boa basedonart

Birkenstr. 112
40233 Düsseldorf
Do–Fr: 14–18 Uhr
Sa: 12–16 Uhr
und nach Vereinbarung
T +49 (0) 173-25 11 665
Exhibitions
Serial Cut, The Quiet Logic Of Deviation
Fiene Scharp & Paul Heimbach
Info: Die stille Logik der Abweichung bildet den gemeinsamen Bezugspunkt zweier künstlerischer Positionen, in denen Struktur nicht als Abschluss, sondern als offener Prozess erscheint. In den Arbeiten von Fiene Scharp und Paul Heimbach begegnen sich zwei eigenständige Denk- und Arbeitsweisen, die Ordnung nicht als Ziel, sondern als Voraussetzung begreifen – als ein System, das erst durch minimale Verschiebungen, Unterbrechungen und Abweichungen sichtbar wird. Die Berlinerin Fiene Scharp (*1984) arbeitet mit Papier, Schnitt, Linie und Raum. Ihre Werke entstehen aus präzisen Setzungen, aus Wiederholung und Raster, die jedoch nie geschlossen bleiben. Der Eingriff – der Schnitt, die Öffnung, die Auslassung – erzeugt ein Spannungsfeld, in dem Struktur fragil wird und Wahrnehmung sich neu organisiert. Abweichung erscheint hier nicht als Störung, sondern als notwendige Bedingung von Form. Paul Heimbach (1946–2013) entwickelte sein Werk aus seriellen, systematischen Verfahren heraus. Farbe, Form und Abfolge folgen klar definierten Regeln, die sich im Prozess ihrer Umsetzung selbst befragen. Die Serie ist bei Heimbach kein Mittel der Wiederholung, sondern ein Instrument der Erkenntnis: Jede Variation verschiebt das System minimal und macht dadurch dessen innere Logik — und deren Grenzen — sichtbar. (…)

Surface as Field
Pia Fries, Jutta Haeckel, Angelika J. Trojnarski
Info: Surface as Field versteht Malerei nicht als abgeschlossene Fläche, sondern als operatives Terrain – als Ort, an dem Material, Geste und Struktur in ein offenes Verhältnis treten. Die Oberfläche fungiert dabei nicht als Grenze, sondern als Handlungsraum, in dem Verdichtung, Leerstellen und Strukturen miteinander interagieren. In den Arbeiten von Pia Fries bilden Farbschichtungen, Überlagerungen und dynamische Eingriffe die Grundlage der Bildstruktur. Die Farbe verdichtet sich zu reliefartigen Formationen, sodass der Bildraum nicht illusionistisch, sondern physisch erfahrbar wird. Zugleich sind die weißen Leerstellen des Bildgrundes sichtbar und fungieren als aktiver Gegenraum. (…) Jutta Haeckel destabilisiert die traditionelle Geschlossenheit der Leinwand, indem sie in die Struktur des Bildträgers eingreift. Herausgelöste Fäden, Perforationen und Bearbeitungen der Leinwand von Vorder- und Rückseite lassen die Farbe hindurchtreten, verschieben oder versickern. Durch diese Eingriffe entsteht ein permeables Gefüge, in dem die Struktur selbst zum Träger von Bildlichkeit wird. (…) Angelika J. Trojnarski entwickelt ihre Arbeiten aus der Auseinandersetzung mit physikalischen Kräften und ökologischen Zusammenhängen. Diese Fragestellungen übersetzt sie in Malerei, wobei sie mit Materialien wie Farbe, Blei, Ruß und Papierfragmenten arbeitet. Die einzelnen Elemente bleiben erkennbar, sind jedoch aufeinander bezogen. (…)

Events
Surface as Field
Pia Fries, Jutta Haeckel, Angelika J. Trojnarski
Info: Surface as Field versteht Malerei nicht als abgeschlossene Fläche, sondern als operatives Terrain – als Ort, an dem Material, Geste und Struktur in ein offenes Verhältnis treten. Die Oberfläche fungiert dabei nicht als Grenze, sondern als Handlungsraum, in dem Verdichtung, Leerstellen und Strukturen miteinander interagieren. In den Arbeiten von Pia Fries bilden Farbschichtungen, Überlagerungen und dynamische Eingriffe die Grundlage der Bildstruktur. Die Farbe verdichtet sich zu reliefartigen Formationen, sodass der Bildraum nicht illusionistisch, sondern physisch erfahrbar wird. Zugleich sind die weißen Leerstellen des Bildgrundes sichtbar und fungieren als aktiver Gegenraum. (…) Jutta Haeckel destabilisiert die traditionelle Geschlossenheit der Leinwand, indem sie in die Struktur des Bildträgers eingreift. Herausgelöste Fäden, Perforationen und Bearbeitungen der Leinwand von Vorder- und Rückseite lassen die Farbe hindurchtreten, verschieben oder versickern. Durch diese Eingriffe entsteht ein permeables Gefüge, in dem die Struktur selbst zum Träger von Bildlichkeit wird. (…) Angelika J. Trojnarski entwickelt ihre Arbeiten aus der Auseinandersetzung mit physikalischen Kräften und ökologischen Zusammenhängen. Diese Fragestellungen übersetzt sie in Malerei, wobei sie mit Materialien wie Farbe, Blei, Ruß und Papierfragmenten arbeitet. Die einzelnen Elemente bleiben erkennbar, sind jedoch aufeinander bezogen. (…) Gemeinsame Eröffnung der Galerien in Düsseldorf-Flingern.








