ArtJunk
No. 20—2024

Konrad Fischer Galerie

Konrad Fischer Galerie Merrill Wagner Kunst Düsseldorf ArtJunk

Platanenstr. 7
40233 Düsseldorf

Di–Sa: 11–18 Uhr

T +49 (0) 211-68 59 08

F +49 (0) 211-68 97 80

E

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Exhibitions

Between Dreams and Disasters, The Constant of Labor

Allan Sekula

Info: Mit dieser Ausstellung präsentiert die Konrad Fischer Galerie erstmalig das Werk des US-amerikanischen Fotografen, Theoretikers, Kritikers und Filmemachers Allan Sekula (1951–2013). Geprägt durch einen kritischen Blick auf die wirtschaftlichen und sozialen Krisen seiner Zeit, fokussieren die Werke Themen von Lohnarbeit und Kapitalismus, Naturkatastrophen und dem militärisch-industriellen Komplex. Dabei agiert Sekula jeweils interdisziplinär und vertieft sowohl mit seinen Schriften als auch mit seiner Kunst den Blick auf die soziale Realität. Mit seiner subjektiven Perspektive, wie etwa in seinen Werken aus der Serie California Stories, entwirft Sekula einen nuancierten Kommentar zu den Auswirkungen der Industrialisierung in Südkalifornien und damit zugleich ein Bruch mit den Konventionen der Dokumentarfotografie. Ein ähnlich eigenwilliger Blickwinkel bestimmt auch sein Werk Untitled Slide Sequence, in dem er auf Schwarzweiß-Abzügen Arbeiter zeigt, die am Ende einer Schicht ein Werk der General Dynamics Convair Division verlassen. Anstelle des Blicks auf das Äußere, untersucht Sekula in seinen Arbeiten die Strukturen und Systeme, die eine Gesellschaft, ein soziales Gefüge prägen. (…) Öffnungszeiten anlässlich der düsseldorf photo+: Samstag, 18. Mai, 11–18 Uhr & Sonntag, 19. Mai, 12–16 Uhr.

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untitled# & d.o.pe.

Thomas Ruff

Info: Der Düsseldorfer Künstler Thomas Ruff zeigt anlässlich der diesjährigen photo+ Biennale Werke aus seinen neusten beiden Fotoserien untitled# und d.o.pe. Mit ihren feinen, grafischen Strukturen und dem filigranen Spiel von Licht und Schatten stellen die Arbeiten der Serie untitled# eine klare Referenz zu den frühen experimentellen Rhythmogrammen von Peter Keetman oder den Metaforms von Etienne Bertrand Weill dar. Inspiriert durch die damals genutzten Techniken baut Thomas Ruff verschieden geformte Drahtgebilde, die er mit Nylonfäden von der Decke hängen lässt und in Pendelbewegungen versetzt. Die Bewegungen dieser Konstruktionen fängt er mit seiner Kamera unter Einsatz einer längeren Belichtungszeit ein. Es entstehen zufällige Lichtkonstrukte, die sich jeglicher Form von Kontrolle entziehen. Die Gegenständlichkeit weicht einem eingefangenem ephemeren Konstrukt. Für die Arbeiten der Serie d.o.pe. hatte sich Thomas Ruff mit der visuellen Erscheinung von geometrischen Strukturen beschäftigt, für die 1975 der Mathematiker Benoît Mandelbrot den Begriff Fraktal eingeführt hatte: Objekte, Gebilde oder Muster, die einen hohen Grad an Selbstähnlichkeit aufweisen, so dass bei der Vergrößerung eines Ausschnittes des Musters immer wieder die gleiche Struktur zu sehen ist. (…) Öffnungszeiten anlässlich der düsseldorf photo+: Samstag, 18. Mai, 11–18 Uhr & Sonntag, 19. Mai, 12–16 Uhr.

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