ArtJunk
No. 12—2026

Regie: Joscha Baltha, Sans Tête, 2024

Info: Der Schauspieler Franz Demiurg gibt ein Exklusivinterview in der Talkshow Sans Tête. Auf Drängen des Moderators verrät er, dass er in seiner Kindheit Opfer einer satanistischen Sekte war. Der Film entstand vor Ort im K+ im Kaiser Wilhelm Museum. Mit anschließendem Künstler*innengespräch mit Josha Balter, Ania Kołyszko, Dr. Magdalena Holzhey und Thomas Janzen. (…) Unsere neuen Filmreihe entsteht in Zusammenarbeit mit dem K+ Café im KWM by Flavia / Kosten 8€ zzgl. 12 € Mindestverzehr im K+.

Kunstmuseen Krefeld K+ Cafe ArtJunk

Regie: Brady Corbet, The Brutalist, 2024, OV (Englisch) mit deutschen Untertiteln

Info: Gemeinsam mit den Stadtwerken Düsseldorf laden wir am Langen Donnerstag ein, den Film The Brutalist (2024) in unserem Kinosaal anzuschauen. Taucht mit Popcorn und Drinks ein in die Welt des fiktiven Architekten László Tóth. Das oscarprämierte Filmdrama von Brady Corbet erzählt von dem in Österreich-Ungarn geborenen László Tóth, der nach dem Zweiten Weltkrieg in die USA emigriert und dort versucht, sein traumatisiertes Leben und seine Karriere neu aufzubauen, während er mit Liebe, Erfolg und Identität ringt. (…) Ab 19 Uhr: Filmvorstellung The Brutalist (2024).

Dokumentarfilm USA 2022, 74 Min., engl. OV von und über den kanadischen Pianisten James Carson

Info: Seit 10 Jahren nun wird dieser von Nils Frahm ins Leben gerufene Tag auf der ganzen Welt mit Konzerten und Veranstaltungen rund um das Klavier zelebriert. (…) Ort: Metropol Kino, Brunnenstr. 20, 40223 Düsseldorf / Kosten 12 € / Zum Ticketkauf →

The pool Piano Days 2026 ArtJunk

Performance-Wochenende mit 30 Arbeiten von Studierenden und Alumni der KHM – eingeladen von Mischa Kuball in Kooperation mit dem Kölnischen Kunstverein / kuratiert von Maja Funke & Helin Korkmaz

Info: Das Ende als ein letzter symbolischer Herzschlag: ein Moment des Innehaltens, der zugleich auch immer ein Anfang sein soll: THE E N D versammelt Alumni und aktuell Studierende des Seminars urban stage von Prof. Mischa Kuball (Public Art) zu einem Performance-Wochenende und zum Abschluss von Kuballs 19-jähriger Lehrtätigkeit an der KHM. Die Ausstellung fokussiert auf zeitbasierte Arbeiten. Sie zeigt zum einen Performances und Videos, zum anderen aber auch Malerei, Fotografie, Skulptur, VR- und Klangarbeiten, in die performative Elemente oder Gesten eingeschrieben werden.

Kölnischer Kunstverein Alexander Basile ArtJunk

Tohé Commaret, Sarah-Anais Desbenoit (Finalist*innen, Dorothea von Stetten-Kunstpreis 2026)

Info: Im Rahmen einer Partnerschaft mit dem Kunstmuseum Bonn, entdecken Sie kurz vor der Ausstellungseröffnung im Kunstmuseum als Sneak-Peek Kurzfilme der Finalist*innen des Dorothea von Stetten-Kunstpreises 2026! Mit anschließendem Artist Talk. Ort: Robert-Schuman-Saal IF, Institut français Bonn, Adenauerallee 35, 53113 Bonn.

