KAI 10 | ARTHENA FOUNDATION


Kaistr. 10
40221 Düsseldorf
Di–So: 11–17 Uhr
Feiertags geschlossen
T +49 (0) 211-99 43 41 30
F +49 (0) 211-99 43 41 31
Exhibitions
Uncertain Maps
Franz Ackermann, Jens Bleckmann, DAG, Ólafur Elíasson, Esther Ernst, Julius Hartauer, Michael Golz, Christian Pilz, Isabell Schulte
Info: Kartographische Pläne sind selten eindeutige Aufzeichnungen des Gegebenen. Auch wenn sie Rationalität und Objektivität suggerieren, bewegen sie sich in einem nie von Subjektivität freien Raum zwischen Abbildern und Zeichen, zwischen Bild und Sprache – letztlich zwischen Realität und Fiktion – auch deswegen, weil sie Maßstäben folgen, die bestimmen, wo die Genauigkeit im Detail aufhört. Auf gedruckten Weltkarten wird der Standort von KAI 10 | ARTHENA FOUNDATION kaum zu finden sein. Erst in digitale Karten lässt sich beliebig hineinzoomen. Doch gibt es Länder und Orte, die nur auf fiktiven Karten zu finden sind, etwa das Lummerland aus Michael Endes berühmten Jim Knopf-Romanen. Kartographisch inspirierte Fiktionen gibt es jedoch nicht nur in Kinderbüchern, sondern auch im Werk vieler Künstlerinnen und Künstler. Hier finden wir originelle Auf- und Verzeichnungen von Reiseerlebnissen, daneben detaillierte Entwürfe erdachter Orte und Länder. Kartographisch anmutende, zeichensprachlich oder ornamental wuchernde Strukturen können sich zu ganz eigenen Weltentwürfen entwickeln. (…)

Events
Öffentliche Führung: Uncertain Maps
Franz Ackermann, Jens Bleckmann, DAG, Ólafur Elíasson, Esther Ernst, Julius Hartauer, Michael Golz, Christian Pilz, Isabell Schulte
Info: Kartographische Pläne sind selten eindeutige Aufzeichnungen des Gegebenen. Auch wenn sie Rationalität und Objektivität suggerieren, bewegen sie sich in einem nie von Subjektivität freien Raum zwischen Abbildern und Zeichen, zwischen Bild und Sprache – letztlich zwischen Realität und Fiktion – auch deswegen, weil sie Maßstäben folgen, die bestimmen, wo die Genauigkeit im Detail aufhört. Auf gedruckten Weltkarten wird der Standort von KAI 10 | ARTHENA FOUNDATION kaum zu finden sein. (…)

Aus dem Koffer +
Zeichnungen auf Reisen in KAI 10 | ARTHENA FOUNDATION
Info: Aus dem Koffer + vernetzt Zeichnerinnen und Zeichner und stärkt die Sichtbarkeit des Mediums in der zeitgenössischen Kunst. Im Zentrum steht die unmittelbare Begegnung mit den Arbeiten sowie der Austausch zwischen Publikum und Beteiligten. Aus dem Koffer + erprobt alternative Formen der Präsentation jenseits der klassischen Ausstellung. Die Künstlerinnen und Künstler der Organisationsteams in Berlin, Hamburg und Köln laden Kunstschaffende ein und stellen jeweils einen Koffer mit Zeichnungen zusammen. Mit diesen Koffern reisen sie an unterschiedliche Orte und zeigen dort die Werke. Die gastgebenden Institutionen und Teams gestalten ihren Teil der Veranstaltung eigenständig. (…) Die Auseinandersetzung mit dem Medium Zeichnung, das in der Ausstellung Uncertain Maps eine zentrale Rolle spielt, soll durch die Einladung von Aus dem Koffer + vertieft werden. In einer zweitägigen Veranstaltung in KAI 10 | ARTHENA FOUNDATION packen die Organisationsteams aus Berlin, Hamburg und Köln ihre Koffer aus und stellen die mitgebrachten Zeichnungen vor. Dazu gibt es erstmals eine Präsentation mit Zeichnungen Düsseldorfer Künstlerinnen und Künstler. Alle ausgepackten Zeichnungen beider Tage werden danach bis 17 Uhr am Sonntag zu sehen sein.



Aus dem Koffer +
Zeichnungen auf Reisen in KAI 10 | ARTHENA FOUNDATION
Info: Aus dem Koffer + vernetzt Zeichnerinnen und Zeichner und stärkt die Sichtbarkeit des Mediums in der zeitgenössischen Kunst. Im Zentrum steht die unmittelbare Begegnung mit den Arbeiten sowie der Austausch zwischen Publikum und Beteiligten. Aus dem Koffer + erprobt alternative Formen der Präsentation jenseits der klassischen Ausstellung. Die Künstlerinnen und Künstler der Organisationsteams in Berlin, Hamburg und Köln laden Kunstschaffende ein und stellen jeweils einen Koffer mit Zeichnungen zusammen. Mit diesen Koffern reisen sie an unterschiedliche Orte und zeigen dort die Werke. Die gastgebenden Institutionen und Teams gestalten ihren Teil der Veranstaltung eigenständig. (…) Die Auseinandersetzung mit dem Medium Zeichnung, das in der Ausstellung Uncertain Maps eine zentrale Rolle spielt, soll durch die Einladung von Aus dem Koffer + vertieft werden. In einer zweitägigen Veranstaltung in KAI 10 | ARTHENA FOUNDATION packen die Organisationsteams aus Berlin, Hamburg und Köln ihre Koffer aus und stellen die mitgebrachten Zeichnungen vor. Dazu gibt es erstmals eine Präsentation mit Zeichnungen Düsseldorfer Künstlerinnen und Künstler. Alle ausgepackten Zeichnungen beider Tage werden danach bis 17 Uhr am Sonntag zu sehen sein.



