ArtJunk
No. 08—2024

Galerie Anke Schmidt

Galerie Anke Schmidt Steven Parrino Köln Kunst ArtJunk

Schönhauser Str. 8
50968 Köln

Di–Fr: 13–18 Uhr
Sa: 12–17 Uhr

T +49 (0) 221-31 57 17

F +49 (0) 221-32 70 43

E

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Exhibitions

I am not a camera

Richard Allen Morris

Info: Richard Allen Morris (*1933, lebt und arbeitet in San Diego) feiert dieses Jahr seinen neunzigsten Geburtstag. Aus diesem Anlass zeigt die Galerie Anke Schmidt eine Einzelausstellung, die retrospektiv zentrale Werke aus allen Schaffensphasen präsentiert. Morris, der Außenseiter, der seit den 60er Jahren in seinem Studio in San Diego sein Leben der Kunst widmet, hat sich der Kunstwelt immer erfolgreich entzogen, was jedoch nicht bedeutet, dass seine Arbeiten nicht in großen Museen und Institutionen gewürdigt werden. Nachdem Morris als junger Mann bei der Navy war, kam er nach San Diego und blieb dort – bis heute. Abseits der Kulturszene von Los Angeles und ohne formelle künstlerische Ausbildung, waren es letztlich andere Künstler, wie David Reed oder John Baldessari, die Morris zu der verdienten Aufmerksamkeit seitens der Kunstwelt verhalfen. Dieser Umstand wurde zu einer Art Markenzeichen, ein painter’s painter zu sein, also ein Maler, der zuvorderst von seinen malenden Kollegen hochgeschätzt wird. (…)

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City of Saints and Mad Men

Christoph Dettmeier

Info: Die Idee zu Christoph Dettmeiers Ausstellung City of Saints and Mad Men ist in Bezug auf einen Aufenthalt in der süditalienischen Hafenstadt Taranto entstanden. Ähnlich wie viele deutsche Städte wurde Taranto im 2.Weltkrieg als Marinestützpunkt flächendeckend bombardiert und zerstört. Lediglich die marode Altstadtinsel zeugt noch sichtbar von der Stadtgeschichte, die bis weit vor die Antike reicht. Dieses Trauma und die Omnipräsenz des größten europäischen Stahlwerks mit verheerenden Auswirkungen auf Stadt, Umwelt und Mensch haben Taranto gehindert, im Manierismus musealisierter Selbstgefälligkeit zu verfallen, der in Süditalien sonst zu dominieren scheint. Nach intensiver künstlerischer Auseinandersetzung mit Themen zur deutschen Vergangenheit, insbesondere Faschismus, Shoa, Ruinenwerte und transgenerationelle Traumata, hat Dettmeier in Taranto die Möglichkeit gefunden, ähnliche Untersuchungen auf einem Terrain zu betreiben, das nicht deutsch, sondern das archaische mit seinen Ritualen und Mythologien verwachsene Salento ist. Dabei kann er auf die Vielfalt seiner kreativen Möglichkeiten zugreifen: Zeichnung, Foto, Video, Objekte und Installationen. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Collage. Nicht nur klassisch sichtbar, sondern als Methode, die Ausstellung im Raum mit einer Vielzahl kontextualer Möglichkeiten zu bespielen. (…)

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Events

City of Saints and Mad Men

Sa — 9. März 2024 16:00—18:00 Uhr

Christoph Dettmeier

Info: Die Idee zu Christoph Dettmeiers Ausstellung City of Saints and Mad Men ist in Bezug auf einen Aufenthalt in der süditalienischen Hafenstadt Taranto entstanden. Ähnlich wie viele deutsche Städte wurde Taranto im 2.Weltkrieg als Marinestützpunkt flächendeckend bombardiert und zerstört. Lediglich die marode Altstadtinsel zeugt noch sichtbar von der Stadtgeschichte, die bis weit vor die Antike reicht. Dieses Trauma und die Omnipräsenz des größten europäischen Stahlwerks mit verheerenden Auswirkungen auf Stadt, Umwelt und Mensch haben Taranto gehindert, im Manierismus musealisierter Selbstgefälligkeit zu verfallen, der in Süditalien sonst zu dominieren scheint. Nach intensiver künstlerischer Auseinandersetzung mit Themen zur deutschen Vergangenheit, insbesondere Faschismus, Shoa, Ruinenwerte und transgenerationelle Traumata, hat Dettmeier in Taranto die Möglichkeit gefunden, ähnliche Untersuchungen auf einem Terrain zu betreiben, das nicht deutsch, sondern das archaische mit seinen Ritualen und Mythologien verwachsene Salento ist. Dabei kann er auf die Vielfalt seiner kreativen Möglichkeiten zugreifen: Zeichnung, Foto, Video, Objekte und Installationen. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Collage. Nicht nur klassisch sichtbar, sondern als Methode, die Ausstellung im Raum mit einer Vielzahl kontextualer Möglichkeiten zu bespielen. (…) Eröffnung in Anwesenheit des Künstlers.

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