ArtJunk
No. 32—2026

Thomas Klein

Info: Es werden für zwei Tage zwölf Soundcubes in allen zwölf Räumen platziert die ein miteinander korrespondierendes Klangbild erzeugen. An beiden Tagen finden zusätzlich zwischen 13 und 17 Uhr stündlich Performances statt.

Stiftung Insel Hombroich Zwölf Räume Haus ArtJunk

Trio Studio Onderstroom (Annabel Schouten, Jurriaan de Vos, Gemma Luz Bosch)

Info: An der Ruhrpromenade in Herdecke entsteht gemeinsam mit der spanisch-niederländischen Klangkünstlerin Gemma Luz Bosch und ihrem Trio Studio Onderstroom eine ortsspezifische Klangperformance, die das Wasser der Ruhr in den Mittelpunkt rückt. Die Arbeiten von Gemma Luz Bosch bewegen sich an der Schnittstelle von Klangkunst, Skulptur und Performance. Mit eigens entwickelten Instrumenten aus Keramik, Metall und anderen Materialien erforscht das Trio Klang als physische Bewegung und räumliche Erfahrung. Die Strömungen, Resonanzen und Oberflächen des Wassers werden dabei nicht nur zur Kulisse, sondern zum aktiven Bestandteil der Komposition. An der Ruhrpromenade entwickeln die Künstler*innen klangliche Situationen und performative Begegnungen, die den Fluss als Resonanzkörper erfahrbar machen. Zwischen Hören, Bewegung und gemeinsamer Aufmerksamkeit entsteht eine Einladung, die Ruhr und ihre Umgebung auf neue Weise wahrzunehmen. (…) Programm: 14–19 Uhr: Diverse ortsspezifische, interaktive Installationen, die zum Hören und Erleben einladen / 19 Uhr: Sounding with the Ruhr – Klangperformance von Studio Onderstroom / Ort: Meinrad-Miltenberger-Weg 1, 58313 Herdecke.

Urbane Künste Ruhr Grand Snail Tour Herdecke ArtJunk

Ein Fest im Rahmen der Ausstellung Lisa Klosterkötter. Ein Dorf

Info: Lisa Klosterkötter gestaltet als Förderpreisträgerin des Kunstpreises der Kunststiftung NRW ein mehrteiliges Ausstellungs- und Veranstaltungsformat – das Kunstmuseum Gelsenkirchen und seine Umgebung werden in einen Ort der Begegnung verwandelt. Performative Lesungen, künstlerische Interventionen und gemeinschaftliche Formate beziehen unterschiedliche Orte rund um das Museumsgebäude ein und laden Besucherinnen und Besucher dazu ein, sich frei zu bewegen, zuzuhören und miteinander ins Gespräch zu kommen. Dabei kommt auch das Selbstverständnis des Museums als Reflexions- und Erlebnisort für die breite Öffentlichkeit zum Tragen. Am 12. Juli 2026 lädt Lisa Klosterkötter von 14 bis 17 Uhr zu einem Fest mit Performances, Spielen, kulinarischen Interventionen und einem Kinderprogramm im Museumsgarten ein. Das Ausstellungsprojekt Ein Dorf von Lisa Klosterkötter ist auch Teil der Reihe 24-Stunden-Museum und damit außerhalb der regulären Öffnungszeiten jederzeit von außen einsehbar. Hier präsentiert die Künstlerin gemeinsam mit Gesa Kolb und Corinne Riepert die Installation Ein Hauch von Bibliothek. Teilnahme kostenfrei

Kunstmuseum Gelsenkirchen Museumsgarten ArtJunk

Rubin Henkel & Niklas Bolten (Künstler, Musiker)

Info: Einführung in das Hörerlebnis der Installation FERMATA, die Biodaten aus dem Park in eine Komposition übersetzt; zur Finissage auch speziell für Großeltern & Enkel (und weitere Gäste). Heute leben wir in einer Kultur des oberflächlichen Ereignisses. Durch aufmerksames Zuhören, das Eintauchen unter die Oberfläche, und das Wertschätzen von Kunstwerken als einzigartige Schöpfungen, wird eine neue Art der Musik-Bewegung durch aufmerksames Zuhören gefördert. Die eigene Perspektive auf den zeitlichen Verlauf der Musik wird im Slow Listening neu definiert – eine Perspektive, die sich von einem Hören zum nächsten verändert. Die Biorhythmen von lokalen Pflanzenarten aus dem Jahr 2025 werden in einer einheitlichen Klanglandschaft erfahrbar und verändern subtil die Haltung der Zuhörenden gegenüber der Musik – eine intensive Auseinandersetzung mit der Musik bzw. der dynamischen Pflanzenwelt um uns herum. Die Plätze sind begrenzt; Anmeldung möglich unter +49 (0) 2144-064 500 oder info@morsbroich.de →, Teilnahme im Eintrittsticket inbegriffen, keine zusätzlichen Kosten.