Öffentliche Führung: Uncertain Maps
Franz Ackermann, Jens Bleckmann, DAG, Ólafur Elíasson, Esther Ernst, Julius Hartauer, Michael Golz, Christian Pilz, Isabell Schulte
Info: Kartographische Pläne sind selten eindeutige Aufzeichnungen des Gegebenen. Auch wenn sie Rationalität und Objektivität suggerieren, bewegen sie sich in einem nie von Subjektivität freien Raum zwischen Abbildern und Zeichen, zwischen Bild und Sprache – letztlich zwischen Realität und Fiktion – auch deswegen, weil sie Maßstäben folgen, die bestimmen, wo die Genauigkeit im Detail aufhört. Auf gedruckten Weltkarten wird der Standort von KAI 10 | ARTHENA FOUNDATION kaum zu finden sein. (…)



Uncertain Maps: aufbrechen – ankommen: Eine Kooperation mit dem Literaturbüro
Katharina Döbler (Autorin & Journalistin, Berlin), Juergen Staack (Künstler, Düsseldorf)
Info: Die Begriffe Aufbrechen und Ankommen werden geographisch ebenso verstanden wie sinnbildlich für Lebensveränderungen, sie sind verknüpft mit Mut, Hoffnung und Sicherheit ebenso wie mit Wünschen und Ängsten. Die Veranstaltungen dieser Reihe bringen in der Ausstellung Uncertain Maps jeweils eine Autorin/ einen Autor und eine Künstlerin/ einen Künstler zusammen, die sich auf unterschiedliche, aber sehr vergleichbare Weise mit dem Thema beschäftigen. Ausgehend von persönlichen Dokumenten und Archivmaterial erzählt Katharina Döbler in ihrem Buch Dein ist das Reich die Geschichte ihrer Großeltern und Eltern, die in der Neuendettelsauer Mission auf Neuguinea lebten und damit von einem weitestgehend unbekannten Kapitel deutscher Geschichte: der Beziehung zwischen christlichem Sendungsbewusstsein, Kolonialismus und Rassismus. Der Düsseldorfer Künstler Juergen Staack hat sich intensiv mit der Sprache Unserdeutsch auseinandergesetzt, die von nur noch etwa 100 Menschen auf einer Insel von Papua-Neuguinea gesprochen wird, einer unter Waisenkindern entstandenen Gruppensprache, die sich aus verschiedenen Idiomen zusammensetzt. Staack hat auf der Insel gefundene historische Fotos als Kunstwerke auf Sand aufgebracht, die von einem Schallwandler leicht gerüttelt werden, sodass die Porträts von Menschen, die noch Unserdeutsch sprechen können, langsam zerfallen.



Uncertain Maps: aufbrechen – ankommen: Eine Kooperation mit dem Literaturbüro
Joachim Bessing (Autor & Journalist, Berlin), Verena Issel (Künstlerin, Berlin)
Info: Die Begriffe Aufbrechen und Ankommen werden geographisch ebenso verstanden wie sinnbildlich für Lebensveränderungen, sie sind verknüpft mit Mut, Hoffnung und Sicherheit ebenso wie mit Wünschen und Ängsten. Die Veranstaltungen dieser Reihe bringen in der Ausstellung Uncertain Maps jeweils eine Autorin/ einen Autor und eine Künstlerin/ einen Künstler zusammen, die sich auf unterschiedliche, aber sehr vergleichbare Weise mit dem Thema beschäftigen. Joachim Bessing schickt seinen Protagonisten in die äthiopische Hauptstadt Addis Abeba: Was er dort sucht und wer er wirklich ist, verändert sich ständig. Ebenso unbeständig und widersprüchlich erweist sich aber, was er in der äthiopischen Hauptstadt findet – einer Stadt, über die er kaum etwas weiß und in der er zwischen Wellblechwänden und kolonialen Fassaden die unterschiedlichsten Begegnungen hat und Erfahrungen macht in einer von kolonialen Gräueln überschatteten Welt. Verena Issels Interesse an verschiedenen Ländern und Kulturen führte sie auf Reisestipendien und Artist-in-Residency-Programme unter anderem nach Russland, Taiwan, Südkorea, Japan, Litauen und Papua-Neuguinea, Ihre mit unterschiedlichsten, oft alltäglichen Materialien spielende Kunst ist nicht zuletzt davon inspiriert, was sie auf ihren vielen Reisen beobachtet und findet. Mit wachem Blick verfolgt sie jeweils auch die sozialen und politischen Verhältnisse. 2023/24 war eine große Rauminstallation von Verena Issel in der Ausstellung Bodies, Grids and Ecstasy in KAI 10 | ARTHENA FOUNDATION zu sehen.










