Leopold-Hoesch-Museum


Hoeschplatz 1
52349 Düren
Di–So: 10–17 Uhr
Do: 10–19 Uhr
Montags geschlossen
T +49 (0) 2421-25 25 61
F +49 (0) 2421-25 18 02 500
Exhibitions
A Chiasmatic Body
Adrián Balseca
Info: Anlässlich seiner ersten institutionellen Einzelausstellung in Deutschland präsentiert der ecuadorianische Künstler Adrián Balseca eine raumgreifende Installation, in der zwei seiner zentralen Werk- und Forschungszyklen erstmals in einer ortsspezifischen Inszenierung aufeinandertreffen. Verbunden durch persönliche und kollektive Geschichten untersuchen die beiden Arbeiten Elogio a la Oscuridad (Ode an die Dunkelheit) (2011–2024) und The Skin of Labour (2016) die Beziehungen zwischen Körper und Landschaft sowie zwischen Gesundheit und Territorium. Die Installation eröffnet einen vielschichtigen Dialog über die Zusammenhänge von Rohstoffausbeutung, industrieller Moderne und Bildtechnologien als wichtige Instrumente westlicher Macht. Balseca verweist exemplarisch auf die berühmte erste Röntgenaufnahme von 1895. Dargestellt ist die Hand Anna Bertha Ludwigs, die ihr Ehemann Wilhelm Conrad Röntgen samt Eheringen ablichtete. Ihr Ausspruch Ich habe meinen Tod gesehen! verweist auf die Ambivalenz der Röntgentechnologie zwischen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit sowie zwischen Leben und Tod. Das Röntgenbild ist eng mit der extraktiven Rohstoffgeschichte verbunden, da die ersten Röntgenbilder auf dem fluoreszierenden Stoff Bariumplatinocyanid basierten. Die Originalplatte befindet sich heute im Labor des Instituts für Physik der Universität Würzburg.

Performing Landscapes
Helena Bänsch, Franka Karola Breunig, Laura Haak, Peter Oellerich, Ruby Richter, Lilith Stumpf, Laura Waterstradt (Studierende, HfG Karlsruhe)
Info: Das Ausstellungsprojekt Performing Landscapes vereint szenografische, dokumentarische, gestalterische und künstlerische Perspektiven auf Rohstoffe, Politiken von Arbeit und Landschaft. Es knüpft thematisch an eine Auseinandersetzung mit Industrielandschaften an, die das Leopold-Hoesch-Museum mit den Ausstellungen Vom Leben in Industrielandschaften 2019 begonnen und seither in verschiedenen Projekten fortgeführt hat. In Kooperation mit Studierenden des Studiengangs Szenografie und Ausstellungsdesign an der HfG Karlsruhe folgt die Ausstellung einem interdisziplinären Ansatz, der das Eingreifen, Formen und Bearbeiten von Landschaften für die Gewinnung von Rohstoffen befragt und den Einfluss auf menschliches sowie nicht-menschliches Leben untersucht. Neben ausgewählten Werken aus der Sammlung des Leopold-Hoesch-Museums und Arbeiten zeitgenössischer Künstler*innen werden Archivmaterial und Projektergebnisse aus dem gleichnamigen Seminar an der HfG Karlsruhe zu sehen sein. Das Ausstellungsprojekt wurde in Zusammenarbeit mit der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe im Rahmen des Seminars Performing Landscapes unter der Leitung von Prof.in Céline Condorelli, Hanne König und Lisa Oord entwickelt.

Events
Öffentliche Führung: »Adrián Balseca. A Chiasmatic Body« / »Performing Landscapes«
Adrián Balseca / Helena Bänsch, Franka Karola Breunig, Laura Haak, Peter Oellerich, Ruby Richter, Lilith Stumpf, Laura Waterstradt (Studierende, HfG Karlsruhe)
Info: Jeden ersten Sonntag im Monat bietet das Leopold-Hoesch-Museum eine öffentliche Führung an. Inhaltlich werden mit wechselnden Schwerpunkten die aktuellen Ausstellungen, die Kunstsammlungen sowie die Bauhistorie des 2010 mit dem Anbau des Peill-Forums erweiterten Leopold-Hoesch-Museums behandelt. (…) Kosten 3 € zzgl. Museumseintritt.

Art & Drinks: Performing Landscapes
Helga Semmler
Info: Wohin mit den Freund*innen oder Kolleg*innen zum privaten Austausch nach der Arbeit? Bei freiem Eintritt Kunst und Drinks im Museum genießen? Seit April 2022 bietet das LHM unter dem Titel Art & Drinks allen Interessierten an ausgewählten ersten Donnerstagen im Monat ein entspanntes After-Work-Special an. Nach dem gemeinsamen Kunstgenuss in Form einer halbstündigen Führung durch eine Ausstellung oder der gemeinsamen Betrachtung eines Werkes aus der Sammlung erwartet die Teilnehmenden jeweils ein anderer Longdrink oder eine Limonade im Museumscafé. Bei Drinks und wechselnden Snacks in lockerer Atmosphäre tauschen wir uns über die Kunst aus und lernen einander (besser) kennen. (…) Treffpunkt: Kasse.








