buvac contemporary


Probsteigasse 5
50670 Köln
Di: 14–18 Uhr
und nach Vereinbarung
T +49 (0) 176-61 98 29 73
Exhibitions
stay, stray, stay
Emmélie Lempert
Info: Emmélie Lemperts Arbeiten bewegen sich zwischenTextilkunst, Skulptur und Malerei. Verbindende The-men sind Körpertransformationen, weibliche Identitätskonstrukte und surreale Mutationen zwischenMenschen und tierisch anmutenden Wesen. stay, stray, stay, der Ausstellungstitel, verweist auf das Bleiben und das Abweichen von Zuständen, auf einen rhythmischen Prozess der Veränderung, des Sich-Entfernens, Zurückkommens und Offenbleibens. Darin befinden sich Lemperts Körperwesen. Hinter den Glasplatten scheinen ihre Textilobjekte zu schweben. Sie erinnern an vielarmige Kraken, an historische Kostüme und alienartige Frauenkörper. Ohne starke Farben, Kontraste oder oberflächliche Aufschreie wirken die Arbeiten, als würden sie flüstern und sich dabei magisch wie ein Schattenspiel ohne Schatten entfalten. Lemperts Sprache besteht aus Wörtern wie zarte, organische Gebilde, ihre Grammatik steht hell in hell, und Nähte, Knitter und Falten erschließen die Sinnzusammenhänge. Sie näht jedes Kleidungsstück selbst. Es sind Teile, die man meistens direkt auf der Haut spürt, wie Unterwäsche, Shapewear, Handschuhe oder Nachtwäsche. »Sie tragen bereits Vorstellungen davon in sich, wie ein Körper geformt, bedeckt, diszipliniert oder präsentiert werden soll.« Die Stücke wurden getragen, benutzt und teils etwas verdreckt. Schmutz, Dehnung, Risse und Erdpartikel bleiben zurück. (…)

Events
stay, stray, stay
Emmélie Lempert
Info: Emmélie Lemperts Arbeiten bewegen sich zwischenTextilkunst, Skulptur und Malerei. Verbindende The-men sind Körpertransformationen, weibliche Identitätskonstrukte und surreale Mutationen zwischenMenschen und tierisch anmutenden Wesen. stay, stray, stay, der Ausstellungstitel, verweist auf das Bleiben und das Abweichen von Zuständen, auf einen rhythmischen Prozess der Veränderung, des Sich-Entfernens, Zurückkommens und Offenbleibens. Darin befinden sich Lemperts Körperwesen. Hinter den Glasplatten scheinen ihre Textilobjekte zu schweben. Sie erinnern an vielarmige Kraken, an historische Kostüme und alienartige Frauenkörper. Ohne starke Farben, Kontraste oder oberflächliche Aufschreie wirken die Arbeiten, als würden sie flüstern und sich dabei magisch wie ein Schattenspiel ohne Schatten entfalten. Lemperts Sprache besteht aus Wörtern wie zarte, organische Gebilde, ihre Grammatik steht hell in hell, und Nähte, Knitter und Falten erschließen die Sinnzusammenhänge. Sie näht jedes Kleidungsstück selbst. Es sind Teile, die man meistens direkt auf der Haut spürt, wie Unterwäsche, Shapewear, Handschuhe oder Nachtwäsche. »Sie tragen bereits Vorstellungen davon in sich, wie ein Körper geformt, bedeckt, diszipliniert oder präsentiert werden soll.« Die Stücke wurden getragen, benutzt und teils etwas verdreckt. Schmutz, Dehnung, Risse und Erdpartikel bleiben zurück. (…)