Museum Morsbroich Rubin Henkel Niklas Bolten ArtJunk

Bühne für digitale Medienkunst, Performances und Musik

Info: Es rauscht wieder im Kunstpalast – diesmal in der Sommer-Edition! Bei Sparda’s Palastrauschen wird der Kunstpalast zur Bühne für digitale Medienkunst, Performances und Musik. Studierende des Instituts für Musik und Medien der Robert Schumann Hochschule präsentieren ihre Arbeiten. Begleitet wird der Abend durch ein DJ-Set, live gestreamt von Callshop Radio, der unabhängigen Onlineradiostation. Dieses Mal findet die Veranstaltung in der Sammlungspräsentation Alles Kunst?! statt. Zum vollständigen Programm →

Kunstpalast Spardas Palastrauschen Anne Orthen ArtJunk

 

Nadine Karl, Darcy Neven, Philip Nürnberger, Mohamed Moe Sabbah, Mira Siering

Info: Am Samstag, den 29. August 2026, lädt das Kuratorium der Simultanhalle zum Closing von wittern ein und freut sich auf viele interessierte Besucher*innen. Mit einer interdisziplinären Rückverzauberung des Ortes, der Hinterfragung verlorener Zukunftsversprechen und der Erforschung sozialer Gefüge greift die Ausstellung Themen wie Gemeinschaft, Verfall und neue soziale Rituale in unserer Gesellschaft auf. Die Künstlerinnen Mira Siering und Nadine Karl machen das Gelände für die Ausstellung über einen Zeitraum von drei Monaten installativ erfahrbar: Sie verschränken skulpturale, landschaftliche und architektonische Ansätze und entwickeln künstlerische und fiktive Räume im gegenseitigen Dialog ihrer künstlerischen Praxis, des Ortes selbst, seiner Nachbarschaft und der witterungsbedingten Veränderung. Die Gegenüberstellung der dauerhaften Arbeiten wurde durch performative Interventionen der Künstler*innen Darcy Neven, Philip Nürnberger und Mohamed Moe Sabbah am Performance-Tag, den 20. Juni 2026, erweitert. (…) Öffnungszeiten: Closing am Samstag, 29. August, 14–18 Uhr / weitere Öffnungszeiten nach Vereinbarung.

Simultanhalle Köln wittern ArtJunk

Nadine Karl, Mira Siering

Info: Am Samstag, den 30. Mai 2026, lädt das Kuratorium der Simultanhalle zur Eröffnung von wittern ein und freut sich auf viele interessierte Besucher*innen in den Sommermonaten. Mit einer interdisziplinären Rückverzauberung des Ortes, der Hinterfragung verlorener Zukunftsversprechen und der Erforschung sozialer Gefüge greift die Ausstellung Themen wie Gemeinschaft, Verfall und neue soziale Rituale in unserer Gesellschaft auf. Die Künstlerinnen Mira Siering und Nadine Karl machen das Gelände für die Ausstellung über einen Zeitraum von drei Monaten installativ erfahrbar: Sie verschränken skulpturale, landschaftliche und architektonische Ansätze und entwickeln künstlerische und fiktive Räume im gegenseitigen Dialog ihrer künstlerischen Praxis, des Ortes selbst, seiner Nachbarschaft und der witterungsbedingten Veränderung. Die Gegenüberstellung der dauerhaften Arbeiten wird durch performative Interventionen der Künstler*innen Darcy Neven, Philip Nürnberger und Mohamed Moe Sabbah am Performance-Tag, den 20. Juni 2026, erweitert. (…) Öffnungszeiten: Eröffnung am Samstag, 30. Mai, 16–22 Uhr / Performance-Tag am Samstag, 20. Juni, 17–22 Uhr / Closing am Samstag, 29. August, 14–18 Uhr / weitere Öffnungszeiten nach Vereinbarung.

