ArtJunk
No. 48—2022

PRISKA PASQUER

Priska Pasquer Galerie Kunst Köln ArtJunk

Konrad-Adenauer-Ufer 83
50668 Köln

Di–Fr: 11–18 Uhr
Sa: 11–16 Uhr

T +49 (0) 221-952 63 13

E

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Exhibitions

Distant Posterity

Aljoscha

Info: Die Galerie Priska Pasquer freut sich erstmals mit dem ukrainischen Künstler Olexiy Potupin, bekannt als Aljoscha, zusammenzuarbeiten. In der Einzelausstellung Distant Posterity (Ferne Nachwelt) inszeniert er mit neuen Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Installation und Skulptur das futuristische Bild einer Nachwelt. Sie wird von Lebewesen einer neuartigen Gattung bevölkert, die Hass und Gewalt überkommen haben. Die fantastisch anmutenden Objekte, Skulpturen und Landschaftsbilder erscheinen seltsam schwerelos und erhaben. Sie verorten das Unbekannte und Unbeschreibbare, das Aljoscha zu ergründen sucht. Von der Frage getrieben, wie wir unsere biologische Zukunft sehen, bezieht er philosophische, ethische und wissenschaftliche Fragen in die künstlerische Auseinandersetzung ein. Vor dieser Folie hat er eine antizipierende Evolutionstheorie, den Bioismus, entwickelt. Sie lässt sich im Sinne eines Manifests verstehen, unter dessen Programmatik Aljoscha seine künstlerische Arbeit subsumiert.

Galerie Priska Pasquer Aljoscha ArtJunk

Events

Help Ukraine: PROJECT HOPE – PROJEKT HOFFNUNG

Do — 1. Dezember 2022 18:00 Uhr

Aljoscha

Info: Im Rahmen der Ausstellung Aljoscha. Distant Posterity veranstalten neuland ventures und die Galerie Priska Pasquer die Aktion Help Ukraine. Nicht erst seit der russischen Invasion gehen für Aljoscha Kunst und Aktivismus Hand in Hand. Mit seinen pazifistischen Interventionen, die er mit der Fotokamera dokumentiert, möchte er ein Bewusstsein für die Einzigartigkeit eines jeden Lebewesens und Respekt vor dem Anderen schaffen. Sein Engagement ist ethisch, nicht nationalistisch motiviert. Schon 2014 überraschte Aljoscha während der Proteste auf dem Kiewer Maidan die Barrikaden mit seinen fliegenden Bioismen. Kurz vor der russischen Invasion diesen Jahres protestierte er gegen die Kriegsgefahr. Der Statue Mutter Heimat, die in Kiew zum Gedenken an den sowjetischen Sieg im Zweiten Weltkrieg errichtet wurde, stellte er seinen unbekleideten und schutzlosen Körper mit zwei Bioismen entgegen. Mit emporgestreckten, überkreuzten Armen konfrontierte er die kriegerische Haltung mit den filigranen, rosafarbenen Acrylwesen. Das Foto, das die Aktion dokumentierte, geht seitdem durch die Presse. (…) 18:30 Uhr: Karl-Heinz Land. Transformation & Togetherness / 19 Uhr: Aljoscha. Bioism & Paradise Engineering / 20:30 Uhr: Versteigerung eines Kunstwerks von Aljoscha zugunsten Help Ukraine.

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