei Kaffee und Kuchen und hinterfragt Vorstellungen von Zugehörigkeit, Tradition und gesellschaftlichen Rollen. (…)

Events
Öffentliche Führung: let’s talk
Jochen Gerz, Nan Goldin, Alexej von Jawlensky, Paula Modersohn-Becker, August Macke, Gabriele Münter, Adrian Paci, Otto Piene, Takako Saito, Karl Schmidt-Rottluff, Wolfgang Tillmans, Wolf Vostell, Billie Zangewa u.a.
Info: Die Führung durch die MO_Sammlungspräsentation let’s talk. sprechen über kUNSt nimmt Kunstwerke in den Blick, die von Kommunikation, gesellschaftlichem Austausch und unterschiedlichen Perspektiven erzählen. Gemeinsam kommen die Teilnehmenden über die Kunst und ihren Blick auf die Welt ins Gespräch. Jeden ersten Sonntag im Monat ist die Führung familienfreundlich gestaltet. Treffpunkt ist der Eingangsbereich auf Ebene 5.

KIRKPINAR – Performance von caner teker
caner teker
Info: caner teker beschäftigt sich in KIRKPINAR mit der über 750 Jahre alten Tradition des türkischen Öl-Ringkampfes Yağlı Güreş. Die Performance hinterfragt traditionelle Vorstellungen von Männlichkeit: Statt die gewaltsame Seite des Kampfes hervorzuheben, richtet caner teker den Blick auf die mit ihm verbundene körperliche Intimität. In diesem Ring agieren zwei Performer*innen miteinander: Sie bandagieren ihre Hände, legen einen Mundschutz an, reiben sich mit Öl ein. Dann treffen sie wie in Zeitlupe aufeinander: Kraft und Energie werden sichtbar. Der Wille, den Gegner zu überwältigen, verwandelt sich in ein Miteinander, ein gegenseitiges Stützen und Ausbalancieren der Performer*innen. Durch die Verlangsamung des Kampfes zeigen sich Nähe und Zärtlichkeit, die in den Berührungen steckt. Der muskulöse, durchtrainierte Körper wird in der europäischen Kunstgeschichte seit Jahrhunderten als Ideal von Männlichkeit verehrt. Hier erfährt er eine neue Lesart, die sich aus westlichen, asiatischen, deutschen, türkischen und nicht zuletzt: queeren Perspektiven speist.



Öffentliche Führung: let’s talk
Jochen Gerz, Nan Goldin, Alexej von Jawlensky, Paula Modersohn-Becker, August Macke, Gabriele Münter, Adrian Paci, Otto Piene, Takako Saito, Karl Schmidt-Rottluff, Wolfgang Tillmans, Wolf Vostell, Billie Zangewa u.a.
Info: Die Führung durch die MO_Sammlungspräsentation let’s talk. sprechen über kUNSt nimmt Kunstwerke in den Blick, die von Kommunikation, gesellschaftlichem Austausch und unterschiedlichen Perspektiven erzählen. Gemeinsam kommen die Teilnehmenden über die Kunst und ihren Blick auf die Welt ins Gespräch. Jeden ersten Sonntag im Monat ist die Führung familienfreundlich gestaltet. Treffpunkt ist der Eingangsbereich auf Ebene 5.






KIRKPINAR – Performance von caner teker
caner teker
Info: caner teker beschäftigt sich in KIRKPINAR mit der über 750 Jahre alten Tradition des türkischen Öl-Ringkampfes Yağlı Güreş. Die Performance hinterfragt traditionelle Vorstellungen von Männlichkeit: Statt die gewaltsame Seite des Kampfes hervorzuheben, richtet caner teker den Blick auf die mit ihm verbundene körperliche Intimität. In diesem Ring agieren zwei Performer*innen miteinander: Sie bandagieren ihre Hände, legen einen Mundschutz an, reiben sich mit Öl ein. Dann treffen sie wie in Zeitlupe aufeinander: Kraft und Energie werden sichtbar. Der Wille, den Gegner zu überwältigen, verwandelt sich in ein Miteinander, ein gegenseitiges Stützen und Ausbalancieren der Performer*innen. Durch die Verlangsamung des Kampfes zeigen sich Nähe und Zärtlichkeit, die in den Berührungen steckt. Der muskulöse, durchtrainierte Körper wird in der europäischen Kunstgeschichte seit Jahrhunderten als Ideal von Männlichkeit verehrt. Hier erfährt er eine neue Lesart, die sich aus westlichen, asiatischen, deutschen, türkischen und nicht zuletzt: queeren Perspektiven speist.



Öffentliche Führung: let’s talk
Jochen Gerz, Nan Goldin, Alexej von Jawlensky, Paula Modersohn-Becker, August Macke, Gabriele Münter, Adrian Paci, Otto Piene, Takako Saito, Karl Schmidt-Rottluff, Wolfgang Tillmans, Wolf Vostell, Billie Zangewa u.a.
Info: Die Führung durch die MO_Sammlungspräsentation let’s talk. sprechen über kUNSt nimmt Kunstwerke in den Blick, die von Kommunikation, gesellschaftlichem Austausch und unterschiedlichen Perspektiven erzählen. Gemeinsam kommen die Teilnehmenden über die Kunst und ihren Blick auf die Welt ins Gespräch. Jeden ersten Sonntag im Monat ist die Führung familienfreundlich gestaltet. Treffpunkt ist der Eingangsbereich auf Ebene 5.