Simultanhalle Köln wittern ArtJunk

Programm im Rahmen der Morsbroicher Kunsttage 

Info: Anlässlich seines 75-jährigen Bestehens veranstaltet das Museum Morsbroich vom 8. bis 10. Mai 2026 die Morsbroicher Kunsttage rund um Schloss Morsbroich. Das Jubiläum steht ganz im Zeichen der zeitgenössischen Kunst und bietet ein vielfältiges Programm für ein breites Publikum. Die Veranstaltungen sind an allen Tagen kostenfrei zugänglich. (…) 11–18 Uhr: Ausstellungen geöffnet / Offene Workshops für Familien mit Kindern / 11, 13 & 16 Uhr: Spaziergang durch die Geschichte von Morsbroich mit dem Jungen Theater Leverkusen / 11:30 Uhr: Empfang durch die Bigband Simply Stone / 12 Uhr: Begrüßung 75 Jahre Museum Morsbroich & Eröffnung der Ausstellung Helen Brecht. Liegenschaften in Kooperation mit der Kunsthochschule für Medien, Köln / 13 Uhr: It‘s great when activated – Buchvorstellung & Artists Talk mit Künstler*innen der Werkstatt Morsbroich / 13–17 Uhr: Die Fliegenden Kunstvermittler*innen freuen sich auf Ihre Fragen in der Ausstellung Chained to the Rhythm und im neuen Kräutergarten des Witches Cottage / 14 Uhr: Artist Talk mit Helen Brecht (Preisträgerin des KHM-Förderpreises für FLINTA*) / Slow Listening (Pflanzen-Musik) – Einführung in das Hörerlebnis der Installation FERMATA, die Biodaten aus dem Park in eine Komposition übersetzt.

Museum Morsbroich Laurenz Theinert ArtJunk

Listening Dérive by KMRU

Info: In FOLDS (In tape fields) [Faltungen (in Aufnahmefeldern)] untersucht KMRU, wie urbane Infrastrukturen das Hören im öffentlichen Raum bedingen und strukturieren. Ausgehend von Hörspaziergängen, Umwegen und beiläufigen Aufnahmen nähert er sich Düsseldorf als einem auditiven Feld, in dem sich Routinen, Rhythmen und Erwartungen überlagern. Die Arbeit entfaltet sich über verschiedene Orte und Lautsprechersysteme im Stadtraum. Klangmotive, Schleifen und Feldaufnahmen tauchen versetzt und wiederkehrend auf, ohne sich zu einem geschlossenen Ganzen zu fügen. Zeit wird gedehnt, unterbrochen oder zurückgeführt. Bedeutung entsteht im Vorübergehen, im Verweilen oder auch im Überhören. Statt einer festen Kartografie eröffnet die Arbeit eine offene, vielschichtige Form der Wahrnehmung. In der Filmwerkstatt ist die vierkanalige Klanginstallation FOLDS I zu hören, die gemeinsam von IMAI – Inter Media Art Institute und der Kunsthalle Düsseldorf → beauftragt wurde. Öffnungszeiten: Do–So, 15–19 Uhr (geschlossen am 24. April).

Filmwerkstatt Düsseldorf Marco Krüger ArtJunk

Live Showcase von KMRU mit Martina Bertoni & Stefan Schneider Monti

Info: KMRU untersucht, wie urbane Infrastrukturen das Hören im öffentlichen Raum bedingen und strukturieren. Ausgehend von Hörspaziergängen, Umwegen und beiläufigen Aufnahmen nähert er sich Düsseldorf als einem auditiven Feld, in dem sich Routinen, Rhythmen und Erwartungen überlagern. Die vierteilige Soundarbeit FOLDS (in tape fields) entfaltet sich über verschiedene Orte und Lautsprechersysteme im Stadtraum. Klangmotive, Schleifen und Feldaufnahmen tauchen versetzt und wiederkehrend auf, ohne sich zu einem geschlossenen Ganzen zu fügen. Zeit wird gedehnt, unterbrochen oder zurückgeführt. Bedeutung entsteht im Vorübergehen, im Verweilen oder auch im Überhören. Statt einer festen Kartografie eröffnet die Arbeit eine offene, vielschichtige Form der Wahrnehmung. Ort: Velvet, Stresemannstr. 8, 40210 Düsseldorf / Mit Abholservice, Early Entry und Assistenzen vor Ort für blinde und sehbehinderte Menschen.

Kunsthalle Düsseldorf KMRU ArtJunk