ArtJunk
No. 25—2022

Petra Rinck Galerie

Petra Rinck Galerie Düsseldorf Jörn Stoya ArtJunk

Birkenstr. 45
40233 Düsseldorf

Mi–Fr: 13–18 Uhr
Sa: 12–16 Uhr

T +49 (0) 211-15 77 69 16

E

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Exhibitions

Theresa Eipeldauer, Christoph Lohmann, Bastian Muhr, Sofie Thorsen

Info: Die inhaltlichen Ansätze der in Deutschland und Österreich lebenden Künstler*innen sind so vielfältig, wie die Techniken, die in den Werken angewendet werden. Gemeinsam ist allen eine farbliche Zurückhaltung und Reduziertheit. Zeichnungen mit Blei- oder Buntstift ziehen durch fehlende Farbintensität auf den ersten Blick weniger Aufmerksamkeit auf sich, stellen jedoch für viele Künstler*innen den Beginn einer Idee dar und nehmen somit einen hohen Stellenwert ein. Mit der gezeichneten oder gemalten Linie werden Umrisse fixiert, Frottagen erstellt, Strukturen aufgebaut, aber auch ganze Flächen gefüllt, um nur einige Aspekte der ausgestellten Werke zu nennen. Mit den Arbeiten der vier Künstler*innen zeigen wir unterschiedliche inhaltliche Konzepte und verbindende formale Ähnlichkeiten.

Petra Rinck Galerie Christoph Lohmann ArtJunk

strike a pose: Christoph Lohmann, Bastian Muhr, Theresa Eipeldauer, Sofie Thorsen X Elisabeth Bertelmann

Christoph Lohmann, Bastian Muhr, Theresa Eipeldauer, Sofie Thorsen, Elisabeth Bertelmann

Info: Düsseldorfer und Kölner Galerien zeigen einzigartige und außergewöhnliche Kooperationen zwischen internationalen Künstler*innen und Designer*innen. Am letzten Juni-Wochenende nimmt die Galerie zum zweiten Mal am strike a pose Festival teil, bei dem die Schnittstellen zwischen Bildender Kunst und Mode thematisiert werden. Das verbindende Element des zeichnerisch Linearen der vier bereits ausgestellten Künstler*innen baut eine stilistische Brücke zu den filigranen Arbeiten von Elisabeth Bertelmann. Sie setzt sich unter Anderem mit dem Kunsthandwerk des Klöppelns auseinander. Dieses Handwerk wird erstmals im 16. Jahrhundert erwähnt und wurde in allen kunsthistorischen Perioden modifiziert und dem Zeitgeschmack angepasst. Es handelt sich um eine hoch komplexe Handarbeitstechnik, bei der Fäden mittels Klöppel zu einem Flechtwerk gearbeitet werden. Bertelmann sieht sich in der Tradition der Wiener Werkstätten (1903–1932), einer Produktionsgemeinschaft bildender Künstler, die für den Verbund von Kunst und Handwerk postulierte. Die detailreich gefertigten Krägen, Broschen und Bänder, die in Vitrinen präsentiert werden sind eine ungewöhnliche Ergänzung zu ihren Modellen. Im Rahmen des strike a pose Festival.

Petra Rinck Galerie Elisabeth Bertelmann ArtJunk

Johannes Bendzulla