DREI


Gertrudenstr. 24–28
50667 Köln
Mi–Fr: 14–18 Uhr
Sa: 11–16 Uhr
Exhibitions
Stamina
Stephan Dillemuth, Matthias Groebel, Julia Scher
Info: Das Nebeneinander von Julia Scher, Matthias Groebel und Stephan Dillemuth in einer gemeinsamen Ausstellung wirft notwendigerweise Fragen auf. Artikulieren sich die einzelnen künstlerischen Beiträge der drei doch zu unterschiedlich, als dass eine Kohärenz suggerierende Masse geschmiedet werden könnte. Was insofern zu begrüßen ist, als dass eine Anschlussfähigkeit in möglichst viele Richtungen nicht zum Programm jedes Einzelnen der Genannten gehört. Jeder von ihnen bildet eine angenehme Ausnahme innerhalb der großen Ambivalenzmaschinerie Bildender Kunst. Monolithisch, ohne kalt zu sein. Statt bewährte Auffassungen von Kunst leicht variiert und persönlich affiziert vorzutragen, eint Scher, Groebel und Dillemuth, dass sie jeweils den Weg, den ihre Arbeit genommen hat, selbst bitumiert haben. Matthias Groebel mit einem komplex-technoiden Malverfahren zu einer Zeit, als die Telefone noch Wählscheiben hatten; Julia Scher mit ihrem performativen Existenzmodell im Zeichen des aufkommenden Medienvoyeurismus; oder die Erfindung der bohemistischen Forschung, die Stephan Dillemuth eine andersartig wechselseitige Information von Kunst und Leben erlaubt. Dabei ist die Devianz bei keinem der drei strategisch motiviert, sondern resultiert aus grundlegenden explorativen ästhetischen Imperativen. (…) – Moritz Scheper / Neue Adresse: Gertrudenstr. 24–28, 50667 Köln.

Events
Stamina
Stephan Dillemuth, Matthias Groebel, Julia Scher
Info: Das Nebeneinander von Julia Scher, Matthias Groebel und Stephan Dillemuth in einer gemeinsamen Ausstellung wirft notwendigerweise Fragen auf. Artikulieren sich die einzelnen künstlerischen Beiträge der drei doch zu unterschiedlich, als dass eine Kohärenz suggerierende Masse geschmiedet werden könnte. Was insofern zu begrüßen ist, als dass eine Anschlussfähigkeit in möglichst viele Richtungen nicht zum Programm jedes Einzelnen der Genannten gehört. Jeder von ihnen bildet eine angenehme Ausnahme innerhalb der großen Ambivalenzmaschinerie Bildender Kunst. Monolithisch, ohne kalt zu sein. Statt bewährte Auffassungen von Kunst leicht variiert und persönlich affiziert vorzutragen, eint Scher, Groebel und Dillemuth, dass sie jeweils den Weg, den ihre Arbeit genommen hat, selbst bitumiert haben. Matthias Groebel mit einem komplex-technoiden Malverfahren zu einer Zeit, als die Telefone noch Wählscheiben hatten; Julia Scher mit ihrem performativen Existenzmodell im Zeichen des aufkommenden Medienvoyeurismus; oder die Erfindung der bohemistischen Forschung, die Stephan Dillemuth eine andersartig wechselseitige Information von Kunst und Leben erlaubt. Dabei ist die Devianz bei keinem der drei strategisch motiviert, sondern resultiert aus grundlegenden explorativen ästhetischen Imperativen. (…) – Moritz Scheper / Neue Adresse: Gertrudenstr. 24–28, 50667 Köln.










