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No. 43—2026

Rebecca Racine Ramershoven

Info: Die im Rahmen der Grand Snail Tour entstandene serielle Arbeit Kiss my Anger von Rebecca Racine Ramershoven feiert während der Duisburger Filmwoche Premiere. Kiss my Anger ist eine interaktive Video- und Interviewarbeit, die sich mit Wut als weiblich* sozialisierter und FLINTA*-Erfahrung auseinandersetzt. Im Zentrum stehen insbesondere die Perspektiven von BIPoC. In geschützten Gesprächen gibt die Künstlerin der Wut Raum – als Gefühl, das gesellschaftlich häufig diszipliniert, abgewertet oder zum Schweigen gebracht wird. Ab 11 Uhr ist die Installation am Dellplatz geöffnet und zum Ausklang findet um 19 Uhr ein Künstleringespräch mit Rebecca Racine Ramershoven statt. Ort: Dellplatz 14, 47051 Duisburg.

Urbane Künste Ruhr Rebecca Racine Ramershoven ArtJunk

Bühne für digitale Medienkunst, Performances und Musik

Info: Es rauscht wieder im Kunstpalast! Bei Sparda’s Palastrauschen wird der Kunstpalast zur Bühne für digitale Konzertformate, Performances und Installationen. Studierende des Instituts für Musik und Medien der Robert Schumann Hochschule präsentieren ihre Arbeiten. Begleitet wird der Abend durch zwei DJ-Sets, live gestreamt von Callshop Radio, der unabhängigen Onlineradiostation. Sparda’s Palastrauschen wird ermöglicht durch die Unterstützung der Stiftung der Sparda-Bank West! Zum vollständigen Programm →

Kunstpalast Spardas Palastrauschen Anne Orthen ArtJunk

Klangaktion in der Ausstellung Finstern Stern

Info: Die interdisziplinäre Künstlergruppe wAS? besteht aus einem Kollektiv von 4 Individualisten mit unterschiedlichen Hintergründen und Methoden: Stephen Oldfield aus London ist ein Instrumentenbauer bzw Klang- Skulpteur, Peter Issig aus Düsseldorf ist ein Videograph und elektronischer Musiker, Uwe Moellhusen, visueller+Klangkünstler aus Berlin performt aktionistisch mit Soundobjekten sowie dem deutschen Komponisten und Performancemusiker Thilo Schölpen (experimentelle Musik, Improvisation) gemeinsam verbinden sie Musik, Klangkunst und performative Elemente zu einem innovativen Gesamterlebnis. Ihr Ansatz bewegt sich jenseits klassischer Konzertformate: In elektroakustischen Performances nutzen sie neben traditionellen Instrumenten auch Alltagsobjekte und modulierte Klänge, um Grenzen zwischen Klang, Raum und Aktion aufzuheben.

the pool Was? ArtJunk

Konzerte, Installationen, Ausstellungen und Workshops auf dem Gelände der Raketenstation

Info: Die dritte Ausgabe des Hombroich : Raketenfestivals findet am Sonntag, dem 13. September 2026, auf dem Gelände der Raketenstation Hombroich statt. Auf dem Programm stehen erneut vielfältige internationale und aktuelle Formen elektronischer und experimenteller Musik. Nach den erfolgreichen ersten beiden Ausgaben aus den Jahren 2022 und 2024 haben sich die Kuratoren Miki Yui und Stefan Schneider 2026 erneut der künstlerischen Herausforderung gestellt, unterschiedliche Formate wie Konzerte, Installationen, Ausstellungen und Workshops zu einem zusammenhängenden Ganzen zusammenzuführen. Eine erstmalige Kooperation mit der Kunsthalle Düsseldorf → trägt im Rahmen von Kunsthalle unterwegs zudem eine Installation der Künstlerin Antonia Alessia Virginia Beeskow bei. Alle Festivalbeiträge setzen sich mit den spezifischen architektonischen wie natürlichen Gegebenheiten des Ortes auseinander. Das Gelände der Raketenstation wird also nicht in eine Festival-Location umgebaut, sondern explizit so genutzt, wie es ist – mit seinen charakteristischen Bauten, seiner urwüchsigen Natur und seiner Geschichte. Zum vollständigen Programm →

Stiftung Insel Hombroich Raketenfestival ArtJunk

Antonia Alessia Virginia Beeskow

Info: Im Rahmen der Projektreihe Kunsthalle unterwegs ist die Kunsthalle Düsseldorf im September 2026 mit einem Projekt der Künstlerin Antonia Alessia Virginia Beeskow zu Gast beim Raketenfestival auf der Raketenstation Hombroich. Tsukumogami beschwört einen dröhnenden Klang aus der generierten Bewegung von akustischen Messdaten eines Spektrogramms. Diese zeigen die Frequenz eines Geräusches im Verhältnis zu Zeit an, sodass schraffierte Kurven und Linien entstehen. Diese Klangzeichnungen nutzt Beeskow als elektrische Impulse, um die Saiten einer Konzertzither anzuspielen, die im Zentrum der Arbeit steht. Dabei scheint das Instrument für sich selbst zu spielen und verweist auf die Vorstellung, ein Geist sei im Raum. Ort: Raketenstation Hombroich →