Kleiner Freitag: Kollektives Schwitzen – Nesrin Tanç und Zeynep Kartal im Gespräch
Dr. Nesrin Tanç (Autorin, Kulturwissenschaftlerin), Zeynep Kartal (Bildungsreferentin, Moderatorin)
Info: Im Rahmen des Begleitprogramms zum MO_Kunstpreis 2026 an Nezaket Ekici lädt das Museum Ostwall zu einem offenen Gespräch ins Dortmunder U ein. Zu Gast sind die Autorin und Kulturwissenschaftlerin Dr. Nesrin Tanç und die Bildungsreferentin und Moderatorin Zeynep Kartal. Gemeinsam kommen sie ins Gespräch – über Kunst und Gesellschaft, über Sprache, Arbeit und Erinnerung. Es geht um Erfahrungen, die uns prägen, um das Teilen von Räumen und darum, wie wir zusammenkommen. Ausgehend von ihren eigenen Biografien sprechen die beiden Frauen über Themen wie Körper, Herkunft, kollektive Erinnerungen. Das Gespräch ist bewusst offen angelegt und lädt das Publikum ein, mitzudenken und mitzudiskutieren. Es geht um Austausch auf menschlicher Ebene – ehrlich, vielschichtig und ohne feste Schubladen. (…) Wegen begrenzter Platzzahl bitten wir euch sich per Mail an kleinerfreitag@stadtdo.de → anzumelden. Die Veranstaltungsteilnahme ist kostenfrei.


Öffentliche Führung: let’s talk
Jochen Gerz, Nan Goldin, Alexej von Jawlensky, Paula Modersohn-Becker, August Macke, Gabriele Münter, Adrian Paci, Otto Piene, Takako Saito, Karl Schmidt-Rottluff, Wolfgang Tillmans, Wolf Vostell, Billie Zangewa u.a.
Info: Die Führung durch die MO_Sammlungspräsentation let’s talk. sprechen über kUNSt nimmt Kunstwerke in den Blick, die von Kommunikation, gesellschaftlichem Austausch und unterschiedlichen Perspektiven erzählen. Gemeinsam kommen die Teilnehmenden über die Kunst und ihren Blick auf die Welt ins Gespräch. Jeden ersten Sonntag im Monat ist die Führung familienfreundlich gestaltet. Treffpunkt ist der Eingangsbereich auf Ebene 5.






Öffentliche Führung: let’s talk
Jochen Gerz, Nan Goldin, Alexej von Jawlensky, Paula Modersohn-Becker, August Macke, Gabriele Münter, Adrian Paci, Otto Piene, Takako Saito, Karl Schmidt-Rottluff, Wolfgang Tillmans, Wolf Vostell, Billie Zangewa u.a.
Info: Die Führung durch die MO_Sammlungspräsentation let’s talk. sprechen über kUNSt nimmt Kunstwerke in den Blick, die von Kommunikation, gesellschaftlichem Austausch und unterschiedlichen Perspektiven erzählen. Gemeinsam kommen die Teilnehmenden über die Kunst und ihren Blick auf die Welt ins Gespräch. Jeden ersten Sonntag im Monat ist die Führung familienfreundlich gestaltet. Treffpunkt ist der Eingangsbereich auf Ebene 5.






T.E.K. – Aktivierung der Rauminstallation von Wolf Vostell
Wolf Vostell
Info: Ein Raum voller Stacheldraht und Besteck, das sich klirrend unter unseren Füßen bewegt und unseren Gang unsicher werden lässt. In dieser Rauminstallation fühlen wir uns ausgeliefert und verletzlich. Wolf Vostell hat T.E.K. 1970 in Erinnerung an das Konzentrationslager Auschwitz entwickelt. Heute lässt es auch an die Lager der Gegenwart denken. An jedem letzten Sonntag im Monat wird Thermo-Elektronischer Kaugummi (T.E.K.) von 16 bis 17:30 Uhr im Anschluss an die öffentliche Führung durch die MO-Sammlungspräsentation let’s talk. sprechen über kUNSt aktiviert. Die MO_Kunstvermittlung erläutert den Ablauf und ermöglicht den Besucher*innen, aktiv an der Installation teilzunehmen.



T.E.K. – Aktivierung der Rauminstallation von Wolf Vostell
Wolf Vostell
Info: Ein Raum voller Stacheldraht und Besteck, das sich klirrend unter unseren Füßen bewegt und unseren Gang unsicher werden lässt. In dieser Rauminstallation fühlen wir uns ausgeliefert und verletzlich. Wolf Vostell hat T.E.K. 1970 in Erinnerung an das Konzentrationslager Auschwitz entwickelt. Heute lässt es auch an die Lager der Gegenwart denken. An jedem letzten Sonntag im Monat wird Thermo-Elektronischer Kaugummi (T.E.K.) von 16 bis 17:30 Uhr im Anschluss an die öffentliche Führung durch die MO-Sammlungspräsentation let’s talk. sprechen über kUNSt aktiviert. Die MO_Kunstvermittlung erläutert den Ablauf und ermöglicht den Besucher*innen, aktiv an der Installation teilzunehmen.










