ArtJunk
No. 42—2026

Galerie Gisela Clement

Galerie Gisela Clement Galeriehaus Bonn ArtJunk

Lotharstr. 104
53115 Bonn

Di–Fr: 14–18 Uhr
und nach Vereinbarung

T +49 (0) 228-97 14 39 22

E

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Exhibitions

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Schatzkammer

Yasmina Assbane, Michele Grabner, Alex Grein, Georg Herold, Sabrina Jung, Keti Kapanadze, Timo Kube, Martin Pfeifle, Margot Pilz, Ulrike Rosenbach, Gabriele Stötzer, Peter Tollens, John Zinsser u.a.

Info: Zum Ende des Jahres öffnen wir unsere Schatzkammer, ein Raum der in seiner Fülle widerspiegelt, womit wir uns in diesem Jahr beschäftigt haben und was wir in großen Ausstellungen in der Galerie gezeigt haben. Wir freuen uns auf Ihren Besuch, wie immer gerne auch auf Vereinbarung außerhalb der Öffnungszeiten.

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Have A Look

Judith Samen

Info: Judith Samen präsentiert fotografischen Arbeiten und Installationen aus den Jahren 1998 bis 2025 in ihrer ersten Einzelausstellung in der Galerie Gisela Clement in Bonn. Neue Arbeiten von Judith Samen, die während ihres zweimonatigen Aufenthaltes in der Cité Internationale des Arts Paris 2025 entstanden sind, werden erstmals in einer Ausstellung gezeigt. Die im selben Jahr entstandene mehrteilige Arbeit Bunker untersucht Verortung und Erinnerung in der Auseinandersetzung mit dem Interieur in einem historischen Schutzbunker in Wuppertal. Die frühsten Arbeiten Lehrbild der Fauna und Lehrbild der Flora, beide aus dem Jahr 2000, kombinieren Samens fotografisches und zeichnerisches Talent und werden nach langer Zeit wieder gemeinsam zusammengeführt.

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Exposure

Alex Grein

Info: In der Ausstellung Exposure, welches sich auf die Enthüllung und Offenlegung von Informationen sowie den fotografischen Terminus der Belichtung bezieht, thematisiert Alex Grein Wahrnehmungsstrategien. Mit neuen Arbeiten reflektiert die Künstlerin digitale Bildwirkungen und den damit begleitenden Informationszyklus, welche die Prozesse und Sehweisen unter den Folgen von Klima und Social Media kontextualiseren. Dieses Jahr wurde Alex Grein mit dem Luise-Straus-Preis 2026 vom Landesverband Rheinland (LVR) ausgezeichnet, verbunden mit einer Ausstellung im Max Ernst Museum Brühl.

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Contact Zones

Jens Kothe

Info: Mit seiner eindrucksvollen Herangehensweise zeigt der Künstler die Intimität, die der Verletzlichkeit innewohnt, und macht deutlich, dass Schmerz und Lust zwei Seiten derselben Medaille sind. Die Haut steht im Mittelpunkt seiner Auseinandersetzung. Dieses Organ ist der sichtbarste Teil des menschlichen Körpers und umgibt ihn wie eine Rüstung, die das darunter Liegende schützt und verbirgt. Sie ist ein Grenzphänomen, das nicht nur die äußere und innere Welt voneinander trennt, sondern gleichzeitig als Vermittler unseres inneren Befindens fungiert. Ob es uns gefällt oder nicht: Kein Organ drückt unsere sonst verborgenen emotionalen Zustände wie Gesundheit, Krankheit, Stress, Aufregung oder Angst so deutlich aus. (Friedrich Weißbach, 2024)

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