Kunsthalle Düsseldorf Antonia Alessia Virginia Beeskow ArtJunk

Julia Bünnagel

Info: All Humans Love ist eine Klanginstallation und Performance, die aus Vinylplatten mit Liebesliedern entstanden ist. Durch das Bearbeiten und Bemalen der Schallplatten loopt, fragmentiert und transformiert Bünnagel Musik und Gesang. Dabei verwischt sie Geschlechteridentitäten und verwandelt stereotype Liebeserklärungen in verzerrtes Rauschen oder absurde Mutationen. In ihrer 40-minütigen Turntablism-Performance formen die bemalten Schallplatten den Schriftzug All Humans Love, wobei die Typografie selbst den Klang mitbestimmt. Es entsteht eine wilde Verbindung aus Noise, Musik und rauen Beats, die sich in einer experimentellen Klangcollage mit der universellen Dimension der Liebe auseinandersetzt. (…) Die Veranstaltung ist Teil des Meakusma Festival 2026 / zum Ticketkauf →

IKOB Lukas Pürmayr ArtJunk

Initiiert von Lomi, Marlon Wegmann, Moritz Riesenbeck – mit Rainy Miller, Jacqueline Butzinger, Planar, Dan Moufang, Daniel Lythgoe, Gayeong Gal, Hannah Otto, Jodi Vencadora, Kurt Heuvens, Laurin Filser, Lukas Schäfer, Tassilo Lantermann, Vesna Kat

Info: Zwischen dem 21. und 31. August sind Lomi, Marlon Wegmann and Moritz Riesenbeck mit weiteren von ihnen eingeladenen Künstler*innen zu Gast im Haus für Musiker auf der Raketenstation. Die Künstler*innen arbeiten interdisziplinär – in den Bereichen experimentelle elektronische Musikproduktion, audiovisuelle Installation, performative Klangkunst und Raumgestaltung – im Dialog mit der Architektur. Am 28. August laden sie zu einer Arbeitspräsentation ein, bei der ein achteckiges Mehrkanal-Audiosystem im Gebäude installiert wird. Ein Shuttle-Service vom Hauptbahnhof Neuss zur Raketenstation ist eingerichtet. Für 20 € können hier Tickets gebucht werden. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Bitte beachten Sie, dass die Plätze begrenzt sind. Ort: Haus für Musiker, Raketenstation.

Stiftung Insel Hombroich Burak Güller Felix Rabe ArtJunk

Thomas Klein

Info: Es werden für zwei Tage zwölf Soundcubes in allen zwölf Räumen platziert die ein miteinander korrespondierendes Klangbild erzeugen. An beiden Tagen finden zusätzlich zwischen 13 und 17 Uhr stündlich Performances statt.

Stiftung Insel Hombroich Zwölf Räume Haus ArtJunk

Trio Studio Onderstroom (Annabel Schouten, Jurriaan de Vos, Gemma Luz Bosch)

Info: An der Ruhrpromenade in Herdecke entsteht gemeinsam mit der spanisch-niederländischen Klangkünstlerin Gemma Luz Bosch und ihrem Trio Studio Onderstroom eine ortsspezifische Klangperformance, die das Wasser der Ruhr in den Mittelpunkt rückt. Die Arbeiten von Gemma Luz Bosch bewegen sich an der Schnittstelle von Klangkunst, Skulptur und Performance. Mit eigens entwickelten Instrumenten aus Keramik, Metall und anderen Materialien erforscht das Trio Klang als physische Bewegung und räumliche Erfahrung. Die Strömungen, Resonanzen und Oberflächen des Wassers werden dabei nicht nur zur Kulisse, sondern zum aktiven Bestandteil der Komposition. An der Ruhrpromenade entwickeln die Künstler*innen klangliche Situationen und performative Begegnungen, die den Fluss als Resonanzkörper erfahrbar machen. Zwischen Hören, Bewegung und gemeinsamer Aufmerksamkeit entsteht eine Einladung, die Ruhr und ihre Umgebung auf neue Weise wahrzunehmen. (…) Programm: 14–19 Uhr: Diverse ortsspezifische, interaktive Installationen, die zum Hören und Erleben einladen / 19 Uhr: Sounding with the Ruhr – Klangperformance von Studio Onderstroom / Ort: Meinrad-Miltenberger-Weg 1, 58313 Herdecke.

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Ein Fest im Rahmen der Ausstellung Lisa Klosterkötter. Ein Dorf

Info: Lisa Klosterkötter gestaltet als Förderpreisträgerin des Kunstpreises der Kunststiftung NRW ein mehrteiliges Ausstellungs- und Veranstaltungsformat – das Kunstmuseum Gelsenkirchen und seine Umgebung werden in einen Ort der Begegnung verwandelt. Performative Lesungen, künstlerische Interventionen und gemeinschaftliche Formate beziehen unterschiedliche Orte rund um das Museumsgebäude ein und laden Besucherinnen und Besucher dazu ein, sich frei zu bewegen, zuzuhören und miteinander ins Gespräch zu kommen. Dabei kommt auch das Selbstverständnis des Museums als Reflexions- und Erlebnisort für die breite Öffentlichkeit zum Tragen. Am 12. Juli 2026 lädt Lisa Klosterkötter von 14 bis 17 Uhr zu einem Fest mit Performances, Spielen, kulinarischen Interventionen und einem Kinderprogramm im Museumsgarten ein. Das Ausstellungsprojekt Ein Dorf von Lisa Klosterkötter ist auch Teil der Reihe 24-Stunden-Museum und damit außerhalb der regulären Öffnungszeiten jederzeit von außen einsehbar. Hier präsentiert die Künstlerin gemeinsam mit Gesa Kolb und Corinne Riepert die Installation Ein Hauch von Bibliothek. Teilnahme kostenfrei

Kunstmuseum Gelsenkirchen Museumsgarten ArtJunk