Neue Galerie Gladbeck


Bottroper Str. 17
45964 Gladbeck
Mi–So: 15–20 Uhr
T +49 (0) 2043-319 83 71
Exhibitions
Schattenbilder & Technoimagination
Achim Mohné
Info: Achim Mohné gehört zu den festen Größen der deutschen Medienkunst. Diese Einzelausstellung stellt erstmals die kameralose fotografische Bildproduktion des ausgebildeten Fotografen und Künstlers in den Fokus. Sie schlägt einen Bogen von frühen Arbeiten der 1990er-Jahre – Fotokopien und Fotogramme – bis hin zu ästhetischen Bildkompositionen aus Performances mit Scannern. Einen zweiten Schwerpunkt bildet die Neuinterpretation des Märchens Rotkäppchen und der Wolf vom Königsforst, die durch KI generiert und mit Filmbildern collagiert wurde. Es entstehen eine analoge und eine virtuelle Installation für den Innen- und Außenraum. Seit 2021 unterrichtet Achim Mohné Fotografie am Fachbereich Design der FH Dortmund, wo er 2023 zum Professor für Dokumentarische Fotografie und transmediales Publizieren berufen wurde.
Why Painting? Memes und digitale Bildkultur in der Malerei
Johannes Bendzulla, Julius Hofmann u.a.
Info: Warum malen? Warum nicht? Erstaunlicherweise sind es gerade die digitalen sozialen Medien, in denen die klassisch-analoge Ausdrucksform der Malerei zelebriert wird. Die Gruppenausstellung stellt verschiedene Positionsbestimmungen innerhalb der aktuellen zeitgenössischen Malerei vor. Viele der Autor*innen sind Digital Natives, Urheber*innen digitaler Werke, und übertragen digitale sowie popkulturelle Ästhetiken in die Malerei oder widersetzen sich diesen bewusst. Manche agieren in beiden Bereichen und spüren den Reibungsflächen zwischen Materiellem und Digitalem nach.
Auflösung(en)
Paul Czerlitzki, Jutta Haeckel u.a.
Info: Die Fragilität des physischen Materials von Bildträgern und Farbe ist zentrales Thema der in dieser Ausstellung in Dialog gesetzten Künstler*innen. Stofflichkeiten werden transformiert. Mit ungewöhnlichen Ansätzen befragen die Werke Aspekte von Werden und Vergehen, von Formfindung und Formzersetzung, Spurensuche, Bildunschärfen und Bildauflösung(en). Diese werden weniger technisch als vielmehr prozesshaft, symbolisch, ethisch oder performativ verstanden.