Surya Suran Gied, Angelo Angelino Wemmje (Künstler*innen), Dr. Nico Anklam (Leiter, Kunsthalle Recklinghausen)

Info: Am 7. März um 18 Uhr zeigt die Kunsthalle Recklinghausen den knapp 18-minütigen Kurzfilm 100 Jahre von Surya Suran Gied und Angelo Angelino Wemmje groß projeziert in der obersten Etage. Eingebettet in ein Künstler*innen-Gespräch mit Gied, Wemmje und Museumsdirektor Dr. Nico Anklam bietet die Kunsthalle am Vorabend des Internationalen Frauentages Gelegenheit gemeinsam über Kunst und intergenerationale Porträts, cineastische Sprache und kulturelle Übersetzung zu sprechen. Der Film 100 Jahre erzählt von der letzten Begegnung von Gieds koreanischer Mutter und ihrer 100-jährigen Großmutter. Er spielt sich im und um das Haus ab, das in den 1970er Jahre mit dem Lohn von Gieds Mutter erbaut wurde, die durch das Anwerbeabkommen zwischen Deutschland und Südkorea als Krankenpflegerin in Köln tätig war. (…) Der Eintritt ist frei und das Gespräch findet auf Deutsch statt.

Kunsthalle Recklinghausen Surya Suran Gied Angelo Angelino Wemmje ArtJunk

Brigitte Dümling (Künstlerin)

Info: Herzliche Einladung zur Finissage und zur Vorführung des Filmporträts Die Kunst – mein Leben von Jürgen Hille über die Künstlerin Brigitte Dümling am Dienstag, 17. März 2026, um 19 Uhr. Der Film dauert ca. 60 Minuten. Im Anschluss führt Brigitte Dümling durch ihre Ausstellung. Ort: Jacobihaus.

Künstlerverein Malkasten Brigitte Dümling ArtJunk

Filmabend im Rahmen der aktuellen Ausstellung  _ _ _STADT

Info: Der Kunstverein Siegen öffnet mit _ _ _STADT einen Ort, der so nie als Kunstraum gedacht war: das leerstehende Karstadt-Gebäude. Wo einst Käufer*innen und Waren über Rolltreppen wanderten, Schaufenster verführten und Konsum den Takt vorgab, entsteht nun temporär ein Raum für eine künstlerische und architektonische Auseinandersetzung: Ein ehemaliges Kaufhaus – in Siegen wie in vielen anderen Städten zum Sinnbild des innerstädtischen Strukturwandels geworden – wird zum Experimentierfeld. (…)

Kunstverein Siegen Ida Kammerloch ArtJunk

Regie: Rebecca Horn, Cutting through the Past, USA/Deutschland 1995, 55 Min., Engl. Sprache / Regie: Rebecca Horn, Der Eintänzer, Deutschland 1978, 45 Min., mit: Timothy Baum, Greta Konstantinescu, Elisabeth Martin, Kathleen Martin

Info: Diesen Dokumentarfilm drehte Rebecca Horn anlässlich der Retrospektive des Guggenheim Museums, New York. Mit einem Gespräch zwischen Donald Sutherland und Rebecca Horn. (…) Der Eintänzer ist Rebecca Horns erster Spielfilm, der in ihrem New Yorker Atelier spielt und eine surreale, tänzerisch-mechanische Handlung entfaltet. Der Film verbindet die Interaktion junger Balletttänzerinnen mit kinetischen Skulpturen und symbolischen Objekten wie Straußenfedern, wobei am Ende ein mechanischer Tisch als Eintänzer fungiert.

Regie: Rebecca Horn, Deutschland 1981, 85 Min., mit Valentina Cortese, Javier Escriba, Gisela Hahn, Hans-Peter Hallwachs

Info: Eine Opernsängerin und ihre Freunde verbringen wie alljährlich die Sommermonate in einer Villa. Dieses Jahr aber wird das Anwesen von einer Hochzeitsgesellschaft angemietet und es kommt zum Aufeinandertreffen von Hochzeitsgästen, Dorfbewohner*innen und den Freund*innen der Operndiva. Im Zentrum von Rebecca Horns Film steht dabei eine in der Toscana inmitten von Olivenhainen und Weinbergen wunderbar gelegene Medici-Villa – eine Auftragsarbeit von Ferdinand I. an Buontalenti – und ihr von Tribolo im Stil der Florentiner Renaissancegärten terrassenartig angelegter Park. Wie in anderen Filmen der Objektkünstlerin und Regisseurin geht es auch in La Ferdinanda um das Eindringen in einen magischen Raum, in dem sich Menschen versammeln, die damit beschäftigt sind, sich selbst zu inszenieren – um Wesen und Dinge, die sich auf wundersame Weise in Kunstwerke verwandeln.