ArtJunk
No. 25—2026

To Hold What Breaks

Raika Er

Info: Wut als marginalisierte Emotion in gesellschaftlichen und politischen Verhältnissen bildet das inhaltliche Zentrum der Diplomausstellung von Raika Er. Die Arbeit To Hold What Breaks verortet Wut als marginalisierte Emotion in gesellschaftlichen und politischen Verhältnissen. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass Wut nicht für alle gleichermaßen legitim ist: Während sie bei privilegierten Personen häufig als Stärke oder Durchsetzungsfähigkeit gilt, wird sie bei FLINTA* und BIPOC pathologisiert, abgewertet oder als Bedrohung markiert. Wut ist demnach nicht nur ein individuelles Empfinden, sondern auch ein Ausdruck von Machtverhältnissen. In Anlehnung an Sara Ahmed wird Wut nicht als rein innerpsychischer Zustand verstanden, sondern als relationale Kraft, die zwischen Körpern, Normen und Bedeutungen zirkuliert. Öffnungszeiten: Mi–Sa, 14–19 Uhr.

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